Nebenwirkung bei Medikament

Gewichtszunahme bei Cipralex

Insgesamt haben wir 797 Einträge zu Cipralex. Bei 3% ist Gewichtszunahme aufgetreten.

Kreisdiagramm Bei 20 von 797 Erfahrungsberichten zu Cipralex wurde über Gewichtszunahme berichtet.

Wir haben 20 Berichte zu Gewichtszunahme bei Cipralex.

Prozentualer Anteil 63% 37%
Durchschnittliche Größe in cm 168 184
Durchschnittliches Gewicht in kg 77 91
Durchschnittliches Alter in Jahren 34 39
Durchschnittlicher BMI in kg/m2 27,15 27,07

Cipralex wurde von Patienten, die Gewichtszunahme als Nebenwirkung hatten folgendermaßen bewertet:

Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Cipralex wurde bisher von 227 sanego-Benutzern, wo Gewichtszunahme auftrat, mit durchschnittlich 7,2 von 10 möglichen Punkten bewertet.

Erfahrungsberichte über Gewichtszunahme bei Cipralex:

 

Cipralex für Depression, Angststörungen, Panikattacken mit Müdigkeit, Libidoverlust, Gewichtszunahme, Antriebslosigkeit, Absetzerscheinungen

Ich nehme Cipralex wegen anfänglichen Panikattacken, dadurch entstand eine Angststörung mit Depressionen. Die Jahre davor hatte ich immer mal Probleme mit Zwangsgedanken (war wohl ein erster Hinweis auf eine Erkrankung), die ich aber nicht behandelt habe.
Cipralex hat mir sehr gut geholfen. Zwangsgedanken habe ich keine mehr, Panikattacken sind auch verfolgen (es waren wirklich schlimme), die Angsterkrankung bekam ich auch in den Griff (ich wäre fast nicht mehr ausm Haus gegangen). Hin und wieder bekomme ich depressive (es ist zum Aushalten) Zustände. In den letzten Jahren habe eine Psychotherapie gemacht.
Leider habe ich am Anfang mit Cipralex innerhalb von 6 Monaten mindestens 12 kg zugenommen. Von Kleidergröße 32/34 auf 38/40. Auch habe ich keine wirkliche Lust mehr mit Freunden wegzugehen. Ich bin am Liebsten nur noch Zuhause. Lust auf Sex habe ich auch nicht mehr wirklich.
Nun ja, man muss abwägen, wie man am besten Leben kann.
Nach 4 Jahren werde ich nun versuchen das Medikament abzusetzen. Habe es schon mal probiert (Kopfblitze etc.), aber damals war ich noch nicht so weit. Zusätzlich habe ich vor auf Valdoxan umzusteigen. Mal schauen, ob das alles so klappt.. mehr…

 

Cipralex für Depression, Angst-Panik-Attacken mit Gewichtszunahme

Hallo,
ich leide seit meinem 2. Kind an Depression und Angst-Panik-Attacken. Seit ca. 5 Jahren nehme ich Cipralex und habe damit 20 kg. in kürzester Zeit zugenommen. Es helfen keine Abmagerungskuren noch Sonstiges. Aber ich muß sagen, ich nehme die 20 kg. eher hin, als dass ich wieder in schwere Depressionen und Angst-Panik-Attacken verfalle. Ich habe bereits etliche Male versucht Cipralex abzusetzen, mir ging es aber dann so schlecht, dass ich bereits nach spätestens 2 Wochen wieder damit angefangen habe. Mittlerweilen habe ich von 20mg auf 10mg reduziert. Mir geht es nicht so gut wie mit der Höchstdosis, aber ich halte mich gut. Ich stelle mich darauf ein, dass ich es mein Leben lang einnehmen muß. Ich wünsche allen Leidenden, dass sie ein Medikamet für sich finden. Kopf hoch und alles, alles Gute. mehr…

 

Cipralex für Depression, Angststörungen, Panikattacken mit Gewichtszunahme, Appetitsteigerung, Schweißausbrüche, Durchfall

Neheme das Medikament (10 mg pro Tag)zusammen mit Bisoprolol (2,5 mg) seit Juli 2009 ein. Ich hatte am Anfang vermehrtes Schwitzen und mir wurde es immer wieder Schwindelig. Diese Probleme habe ich seit längerer Zeit nicht mehr. Was sich sonst veränder hat ist, das ich jetzt immer wieder Hunger bekomme und auch an Gewicht zugenommen habe (ca. 4 Kg in 5 Monaten). Kann man vermutlich mit Regelmäsigem Sport in den Griff bekommen wen man Zeit dafür hat. Außerdem Träume ich Nachts oft sehr Intensiv und ziehmlich wirres zeug, was vorher fast nie der fall war (auf dauer etwas Störend). Aber ich Schlafe auch ziehmlich gut. Ab und zu bekomme ich Hitzegefühl was auch zu leichten Schweisausbrüchen führt aber man Gewöhnt sich mit der Zeit daran. Ca. 4-5 mal im Monat Durchfallartige Stuhlgänge gehören bei mir auch zu den Nebenwirkungen.
Alles in allem kann ich das Medikament aber trotzdem sehr Empfehlen, da ich mich viel besser fühle seit ich es Einnehme. Es löst die Probleme zwar nicht in Luft auf aber es Hilft sehr das Leben wieder einfacher zu machen. mehr…

 

Cipralex für Agoraphobie, Angststörungen mit Panikattacken mit Gewichtszunahme, Müdigkeit

Cipralex ist ein sehr gutes Medikament und empfehle es sehr sehr gerne weiter, es hat mir in meiner schwersten Zeit mein Leben zurück gegeben...
Allerdings hat dies Medikamament auch zwei (2.) extreme Nebenwirkungen die mir schon sehr zu schaffen machen...

