Frage über Keppra und Epileptische Anfälle

Epileptiker
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Frage gestellt am
02.04.2009 um 08:47

Hallo Mitleidende,

bin neu hier und hätte mal ne frage. Habe vor ungefähr 3 Monaten einen epileptischehn Anfall mit Krankenhaus notaufnahme ect. den letzten Anfall hatte ich vor drei Jahren!!!und seit gestern ist mir wieder mal so "besonders" schwindelig geworden wie ich es von den Anfällen her kenn. Habe nie Tabletten genommen und überlege mir ob ich nun Keppra anfange oder nicht. Immerhin müsste ich die 2 Jahre nehmen...ist das sinnvoll wenn mann so selten epileptische Anfälle hat??Denke nähmlich das jeder selber daran schuld ist welche zu bekommen. Bei mir kommen diese Anfälle/Zustände meisten wenn ich körperlich und seelisch im"Eimer" bin und mir dort streß und Depri's mache wo eigentlich keine sind. Vieleicht Irre ich mich auch...Was meint Ihr denn dazu?´Bitte um Info

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Eingetragen durch: Patient
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10 Antworten:

Anonymer Benutzer

11.06.2009 20:48
Hallo Mitleidende,
sicherlich kommen die Anfälle nicht durch Streß oder Depri und sicherlich ist keiner
selbst schuld. Sie sollten auf jeden Fall einen Neurologen aufsuchen und sich, sollte
es notwendig sein, medikamentös einstellen lassen. Keine Eigendiagnose und Vorsicht
"Keppra" ist nicht ohne! Es hat sehr viele Nebenwirkungen.
Alles Gute
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Benutzer gelöscht?

05.05.2009 16:45
Hallo Epileptiker!
Nun zunächst ist die Anredeform "Mitleidende" nicht gut gewählt.-ich weiß zwar, was du damit zum Ausdruck bringen möchtst, denn auch ich habe selbst große Probleme gehabt, damit fertig zu werden, denn vorher habe ich anderen Menschen geholfen-was ich aber auch weiterhin machen möchte, aber es war ein großer Kampf, weil meine Epilepsie erst im Alter von 39 Jahren ausgebrochen ist und man trotz guter Diagnostik meine Diagnose nicht finden konnte und somit war auch nur ein probieren verschiedener Medis. in einer bestimmten Kombination möglich-aber jetzt zu dir: Wenn du eine Epilepsie hast, darfst du nicht die Schuld bei dir suchen. Man muss die Ursache finden für die Fehlfunktionen oder Stoffwechselstöhrungen im Gehirn, gegen die du nichts machen kannst, sondern das kann nur eine gezielte Therapie, mit der eine Reduzierung der Anfälle erreicht werden kann oder muss.-Keppra ist eigentlich ein gutes Antiepileptika und man muss es ganz einfach mal ausprobieren. Wie ich aus deinem Beitrag auch erkennen kann-ja du musst "deine Lebensweise" etwas ändern!
Ja-körperliche Überansträngung und Antiepileptika passen nicht zusammen und Stress muss man versuchen zu vermeiden oder sagen wir besser, alles im richtigem Gleichgewicht halten. Dann kommt es auch zu keinen Depressionen und obwohl ich 7500mg
Antiepileptika nehme, kenne ich das nicht und mit "seelisch im Eimer" müsste man sich dazu noch extra unterhalten.-Schreibe mir auch, wenn du meine Offenheit nicht verstehst!
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Benutzer gelöscht?

03.05.2009 15:32
Es gibt mehr an Epilepsie-Erkrankte, als sie erfasst werden konnten. Die Diagnostik-Techn. ist weit entwickelt und trotzdem gibt es bei Epileptiker Symptome, die man mit den besten Geräten (auch einem EEG oder MRT) nicht messen und erfassen kann. Man muss die Ursachen wissen, um eine richtige erfolgreiche Therapie anwenden zu können-trotzdem treten dabei immer wieder neue Fragen auf. Deshalb bleibt zunächst erst einmal das ausprobieren einer Kombination von verschiedenen Antiepileptika und dazu gehört auch das Keppra, was eigentlich sehr gute Wirkstoffe haben.
Was das Auto fahren betrifft, hat Nector dir schon AW gegeben. Du hast auch eine hohe Verantwortung gegenüber Anderen, die du in Gefahr bringst und bis nicht eine eindeutige Diagnose und Therapie-das musst du erst abwarten!
Gruß-Trio
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Epileptiker
Benutzerbild von Epileptiker
29.04.2009 18:36

