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Arzt / Ärzte für manuelle Therapie

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Arzt / Ärzte für manuelle Therapie

Es gibt 13.279 Ärzte für Manuelle Medizin (Chirotherapie), von denen 7.722 bewertet sind.

Es sind 60% der niedergelassenen Ärzte und 34% der Klinikärzte für Manuelle Medizin (Chirotherapie) bewertet.

Die Bewertung für Ärzte für Manuelle Medizin (Chirotherapie) beträgt durchschnittlich 7,3 von 10 Punkten. Die Durchschnittsnote in Deutschland beträgt 7,8. Die Bewertung ist um 0,5 Punkte schlechter im Vergleich zum Bundesdurchschnitt.

Die durchschnittliche Wartezeit auf einen Termin für Ärzte für manuelle Therapie beträgt 7,4 Tage und ist damit um 0,4 Tage kürzer als im Bundesdurchschnitt.

Die durchschnittliche Wartezeit im Wartezimmer für Ärzte für manuelle Therapie beträgt 33 Minuten und ist damit um 7 Minuten länger als im Bundesdurchschnitt.

Oft gesuchte Fachgebiete

Ärzte für manuelle Therapie

Manuelle Medizin (Chirotherapie)
Die Chiropraktik wird als Teilbereich der Alternativmedizin angesehen und setzt sich als Ziel, die gewöhnliche Beweglichkeit der menschlichen Gelenke…

Ärzte für manuelle Therapie

Die Chiropraktik wird als Teilbereich der Alternativmedizin angesehen und setzt sich als Ziel, die gewöhnliche Beweglichkeit der menschlichen Gelenke wiederherzustellen. Es wird sowohl die Verschiebung als auch das gestörte Gelenkspiel berücksichtigt. Der Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie "mit der eigenen Hand machen". Genau darin liegt auch die wichtigste Tätigkeit des Chiropraktikers: Die Behandlung des Wirbelsäulenbereiches und der Muskulatur mit speziellen Handgriffen und Bewegungsabläufen.

Geschichtlicher Hintergrund


Bereits die Menschheit im alten Ägypten wendete die manuelle Behandlungen der Wirbelsäule an. In der modernen Chiropraktik wird aber eher auf den Kanadier Daniel David Palmer zurückgegriffen, der eine spezielle Grifftechnik entwickelte, die verschobene Wirbel und Gelenke wieder in die richtige Lage bringen kann. In Deutschland darf die Chiropraktik nur von Ärzten und Heilpraktikern mit spezieller Ausbildung ausgeführt werden. In Amerika hingegen wird die spezielle Therapieform als eigenständiger Heilberuf angesehen.

Wann sollte ein Facharzt der Chiropraktik aufgesucht werden?


In erster Linie sollte ein Fachmann der Chiropraktik aufgesucht werden, wenn funktionelle Gelenkbeschwerden bestehen. Schmerzen im Bereich des Rückens treten oftmals auf, wenn Wirbel verschoben oder die Muskulatur verkrampft ist. Infolgedessen wird die Beweglichkeit der Wirbelsäule eingeschränkt. Solche Verspannungen oder Verschiebungen entstehen häufig aufgrund von Haltungsfehlern oder unsauberen Bewegungsabläufen. Durch spezielle Handgriffe wird der Facharzt die Blockaden lösen.
Manche Patienten klagen neben den Rückenschmerzen über weitere Beschwerden. Ein verschobener Wirbel kann verschiedene Symptome hervorrufen, sodass durch einen eingeklemmten Nerv sogar Kopfschmerzen, Sehstörungen, Schwindel oder andere Schmerzen ausgelöst werden können. Sobald die Blockade aufgehoben wurde, werden all diese Beschwerden verschwinden. Das größte Ziel eines Chiropraktikers besteht darin, die Funktionsfähigkeit und das Zusammenspiel von Muskulatur und Gelenken zu bessern und somit bestehende Schmerzen zu lindern oder gar zu beseitigen.

Ein Chiropraktiker kann zu jeder Zeit und ohne Überweisung aufgesucht werden, sobald eines beschriebenen Symptome auftritt. Meistens sind Chiropraktiker selbstständig und haben ihre eigene Praxis.

Behandlungsverfahren


Vor einer Therapie wird der Patient befragt und gründlich untersucht. Somit kann abgeklärt werden, ob das Problem des Erkrankten tatsächlich einer chiropraktischen Behandlung bedarf. Andererseits soll die Untersuchung aber auch dazu dienen, eine präzise Diagnose zu stellen und somit die Therapie bestmöglich und individuell zu gestalten. Der behandelnde Arzt wird Fragen stellen, die die Lage, Dauer, Art und Intensität der Beschwerden klären sollen. Frühere Erkrankungen, Medikamente, Operationen und Arbeitsverhältnisse sind ebenfalls von großer Bedeutung. Nach der Besprechung erfolgt eine körperliche Untersuchung, wobei sich der Patient teilweise entkleiden muss. Eventuell wird dann noch ein Röntgenbild geschossen, damit organische Krankheiten ausgeschlossen werden können. Die anschließende Behandlung ist, entgegen der weit verbreiteten Meinung, mit keinerlei Schmerzen verbunden.

Behandlungsmethoden


Einerseits findet die Behandlung in der Praxis statt und andererseits bekommt der Patient sozusagen "Hausaufgaben" und Übungen, die er daheim ausführen muss. Bei der sogenannten Manipulationsbehandlung wird der Chiropraktiker mit seinen Händen vorsichtig versuchen, die Gelenke zu entlasten und dann in die richtige Position zu rücken. Die Behandlung von Sehnen und Muskeln erfolgt durch Dehnungsübungen und unterschiedliche Arten von Massagen.

Sollte die Behandlung erfolgreich angeschlagen haben, müssen neuen Beschwerden vorgebeugt werden. Individuelle Übungen, die der behandelnde Arzt anrät, sollten auch auf jeden Fall durchgeführt werden, um keinen Rückfall zu erleiden. Oftmals wird außerdem zu einer Änderung der Lebensgewohnheiten empfohlen. Sport ist eine weitere wichtige Komponente und kann dazu beitragen, Schäden am Rücken zu vermeiden und Schmerzen zu lindern.
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