- als Erstes die Gewichtszunahme von 20 Kilo bei einer Größe von 153 cm
- als Zweites die unendliche Müdigkeit

ich leide sehr unter der Gewichtszunahme...
Und ich habe auch schon mit allen Mitteln versucht abzunehmen... Sport getrieben (konsequent), Nahrungsumstellung, etc. , nichts hat geholfen.
Meine Verhaltenstherapeutin sagt das es an dem Medikament liegt. (Cipralex, 10 mg, täglich)

Ich hatte aus diesem Grund schon versucht dieses abzusetzen, was gänzlich nach hinten los gegangen ist... ich bekam wieder starke Angstzustände und schlimme Panikattacken.

Ich bin hin und her gerissen, weil es mir auf der einen Seite hilft wieder normal leben zu können, aber auf der anderen Seite in mir Depressionen herbei ruft...
aus meinem Bekannten und Verwandtschaftskreis ist mir bekannt das Leute die Cipralex genommen haben, ebenfalls (höchstgewicht fast 30 Kilo) zugenommen haben.

Ansonsten kann ich nur sagen das dies Medikament, wenn man von seinen Nebenwirkungen absieht sehr gut ist, empfehlenswert!!! mehr…

 

Cipralex für Depression mit Alpträume, Übelkeit, Gewichtszunahme

Nach der Trennung von meinem Freund, sehr starkem beruflichem Druck bin ich in eine Stimmung verfallen, die mir sagte "Leben ist nicht lebenswert" und "Egal ob du stirbst". Ich war wie betäubt, habe viel geweint und mußte doch im Job funktionieren. Mir wurde klar, dass ich Hilfe benötige und es wurde seitens der Psychologin eine schwere Depression diagnostiziert. A) war ich dankbar für diese Diagnose, da ich schon seit Jahren despressiv war und B) durch die Verschreibun des Medikaments Cipralex ging es mir besser. ERGO: es war eine Krankheit.
Die Einnahme: heftige Verstärkung der negativen Emotionen, Alpträume und die erste 6-7 Tage ganz schlimme Übelkeit - mußte mich schon morgens beim Duschen übergeben und dann auch tagsüber. Aber dann wurde es besser und ich bin morgens aufgewacht und dachte: Take your happy pills, they are good for you!

Mittlerweile ist es August, ich habe 10 Kilo zugenommen und wiege bei 167 cm fast 63 kg - hatte immer 32 bis 34 Konfektionsgröße gehabt(was zu wenig war) und mir geht es gut. ABER ich fühle mich fett, obwohl die Umwelt mir bescheinigt, dass ich toll ausschauen würde. Ich möchte das Medikament absetzen, habe aber ob dieser Kommentare ein wenig Bammel. mehr…

 

Cipralex für bipolare Störung mit Gewichtszunahme, Absetzerscheinungen

Cipralex hat bei mir meine depressiven Phasen sehr gut behandelt, allerdings würde ich es nie wieder einnehmen oder jemand anderem empfehlen. Ich habe innerhalb eines Jahres über 10 kg zugenommen!
Die Absetzerscheinungen sind die Hölle. Von wegen von Antidepressiva wird man nicht abhängig!!
Extremes Schwitzen, Zittern, Weinen, permanenter Schwindel, der auch jetzt noch (3 Wochen nach dem Absetzen) kein Stück besser geworden ist. Ich habe regelrecht Angst, dass diese Symptome nicht mehr aufhören werden! Am liebsten würde ich den Hersteller verklagen.
Cipralex - NIE WIEDER! mehr…

 

Cipralex für Depressionen / Winterdepression mit Schwindel, Gewichtszunahme, Schwitzen, Angstzustände, Sexuelle Funktionsstörungen, Gleichgültigkeit, Unruhe

An dieser Stelle möchte ich über meine Erfahrung mit Cipralex berichten. Mir wurde das Medikament von einem Psychiater aufgrund einer wiederkehrenden Depression verschrieben, die sich bei mir insbesondere in der dunklen Jahreszeit zu verschlimmern droht.

