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Es gibt 42.716 Ärzte für Allgemeinmedizin, von denen 19.202 bewertet sind.

Es sind 46% der niedergelassenen Ärzte und 19% der Klinikärzte für Allgemeinmedizin bewertet.

Die Bewertung für Ärzte für Allgemeinmedizin beträgt durchschnittlich 8,2 von 10 Punkten. Die Durchschnittsnote in Deutschland beträgt 7,8. Die Bewertung ist um 0,4 Punkte besser im Vergleich zum Bundesdurchschnitt.

Die durchschnittliche Wartezeit auf einen Termin für Allgemeinärzte beträgt 2,5 Tage und ist damit um 5,3 Tage kürzer als im Bundesdurchschnitt.

Die durchschnittliche Wartezeit im Wartezimmer für Allgemeinärzte beträgt 26 Minuten und liegt damit im Bundesdurchschnitt.

Oft gesuchte Fachgebiete

Allgemeinärzte

Allgemeinmedizin
Eines der insgesamt 32 Fachgebiete der Medizin stellt die Allgemeinmedizin dar. Im Jahr 2004 gab es alleine in Deutschland um die 40.000 Fachärzte…

Allgemeinärzte

Eines der insgesamt 32 Fachgebiete der Medizin stellt die Allgemeinmedizin dar. Im Jahr 2004 gab es alleine in Deutschland um die 40.000 Fachärzte für Allgemeinmedizin. Daneben werden auch von hausärztlichen Internisten und der Notfallambulanz allgemeinmedizinische Aufgaben ausgeführt.

Was ist ein Allgemeinarzt?


Ein Allgemeinarzt ist bei Fragen rund um die Gesundheit in der Regel der erste Ansprechpartner für einen Patienten. Der Allgemeinmediziner praktiziert meistens selbstständig in einer Praxis und kümmert sich um den allgemeinen Gesundheitszustand von seinen Patienten. Sobald ein Erkrankungszustand zu spezifisch wird, wird eine Überweisung zu einem Facharzt durchgeführt. In vielen Fällen arbeitet der Allgemeinarzt als Hausarzt und betreut einen gewissen Kundenstamm. Somit kennt er die meisten Patienten sehr gut und verfolgt über viele Jahre hinweg deren Krankheitsgeschichte. Da meistens auch noch alle Familienmitglieder den gleichen Arzt aufsuchen, wird er auch über die familiäre Leidensgeschichte bestens aufgeklärt sein und kann somit aufkommende Probleme besser in den Kontext einordnen. Geschilderte Beschwerden müssen diagnostiziert werden, selbst wenn diese subjektiv vorgebracht werden. Ebenfalls wichtig ist der persönliche Bezug zu den Patienten. Der Allgemeinarzt stellt eine wichtige Vertrauensperson dar, dem sich die Patienten öffnen können und wollen.

Der Allgemeinmediziner muss sein Medizinstudium erfolgreich abgeschossen haben und den Titel "Dr. med." tragen. Während des Studiums werden wissenschaftliche und praktische Inhalte näher gebracht. Das Studium beinhaltet einen großen Praktischen Teil und weist somit auch Elemente der klassischen Berufsausbildung auf. Sollte sich ein Arzt nach dem Studium selbstständig machen wollen, ist eine Fachausbildung zu absolvieren, mit der sich der Arzt auf ein ganz bestimmtes Gebiet spezialisiert. Das kann beispielsweise die Allgemeinmedizin, die Chirurgie oder die Kardiologie sein.

Aufgaben eines Allgemeinarztes


Der Arbeitsbereich beinhaltet die Grundversorgung der Patienten mit seelischen und körperlichen Gesundheitsstörungen. Allgemeinärzte sind darauf spezialisiert, ein erster Ansprechpartner bei gesundheitlichen Problemen zu sein und demnach auch beratend zur Seite zu stehen. Darüber hinaus werden wichtige Tipps zur Vorbeugung gewisser Erkrankungen gegeben. Ein Allgemeinarzt muss Krankheiten erkennen und eine entsprechende fachärztliche Behandlung zuweisen. Ein weiterer Schwerpunkt sind chronisch kranke Patienten, die den Arzt mehrere Male im Jahr aufsuchen müssen. Hierzu zählen vor allem Diabetiker und Personen mit Bluthochdruck. Da der Gesetzgeber alle Krankenversicherungen dazu verpflichtet hat, ihren Versicherten einen Hausarzttarif anzubieten, werden alle entstehenden Kosten getragen.

Wann sollte ein Allgemeinmediziner aufgesucht werden?


Zu den häufigsten Beratungsanlässen eines Allgemeinmediziners zählen:


  • Fieber


  • Kreuzschmerzen


  • Husten


  • Schwindel


  • Angina


  • Diabetes


  • chronische oder akute Bronchitis


  • Ekzeme


  • Arthrose


  • Herzinsuffizienz


  • Rachenentzündung



Wie läuft eine gewöhnliche Untersuchung beim Allgemeinarzt ab?


Die Untersuchungsmethoden unterscheiden sich stark und hängen immer von den geschilderten Beschwerden ab. Wenn man mit einer Erkältung den Arzt aufsucht, wird er nicht nur mit dem Patienten sprechen, sondern auch gründliche Untersuchungen anstellen. Er schaut sich beispielsweise die Haut und die Schleimhäute in Mund- und Rachenraum genau an, hört Herz und Lunge ab und überprüft die Lymphknoten an Hals und Kopf. Darüber hinaus wird er womöglich die Milz und Leber abtasten sowie die Augen untersuchen. Schlussendlich wird die Körpertemperatur des Patienten gemessen. Sollte der Allgemeinarzt der Ansicht sein, dass das Nervensystem betroffen ist, wird er bestimmte Reflexe und die Muskelkraft testen. Dies ist eine neurologische Untersuchung, die Aufschluss über eine Hirnhautentzündung geben kann. Um zu überprüfen, ob Geschwüre oder Polypen in der Nase die Atmung erschweren, wird er einen genauen Blick in die Nase werfen. Dies geschieht mit dem Nasenspekulum, mit dem die Nasenflügel gespreizt werden, um einen besseren Blick zu gewähren. Es gibt außerdem ein schlauchförmiges Instrument, mit dem um die Ecke geschaut werden kann, sodass auch verwinkelte Nasenräume bestens untersucht werden können. Diese Prozedur wird durch ein leicht betäubendes Spray erleichtert. Viele Allgemeinmediziner führen auch einen Ultraschall durch, um beispielsweise die Schilddrüsengröße zu überprüfen. Darüber hinaus wird eventuell Blut abgenommen und ins Labor geschickt. Durch ein einfaches Abtasten des Bauchraumes können Leber, Milz und Gallenblase auf ihre Größe überprüft werden. Welche weiteren Verfahrne notwendig sind, wird der Allgemeinmediziner anhand der Befunde entscheiden.