Tavor bei Angststörungen, Panikattacken, Zwangsgedanken, Zwangsvorstellungen; Lorazepam bei Angststörungen, Panikattacken, Zwangsgedanken, Zwangsvorstellungen

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
TavorAngststörungen, Panikattacken, Zwangsgedanken, Zwangsvorstellungen6 Wochen
LorazepamAngststörungen, Panikattacken, Zwangsgedanken, Zwangsvorstellungen4 Wochen
Eingetragen am als Datensatz 15759

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Hallihallo,

ich habe mit beiden Medikamenten gute Erfahrungen gemacht. Tavor (ist ja eigentlich auch der Wirkstoff Lorazepam) habe ich vor ca. 3 Jahren genommen, aufgrund meiner auftretenden Angststörung. Die war damals ziemlich schlimm. Ich wurde auf Citalopram eingestellt. Um einen leichteren Einstieg zu haben, habe ich zeitgleich Tavor bekommen. Am Anfang eine Tablette mit 1 mg und dann ausgeschlichen, bis mit bis zu 0,25 mg. Das Tavor hat mir die Angst völlig genommen. Ich war soooo dankbar damals.

Nebenwirkungen hatte ich aber:

-Müdigkeit
-Verschwimmen von Realität und Traum (das konnte ich damals dann schwer auseinander halten, bzw. ich wusste dann nicht mehr so genau, ob Dinge wirklich passiert sind, oder ich sie nur geträumt hatte ^^)
-Gefühl wie unter Drogen zu stehen
-Benommenheit
-Gefühl, dass alles egal ist
-Dauergrinsen :D


Lorazepam habe ich wieder vor ein paar Wochen bekommen, weil ich versucht habe Citalopram abzusetzen und ohne Medikament auszukommen. Hat leider wieder zu Angst und Panik und auch noch Zwangsgedanken geführt. Dann bin ich auf Fluoxetin gewechselt, was alles verschlimmert hat. Also dann wieder Citalopram genommen und zeitgleich Lorazepam bekommen, weil die Angst und Panik wieder so stark waren. Vor allem aber auch die Zwangsgedanken, die mich erst so richtig fertig gemacht haben... Auch wieder zu Anfang 1 mg genommen und dann ausgeschlichen. Hier hatte ich aber eigentlich nur Müdigkeit als Nebenwirkung, weil ich nach 1-2 Tagen gleich auf eine halbe Tablette bin. Das hat bei mir dann schon ausgereicht, Gott sei dank!

Ich kann es empfehlen, zur Überbrückung von solchen Zeiträumen. Ich habe es jetzt auch immer einstecken, falls ich mal einen Notfall habe. Bisher nicht passiert, aber ich fühle mich sicherer.

Man sollte es aber nicht lange nehmen und wenn möglich schnell wieder absetzen. Auch wenn es einem schwer fällt, aber wenn zeitgleich z.B. ein SSRI gegeben wird, dann kann man damit die Zeit überbrücken, die der SSRI braucht um zu wirken. Dann kann man Lorazepam o.ä. wieder absetzen. Man wird eben leicht abhängig von solchen Medikamenten. Nicht nur psychisch, sondern auch physisch, was schlimm ist... Das ist bei den heutigen SSRI zum Glück nicht der Fall.

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Lorazepam

Patientendaten:

Geburtsjahr: 1985   Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm): 168   Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg): 69
Geschlecht: weiblich

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