Meine damals im Vordergrund stehenden Symptome waren: erhöhtes Schlafbedürfnis bei gleichzeitig unerquicklichem Schlaf, Dauermüdigkeit, Appetitverlust und Gewichtsabnahme von mehr als fünf Kilogramm, starkes Grübeln in den Morgenstunden mit Versagensängsten und latenten Suizidgedanken, allgemeine Kraftlosigkeit und Abgeschlagenheit, verringertes sexuelles Interesse, Verhärtung der Muskulatur (insbesondere im Nacken, oberen Rücken und der Gesichtsmuskulatur – Maskengefühl), teilweise Angstzustände, Unfähigkeit Freude zu empfinden, Interessenverlust, Gefühl der Gefühllosigkeit, Weinen aus „heiterem Himmel“ oder geringen Anlässen.
Insofern der Gang zum Arzt, welcher mir Cipralex in der Dosierung von 20 mg verschrieb. Erste Wirkung bemerkte ich bereits nach ungefähr einer Woche. Die verhärtete Muskulatur begann sich zu lösen und ich hatte das Gefühl meiner Umwelt wieder deutlich gefestigter (nicht mehr ganz so dünnhäutig) entgegenzutreten. Dieser Effekt verstärkte sich im Laufe der nächsten Wochen. Ich konnte wieder besser aufstehen, das morgendliche Grübeln ging zurück, ich fühlte mich kräftiger und meinen alltäglichen Aufgaben besser gewachsen. Ich nahm wieder an Gewicht zu und die Suizidgedanken verschwanden nach und nach. Nebenwirkungen hatte ich zu diesem Zeitpunkt fast keine. Kurzfristig erlebte ich aber sexuelle Funktionsstörungen (Orgasmusschwierigkeiten, Ejakulationsstörungen), die sich aber nach ein paar Wochen verflüchtigten. Meine depressiven Symptome besserten sich weiterhin, den kommenden Sommer erlebte ich recht stabil, wobei es viele emotionale Höhen und Tiefen gab. Bis dahin also eine klare Erfolgsstory.
ABER: Im kommenden Winter verschlechterte sich trotz Cipralex meine depressive Symptomatik zunehmend. Zunächst wollte ich mir das gar nicht eingestehen, denn ich vertraute stark auf das Medikament. Zunehmend verstärkten sich bei mir Symptome wie Interessenverlust, erhöhtes Schlafbedürfnis, Dauermüdigkeit und die Fähigkeit Freude zu empfinden. Letztendlich hatte ich lange nicht so schwere Symptome, wie im Winter zuvor, aber gut ging es mir ganz und gar nicht. Zudem hatte ich einen starken Heißhunger auf Süßes, so wie es auch in der Fachliteratur bei Winterdepressionen beschrieben wird. In dieser Zeit nahm ich etwa drei Kilogramm zu, was mich nicht gerade glücklich stimmte, da ich von meinem Normalgewicht ausgehend in ein leichtes Übergewicht entwickelte. Durch regelmäßiges Joggen versuchte ich mich aus meinen Tiefs zu reißen, was auch sicherlich zu einer Linderung beitrug. Wirklich Verbesserung erlangte ich dann im Januar mit einer regelmäßig morgens nach dem Erwachen durchgeführten Lichttherapie. Hierdurch verschwand auch mein starkes Hungergefühl nach süßen Lebensmitteln zunehmend.

Im späten Frühjahr und zum Sommer hin besserte sich meine depressive Symptomatik ohne weiteres Dazutun noch einmal deutlich. Das regelmäßige Joggen habe ich beibehalten und teilweise noch einmal intensiviert. Es sei an dieser Stelle allerding angemerkt, dass ich ohnehin schon immer viel gelaufen bin, was auch auf den Zeitraum der beschrieben Ersteinnahme von Cipralex zutrifft.

Zunehmend machten sich aber Nebenwirkungen des Medikaments bemerkbar:

Sehr genervt hat mich die Tatsache, dass ich am Körperstamm Gewicht mit mir herumschleppte, dass ich trotz intensivem Sport nicht mehr los wurde. Auch mein Gesicht wirkte leicht aufgequollen. Teilweise lief ich in der Woche zwischen 40 und 70 Kilometer und absolvierte hierzu noch ein bis zweimal die Woche ein einstündiges Krafttraining.
Im Sommer dieses Jahres fühlte ich mich emotional sehr stabil, es machte sich aber zunehmend eine emotionale Gleichgültigkeit, ja eine gewisse Gefühlskälte breit, die ich so nicht an mir kannte und für die ich keine Erklärung hatte. Auch in meinen depressiven Phasen habe ich mich als emphatisch erlebt (eher Schwierigkeiten mich abzugrenzen) und mein soziales Umfeld hat mir dieses auch wiedergespiegelt. Immer mehr entwickelte ich Menschen gegenüber ein gleichgültiges Gefühl. Ich möchte es als starkes emotionales Abstumpfen beschreiben (nichts Negatives, aber auch nichts Positives mehr fühlen können - der Unterschied zu depressivem Erleben: Negatives wird verstärkt, aber Positives reduziert oder gar nicht mehr gefühlt). Diese Entwicklung erschreckte mich außerordentlich. Denn mit dem Kopf konnte ich mir sehr wohl bewusst machen, dass ich mich veränderte. Von ärztlicher Seite her wurde daraufhin eine Dosisanpassung vorgeschlagen und so reduzierte ich das Medikament innerhalb einer Woche in 5 mg-Schritten auf 10 mg herunter.

Und an dieser Stelle wird es heikel:

Ich bekam starke Schlafstörungen mit morgendlichem Früherwachen. Innerlich fühlte ich mich wie getrieben, litt unter starker Unruhe und hatte aus heiterem Himmel starke Angstgefühle. Meine Stimmungen wechselten am Tag innerhalb kurzer Zeit zwischen Euphorie und tiefster Traurigkeit mit starken Gefühlen von Leere und Sinnlosigkeit. Außerdem bekam ich aus unerklärlichen Gründen Weinkrämpfe, die gar nicht mehr aufhören wollten. Zu unterschätzen waren auch nicht die starken Schweißausbrüche und der Drehschwindel. Was mich aber viel mehr erschreckte, war, dass ich aus vorher starken Gleichgültigkeitsgefühlen allem und jedem gegenüber heraus in sehr stark aggressives Verhalten wechselte. So reagierte ich zu diesem Zeitpunkt unglaublich leicht irritierbar und gereizt. Es reichten die kleinsten Gründe das mich unkontrollierbar starke Wut überkam und ich aggressiv reagierte. Hierüber kann ich im Nachhinein nur den Kopf schütteln und kann es kaum verstehen. Dieses aggressive Verhalten gipfelte darin, dass ich fast auf einen harmlosen Passanten losgegangen wäre, mich mein Begleiter aber zum Glück hiervon zurückgehalten hat. Zudem rutschte ich in eine Situation, in der ich mich im Affekt beinahe umgebracht hätte. Für mich war es in den erlebten Situationen so, als wäre ein(e) Schutzreflex/-barriere in mir komplett weggebrochen. So etwas ist mir zuvor noch nie passiert und ich bringe es in direkten Zusammenhang mit der Dosisreduktion von Cipralex.

