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Arzt / Ärzte für Naturheilverfahren

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Arzt / Ärzte für Naturheilverfahren

Es gibt 10.353 Ärzte für Naturheilverfahren, von denen 5.000 bewertet sind.

Es sind 49% der niedergelassenen Ärzte und 22% der Klinikärzte für Naturheilverfahren bewertet.

Die Bewertung für Ärzte für Naturheilverfahren beträgt durchschnittlich 8,0 von 10 Punkten. Die Durchschnittsnote in Deutschland beträgt 7,8. Die Bewertung ist um 0,2 Punkte besser im Vergleich zum Bundesdurchschnitt.

Die durchschnittliche Wartezeit auf einen Termin für Ärzte für Naturheilverfahren beträgt 4,4 Tage und ist damit um 3,4 Tage kürzer als im Bundesdurchschnitt.

Die durchschnittliche Wartezeit im Wartezimmer für Ärzte für Naturheilverfahren beträgt 24 Minuten und ist damit um 3 Minuten kürzer als im Bundesdurchschnitt.

Oft gesuchte Fachgebiete

Ärzte für Naturheilverfahren

Patienten interessieren sich immer häufiger für das alternative Naturheilwesen. Vor allem die klassischen Naturheilverfahren haben eine sehr lange…

Ärzte für Naturheilverfahren

Patienten interessieren sich immer häufiger für das alternative Naturheilwesen. Vor allem die klassischen Naturheilverfahren haben eine sehr lange Tradition. Wichtig ist jedoch, bevor alternative Medizin zum Einsatz kommt, dass eine klare Diagnose gestellt wird, die auch schulmedizinischen Standards entspricht.

Von Kneipp bis zur Traditionellen Chinesischen Medizin


Ein großer Teil der Bevölkerung nutzt bei leichten Erkrankungen bereits bei der Selbstbehandlung die Pflanzenheilkunde. Tees, Aufgüsse, pflanzliche ätherische Öle, Bäder und Tinkturen sind beliebte Mittel, um sich bei Erkältungen, Kopfschmerzen und anderen alltäglichen Einschränkungen des Befindens Erleichterung zu verschaffen. Die von naturheilkundlich bewanderten Ärzten und Heilpraktikern angebotenen Behandlungsmethoden sollen nicht nur Einzelsymptome bekämpfen. Sie verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz. Klassisch sind die fünf Säulen der Naturheilkunde. Dabei handelt es sich um die Pflanzenheilkunde, die Ernährungstherapie, die Hydrotherapie, die Bewegungs- und Ordnungstherapie. Bei der Hydrotherapie werden Reize mit warmem und kaltem Wasser gesetzt, die die Selbstheilungskräfte des Organismus anregen sollen. Bekannt sind vor allem die Wasseranwendungen nach den Anweisungen des Pfarrers Kneipp. Die Ordnungstherapie versteht sich als Hilfe, um eine gesunde Lebensführung umsetzen zu können. Das Bewusstsein für die Selbstverantwortung des Patienten für seine Gesundheit zu wecken, ist ein wesentliches Anliegen der Ordnungstherapie in der Naturheilkunde.

Ein eigenes Therapiesystem stellt die Homöopathie dar. Sie wurde von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann vor mehr als 200 Jahren entwickelt. Auch die Homöopathie zeichnet sich durch ein ganzheitliches Behandlungskonzept aus. Die nach dem Ähnlichkeitsprinzip ganz individuell verordneten Arzneimittel sind aufgrund ihrer besonderen Herstellungsweise sehr gut verträglich.

