Truxal bei Medikamentenverwechslung

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
TruxalMedikamentenverwechslung5 Tage
Eingetragen am als Datensatz 32216

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Hiermit schildere ich mal meine schlimmste Erfahrung des Lebens. Eines abends hatte ich Kopfschmerzen und sah bei uns im Schrank eine Flasche mit Dickflüssigem Inhalt. Ich habe zwei Kinder und vergreife mich manchmal an den Ibuprofensaft. Dazu setze ich die Falsche kurz an und nuckel eine ganz kleine Menge direkt aus dem Behälter. Tja Dummerweise hatte ich bei uns im Wohnzimmer nicht das Licht eingeschaltet und habe aus der Truxal Flasche, die eigentlich für meinen älteren Sohn bestimmt war um ihm die Angst vor dem Zahnarzt zu nehmen, was ich aber nicht wusste, ein recht kleinen Schluck von dem Truxalsaft genommen. Das bei uns ein Medikament im Schrank steht was so abartig gefährlich ist, dass war mir nicht bewusst. Die Flasche mit dem Truxal war recht groß und so gehe ich mal davon aus, dass man sich eigentlich nicht überdosieren kann. Doch hier weit gefehlt. Nach wenigen Minuten hatte ich das Gefühl nicht mehr gerade aus gucken zu können. Ich wurde extrem Unruhig und mir ging es gar nicht gut. Ich konnte kaum noch laufen und hatte es gerade noch geschafft auf die Toilette zu gehen und mich wieder auf die Couch zu setzen. Nachdem sich der Zusatnd der Angst bei mir sich noch stärker manifestiert hatte, wurde ich extrem Unruhig. Ich bekam einen trockenen Mund und konnte mit ach und krach noch meine Frau rufen, die mich Gott sei Dank gehört hatte. Stammelnd konnte ich auf unseren Schrank zeigen und meine Frau begriff, welches Medikament ich genommen haben musste und zeigte mir die Flasche. Durch ein kurzes Nicken hatte ich ihr dann bestätigen können, dass Sie vermutlich die richtige Flasche in der Hand hielt, da ich nicht 100%ig sicher war, dass das auch das Medikament war, das ich eingenommen hatte. Anschließend rief Sie den Notarzt der dann auch schnell bei uns auftauchte. Ich wurde zwischenzeitlich extrem aggressiv und hatte echt richtige Angst, dass ich den Tag nicht mehr überstehen würde. Der Arzt rief sofort einen Krankenwagen, was auch 100%ig die richtige Entscheidung war. Die stellten mich dann erst mal ruhig und ich wachte erst ca. 15h später wieder auf. Ich Konnte immer noch nicht richtig sprechen und gucken und fühlte mich einfach nur schlecht. Die Ärzte am Vortag hatte ich bei diversen Fragen immer extrems aggressiv beantwortet, obwohl mir dies nicht so recht bewusst war und mir auch nicht wirklich in Erinnerung geblieben ist. Ich hatte dies nur Schemenhaft wahrgenommen. Schlussendlich war es so, dass ich tatsächlich Intensiv behandelt wurde und ich gerade noch den Vorfall überlebt hatte. Die Menge die ich eingenommen hatte, war sehr gering. Vermutlich 2-3 ml. Die Ärzte unterstellten mir dann noch, dass ich einen Suizid durchführen wollte, doch das konnte ich 100000%ig verneinen. Da ich aber nicht richtig sprechen konnte, war es mir nicht mal wirklich möglich mich gegen diesen abstrusen Vorwurf zu wehren. Meine Frau hatte dann ebenfalls bestätigt, dass die kein Suizidversuch war und ich durfte wieder nach Hause. Ich hatte anschließend noch 10-15 Tage noch Sehstörungen. Bei jeder Augenbewegung flimmerte mein äußeres Sehfeld. Wie kann man solch ein höchst gefährliches Medikament in verhältnismäßig großen Falschen abfüllen? Die Nebenwirkungen des Medikamentes die auch in der Verpackungsbeilage beschrieben sind, lesen sich wie das reinste Selbstmord Medikament. Ich habe meine Lehre daraus gezogen und nehme kein Medikament mehr ohne genau zu wissen, was dort eigentlich drin ist. Ich hänge an meinen Leben und alle die das auch tuen, sollten das erst lesen http://de.wikipedia.org/wiki/Chlorprothixen und das Medikament besser nicht einnehmen. Ich Lebe!!!! Yippieh. Niemals überdosieren, Ihr könntet mit eurem Leben bezahlen!!

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Chlorprothixen

Patientendaten:

Geburtsjahr: -   Die Nebenwirkung ist tötlich
Größe (cm): -   Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg): -
Geschlecht: -

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