Ich nahm Cipralex jetzt einen Monat in der Dosis von 10 mg weiter, entschloss mich aber das Medikament nach Rücksprache mit meinem behandelnden Arzt abzusetzen. Wieder in 5 mg-Schritten reduzierte ich Cipralex innerhalb von einer Woche auf null. Zum Glück blieben die stark aggressiven Effekte aus. Ich und meine Umwelt erlebten mich zwar als gereizt, aber mehr auch nicht. Trotzdem bekam ich wieder starken Schwindel, wenn ich meinen Kopf drehte. Auch litt ich unter Stimmungsschwankungen und war leicht am Wasser gebaut. Vom Kopf-, Nackenbereich ausgehend durchzuckten mich immer wieder regelrechte Blitzschläge (schwer zu beschreiben), die sich manchmal sogar bis in die Hände ausbreiteten. Insgesamt fühlte ich mich so, als würde ich gerade eine schwere Grippe durchstehen: allgemeine Schwäche, Schwitzen, Muskelschmerzen. Die grippeartigen Symptome, der Schwindel und manchmal noch die „Blitzschläge“ begleiten mich auch 14 Tage nach dem Absetzen von Cipralex noch weiter.

Seit der Dosisreduktion im Herbst bis heute habe ich innerhalb kürzester Zeit vier Kilogramm an Gewicht verloren. Ich fühle mich wieder viel mehr wie ich selbst (lebendiger) und nehme meine Umwelt wieder viel direkter und feinfühliger wahr, nicht wie hinter einer Glasscheibe. Das tut wirklich sehr gut, denn so kann ich mich den Menschen um mich herum wieder viel verbundener fühlen.
Ich hoffe nun, dass ich mit Lichttherapie, Sport und einem hochdosierten Johanniskrautpräparat gut über den Winter komme, also lust- und leistungsfähig bin. Mal schauen! So etwas wie die letzten Wochen möchte ich wirklich nicht noch einmal erleben. Das war wirklich sehr belastend und nicht zuletzt gefährlich!

Meine Erfahrung ist, dass Cipralex beim Absetzen einen schweren Entzug mit sich bringen kann, der auch stark selbst- und fremdgefährdendes aggressives Verhalten mit einschließt. Leider hat mich darüber kein Arzt wirklich aufgeklärt. Ich wünsche mir daher eine offenere Diskussion, auch über die negativen Effekte von modernen Antidepressiva. Aus meiner Erfahrung mit dem Medikament möchte ich jedenfalls ernste Bedenken bei einem leichtfertigen Einsatz moderner Antidepressiva anmerken und insbesondere vor möglichen schweren Absetzerscheinungen warnen. Für mich ist es keinesfalls ein schönes Gefühl aufgrund kleinster Irritationen aus meiner Umwelt, regelrecht Amok gelaufen zu sein und damit nicht nur mich selbst, sondern auch mein soziales Umfeld Übergebühr belastet zu haben.
An dieser Stelle möchte ich Cipralex und andere Antidepressiva nicht verteufeln. Ihr Einsatz ist in manchen Fällen vermutlich gerechtfertigt. Aber ich wünsche mir einen ehrlicheren Umgang damit, was Nebenwirkungen und insbesondere die Absetzerscheinungen angeht. Hier sehe ich die verschreibenden Ärzte stärker in der Pflicht, die in meinen Augen Antidepressiva häufig viel zu leichtfertig verschreiben und als nebenwirkungsarme /-freie Glückspillen anpreisen. mehr…

 

Cipralex für Depressionen mit Libidoverlust, Gewichtszunahme, Sehstörungen, Übelkeit

Ich hatte das Medikament zu nehmen begonnen, in einer Zeit recht schwerer, angstgetönter Depression, also Angst aufzustehen und auch sonst ziemlich schlimm (zufällig im Winter). Wirkungseintritt recht schnell mit 2 bis 3 Wochen, dann war das Schlimmste überstanden und ich wieder halbwegs funktionsfähig. In dieser Zeit verdanke ich dem Medi viel. Nebenwirkungen waren bei mir erträglich, Libido geht runter und Orgasmus ist schwerer zu erreichen (Mann). Das machen alle diese SSRIs und zwar nicht nur bei 15% der Patienten, sagt vielleicht nur nicht jeder. Gewichtszunahme ist vorhanden, aber nach der massiven Gewichtsabnahme in der Depression, weiss ich nicht ob das eine Nebenwirkung des Medikaments ist oder einfach normal, wenn man wieder Appetit hat. Aller paar Wochen bis Monate hatte ich eine Art angstgetönte Aura (einer sehr starken Sekundentraum am Tag), mit starken Adrenalinaustoß und Übelkeit. Das trat unter einem anderen SSRI auch schon auf und wird hier bisweilen beschrieben. Ingesamt kann man mit den Nebenwirkungen leben und wenn man wieder gesund ist, ist man nicht nur gesund, sondern etwas wie gedopt, also etwas euphorisch und angstfrei, die kreative Übertretheit macht ziemlich Spaß. Wenn ich wieder einmal so tief unten wäre, würde ich entweder wieder zu Cipralex greifen oder Cymbalta probieren, das sind wohl mit die neusten, besten und nebenwirkungsärmsten, die man bekommen kann. Nur für die Stimmungsmodulation (um sozial besser zu funktionieren) scheint es mir dennoch zu schwerwiegend (ich bin einige Zeit schon "clean"), da empfehle ich eine Stunde auf dem Stepper, Cola und evtl. mal Johanniskraut. mehr…