Heute werden auch in Europa viele Aspekte aus der asiatischen Heilkunst genutzt. Entsprechend ausgebildete Ärzte und Heilpraktiker behandeln mit Kräutern, mineralischen und tierischen Substanzen. Vor allem in Europa nimmt die Akupunktur im Naturheilwesen nach den Erkenntnissen der uralten Chinesischen Medizin einen großen Anteil in der Behandlung mit der modernen TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) ein. Zu diesen Therapien gehört auch die Moxibustion, bei denen spezielle Akupunkturpunkte mit kleinen glimmenden Kegeln aus gepressten Pflanzenteilen des Beifußes erwärmt und stimuliert werden. Bei der Ausübung von Tai Chi und Quigong sollen Bewegung und heilende Gymnastik für den freien und ungehinderten Fluss des Qi sorgen. In der Vorstellung vieler asiatischen Heilweisen bedeutet das Qi Energie und Lebenskraft, die es durch die Behandlung zu stärken gilt.

Aus Indien stammt das ayurvedische Konzept, das traditionell die Behandlung von Krankheiten und die Anleitung zu einer gesunden Lebensweise kombiniert.

Akute und chronische Erkrankungen


Die Wirksamkeit der Naturheilweisen hat sich bei akuten und chronischen Erkrankungen bewährt. Vor allem Menschen, die die Nebenwirkungen der schulmedizinischen Medikamente vermeiden möchten, gehen ganz gezielt zu einem Arzt oder Heilpraktiker, der naturheilkundliche Therapien anbietet. Vor allem durch die langfristige Behandlung chronisch Erkrankter mit den chemischen Medikamenten der Schulmedizin werden oft weitere körperliche Schäden verursacht, jedoch keine Heilung der Krankheit erreicht. Deshalb wenden sich viele Patienten dem Naturheilwesen zu. Einige gut informierte Patienten haben sich bereits auf eine Behandlungsrichtung festgelegt und suchen gezielt nach einem Therapeuten, der die gewünschten Behandlungen anbietet. Die meisten Patienten werden sich nach einer entsprechenden Beratung des Alternativmediziners für die empfohlene Therapie entscheiden.

Arzt oder Heilpraktiker?


Alternative Heilweisen werden von Ärzten und Heilpraktikern angeboten. Der Arzt muss nach seinem Medizinstudium und dem bestandenen Staatsexamen zusätzliche Ausbildungen nachweisen, um alternative Heilmethoden anbieten zu können. Wer als Arzt Naturheilverfahren, Akupunktur oder Homöopathie als Angebot auf sein Praxisschild schreiben will, muss eine Facharztausbildung erfolgreich abgeschlossen und sich in mindestens 200 Stunden weitergebildet haben. Viele Ärzte verbinden allerdings nur die übliche schulmedizinische Behandlung mit einer zusätzlichen Ergänzung durch das Naturheilwesen.
Heilpraktiker dürfen erst nach einer staatlich geregelten Prüfung praktizieren. Sie müssen innerhalb der Prüfung umfangreiche medizinische Kenntnisse nachweisen. Ob Anatomie, Innere Medizin, Psychologie oder das Erkennen von lebensbedrohlichen Notfallsituationen – der Prüfungsumfang ist sehr komplex. Auch Heilpraktiker müssen sich zusätzlich Kenntnisse zu den von ihnen bevorzugten naturheilkundlichen Therapien aneignen, die sie in ihrer Praxis anbieten wollen. Patienten, die auf der Suche nach dem passenden Therapeuten sind, sollten immer den Arzt oder Heilpraktiker über seinen Ausbildungsstand und seine Erfahrungen bei der Behandlung bestimmter Krankheiten befragen, ehe sie sich einer Therapie unterziehen.
Patienten können sich ohne Überweisung Ihres Hausarztes einen Termin bei einem Heilpraktiker oder naturheilkundlich tätigen Arzt geben und sich behandeln lassen.

Private Zusatzleistungen


Viele naturheilkundlichen Therapien werden nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Hier lohnt sich immer, vor Behandlungsbeginn seine Krankenkasse zu befragen, ob die Behandlung Bestandteil des versicherten Leistungsspektrums ist. Heilpraktiker und Ärzte rechnen ihre alternativmedizinischen Behandlungen in der Regel als private Zusatzleistungen ab. Wer das Naturheilwesen für sich und seine Familie regelmäßig nutzen möchte, sollte deshalb über den Abschluss einer privaten Zusatzversicherung nachdenken.
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