entzug von Zopiclon alleine zu hause. Geht das??

ruebe.030

Frage gestellt am
07.01.2010 um 08:20

Guten Morgen, ich nehme seit dem 13.12.09 Zopiclon 7,5mg, weil ich vorher, seit 15.11., wie abgehackt nicht mehr einschlafen - noch durchschlafen konnte. Ich habe im Feb09 einen Entzug von Termazepam gemacht (diese vorher jahrelang u intensiv genommen bzw. in die völlige Abhängigkeit geraten), bis zum Nov09 hat es mit dem schlafen nach dem Entzug ohne Zusatz wunderbar geklappt. Und dann... Seit der Tabl.abhängigkeit ist es für mich ein Horror, im Bett zu liegen und nicht innerhalb 30 Min einzuschlafen. Wer mal richtig abhängig war, wird das besonders nachvollziehen können. Naja, ich habe es dann halt irgendwie nicht mehr ausgehalten und mir Zopiclon verschreiben lassen: dieser Ärztin verriet ich nichts von meiner Benzo.abhängigkeit, sonst hätte ich es nicht bekommen. Ich wollte NUR SCHLAFEN. Nun geht es mir nicht besonders besser, denn ich bemerke natürlich die Nebenwirkungen. Ganz ehrlich, da ich z.Zt. langzeitkrankgeschrieben bin, habe ich natürlich auch wieder angefangen nachmittags 3 Zop zu nehmen, allerdings krabbel ich da nach 2 Std wieder aus dem Bett.
So, nun stehe ich bei 3 Nachmittags und 3 Abends. Ich könnte natürlich sofort wieder in die Klinik gehen, um zu entziehen, aber wer mal in so einer Klinik war und nicht so der typische Abhängige ist ( in den Augen der Anderen... - mir hat es nie jemand angesehen im alltäglichen Leben, da ich es zu gut verstecken konnte, was auch seht anstrengend war!) geht da nicht so freiwillig wieder rein. Ich war auch die einzige mit Tabl.entzug unter 35 Alkoholkranken. Horror! Ich traue mich auch noch nicht, überhaupt jemandem etwas von meinem Rückfall zu sagen, obwohl ich weiß, dass ich nicht verurteilt werden würde von meiner Familie und den 2 Freunden, die mir seit dem 1. Entzug und den Monaten danach zur Seite standen und mich lieben, wie ich bin, aber...
Falls das hier jemand liest und sich wiedererkennt, könnte mir vielleicht sagen, ob es möglich ist, es alleine zu hause zu schaffen, die Entzugserscheinungen zu nennen oder einfach seine/ihre Erfahrung beschreibt. Ich habe schon Angst es so alleine zu machen, aber ich habe noch 1 1/2 Monate Zeit es alleine zu hause zu machen, dann muss ich wieder arbeiten. Ich kann ja nun nicht die Einzige sein, die gerade so was durchmacht. Würde mich über eine Antwort freuen, schönen Tag

Patientendaten

Geburtsjahr: 1972 (38 Jahre)
Geschlecht: weiblich
Gewicht: 70,0 kg
Größe: 185,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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7 Antworten:

AchimKoeln

15.01.2011 16:41
Hallo, kenne Zopiclon seit Jahren , komme eigentlich mit 0,5 Tabl gut hin. Aber will jetzt auchdavon loskommen. ich habe mir Hilfe in Köln merheim geholt. Gebe einfach mal Schlafschule Köln-Merheim ein. Hilfe gibt es auch von der DGSM Deutsche Gesellschaft für Schlafmedizin. Fand ich gut, bin im Moment auch in der "Entwöhnungsphase"
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Benzodiazepin
Benutzerbild von Benzodiazepin
01.04.2010 13:00
Hallo, ich würde es auch lieber zuhause reduzieren. Immer jede Woche um 1 Tablette/7,5mg runter und dann wärst du irgendwann auf null. Da muss man konsequent bleiben. L.G.
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Anonymer Benutzer

09.01.2010 09:09
Nein, am Meer kenne ich keine Klinik. Ich kenne nur in meiner Nähe. Aus welcher Region stammst du? Bundesland? Therapiekliniken haben allerdings noch längere Wartezeiten als Kuren, meist 4-10Monate!
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ruebe.030

08.01.2010 00:27

Vom Frage-Steller selbst

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Danke!! ich werde jetzt versuchen ne Klinik zu bekommen, wo man Psychosomatik, Schmerztherapie, Entzug mit viel Sport usw. verbinden kann. Kennst Du in der Richtung Irgendeine, vielleicht an Ost- od Nordsee? Gute Nacht
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Anonymer Benutzer

07.01.2010 08:56
Okay,du warst noch nie in einer Therapieklinik,oder?
Körbchenflechten :-) Hab ich nie gemacht und ich kann auch nicht auf Knopfdruck vertrauen,erzählen.
Und in der Einzeltherapie spricht man nur über seine Sachen,in der Gruppentherapie kommen mehr allgemeine auf den Tisch.
Es gibt auch Kuren,Reha mit psychosomatischen Behandlungen und Therapie.
Und ohne Einwilligund darf der Arzt dich nicht einweisen,außer bei Selbstmordgefahr.
Natürlich ist das richtig,du willst es und das ist das wichtigste.Und wenn du den Mut dazu hast,probiere es.
Mit langsam meine ich,immer nur um eine halbe Tablette runter und dann paar Tage warten.Wenn du merkst es geht,wieder eine halbe.
Viel Glück und Kraft
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ruebe.030

07.01.2010 08:39

Vom Frage-Steller selbst

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Hallo, vielen Dank. Kannst Du mir Tipps für das 'langsam' geben'? Therapie klingt gut, aber ich streube mich gegen 'Körbchen flechten', Gruppentherapie im Kreise sitzend: ich heiße... usw. und Lebensgeschichte einem Fremden erzählend auf Knopfdruck. Ich bin so'n Mensch der nicht auf KLICK erzählen kann. Ich bin kein ruhiger Mensch, im Gegenteil, aber geht es um mich persönlich, muss ICH reden wollen, nicht, weil es jemand genau JETZT möchte. Außerdem habe ich für so was keine Geduld. Habe gerade auf Grund meiner allgemeinen , körperlichen Problemen eine Kur beantragt, aber das kann dauern. Ich dachte ich könnte das dort so verbinden: abgelenkt sein, Sport für meinen Rücken, andere Umgebung usw. Aber ich möchte mit dem Zop.entzug nicht noch Monate warten, sondern JETZT weg davon, möglichst unauffällig. Und mal ehrlich - würde ich jetzt zu einem Arzt sagen: ich hab nen Rückfall... Der lässt mich doch gleich einweisen und davor habe ich Angst. Der Entzug im Feb09 ging auch von mir aus. ICH habe gesagt ICH WILL, was Andere vorher sagten war mir wurscht. Ich bin so ein Menschlein: ICH muss sagen WANN oder JETZT, sonst klappt's nicht und ich 'laufe weg'. Ja, ich weiß - klingt kompliziert. Aber jeder ist, wie er ist. Gruss
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Anonymer Benutzer

07.01.2010 08:24
Du kannst es zu Hause versuchen,aber immer nur ganz langsam reduzieren.
Übrigens beim Entzug von dem Medikament kannst Du auch in eine Therapieklinik und nicht in eine Klinik für Sucht und Alkoholkranke.Viel Glück,hol dir Hilfe wenn es zu hart wird und immer schön langsam
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