Hyperprolaktinämie bei Bromocriptin

Nebenwirkung Hyperprolaktinämie bei Medikament Bromocriptin

Insgesamt haben wir 42 Einträge zu Bromocriptin. Bei 2% ist Hyperprolaktinämie aufgetreten.

Kreisdiagramm Bei 1 von 42 Erfahrungsberichten zu Bromocriptin wurde über Hyperprolaktinämie berichtet.

Wir haben 1 Patienten Bericht zu Hyperprolaktinämie bei Bromocriptin.

Prozentualer Anteil 100%0%
Durchschnittliche Größe in cm1800
Durchschnittliches Gewicht in kg650
Durchschnittliches Alter in Jahren250
Durchschnittlicher BMIin kg/m220,060,00

Bromocriptin wurde von Patienten, die Hyperprolaktinämie als Nebenwirkung hatten folgendermaßen bewertet:

Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Bromocriptin wurde bisher von 3 sanego-Benutzern, wo Hyperprolaktinämie auftrat, mit durchschnittlich 6,7 von 10 möglichen Punkten bewertet.

Erfahrungsberichte über Hyperprolaktinämie bei Bromocriptin:

 

Bromocriptin für Milchfluss, erhöhter Prolactinspiegel, schizotype Psychose mit Hyperprolaktinämie, Milcheinschuss

Mit 13 bekam ich Wahnvorstellungen, ich dachte man würde mir nur etwas vorspielen und die Wahrheit sähe ganz anders aus. Kam in eine Tagesklinik für 5 Monate, fühlte mich dort sehr wohl nach anfänglichen Startschwierigkeiten. Mir wurde dann Risperdal verordnet, morgens 0,5 mg und abends 1 mg. Um Risperdal auf diese Dosis angepasst für mich einzustellen, musste ich in eine Kinder- und Jugendpsychiatrie (Marl). Die 5 Wochen dort waren der reinste Horror für mich. An einem Abend habe ich eine braune Tablette bekommen (0,5 mg Risperdal, noch nicht meine endgültige Dosis) und am darauffolgenden Abend war es eine halbe weiße Tablette (auch 0,5 mg Risperdal, nur das wusste ich ja nicht). Das kam mir komisch vor und ich hab gesagt, dass ich am Tag zuvor eine braune bekommen hatte und die Schwester hat mich daraufhin im Prinzip für verrückt erklärt. Da war ich erstmal fertig, zum Glück war mein Vater an dem Abend da, der mir geholfen hat und es hat sich aufgeklärt, aber der Schwester war ich und mein Einwand total egal gewesen. Woran ich mich auch erst gewöhnen musste, war der begrenzte...

Risperdal bei schizotype Psychose; Seroquel Prolong bei schizotype Psychose; Bromocriptin bei Milchfluss, erhöhter Prolactinspiegel

