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Es gibt 9.069 Ärzte für Orthopädie, von denen 4.754 bewertet sind.

Es sind 55% der niedergelassenen Ärzte und 33% der Klinikärzte für Orthopädie bewertet.

Die Bewertung für Ärzte für Orthopädie beträgt durchschnittlich 6,9 von 10 Punkten. Die Durchschnittsnote in Deutschland beträgt 7,8. Die Bewertung ist um 0,9 Punkte schlechter im Vergleich zum Bundesdurchschnitt.

Die durchschnittliche Wartezeit auf einen Termin für Orthopäden beträgt 10,0 Tage und ist damit um 2,2 Tage länger als im Bundesdurchschnitt.

Die durchschnittliche Wartezeit im Wartezimmer für Orthopäden beträgt 36 Minuten und ist damit um 9 Minuten länger als im Bundesdurchschnitt.

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Orthopäden

Orthopädie

Was leistet die Orthopädie?

Die geschmeidigen und gleichzeitig abrupten, kräftigen Bewegungen, die dem Menschen zu seiner besonderen…

Orthopäden

Was leistet die Orthopädie?


Die geschmeidigen und gleichzeitig abrupten, kräftigen Bewegungen, die dem Menschen zu seiner besonderen Fortbewegungsfähigkeit und zur Bewältigung seines Lebens gegeben sind, basieren auf einem komplizierten System und einem komplexen Konstrukt aus verschiedenartigen anatomischen Elementen. Ohne die Knochen, die Bänder und Sehnen, die Muskeln und die Gelenke wäre es nicht möglich, aufrecht zu gehen, sich zu beugen oder feinmotorische Bewegungen auszuführen.
Obwohl die Natur dieses "Bauwerk" so perfekt gestaltet hat, sind Erkrankungen und Abnormitäten der Funktionsweise nicht auszuschließen. Mit diesen Beeinträchtigungen beschäftigen sich die Orthopäden. Sie können mit verschiedenen medizinischen, chirurgischen oder alternativen Methoden dazu beitragen, dass sich Patientinnen und Patienten aller Altersgruppen einer besseren Gesundheit erfreuen. Das bedeutet, dass die Orthopädie auch mit der Unfallchirurgie zu tun hat und deren Einzeldisziplinen bis auf die Rehabilitation und Nachsorge ausgedehnt ist. Damit die Betroffenen eine bestmögliche individuelle medizinisch-orthopädische Versorgung erfahren, stehen die Vorbeugung, die Erkennung und die Behandlung von Einschränkungen des Bewegungs- und Stützsystems im Mittelpunkt.
Um schon die Kleinsten eine ihrem Lebensalter angemessene therapeutische Begleitung zu garantieren, gibt es neben der Erwachsenen- die Kinderorthopädie.

Diagnostik in der orthopädischen Praxis


Wenn die von angeborenen oder im Laufe des Lebens erworbenen Funktionsfehlern und Formdefekten betroffenen Patienten zum Orthopäden gehen, tun sie das aus unterschiedlichen Gründen. In diesem Zusammenhang geht es darum, dass die Symptome für Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates recht vielschichtig sein können. Am meisten geplagt sind jedoch die Schmerzpatienten.
Schmerzen stellen sich aufgrund von Abnutzungs- und Verschleißerscheinungen der Knochen und Gelenke ein. Des Weiteren verursachen verhärtete, verspannte Muskeln oder eingeklemmte Nerven ebenfalls die schmerzhaften Beschwerden. Diese Leiden sind jedoch nur ein kleiner Teil der Orthopädie.
Zunächst befragt der Orthopäde die Erkrankten in der Sprechstunde nach ihren Beschwerden und zum Verlauf ihrer Beeinträchtigungen. Durch eine körperliche Untersuchung (Tasten, visuelles Beurteilen von Bewegungsmustern und der äußeren Form des Stütz- und Bewegungssystems) kann sich der Orthopäde zunächst ein grundlegendes Bild machen. Genügt diese Begutachtung nicht, folgen weitere Untersuchungen mit Hilfe technischer Apparaturen. Dies sind in der Regel bildgebende Verfahren wie das Röntgen, das MRT oder die Ultraschalltechnologie. Für die weitere Darstellung von Knochen und Gelenken setzt der orthopädische Facharzt die sogenannte Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) und die Arthrosonografien ein.
In einigen Fällen kann es hilfreich sein, Punktate zu gewinnen (Entnahme von Gewebswasser). Diese werden mikroskopisch untersucht, um degenerative entzündliche Vorgänge zu erfassen.

