Übelkeit bei Antabus

Nebenwirkung Übelkeit bei Medikament Antabus

Insgesamt haben wir 5 Einträge zu Antabus. Bei 20% ist Übelkeit aufgetreten.

Kreisdiagramm Bei 1 von 5 Erfahrungsberichten zu Antabus wurde über Übelkeit berichtet.

Wir haben 1 Patienten Bericht zu Übelkeit bei Antabus.

Prozentualer Anteil 0%100%
Durchschnittliche Größe in cm0185
Durchschnittliches Gewicht in kg080
Durchschnittliches Alter in Jahren044
Durchschnittlicher BMIin kg/m20,0023,37

Antabus wurde von Patienten, die Übelkeit als Nebenwirkung hatten folgendermaßen bewertet:

Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Antabus wurde bisher von 1 sanego-Benutzern, wo Übelkeit auftrat, mit durchschnittlich 7,6 von 10 möglichen Punkten bewertet.

Erfahrungsberichte über Übelkeit bei Antabus:

 

Antabus für Alkoholabhängigkeit mit Übelkeit

Ich schreibe hier über die Erfahrungen meines Mannes, obwohl auch ich dieses Medikament (allerdings viel kürzer) eingenommen habe. So weit mir bekannt ist, wird Antabus relativ selten verschrieben (ganz besonders bei ambulanter Behandlung), da es bei unsachgemäßer Anwendung und mangelnder "Compliance" durch den Patienten schwerwiegende bis gar lebensbedrohliche Konsequenzen haben kann. Da es aber meinem Mann mit Hilfe von Antabus gelungen ist, seit fast einem Jahr trocken zu bleiben, ist es einen Versuch wert. Antabus bewirkt, dass der Körper Alkohol nicht mehr abbauen kann und schon kleinste Mengen von Alkohol zu starken Vergiftungserscheinungen führen (Kopfschmerzen, Übelkeit, Blutdruckabfall, Gesichtsrötung, Erbrechen, ähnlich einem sehr starken Kater). Diese Wirkung hält bis zu zwei Wochen an. Der "Hintergedanke" ist, dass dem Patienten, sollte er einmal doch Alkohol trinken (wovon dringendst abzuraten ist!!), durch die schlimmen Symptome das Trinken langfristig verleidet wird. Da mein Mann großen Respekt vor Medikamenten hat und überaus ungern leidet ;-), hatte Antabus bei...

Antabus bei Alkoholabhängigkeit

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
AntabusAlkoholabhängigkeit9 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich schreibe hier über die Erfahrungen meines Mannes, obwohl auch ich dieses Medikament (allerdings viel kürzer) eingenommen habe. So weit mir bekannt ist, wird Antabus relativ selten verschrieben (ganz besonders bei ambulanter Behandlung), da es bei unsachgemäßer Anwendung und mangelnder "Compliance" durch den Patienten schwerwiegende bis gar lebensbedrohliche Konsequenzen haben kann. Da es aber meinem Mann mit Hilfe von Antabus gelungen ist, seit fast einem Jahr trocken zu bleiben, ist es einen Versuch wert. Antabus bewirkt, dass der Körper Alkohol nicht mehr abbauen kann und schon kleinste Mengen von Alkohol zu starken Vergiftungserscheinungen führen (Kopfschmerzen, Übelkeit, Blutdruckabfall, Gesichtsrötung, Erbrechen, ähnlich einem sehr starken Kater). Diese Wirkung hält bis zu zwei Wochen an. Der "Hintergedanke" ist, dass dem Patienten, sollte er einmal doch Alkohol trinken (wovon dringendst abzuraten ist!!), durch die schlimmen Symptome das Trinken langfristig verleidet wird. Da mein Mann großen Respekt vor Medikamenten hat und überaus ungern leidet ;-), hatte Antabus bei ihm großen Erfolg - Er hat sich so sehr vor den Auswirkungen gefürchtet, dass er um jeden Rumkuchen einen weiten Bogen gemacht hat ;-) Der Nachteil von Antabus ist, dass es - außer Alkohol unverträglich zu machen - keinerlei positive Wirkungen hat - Es hilft nicht gegen das Verlangen nach Alkohol, es vermindert auch keine negativen Entzugserscheinungen. Mein Mann hatte als einzige Nebenwirkung Übelkeit, die aber mit der Zeit verschwand.
Warum ich das Medikament nur durchschnittlich bewertet habe, liegt daran, dass es bei mir selbst keinen Erfolg gebracht hat: Ich litt an starker Übelkeit und konnte das Craving nur schwer aushalten, so lange, bis ich anfing, mich selbst zu betrügen: Wenn das Verlangen unerträglich wurde, setzte ich Antabus einfach ab, wartete 5 Tage und trank dann wieder. Das brachte mir zwar einige alkoholfreie Tage, war aber sicher nicht der Sinn der Sache..
Fazit: Für Disziplinierte eine brachiale, aber vielleicht erfolgreiche Medikamentation, für weniger Disziplinierte ein absolutes "no-go"

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Disulfiram

Patientendaten:

Geburtsjahr:1972 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):185 Eingetragen durch Angehöriger
Gewicht (kg):80
Geschlecht:männlich

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