Opipramol und Extrasystolen

Anonymer Benutzer
Frage gestellt am
11.12.2011 um 09:13

Hallo zusammen! Bin 28 Jahre jung und leide seit einem Jahr an heftigen Panikattacken auf Grund von heftigen Extrasystolen. Mittlerweile würde ich sagen, hat sich eine richtige Herzneurose entwickelt, trotz Therapie. Jetzt habe ich mich durchgerungen doch einmal ein Medikament auszuprobieren. Mein Hausarzt verschrieb mir Opipramol 50 mg für 1 x 1 am Abend. Jetzt habe ich gelesen, bei Erregungsleitungsstörung sollte man es nicht einnehmen. Da ich erhebliche Extrasystolen mit Bigemini und Salven habe, habe ich jetzt Angst das Medikament einzunehmen. Auch wurde bei mir ein leichter Rechtsschenkelblock festgestellt. Hat jemand damit Erfahrung. Nimmt jemand das Medikament trotz Herzprobleme? LG

Patientendaten

Geburtsjahr: 1983 (28 Jahre)
Geschlecht: weiblich
Gewicht: 62,0 kg
Größe: 170,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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5 Antworten:

Anonymer Benutzer

11.12.2011 19:37

Vom Frage-Steller selbst

Bitte geben Sie Ihre Antwort ein.
Ja,mir ist schon klar, dass die Extrasystolen auch psychogen sein können und wahrscheinlich bei mir auch sind. Meine Schilddrüsenwerte sind in Ordnung. Auf ein Roemheld-Syndrom ist wohl noch nicht untersucht worden.

Habe nur echt jetzt etwas Angst mit den Tabletten, nicht das ich doch irgendwelche QT-Verlängerungen habe. Wobei mein Hausarzt am Freitag extra sich diese Werte noch einmal genau angesehen hat. Hoffe das alles in Ordnung ist.

LG
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Basti59425
Benutzerbild von Basti59425
11.12.2011 15:21
Naja, ohne bestehenden oder bestandenen Herzinfarkt ist ein Rechtsschenkelblock ohne echten Krankheitswert. Die Extrasystolen können übrigens auch psychogen sein.

Sind deine Schilddrüsenwerte ok? Ist mal auf ein Roemheld-Syndrom untersucht worden?

LG Basti
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Anonymer Benutzer

11.12.2011 14:07

Vom Frage-Steller selbst

Bitte geben Sie Ihre Antwort ein.
Hallo Psycho_Crusher,
habe bereits seit einem Jahr eine halbe Metroprolol (25 mg) eingenommen. Hat nicht wirklich was gebracht. Extrasystolen waren weiterhin heftig. Nachdem ich jetzt auch noch so einen Druck im Brustkorb hatte (wahrscheinlich eher vom Rücken) hat mein Hausarzt auf Bisoprolol umgestellt. Die 1. Woche sollte ich eine halben (2,5 mg) einnehman. Mein Blutdruck war aber dann abends immer so tief 96/55. Sollte dann nur noch eine viertel (1,25 mg) einnehmen. Extrasystolen unverändert. Also dachte ich jetzt ich kann es auch sein lassen. Bringt ja eh nix. Habe jetzt seit vorletzter Woche mittwoch keine mehr eingenommen und jetzt eine Grippe bekommen. Extrasystolen extrem schlimm, mega Panik. Waren wahrscheinlich schlimmer durch das Antibiotika (stand eh in der Beilage nur unter besonderer Vorsicht bei Herzrhythmusstörungen einzunehmen). Nehme jetzt seit Freitag wieder eine 1/2 Bisoprolol um den Puls zu beruhigen. Klappt ganz gut auch in Bezug auf die Extrasystolen bis jetzt. Soll ihn aber nur zu Bedarf jetzt einnehmen.

Was haltet ihr davon.

Hat man keine QT-Verlängerung bei einem leichten Rechtsschenkelblock?

LG
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Basti59425
Benutzerbild von Basti59425
11.12.2011 12:13
Ich glaube auch, das zur symptomatischen Behandlung ein Betablocker geeignet wäre. Das Opipramol kannst du trotzdem nehmen, die Warnung bezieht sich auf eine mögliche QT-Zeit Verlängerung, welche bei Extrasystolie wohl eher nicht vorliegt.

LG Basti
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Benutzer gelöscht?

11.12.2011 11:02
Ich glaub in deinem Fall wäre ein Betablocker sinnvoll, der hilft gegen PA und Rhythmusstörungen, gerade wenn du Salven hast, hat der Arzt dir das noch nicht vorgeschlagen ?
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