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Arzt / Frauenärzte (Gynäkologen)

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Arzt / Frauenärzte (Gynäkologen)

Es gibt 19.728 Ärzte für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe, von denen 6.988 bewertet sind.

Es sind 37% der niedergelassenen Ärzte und 22% der Klinikärzte für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe bewertet.

Die Bewertung für Ärzte für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe beträgt durchschnittlich 8,1 von 10 Punkten. Die Durchschnittsnote in Deutschland beträgt 7,8. Die Bewertung ist um 0,3 Punkte besser im Vergleich zum Bundesdurchschnitt.

Die durchschnittliche Wartezeit auf einen Termin für Frauenärzte (Gynäkologen) beträgt 10,0 Tage und ist damit um 2,2 Tage länger als im Bundesdurchschnitt.

Die durchschnittliche Wartezeit im Wartezimmer für Frauenärzte (Gynäkologen) beträgt 25 Minuten und ist damit um 2 Minuten kürzer als im Bundesdurchschnitt.

Oft gesuchte Fachgebiete

Frauenärzte (Gynäkologen)

Frauenheilkunde u. Geburtshilfe

Frauenärzte

Der Frauenarzt, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe oder Gynäkologe ist Ansprechpartner für alle Fragen der…

Frauenärzte (Gynäkologen)

Frauenärzte


Der Frauenarzt, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe oder Gynäkologe ist Ansprechpartner für alle Fragen der weiblichen Gesundheit. Der Frauenarzt behandelt Erkrankungen des weiblichen Sexual- und Fortpflanzungstraktes und überwacht Schwangerschaften sowie Vorbereitung, Durchführung und Nachbehandlung von Geburten. Beim Frauenarzt werden auch Vorsorgeuntersuchungen, Diagnose, Behandlung und Nachsorge von Brustkrebs und anderen gynäkologischen Tumoren vorgenommen sowie Maßnahmen zur Empfängnisverhütung. Der Gang zum Frauenarzt wird ebenso nötig bei beispielsweise Zyklusstörungen, Veränderungen und Störungen im weiblichen Hormonstoffwechsel, Wechseljahresbeschwerden, Kinderwunsch und unerfülltem Kinderwunsch, sexuellen Problemen, Myomen, Endometriose, Unterleibsschmerzen, Chlamydieninfektion oder HPV. Besondere Aufmerksamkeit legt der Frauenarzt auf Krebsvorsorgeuntersuchungen. Dazu gehören nicht nur die Früherkennung von Brustkrebs und Gebärmutterhalskrebs, sondern auch die Vermeidung möglicher Schädigungen des ungeborenen Kindes im Mutterleib.

Facharztbezeichnung Frauenheilkunde und Geburtshilfe


Ein Frauenarzt oder Gynäkologe ist ein Facharzt, der nach abgeschlossenem (mindestens sechsjährigem) Medizinstudium eine fünfjährige Weiterbildung im Bereich Frauenheilkunde und Geburtshilfe absolviert hat. Die Frauenheilkunde und Geburtshilfe umfasst ein breites Spektrum an Fachgebieten, in denen sich der Frauenarzt auch noch zusätzlich weiterbilden kann. Unter anderem die Fortpflanzungsmedizin (Reproduktionsmedizin, künstliche Befruchtung), die Betreuung der Schwangeren und des Babys vor der Geburt (Pränatalmedizin) und nach der Geburt (Perinatalmedizin), gynäkologische Onkologie, plastische wiederherstellende chirurgische Eingriffe wie beim Wiederaufbau der Brust, Endokrinologie und eben die Geburtshilfe. Die Geburtshilfe überwacht in enger Zusammenarbeit mit Hebammen Schwangerschaften und widmet sich der Vorbereitung, Durchführung und Nachbehandlung von Geburten inklusive möglicher Operationen. Zur optimalen Betreuung gehören natürlich auch die Behandlung der Ängste der werdenden Mutter. Als Urogynäkologie wird das Grenzgebiet zwischen Frauenarzt und Urologe bezeichnet. Hierunter fallen gynäkologische oder schwangerschaftsbedingte Erkrankungen der unteren Harnwege und des Beckenbodens wie beispielsweise Harninkontinenz und Harnwegsinfekte.

Wo finde ich einen Frauenarzt


Frauenärzte arbeiten als niedergelassener Arzt in eigenen Praxen oder im Krankenhaus. Viele niedergelassene Frauenärzte haben Belegbetten im Krankenhaus, um die Versorgung ihrer Patientinnen im Falle eines Klinikaufenthalts oder im Rahmen der Geburt selbst zu übernehmen. Zu den Tätigkeiten eines Frauenarztes im Krankenhaus gehört beispielsweise in enger Zusammenarbeit mit Ärzten anderer Fachrichtungen die Operation bösartiger Tumore in der Brust, er entfernt die Brust ganz oder teilweise, verödet die Gebärmutterschleimhaut oder führt Ausschabungen der Gebärmutter durch.
Bei den gynäkologische Untersuchungen in der Frauenarztpraxis benutzt der Gynäkologe einen speziellen Stuhl, bei dem die Patientin die Beine seitlich so ablegt, dass der Frauenarzt Sicht- und Tastuntersuchungen der weiblichen Organe vornehmen kann. So kann er Zysten erkennen, charakteristische Symptome für Pilzerkrankungen feststellen oder andere Auffälligkeiten entdecken. Der Frauenarzt entnimmt oft auch einen Abstrich, der zur weiteren Untersuchung an ein Labor gesendet wird. Frauenärzte nutzen auch Ultraschall zur Untersuchung ihrer Patientinnen. Ergibt der Tastbefund im Rahmen der Brustkrebsvorsorge einen verdächtigen Befund wie einen Knoten so wird eine Mammografie durchgeführt. Das kann in der Frauenarztpraxis direkt erfolgen oder nach Überweisung an einen Radiologen. Scheide und Muttermund werden vom Frauenarzt direkt mit Hilfe eines sogenannten Spekulums (Instrument zur Entfaltung der Vagina) untersucht.
Frauenärzte sind auch für alle Aspekte der weiblichen Empfängnisverhütung die richtigen Ansprechpartner. Sie setzen Spiralen und Implantate ein, geben Spritzen zur Verhütung, verordnen die passende Pille oder Verhütungspflaster. Bei Wechseljahresbeschwerden kann der Frauenarzt seine Patientinnen mit Hormonen behandeln oder alternativ mit homöopathischen Mitteln.
Im Rahmen der Schwangerschaft untersucht der Frauenarzt in Zusammenarbeit mit einem Labor regelmäßig den Urin, führt Blutuntersuchungen durch, misst den Blutdruck und errechnet mit Hilfe von Ultraschall die Größe und das Gewicht des Babys sowie die Fruchtwassermenge.