 

Cipralex für Depressionen, psychische Labiliät mit Gewichtszunahme, Schlafstörungen, Inkontinenz

Gewichtszunahme, ständig Hungergefühl, Durchschlafstörungen, Blasenschwäche, Gewichtszunahme trotz ständigen Sports! mehr…

 

Cipralex für Tagträume mit Gewichtszunahme

Hallo! Ich nehme Abilify und Cipralex jetzt seit zwei Jahren!
Ich bin 32 Jahre alt und habe davon nur zwei Jahre gelebt, in dieser Wirklichkeit.
Ich habe die restlichen Jahre in einer Scheinwelt gelebt! Mindestens 10 Stunden pro Tag. Als ich mich zum ersten Mal einem Arzt davon berichtete, wurde ich ausgelacht! Beim zweiten Mal falsch behandelt. Nun hat mir mein jetziger Arzt geglaubt und mir sofort Cipralex verschrieben. Ich danke ihm! Mein Neurologe hat mich dann weiter behandelt und gab mir zusätzlich Abilify!
Am Anfang war ich sehr müde, aber schon nach kurzer Zeit hat das nachgelassen. Ich nehme nur fünf Milligramm. Von Cipralex 10 Milligramm. Ich nahm auch zehn Kilo zu, aber ich habe dafür mein Leben bekommen! Ich studiere mittlerweile sogar und kann mich sehr gut konzentrieren. Ich sage, jeder sollte nehmen, was für ihn gut ist. Tagträumerei ist besiegbar... mehr…

 

Cipralex für Depressionen mit Absetzerscheinungen, Gewichtszunahme, Abhängigkeit

Guten Tag allerseits,
Ich bin 16 Jahre alt, damals 15 Jahre, als ich begonnenhabe, Cypralex zu nehmen, nachdem mein Grossvater gestorben ist. Ich hing sehr an ihm und es nahm mich mit. Mein Hausarzt meinte, Cypralex wurde weder abhängig machen noch würde man davon zunehmen. Ich begann mit 5mg und fühlte mich, als würde ich fliegen. Es war toll, ich war wieder die Alte und verspürte soviel Motivation wie schon lange nicht mehr. Nun aber habe ich seit einiger Zeit einen festen Freund, durch welchen ich psychisch viel stabiler geworden bin. Somit habe ich beschlossen, das Medikament abzusetzen. Ich hatte so die Nase voll, dass ich von meinen mitterlweilen 20mg auf 0mg reduziert hatte. Jetzt leide ich seit ca. 2 Wochen an Übelkeit, Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen. Ich schwitze wie blöd und von einen auf den anderen Moment ist es mir kotzübel, 5 Minuten darauf habe ich Heisshungerattacken. Seit ich jedoch Cypralex 20mg abgesetzt habe, bekam ich schon positive Feedbacks, ich hätte abgenommen. Aber BITTE BITTE BITTE nehmt kein Cypralex. Der Entzug, welchen ich momentan durchstehe, ist wohl das Übelste. Ich fühle mich wie eine schwangere Frau in den Wechseljahren. Cypralex ist gefährlich und nicht so harmlos wie vom Hersteller beschrieben. BITTE beginnt gar nicht erst damit.

Liebe alle,
bitte sagt mir, dass Ihr auch solche Entzugserscheinungen hattet. Ich mache mir ernsthafte Sorgen.
Freundliche Grüsse,
Butterlfy mehr…

 

Cipralex für Therapie zur Trauerbehandlung usw mit Augendruck, Benommenheit, Reizbarkeit, Gewichtszunahme, Libidoverlust

Dieses Medikament ist nicht Ratsam.Ich muß es immer wieder mal nehmen wenn ich ganz unten angekommen bin oder einfach Überfordert bin vom momentanen.Ich nehm es jetzt wieder seit ca zwei Jahren und ich möchte euch fragen ob gewisse Wirkungen nur mich betreffen oder ob diese üblich sind.
ALSO:Ich habe zur Zeit einen Druck auf den Augen als ob ich zwei Tage durchgeweint hätte! Mir ist einfach nicht gut und bin gedämpft in meinem tun. Ich kann zwar gut Schauspielern wenn ich bei der arbeit bin ,bin ich lustig,aber wenn ich mein alltagsleben sprich Familie wieder habe und sie mich überfordern bin ich sehr leicht reizbar.Da braucht nur eins und eins zusammenkommen. Dann habe ich Kontakte zu Freunden fast vollständig abgebrochen weil ich keine Lust auf ausgehen habe? Das ist nicht normal!Gewisse Sachen belasten mich total und bin sehr nah am Wasser gebaut und andere nehme ich einfach hin.????? So bin ich nicht!Zugenommen hab ich auch10 kg.Sexualleben ist gleich null trotz Partnerschaft. mehr…

 

Cipralex für bipolare Störung mit Kopfschmerzen, Übelkeit, Wahrnehmungsstörungen, Angstzustände, Müdigkeit, Gewichtszunahme, Panikattacken, Orgasmusstörungen

