Keppra bei Epilepsie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
KeppraEpilepsie1 Jahre
Eingetragen am als Datensatz 36239

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich hatte meinen ersten epileptischen Anfall am 20.07.2010 während der Autofahrt, durch glück und der Hand des Herrn habe ich einen Betonpfeiler um 5cm verfehlt und einen Baum mit 30cm d gefällt. Wie durch ein Glück ist meine damalige Freundin und mir nichts passiert. Damals war ich erst 19 Jahre alt. Die erstdiagnose als ich zu mir kam lautete "Epilepsie", ich hatte früher gewusst das es eine Krankheit ist, aber wie komplex und lebensverändernd sie ist musste ich leider am eigenen Leibe erfahren. Ich hatte insgesamt 6 Anfälle, nach dem 4. Anfall wurde meine Medikamentation von 1-0-1 auf 1,5-0-1,5 Keppra hochgeschraubt.

Mein letzter Anfall war für mich den schrecklister Anfall, damals ging ich noch zur Schule und wollte meinen staatlich geprüften Maschinenbautechniker machen. Ich erlitt ihn am Vormittag, ich war bei vollem Bewustsein, hatte drei blackouts von einer Stunde, konnte nicht mehr reden, das dass ich sagen wollte kam nicht rauß, es waren nur unverständliche Sätze ohne Wortzusammenhang. Ich konnte nicht mal mit Handbewegungen andeuten was mir fehlte weil meine ganze rechte körperhelft gelähmt war. Nach einigen Minuten wurde der Krankenwagen und mein Vater verständigt, danach wurde ich ins Erlanger Klinikum gefahren.

Nach meinem 3. Anfall hat mein Vater einen Naturheilkundlichen Hausarzt der mich kinesiologisch getestet hat und eine Hydrokolontherapeutin gefunden. Beide diagnostizierten bei mir einen Wurm in meine Dickdarm der Gifte ausschied der durch den Dickdarm direkt in den Blutkreislauf geriet. Dieser löste anscheinend ein Monat vor meinem ersten Anfall eine Sehnerventzündung am linken Auge, die Epilepsie und eine abschließende Sehnerventzündung am rechten Auge nach meinem letzten Anfall am 21.10.2010.

Durch regelmäßige Hydrokolontherapieen anfangs 4 pro Woche und dann langsam ausschleichen, das der Dickdarm wieder das selbstständige Arbeiten erlernt. Dadurch wurden die Würmer "ausgeschieden".
Nach dem man geprüft hat das ich keine Würmer mehr habe, begann ich mit dem ausschleichen des Keppras. Anfangs von 1,5-0-1,5, dann auf 1-0-1,5, 1-0-1,25 und 1-0-1 pro Tag in 3 Monatsabschnitten.

Als ich die 3 Gramm Keppra pro Tag nahm und in die Schule ging hatte ich die ersten 2 Wochen suizidgedanken, war total lustlos, verbrachte praktisch den ganzen Tag im Bett, konnte mich überhaubt nicht mehr konzentrieren, einfachste Matheaufgaben wie 6x8 konnte ich nicht mehr im Kopf rechnen, hatte total Appetitlosigkeit, hab in der ersten Woche 10 kg abgenommen weil ich am Tag bis zu 6 Lieter Wasser getrunken und nichts mehr gegessen habe, ich war praktisch komplett Antriebslos.

Mein Dad hat mich dazu gebracht eine Saftkur nach Wolker zu machen und eine Therapie einer rumänischen Naturheilkundin zu machen. Ich habe am Tag 1 Lieter selbstgemachte frische Säfte gemacht, 1 Lieter Saft aus 1Kg Karotten, 3 Faustgroße Äpfel und eine großen Zitrone für die Augen, 0,5 Lieter Saft aus 600g Karotten, 200g Rote Beete und 200g Gurke zum entgiften und einen Saft aus 800g Karotten und 150g Petersilienwurzel für die Nerven/das Gehirn.

Die Therapie der rumänischen Naturheilkundin bestand aus fünf Kapseln für die Nerven im Gehirn und zur beruhigung, dazu Magnesium und Enzyme ebenfalls für das Gehirn zur unterstützung. Da Epilepsie auch durch schlechte Ernährung, Nährstoffmangel und Vitaminmangel ausgelöst wird. Darunter ist auch wichtig viele Vitamin B einzunehmen. Es ist ein guter Unterstützer des Gehirns.

Nach der Anwendung der ganzen Therapien bin ich jetzt bei 2 Gramm Keppra täglich und habe meinen Lebenswillen wieder gefunden. Fahre wieder Fahrrad, gehe wieder aus und treffe alte Freunde.
Ich habe immer über das erlebte geredet, das hilf mir nicht ganz zu versinken und meine therapie vortzusätzen. Jetzt bin dabei wieder mit der Technikerschule anzufangen und mein Leben immer mehr zu regeln. Was sehr wichtig war ist, das ich sehr oft bei konvenzionellen Ärzten war, um EEGs zu machen und meinen körperlichen Zustand kontrolieren zu lassen. Das ich nicht in Gefahr lief wieder anfälle zu haben.

Ich hoffe ich habe euch ermuntert den Kampf der Epilepsie anzusagen und zu versuchen von den Medis runter zu kommen. Den die sind keine langfristige Lösung!!! Jedoch muss ich euch sagen das nicht jeder das schaffen kann! Der versuch ist es auf jeden Fall wert!

Mit freundlichen Grüßen

Thomas G.

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Levetiracetam

Patientendaten:

Geburtsjahr: 1991   Die Nebenwirkung ist tötlich
Größe (cm): -   Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg): -
Geschlecht: -

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht:

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  • Benutzerbild von pumuckel70
    pumuckel70vor mehr als einem Jahr

    Ich bekomme Keppra seit 2005.Habe mein Normalgewicht erreicht und bin
    durch Keppra fitter im Kopf geworden.Und schaffe mehr bei der Arbeit.
    Wenn ich zu viel davon bekomme bin ich überdreht.Gruß pumuckel
    Bitte laß Dich in eine Fachklinik für Epileptiker überweisen.Das taucht nicht einfach so auf,dafür gibt es eine Ursache!

 
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