Gangunsicherheit bei Ciprofloxacin

Nebenwirkung Gangunsicherheit bei Medikament Ciprofloxacin

Insgesamt haben wir 518 Einträge zu Ciprofloxacin. Bei 0% ist Gangunsicherheit aufgetreten.

Kreisdiagramm Bei 1 von 518 Erfahrungsberichten zu Ciprofloxacin wurde über Gangunsicherheit berichtet.

Wir haben 1 Patienten Bericht zu Gangunsicherheit bei Ciprofloxacin.

Prozentualer Anteil 0%100%
Durchschnittliche Größe in cm0179
Durchschnittliches Gewicht in kg072
Durchschnittliches Alter in Jahren035
Durchschnittlicher BMIin kg/m20,0022,47

Ciprofloxacin wurde von Patienten, die Gangunsicherheit als Nebenwirkung hatten folgendermaßen bewertet:

Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Ciprofloxacin wurde bisher von 1 sanego-Benutzern, wo Gangunsicherheit auftrat, mit durchschnittlich 2,8 von 10 möglichen Punkten bewertet.

Erfahrungsberichte über Gangunsicherheit bei Ciprofloxacin:

 

Ciprofloxacin für Kieferknochenentzündungen mit Gelenkschmerzen, Schwindel, Gangunsicherheit, Sehnenschmerzen

Ich möchte in diesem Bericht über meine Erfahrungen mit Ciprofloxacin schreiben. Mit Absicht verfasse ich den Bericht erst über ein Jahr nach der Einnahme. Der Grund ist, dass bei Opfern von Nebenwirkungen häufig Langzeiterfahrungen fehlen. Diese möchte ich hiermit geben. Die Dosierung: 2 mal 500 mg Ciprofloxacin pro Tag für 6 ½ Tage, danach Therapieabbruch aufgrund der Nebenwirkungen. Ursprünglicher Therapieplan: 7 Tage 2x500mg. Wirkung auf die Infektion (Infektion im Mundbereich nach Zahn-OP): keine Besserung feststellbar. Die Nebenwirkungen, welche ich auch so dem Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte gemeldet habe: - Starke Sehnenschmerzen, vor allem in der Achillessehne, beginnend an Tag 6 der Therapie. Gehen von mehr als 500 Metern nicht möglich. - Schmerzen in vielen Gelenken, vor allem im Kniegelenk, und zusätzlich schwächer im Hüftgelenk. Beginnend einige Tage nach Absetzen der Therapie. Stärke der Schmerzen: Weder Stehen, noch Sitzen, noch Liegen schmerzfrei möglich. Kniende Positionen unmöglich aufgrund sofortiger sehr starker Schmerzen. Bemerkung:...

Ciprofloxacin bei Kieferknochenentzündungen

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
CiprofloxacinKieferknochenentzündungen6 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich möchte in diesem Bericht über meine Erfahrungen mit Ciprofloxacin schreiben. Mit Absicht verfasse ich den Bericht erst über ein Jahr nach der Einnahme. Der Grund ist, dass bei Opfern von Nebenwirkungen häufig Langzeiterfahrungen fehlen. Diese möchte ich hiermit geben.

Die Dosierung: 2 mal 500 mg Ciprofloxacin pro Tag für 6 ½ Tage, danach Therapieabbruch aufgrund der Nebenwirkungen. Ursprünglicher Therapieplan: 7 Tage 2x500mg.

Wirkung auf die Infektion (Infektion im Mundbereich nach Zahn-OP): keine Besserung feststellbar.

Die Nebenwirkungen, welche ich auch so dem Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte gemeldet habe:

- Starke Sehnenschmerzen, vor allem in der Achillessehne, beginnend an Tag 6 der Therapie. Gehen von mehr als 500 Metern nicht möglich.
- Schmerzen in vielen Gelenken, vor allem im Kniegelenk, und zusätzlich schwächer im Hüftgelenk. Beginnend einige Tage nach Absetzen der Therapie. Stärke der Schmerzen: Weder Stehen, noch Sitzen, noch Liegen schmerzfrei möglich. Kniende Positionen unmöglich aufgrund sofortiger sehr starker Schmerzen. Bemerkung: vor Einnahme der Tabletten auch bei der Teilnahme an Staffelläufen keinerlei Probleme in irgendwelchen Gelenken. Körpergewicht 72 kg bei 179 cm.
- Schwindelgefühle und Gangunsicherheit während der Einnahme und bis mehrere Wochen nach der Therapie.
- Zentralnervöse Störungen: extreme Koffeinempfindlichkeit. Bereits kleine Dosen führen zu Psychose-artigen Zuständen über mehrere Stunden.