Vom Frage-Steller selbst

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Danke für die Antworten...einerseits gebe ich euch recht. Beim nächsten "Anfall" könnte viel passieren und deshalb vorzubeugen ist ja auch eine gute idee..Aber wie gesagt ich hatte 3 Jahre lang ruhe (ohne Medikamente) und vor kurzem wieder einen Anfall. Weiss nicht was ich als schädlicher/ungesünder für mich bewerten soll die 1500 pillen die ich schlucken soll oder den 1 Anfall der nicht kommen muss. Wer von euch die schon länger Keppra nehmen kann wir etwas über seine Nebenwirkungen erzählen?
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Benutzer gelöscht?

09.04.2009 11:17
ich kann auch sagen das ich jeden Tag mein Mittagsschlaf brauche
ohne den bin ich kein Mensch, aber mit wie neu!
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Benutzer gelöscht?

07.04.2009 20:14
ich nehme Keppra seit dem 11.01.2008 da hatte ich den ersten Anfall der aufgefallen is - ich selber habe davon nix bemerkt als weis ich auch nicht ob ich vorher schon welche hatte
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Anonymer Benutzer

05.04.2009 21:33
Ich war auch immer ein MedikamentenGegner! aber seit meinem Unfall wo ich ein Schädelhirntrauma erlitt sehe ich die Welt anders das eben manches ohne Medis nicht geht! es hat alles einen Sinn! natürlich darf man es nicht übertreiben aber was sein muss Muss sein!
zum eigenen Schutz! und wenn es hilft ! meine Meinung!
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Benutzer gelöscht?

04.04.2009 18:43
Hallo, ich habe zwar die Epilepsie durch Hirnvernarbung aber ich nehem die Keppra und bin zufrieden
ich denke du solltest sie vorbeugend nehmen, das is besser bevor dir was schlimmes passiert oder du "verblödest" das kann leider alles passieren. ich hatte nur ein Anfall den ich selber nicht wirklich mit bekommen habe. dann habe ich im Krankenhaus sofort die Keppra bekommen. nehme morgens 1000mg und abends nochmal soviel.
Gehe zu einem Neurologen und frage ihn. alles Gute Bianca
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Epileptiker
Benutzerbild von Epileptiker
02.04.2009 21:21

Vom Frage-Steller selbst

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Hallo Nector und danke für die Info,

keine sorge...bin 26 und habe immernoch nicht den Führerschein genau deswegen!Muss 2 Jahre anfallfrei bleiben um Ihn wieder machen zu dürfen...Das mit der Autobahn ist ein bischen überheblich..weil ich es jedesmal Stunden wenn nicht Tage vorher merke dass ich vieleicht einen Anfall bekomme...also würde ich in diesen Fällen dann einfach das Auto in der Garage lassen...Außerdem denke ich das durch Alkohol oder kurzsichtigkeit mehr leute im Jahr auf der Autobahn sterben als durch einen Epileptiker und Die dürfen Ihre Scheine behalten und weiterfahren...Eigentlich wollte ich eine Antwort ob es sinvoll wäre ein Medikament zu nehmen (dessen Wirkung nicht mal dem Hersteller klar ist) 2 Jahre lang...obwohl meion letzer Anfall 3 Jahre her ist und ich insgesamt vieleicht 5 Anfälle hatte in meinem Leben (immer zur einer Zeit großer körperlicher und Geistiger überanstrengung) Vieleicht sollte man unter chronischen und eben nicht chronischen Epileptikern unterscheiden. Immerhin sind das keine "Bonbons" die ich da 2 Jahre lang nehmen müsste (ach ja übrigens ich bin Medikamenten gegenüber immer skeptisch eingestellt, finde die Natur hatte nicht vorgesehen gegen jede Beschwerde eine Pille nehmen zu müssen. Finde das man die Ursachen suchen sollte und versuchen diese zu beseitigen....)
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Nector
Benutzerbild von Nector
02.04.2009 20:57
Auch wenn die Anfälle nur selten auftreten ist eine Medikamenteneinnahme durchaus gerechtfertigt. Stellen Sie sich nur mal vor, Sie sitzen im Auto auf der Autobahn mit 160 km/h und bekommen den Anfall. Dann ist nicht nur Ihr eigenes Leben gefährdet. Bedenken Sie, dass Sie vorerst kein Auto fahren sollten, da Ihnen das sonst sofort als Fahrlässigkeit ausgelegt werden kann.
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