Therapiemethoden in der Orthopädie


Wie bereits erwähnt, dienen fortschrittliche und gleichermaßen altbewährte Methoden und Eingriffe in der orthopädischen Behandlung zur Normalität. Die Fachärzte, können umfangreiche chirurgische Eingriffe vornehmen oder auch kleinere, sogenannte minimal-invasive Verfahren einsetzen, um die unterschiedlichsten Beschwerden zu reduzieren oder zu heilen. Erweitert werden diese Maßnahmen durch ein breites Spektrum an Injektionen, Kälte- und Wärmebehandlungen, die Notfallversorgung sowie die Verschreibung von Medikamenten.

Welche Erkrankungen gehören in die Hände eines Orthopäden?


Der Stütz- und Bewegungsapparat besteht aus einer Vielzahl von anatomischen Segmenten, die entweder jedes für sich oder in ihrer Gesamtheit erkranken können. Da alle Bestandteile ineinander übergreifen und sich gegenseitig beeinflussen, sind sowohl die akuten als auch Folgeschäden zu behandeln. Nicht immer handelt es sich um Verletzungen. Viele Erkrankungen dieses Funktionsbereiches basieren auf natürlichen Alterungsvorgängen, auf angeborenen Ursachen oder auf permanenten Fehlhaltungen sowie einer falschen Lebensweise (zu wenig Bewegung, Übergewicht etc.).
Die Abteilung Orthopädie ist unter anderem zuständig für die Erkennung und Behandlung von Entzündungen der Gelenke, Bandscheibenvorfällen, Knochenbrüchen, Metastasen an Knochen, Osteoporose, Verdrehungen von Gelenken, Bändern und sehnen, Risse der Muskulatur und der Bänder sowie Hexenschuss und anormale Formen der Füße (Spreiz-, Platt- oder Senkfuß, Hallux valgus).
In manchen Fällen genügt schon eine gezielte Behandlung, um den Betroffenen eine gewünschte Schmerz- und Bewegungsfreiheit zu geben. Oftmals ist es aber so, dass ein langer Behandlungsmarathon gemeistert werden muss. Dieser kann mit künstlichen Prothesen, Versteifungen oder bleibenden Bewegungseinschränkungen einhergehen.

Die Chirurgie in der Orthopädie


Der Orthopäde muss für eine erfolgreiche Therapie unweigerlich mit anderen medizinischen Fachdisziplinen kooperieren. Dies sind in der Regel die Kinder- und Nervenheilkunde, die Psychiatrie und die Chirurgie. Außerdem werden erfahrene Prothetiker hinzugezogen.
Die therapeutischen Schwerpunkte der orthopädischen Chirurgie liegen hauptsächlich darin, operative Behandlungen vorzunehmen. Diese betreffen beispielsweise die Entnahme von zerstörtem Knorpelgewebe und dessen Ersatz durch körpereigene Implantate, das Einsetzen von künstlichen Gelenken sowie die Wiederherstellung der anatomischen Struktur von Knochen. Der chirurgisch arbeitende Orthopäde kann außerdem gerissene Bänder, Sehnen und Muskeln wieder zusammenführen. Darüber hinaus werden sogenannte korrigierende operative Techniken angewendet. Diese setzt der Orthopäde dann ein, wenn Missbildungen oder ästhetisch unschöne Formveränderungen vorhanden sind. Gleichzeitig wird versucht, diese Komponenten wieder einer reibungslosen Funktionstüchtigkeit zuzuführen.

Patienten in der Sport-Orthopädie


Ein wichtiger Part der Orthopädie, in dem der Orthopäde ebenfalls chirurgisch tätig wird, ist die Sportorthopädie. Dieses spezielle Feld der Orthopädie befasst sich mit Schäden am Stütz- und Bewegungsapparat durch Überlastung und Fehlbelastung sowie mit plötzlich auftretenden Verletzungen während sportlicher Aktivitäten. Wie in der Orthopädie, so arbeitet der Orthopädie in diesem Tätigkeitsbereich ebenfalls diagnostisch, behandelt die Erkrankungen und bietet vorbeugende Maßnahmen an. Diese sollen dazu beitragen, einen weiteren Verschleiß zu vermeiden und Organschäden durch Unfälle zu verhindern.
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