Polamidon-Entzug

Schimmelreite…
Benutzerbild von Schimmelreiter1
Frage gestellt am
30.09.2012 um 23:51

Ich vertrage seit ca. 2 Wochen mein Pola nicht mehr. Mein Körper streikt einfach. Morgens beim Einnehmen wird mir speiübel und es geht den ganzen Tag nicht mehr weg. Ich schwitze wie verrückt wenn ich auch nur im Geringsten etwas mache, bin schlapp, müde, depressiv...einfach fertig. Nun habe ich seit 3 Tagen die Dosis reduziert. Bin von 14 ml auf 10ml gegangen...bisher ohne Entzugssymptome...es geht mir eindeutig besser. Ich bin heute das erste Mal seit langem wieder spazieren gegangen und habe mich richtig gut gefühlt. Was das für mich bedeutet ist doch wohl klar: Das Pola muss weg. Ich habe gerade nen Benzoentzug hinter mir und weiß dass mein Körper sehr festhält...Ich habe für den letzten Entzug 5 Wochen gebraucht und alles was ich über Polaentzüge gelesen habe lässt mich ahnen was da auf mich zukommt. Ich bin so schlecht im langsamen Runterdosieren....denke immer lieber schnell und heftig als langsam und nicht aushalten... wer hat Erfahrungen im Runterdosieren??? Ich bin jetzt seit 3 Tagen auf ca. 10...so genau ist die Angabe nicht, weil sie mir das Pola ja mit Wasser strecken...Mein letzter Heroinentzug ist sehr lange her, dauerte aber nur 6 oder 7 Tage. Ich denke, dass ist mit Pola wohl nicht machbar.Nach all dem was ich fürchterliches gelesen habe wäre ich über Mutmachendes sehr dankbar.

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Eingetragen durch: Patient
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4 Antworten:

michaelsandra

24.09.2013 10:49
Ok ! werde Versuchen Dir Mut zu machen !schonmal gut , dass Du die Benzos aus dem Körper hast wobei ich sagen muß das der Entzug sich etwas zieht und es Wellenartig kommt u. geht.Es ist schlecht zu sagen ob da noch ein zusammenhang Besteht zwischen den Benzo. entzug und der Pola Dosis.Jedenfalls ist es Wichtig nicht zu übertreiben , da aus meiner Sicht eine Dosis von über 10ml Po = 50mg unnötig sind sofern man nicht am Anfang der Substitution steht wo das Suchtzentrum noch nach Droge schreit.Jedenfalls mußt Du auch fragen was u. wieviel Du bekommst sowie im welchem Verhältnis zu anderen Medikamenten es steht. Auch die Verträglichkeit ist Wichtig zu beobachten!!! Wenn Du Vorhaben solltest eine Entwöhnung zu vollziehen, dann mache Dir am besten nicht so viele negative Gedanken da jeder Körper anders auf Entwöhnung reagiert.Auch ein warmer Entzug hat seine Grenzen und das es nicht einfach wird ist jedem klar.Aber ich Rate Dir am Besten nur auf Dich zu Konzentrieren , Dir kleine Ziele zu stecken welche auch möglich sind und mal Abstand von diesem Hau - Ruck Entzug zu machen.Mach bitte alles in Ruhe und bedacht, dann kann Dir nicht viel passieren weil Du in dieser Zeit der Entwöhnung sehr viel Kraft brauchst u. Konzentration auf Dich selbst.Ich weiß das Du es Schaffen kannst daher Vertraue mal einem Fremden der dir sagt .......DU SCHAFFST DAS!!!!.....ohne wenn und aber.....OK !
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sukki

01.10.2012 11:23
ich hab mich ambulant von 22ml auf 6ml reduziert. Dazu habe ich ca. 4 Jahre! gebraucht, hatte allerdings in dieser Zeit ausser Alkohol keinerlei Beikonsum. Dann bin ich stationär entgiften gegangen die 6ml wurde innerhalb von 5 Wochen ausgeschlichen und das war nicht so schlimm, wie ich es von anderen immer höre. Vor allem merkt man, wie man täglich fitter wird. Ich hab allerdings Metha genommen, nur ab und zu Pola.
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Schimmelreite…
Benutzerbild von Schimmelreiter1
01.10.2012 11:15

Vom Frage-Steller selbst

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Ja, klar. Der meint, ich solle nicht aus dem Programm gehen...solle erst mal meinen Beikonsum in den Griff bekommen. Er hat ja nicht unrecht, aber was soll ich machen wenn mich das Pola so fertig macht. Ich merke ja, dass es mir mit dem Weniger jetzt schon etwas besser geht, ich wieder ein wenig klarer werde. Ich habe heute Termin bei meiner Ärztin und werde versuchen von ihr Unterstützung zu bekommen.
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Drag0n
Benutzerbild von Drag0n
01.10.2012 00:47
Bist du bei einem Substitutions-Arzt?
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Medikamenten: L-Polamidon

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