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Es gibt 6.935 Ärzte für Praktische Ärzte, von denen 2.816 bewertet sind.

Es sind 42% der niedergelassenen Ärzte und 15% der Klinikärzte für Praktische Ärzte bewertet.

Die Bewertung für Ärzte für Praktische Ärzte beträgt durchschnittlich 8,2 von 10 Punkten. Die Durchschnittsnote in Deutschland beträgt 7,8. Die Bewertung ist um 0,4 Punkte besser im Vergleich zum Bundesdurchschnitt.

Die durchschnittliche Wartezeit auf einen Termin für Praktiker beträgt 2,6 Tage und ist damit um 5,2 Tage kürzer als im Bundesdurchschnitt.

Die durchschnittliche Wartezeit im Wartezimmer für Praktiker beträgt 25 Minuten und ist damit um 2 Minuten kürzer als im Bundesdurchschnitt.

Oft gesuchte Fachgebiete

Praktiker

Praktische Ärzte
Beim Gang zum Arzt ist es zum Teil auffällig, dass an manchen Praxen ein Schild befestigt ist, auf dem die Bezeichnung "Praktischer Arzt" eingraviert…

Praktiker

Beim Gang zum Arzt ist es zum Teil auffällig, dass an manchen Praxen ein Schild befestigt ist, auf dem die Bezeichnung "Praktischer Arzt" eingraviert ist. Im Gegensatz dazu gibt es medizinische Anlaufstellen, in denen die Ausschrift "Facharzt für Allgemeinmedizin" offensichtlich wird. Dies kann unter Umständen zu einer teilweisen Verunsicherung der Patienten führen.
Im Unterschied zu einem Facharzt für Allgemeinmedizin können praktische Ärzte nicht auf eine abgeschlossene medizinische Ausbildung zum Facharzt verweisen. Einschränkungen der typischen beruflichen Tätigkeiten ergeben sich in diesem Zusammenhang zwar nicht offensichtlich für die Patienten - für praktische Ärzte gelten jedoch spezielle Regelungen für die Abrechnung von vertragsärztlichen Behandlungen (Vertretung bei Kassenpatienten), von Bereitschaftsdiensten oder Notfallbehandlungen.

Praktische Ärzte - Behandlungsspektrum


Die Krankenbehandlung praktischer Ärzte ist ebenso umfangreich wie das Arbeitsspektrum aller anderen medizinischen Fachbereiche. Grundsätzlich haben alle Patientinnen und Patienten die freie Arztwahl, was auch praktische Ärzte angeht. Die einzelnen Teilbereiche sind sowohl die Prävention oder Vorbeugung von Erkrankungen, die Krankheitserkennung (Diagnose), die Therapie (Behandlung) und die Nachsorge. Nicht nur eine Fülle von Erkrankungen unterschiedlichster Organe und Organsysteme, sondern ebenfalls Verletzungen und Notfälle fallen in das Arbeitsfeld der praktischen Ärzte und Ärztinnen.
Die praktischen Ärzte sind je nach Ausbildung und Erfahrung versiert, unterschiedliche diagnostische und therapeutische Verfahren durchzuführen. Diese umfassen sowohl die Schulmedizinischen als auch die alternativen Heilmethoden. Klassische Verfahren sind in diesem Zusammenhang außer den naturheilkundlichen Vorgehensweisen das Verschreiben von Medikamenten und weiterführenden Behandlungen beispielsweise in der Physiotherapie. In Abhängigkeit von der Ausstattung der Praxis kann der Mediziner Blutentnahmen und Ultraschalluntersuchungen sowie andere Methoden anwenden. Praktische Ärzte, die sich im Bereich der Naturheilkunde etabliert haben, bieten den Patientinnen und Patienten unter anderem homöopathische Therapien, Akupunktur oder ayurvedische Verfahren an.

Mit welchen Erkrankungen begeben sich die Patienten zum praktischen Arzt?