Leider sind dies Nebenwirkungen, die man im Netz nur allzu häufig für diese Medikamentenklasse findet. Die Nebenwirkungen und auch die biologischen Grundlagen ihrer Entstehung sind in klinischen Studien einwandfrei nachgewiesen. Trotzdem werden Patienten leider häufig nicht ernst genommen, wenn sie an entsprechenden Symptomen leiden.

Nun zum weiteren Verlauf. Hierzu die gute Nachricht: Es geht bergauf! Es dauert zwar, aber es lässt sich alles wieder in den Griff kriegen, also Kopf hoch!

Zu den einzelnen Nebenwirkungen:
- Sehnenschmerzen: In der Achillessehne ca. 1 Woche anhaltend, danach restlos verschwunden. Danach ein Ziehen in anderen Sehnen, vor allem am Ellenbogen beim Aufstützen auf den Tisch. Diese Beschwerden dauerten mindestens ein halbes Jahr an, waren aber erträglich. Seitdem sind sie auf ein Minimum reduziert, welches den Alltag nicht beeinträchtigt und eventuell nur aufgrund der gesteigerten Aufmerksamkeit auffällt.
- Gelenkschmerzen: Im Knie über mehrere Tage immer schlimmer werdend. Dann zirka zwei Wochen gleichbleibend, danach besser werdend. Ich habe die Gelenke monatelang geschont, also kein Laufen, kaum Sport. Bei ersten Versuchen nach etwa 4 Monaten schmerzten bereits kurzzeitige Versuche zu Joggen stark, so dass ich diese abgebrochen habe. Beintraining war in stark reduzierter Form möglich. Nach etwas über einem halben Jahr war relativ normales Training wieder möglich. Laufen habe ich aus Vorsicht auf 20 Minuten pro Einheit beschränkt. Etwa ein Jahr nach der Therapie habe ich mich wieder an 1-stündigen Lauf-Trainings versucht. Diese haben gut funktioniert. Zwar ziept es danach manchmal etwas, doch es ist erträglich. Ob sich das in Zukunft weiter verändert, bleibt abzuwarten. Ich habe heute noch phasenweise mittelstarke Schmerzen im Knie. Diese können mittlerweile aber den stark geänderten Lebensumständen geschuldet sein (Bürojob angefangen). Ob dies aufgrund von Schäden durch das Medikament verschuldet ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Festzuhalten ist, dass die Knieprobleme etwa ein Jahr nach der Therapie verschwunden waren und erst allmählich wieder leichte Beschwerden (bei wie gesagt geänderten Lebensumständen) auftauchten.
- Schwindel und Gangunsicherheit waren nach wenigen Wochen verschwunden.
- Die zentralnervösen Störungen wie Koffeinüberempfindlichkeit haben etwa ein halbes Jahr angedauert. Danach konnte ich mich langsam wieder an Kaffee gewöhnen (ob das nun sinnvoll ist oder nicht…). Jedoch beobachte ich auch heute noch eine Neigung zur Nervosität bei Kaffeegenuss. Dies kann ich aber nicht mehr sicher dem Medikament zuschreiben.

WICHTIG: Bei Schädigungen durch Ciprofloxacin (und andere Chinolone=Gyrasehemmer) ist im Falle einer Schädigung durch das Medikament das Verhalten des Patienten EXTREM WICHTIG. Natürlich hat der Körper die Fähigkeit zur Regeneration, aber aufgrund der Art der Schädigung sind wissenschaftlich fundierte, persönliche Gegenmaßnahmen MÖGLICH und WICHTIG.

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Ciprofloxacin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1981 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):179 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):72
Geschlecht:männlich

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