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Risperdalschizotype Psychose4 Jahre
Seroquel Prolongschizotype Psychose3 Monate
BromocriptinMilchfluss, erhöhter Prolactinspiegel2 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Mit 13 bekam ich Wahnvorstellungen, ich dachte man würde mir nur etwas vorspielen und die Wahrheit sähe ganz anders aus. Kam in eine Tagesklinik für 5 Monate, fühlte mich dort sehr wohl nach anfänglichen Startschwierigkeiten. Mir wurde dann Risperdal verordnet, morgens 0,5 mg und abends 1 mg. Um Risperdal auf diese Dosis angepasst für mich einzustellen, musste ich in eine Kinder- und Jugendpsychiatrie (Marl). Die 5 Wochen dort waren der reinste Horror für mich. An einem Abend habe ich eine braune Tablette bekommen (0,5 mg Risperdal, noch nicht meine endgültige Dosis) und am darauffolgenden Abend war es eine halbe weiße Tablette (auch 0,5 mg Risperdal, nur das wusste ich ja nicht). Das kam mir komisch vor und ich hab gesagt, dass ich am Tag zuvor eine braune bekommen hatte und die Schwester hat mich daraufhin im Prinzip für verrückt erklärt. Da war ich erstmal fertig, zum Glück war mein Vater an dem Abend da, der mir geholfen hat und es hat sich aufgeklärt, aber der Schwester war ich und mein Einwand total egal gewesen. Woran ich mich auch erst gewöhnen musste, war der begrenzte Spielraum bei der Einnahme: Die Ärztin dort hatte mir übelst eingeschärft, Risperdal nie mit mehr als einer Stunde Zeitunterschied einzunehmen. D.h. wenn ich die Tabletten morgens in der Woche um halb 8 nehme, durfte ich am Wochenende spätestens um halb 9 die Tabletten nehmen. Keine Ahnung ob das wirklich sein musste, ich hab einfach 2 Stunden draus gemacht. Mir wurde auch besonders eingeschärft, nie die Einnahme zu vergessen, könnte Symptome wieder auftreten lassen, genauso wie Alkoholkonsum. Nach der Entlassung ging es mir relativ schnell besser. Meine einzige Nebenwirkung war ein Kreis, den ich gesehen habe, wenn ich müde, abends im Bett lag und schlafen wollte. Diese Nebenwirkung hielt lange an, wurde aber langsam immer besser. Später kam Milchfluss dazu, meine Regel kam und kommt dennoch, dank der Pille regelmäßig. Gegen den Milchfluss und einen immer weiter steigenden Prolaktinspiegel, durch den man bedingt unfruchtbar werden kann, bekam ich Bromocriptin. Das half allerdings wenig. Letztendlich bin ich vor ein paar Monaten auf Seroquel Prolong (Retardtabletten) umgestiegen, vorm Schlafengehen 200 mg. Milchfluss ist weg, den Prolactinspiegel konnte ich noch nicht wieder überprüfen lassen (hatte bis jetzt noch keine Zeit dazu). Aber ich denke, dass er auch wieder gesunken ist. Mit Seroquel habe ich absolut keine Probleme. Null. Ich kann nur Gutes über Seroquel berichten, abgesehen vom Preis, ich muss jetzt immer 10€ in der Apotheke bezahlen, das war bei Risperdal umsonst.
Als ich die Beiträge hier von anderen über Seroquel gelesen hab, war ich richtig geschockt! Meistens war die Rede von mehr als 10 kg Gewichtszunahme. Ich hab mit Seroquel erst sogar ein paar Kilo abgenommen, könnte aber auch an einer Stresssituation zu Einnahmebeginn liegen. Bei Risperdal kann es schon sein, dass ich zu Anfang etwas zugenommen habe, aber das hat sich mit der Zeit auch wieder reguliert.
Mir geht es mit Seroquel supergut, Ich bin auch wesentlich weniger eingeschränkt als bei Risperdal. Ich kann morgens so laaaange schlafen wie ich will (zumindest an Wochenenden), denn ich muss nicht mehr auf die superpünktliche Einnahme achten.
Ich muss zu Risperdal noch ergänzen, dass ich während der Einnahme einen sehr hohen Speichelfluss hatte, mittlerweile etwas weniger geworden.
Meine Wahnvorstellungen, dass mir etwas vorgespielt und die Wahrheit verheimlicht wird, haben sich schlussendlich als WAHR erwiesen. Bei meinen Eltern lief es in der Beziehung nicht mehr gut, mein Vater hat meine Mutter mehrfach betrogen und ich habe das, absolut unbewusst, gefühlt. Zwei Jahre nach Auftreten meiner Erkrankung, ich war ca. 1 Jahr wieder stabil, haben meine Eltern sich getrennt. Erst wesentlich später habe ich von meinem Vater erfahren, dass er fremdgegangen ist, und zwar genau in der Zeit, als meine Erkrankung sich langsam bemerkbar machte. Damit konnte ich mir dann so einiges erklären, was aber nicht heißen soll, dass ich glaube, ohne das Fremdgehen wäre meine Krankheit nicht aufgetaucht.

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Risperidon, Quetiapin, Bromocriptin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1991 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):180 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):65
Geschlecht:weiblich

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