Ich habe seit langer Zeit die Diagnose 'Bipolare Störung' erhalten. Seit einigen Jahren stabilisiere ich mich über Hypnorex retard 400mg (Lithium). Bis zum Anfang diesen Jahres dachte ich, alles würde so wie bisher weiterlaufen. Das das nicht richit war, habe ich dann Anfang des Jahres erfahren. Meine Stimmungen waren vom Anfang 2012 - Mitte 2012 extrem schwankend. Meine Aggressivität bzw. Stimmung veränderte sich von Woche zu Woche ins Negative bis kurz vor einen Suizidversuch. Erst dann habe ich meinen Arzt aufgesucht und ihm meine Probleme erläutert. Ich habe mich auch lange davor gedrückt zum Arzt zu gehen, weil ich wusste, er würde mir wieder Antidepressiva verschreiben. Mein Arzt hat mir dann das Medikament Cipralex verschrieben, das ich dann sofort mit einer Anfangsdosis von 20mg eingenommen habe.
Wie viele schon berichtet haben, sind die Nebenwirkungen in den ersten Tagen bzw. Wochen sehr vielfältig. Das geht von Kopfschmerzen, Übelkeit, Warnehmungsstörungen, Angszustände, extreme Müdigkeit, Gewichtszunahme, Panikattacken bis hin zu Orgasmusproblemen.
Ich hatte nach ca. 2 Wochen Einnahme von Cipralex eine heftige Panikattacke, die ich nicht mehr kontrollieren konnte. Meine Frau hat dann den ärztlichen Bereitschaftsdienst angerufen. Die diensthabene Ärztin hat mir dann Tavor (2x1mg) gegeben.
Die meisten Nebenwirkungen gingen bei mir nach den ersten Wochen weg. Was mich allerdings am meisten stört sind außer der Orgasmusprobleme die heftige Müdigkeit. Ich gehe unter der Woche zwischen 19:30 Uhr und 21:00 Uhr ins Bett, weil ich dermaßen ausgelaugt bin, dass ich einfach nicht mehr wach sein kann. In der Regel schlafe ich mindestens 10 Stunden und am Wochenende zusätzlich noch ca. 1-2 Stunden zusätzlich pro Tag. Was allerdings sehr positiv ist, ist die Tatsache, dass ich relativ schnell nach der ersten Einnahme von Cipralex eine Art Ruhe in mir gefunden habe, die ich, so lange ich denken kann, noch nicht gehabt habe. Wenn ich auf den Zustand vor einigen Monaten schaue, als es mir wirklich sehr schlecht ging und den jetzigen Zustand betrachte, dann muss ich ehrlich zugeben, dass es mir sehr viel besser geht. Was bleibt ist die heftige Müdigkeit und das Problem keinen Sex mit meiner Frau mehr machen zu können. Selbstbefriedigung geht manchmal, wenn ich mir genug Zeit dafür nehme. Aber Sex (mit Orgasmus für mich) ist mit meiner Frau definitiv nicht möglich.
Meine Unruhe beginnt wieder ein wenig, wenn ich an den Termin zur Reduzierung der Tabletten denke. Dieser wird voraussichtlich im Januar sein. Ich habe zwar schon Antidepressiva genommen und kenne die Probleme beim Absetzen, aber in meinem Kopf spielt sich dann wieder ab, es könnte zu Problemen kommen. Wir werden sehen, trotzdem gehe ich so gut es geht positiv nach vorne. Auch schon meiner Frau gegenüber, die sich wirklich ganz super um alles um mich herum kümmert und ich mich ganz auf die gesundheitlichen Dinge kümmern kann. Und natürlich meinem behinderten Sohn. Gerade für die beiden reiße ich mich so gut es geht jeden Tag aufs Neue zusammen. mehr…

 

Cipralex für Schwere Depression, bipolare Störung mit Gewichtszunahme, Kraftlosigkeit, Tremor, Tinnitus

Ich werde seit dem 21. July 2010 intensiv, das erste Mal in meiner langen Leidensgeschichte wohl richtig behandelt.
Trevilor in Kombination mit Mirtazipin konnte mich aus sehr schweren Depressionen heraushelfen.
Allerdings switschte ich dann ohne Stimmungsstabilisator in die Manie mit Wahnvorstellungen, psychotische Symptome.
Bei meiner Einlieferung am 21. August 2010 mit einer Manie wurde sofort das ganze Trevilor abgesetzt.
In den folgenden Monaten kam es bis heute zu folgender Einstellung: 1750mg Ergenyl,675mg Litium (Quilonorm retard),Cipralex 15 mg,Elontril 300 mg, Mirtazipin 45mg,Valdoxan 25 mg.
Vor dieser Zeit hatte ich etliche schwere Depressionen und hypomanische, wie manische Phasen.
Ich habe unter dieser oben genannten Medikation ca 12 kg zugenommen. Ich fühle mich sehr oft wackelig in meinen
Körper,Meine Muskeln ermüden sehr schnell, ich habe weniger Kraft, körperlich wie vom Verstand.
Ich habe Zittern im Körper, also Tremor. Besonders auffällig ist eine schwerfälligkeit der Beine.
Dies gefällt mir überhaupt nicht. Von der Stimmung bin ich einigermaßen stabil. Fühle mich aber meistens leicht
depressiv, insbesonders wenn ich meinen Körper so spüre. Ergenyl in Kombination mit Lamotrigin ging überhaupt nicht. Ich war nur noch am zittern. Ich habe sehr gute Erfahrung mit EKT bei schwerer Depression.
Sie hat mich nach einem Jahr aus einer Depression herausgeholt. Es scheint bei dieser Erkrankung nicht ohne Medikamente zu gehen. Ich kann das Absetzten der Medikation nicht empfehlen, habe immer wieder Rückfälle gehabt.Beim Eindosieren von Cipralex in oben genannter Medikation bekam ich einen Tinnitus auf dem rechten Ohr.
Der Zusammenhang ist offensichtlich. In den nächsten Wochen und Monaten versuche ich mit immer weniger Medikamenten auszukommen. Ich hoffe, daß ich dann irgendwann vielleicht nur noch die Stimmungsstabilisatoren brauche.
Liebe Leute, ich habe solch wahnsinnige Qualen erlebt. Ich habe mir das in den schlimmsten Träumen nicht vorstellen können. Ich hoffe das ich mit meiner Darstellung dem ein oder anderen helfen kann.
Alles Gute Mudito mehr…