Nicht nur sogenannte Bagatellerkrankungen, sondern auch schwerwiegende akute oder chronische Krankheitsbilder können eine Vorstellung beim praktischen Arzt begründen. Darüber hinaus ist es möglich, einen niedergelassenen praktischen Arzt zu konsultieren, wenn vorbeugende Maßnahmen geplant sind. Dazu gehören auch Schutzimpfungen für Reisen oder gegen spezielle Krankheiten wie beispielsweise Wundstarrkrampf (meist Auffrischungen).
Sowohl sehr junge Patienten als auch Erwachsene und Senioren suchen den praktischen Arzt auf, der häufig als persönlicher Hausarzt tätig ist. Das hat den Vorteil, dass ein optimales Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient entsteht.
Das Behandlungsspektrum der praktischen Ärzte umfasst zudem Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, des Stütz- und Bewegungsapparates, Stoffwechselerkrankungen und Störungen des Verdauungstraktes. Auch Menschen mit Beschwerden der Atemwege, plötzlich auftretenden Schmerzen und Verletzungen gehen zuerst zum Allgemeinmediziner oder zum praktischen Arzt. Dieser ist aufgrund seiner Ausbildung in der Lage, die Schwere der Symptome und Erkrankungen zu erkennen. Nicht immer ist jedoch eine adäquate Behandlung möglich, weil diese unter Umständen einen Spezialisten bedarf. Ein praktischer Arzt überweist in diesem Fall die Erkrankten zu einem Fachmediziner oder gibt eine Einweisung in eine Klinik. Er kann also abwägen, welche nachfolgende Fachrichtung in Frage kommt, um eine bestmögliche und zeitnahe Therapie für die Betroffenen einzuleiten.
Zu den weiteren Erkrankungen, welche der praktische Arzt in sein Tätigkeitsgebiet integriert hat, gehören akute oder chronische Infektionen sowie entzündliche Vorgänge. Ist keine sofortige Behandlung möglich, erfolgt wiederum eine Überweisung zum Facharzt.

Was macht ein praktischer Arzt bei der Erstkonsultation?


Für einen Termin bei einem praktischen Arzt ist es wichtig, das Patientenkärtchen der jeweiligen Krankenkasse vorzulegen. Gibt es bereits Befunde anderer Ärzte, können diese möglicherweise auch hilfreich sein. Das ist aber eine Sache, welche der Patient allein entscheiden kann.
Damit eine rasche Erkennung der Erkrankung realisiert werden kann, stützt sich ein praktischer Arzt zuerst auf die Aussagen und die Beschreibung der Beschwerden durch die Patienten selbst. Diese Vorgehensweise wird als Anamnese bezeichnet und kann auch die vergangene Krankengeschichte betreffen. Aspekte wie familiäre Häufungen von Erkrankungen, wiederkehrende Symptome, Veränderungen der Beschwerden sowie Fragen zu allgemeinen gesundheitlichen Risikofaktoren gehören zur Normalität in diesem Arztgespräch. Des Weiteren führt ein praktischer Arzt in Abhängigkeit von den Symptomen eine visuelle Begutachtung der betroffenen Organe durch (beispielsweise Halsschmerzen oder Angina - ein Blick in den Rachen). Erweitert werden die diagnostischen Maßnahmen durch das Abtasten. Das wird häufig im Bereich der Bauches vorgenommen, wenn die Patienten über Übelkeit oder Koliken klagen. Durch das leichte Abdrücken, Abklopfen und Abhören kann sich ein praktischer Arzt lokal orientieren und genau die Entstehung des Schmerzes erkennen.
Sollten diese Verfahren noch nicht ausreichen, kann eine Blutentnahme erfolgen. Auch die labortechnische Untersuchung von Urin ist nicht selten.

Was bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen beim praktischen Arzt?


Gegenwärtig ist es so, dass die gesetzlichen Krankenkassen keine Kontrolle darüber ausüben, ob die Erkrankten zu einem Arzt für Allgemeinmedizin oder zu einem praktischen Arzt gehen. Hier greift das Recht auf freie Arztwahl. Geht es darum, dass die von einer Erkrankung betroffenen Personen einen Arzt suchen, empfiehlt die Krankenkasse eher den Allgemeinmediziner. Diese Tatsache beinhaltet eine Übernahme aller im Leistungskatalog enthaltenen Behandlungen. Bestehen Unklarheiten darüber, ob verschiedene Verfahren nicht in die Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkasse fallen, ist es ratsam, sich zunächst darüber mit der Kasse zu verständigen.
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