 

Cipralex für Depressionen mit Kopfschmerzen, Libidoverlust, Gewichtszunahme, Absetzerscheinungen

Ich habe Cipralex wegen eines heftigen Burn Out's von meiner Psychiaterin verschrieben bekommen.

Sie hat mich über alle Möglichen Nebenwirkungen vor der Einnahme informiert, die Entscheidung lag bei mir, ob ich dieses Medikament nehmen will oder nicht.

Während dem Einstellen auf meine Dosis (20mg pro Tag) hatte ich Kopfschmerzen, die aber nach 3 Wochen aufhörten. Dafür hatte ich überhaupt keine Lust mehr an einer sexuellen betätigung. Auch habe ich in dieser Zeit 12 Kg zugenommen. Dies durch eine Art Fress-Sucht, aber immer nur spät Abends. Nun bin ich wider am Abnehmen.

Beim Ausschleichen des Medikamentes (mit Hilfe von Tropfen), das über 8 Wochen dauerte, hatte ich am Anfang keine Probleme. Erst die letzten 2.5 Gramm waren für mich die Hölle, hatte extreme Kopfschmerzen bis zum Erbrechen. Aber da ich das Zeug loswerden wollte, habe ich weiter gemacht. Jetzt bin ich seit den Ostern 'clean', hatte aber bis vor 2 Wochen Kopfschmerzen, zum glück nicht mehr so heftige. Jetzt ist alles gut, meine Dressionen sind weg, und auch mein aktivitätsbedürfniss aller Art ist massiv höher.

Auch wenn ich Nebenwirkungen hatte, das Medikament, zusammen mit der Therapie bei meiner Psychiaterin, war für mich ein Segen. Ich bin wieder Back to Live, und dass ist das wichtigste! mehr…

 

Cipralex für Angststörungen mit Gewichtszunahme, starkes Träumen, Schweißausbrüche, Müdigkeit, Antriebslosigkeit

Ich nehme Cipralex seit ca. 4 Jahren. Ich habe in der Zeit über 20kg zugenommen. Durch Sport bekomme ich kein gramm runter. In der Nacht habe ich totale Schwitzattacken und träume zienlich wirres Zeug. Zudem bin ich ständig müde und antriebslos. Ich habe bis jetzt immer 20mg am Tag bekommen und habe im Moment auf 10mg reduziert. Ich hoffe, ich komme bald ohne klar um mein Gewicht wiederzubekommen. Ich fühle mich in meinem Körper so unwohl. Ich habe eine Größe von 1,66m und wiede mittlerweile 76kg. Das geht gar nicht. Erst durch diese Seite bin ich darauf aufmerksam geworden, das das Medikament an meiner Gewichtszunahme schuld hat. mehr…

 

Cipralex für Depression, Selbstmordgedanken mit Gewichtszunahme, Absetzerscheinungen

Ich empfinde das Medikament als Wirksam, Verträglich und auch die Anwendung ist nicht kompliziert.
Ich bekam Cipralex vom Arzt, da ich Angstzustände hatte, regelrecht kann man sagen, DIE ANGST VOR DEM EIGENEN VERSAGEN. Ich wurde gekündigt und habe so mit gedacht, dass ich wertlos bin und kein Grund mehr habe zu Leben und dass ist der größte Blödsinn.... Was ich euch gerne berichten möchte, sind die Absetzerscheinungen! BITTTE; BITTE nimmt dieses Medikament nicht ein, denn es hilft Dir aber Absetzen darfst Du es nicht. Mir ist ständig schwindelig und ich habe kleine Blitze (ganz schnell) die durch mein Gehirn zucken. Ich bin halb BLIND :-) , wie schon berichtet wurde, einen dicken Schleier vor den Augen. Leider!
Und was ich noch unbedingt erwähnen will, ich sehe die Welt wieder klarer, lass mir nicht mehr alles gefallen oder besser gesagt, mir ist nicht mehr alles egal! Dass finde ich TOLL... trotzdem geht es meinem Gehirn sehr schlecht und ich bin auch sehr gereizt und ich mag auch keine Geräusche oder lautes Fernsehen... Ich bete zu Gott, dass das ganz schnell aufhört. (habe vor einer Woche abgesetzt) ;-( :-(
Mir ging es wirklich vor dem Medikament besser als jetzt.... Ich könnte nur Weinen...

Ich wünsche uns ALLEN ein Angstfreies Leben! LG
Ach ja für alle Frauen, bedenkt die Gewichtszunahme :-) So ein Scheiss mehr…

 

Cipralex für Angststörungen mit Gewichtszunahme, Müdigkeit, Muskelschmerzen, Absetzerscheinungen

Anfangs (die ersten 2 Wochen) verschlimmerten sich meine Symptome (ich hatte grundlos Angst, Panikattacken, starkes Zittern im Arm), mit 10 mg Cipralex + Therapie sind die Panikattacken nach gut einem halben Jahr verschwunden, geblieben ist hin und wieder ein \"ungutes\" Gefühlt und teilweise Angst.
Allerdings habe ich gut 10 kg zugenommen (und da hilft auch Sport und gesunde Ernährung nicht wirklich viel), zudem bin ich häufig müde und habe hin und wieder Muskelschmerzen.

Einen erfolglosen Absetzversuch habe ich schon hinter mir: Nach einem Jahr habe ich langsam von 10 mg auf 5 mg und dann auf 2,5 mg herunterdosiert bis ich es dann für drei Tage ganz weglassen konnte, dann allerdings setzten Kopfschmerzen, Benommenheit, Schwindel, Durchfall, Angst, leichte Reizbarkeit, Unruhe sowie grundloses Weinen ein und ich musste es wieder nehmen. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Versuch!

Insgesamt habe ich das Gefühl, dass die Therapie mehr zur Genesung beigetragen hat als das Medikament.
Wenn ich mich nochmal entscheiden könnte, würde ich es ohne Cipralex versuchen.
Außerdem frage ich mich, warum im Waschzettel Gewichtzunahme nicht als Nebenwirkung aufgeführt ist. mehr…

 

Cipralex für Depression, Angststörungen, Panikattacken mit Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Emotionslosigkeit, Libidoverlust, Gewichtszunahme, Blutdruckabfall

Ich schreibe mal meine Erfahrungen nieder und hoffe das ich einigen damit helfen kann.
Erstmal ist es wichtig sich klar zu machen das AD bei jedem anders wirken und andere Nebenwirkungen hervorrufen. Zudem muss man Durchhaltevermögen zeigen, denn die Nebenwirkungen lassen nach ca. 10 Tagen nach oder verschwinden ganz. Außerdem entfaltet sich die volle Wirkung erst nach mehreren Wochen.

Ich habe mit 17 wegen meiner Anst- und Panikstörung Citalopram (10mg) genommen. Citaporam wird bei der Krankheit häufig verschrieben und wirkt auch sehr gut. Am Anfang ist man oft benommen, schwindilig und schlecht. Ich hatte auch Sehstörungen und Konzentrationsprobleme. Diese lassen aber nach ca. einer Woche immer weiter nach. Die Angst verschlimmert sich erst, wird dann aber deutlich besser... also durchhalten.
Habe diese dann mit 19 abgesetzt weil es mir besser ging. Außerdem hatte ich das Gefühl das Citalopram emotionslos macht. Und ich hatte anhaltenden Lipidoverlust. Das war echt nervig. Meine Ängste und Panikatakken waren weg und auch meine Depersonaliserung (Unwriklichkeitsgefühle).

Aus unterschiedlichen persönlichen Gründen bin ich mit 21 in ein tiefes Loch gefallen mit wieder Anststörungen-und Panik sowie mittelgradiger Depression.
Daraufhin habe ich Cipralex bekommen. Mein Psychiater meinte es wäre besser verträglich als Citalopram. Ich bin sehr zufrieden mit Cipralex. Ich fühle mich noch sehr natürlich und nicht so emotionslos. Am Anfang hatte ich leichte Probleme mit den Nebenwirkungen wie z.B. Benommenheit. Nur die Traumveränderung ist geblieben und manchmal bin ich morgens etwas benommen, aber sonst ist die Verträglichkeit echt gut und solange ich kein Stress habe auch die Wirkung. Bei Stress hat mir allerdings Citalopram besser geholfen, kann aber auch daran liegen, dass die Krankheit damals noch nicht so schlimm war.
Allgemein wirken Cipralex und Citalopram sehr antriebsfördernt was sehr toll ist. Meine Angst-und Panikstörungen sind viel viel schwächer. Nur die Depression ist noch etwas stärker da. Abends stört es manchmal, dass man nicht einschlafen kann. Demnach bin ich oft erschöpft den nächsten Tag.
Dagegen habe ich Mirtazipin genommen. Ich schlaf zwar besser damit, aber viel mehr bringt es auch nicht und es ist bei mir ein totaler Dickmacher. Ich habe vor 2 Monaten noch 53 kg gewogen und nun wiege ich 60 kg. Und es hört einfach nicht auf, obwohl ich Sport mache und meine Ernährung schon umgestellt habe. War heute wieder beim Arzt und er meinte ich solle es dann mal lieber mit Doxepin (zusätzlich zu Cipralex) veruschen. Hoffe es zeigt gute Wirkung und das ich nicht mehr so schnell erschöpft bin (liegt an der Depression).

Zwischenzeitlich habe ich auch Imipramin genommen. Das har mir garnicht gefallen. Ich hatte ständig einen niedrigen Blutdruck und mir war somit schwingilig und ich konnte schon um 6 uhr abends schlafen und war allgemein total verpennt. Habe es dann nach ca. 4 Monaten wieder abgesetzt.

Fazit: Meine Erfahrung:
Citalopram und Cipralex Daumen hoch, Mirtazipin eher mittelmäßig, Imipramin Daumen runter

Ich hoffe ich konnte einigen etwas helfen und stehe auch gerne für Fragen zur Verfügung.

Eines ist mir noch wichtig. AD sind garnicht so schlimm wie oft gesagt wird. Sie können das Leben wieder viel lebenswerter machen. Es lohnt sich wirklich. Wenn man erstmal das richtige Medi gefunden hat, was etwas Gelduld erfordert, kann man das Leben wieder mehr genießen.

Wünsche euch allen alles Gute

Corinna mehr…

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