Akustikus-Neurinom

Das Akustikusneurinom ist ein langsam wachsender, gutartiger Tumor des inneren Gehörgangs und des Kleinhirn-Brücken-Winkels, welcher aus den Schwann-Zellen des Nervus vestibulocochlearis hervorgeht. Das ''Vestibularisschwannom, wie es auch genannt wird, kann lange Zeit symptomlos bleiben. Wenn Symptome auftreten, dann kommt es typischerweise zu einer einseitigen Hörstörung, die sich als Tinnitus, Hörverlust oder Dysakusis (Hörverzerrung) äußert. Selten kann es auch zu Schwindel kommen. Bei kleinen Tumoren kann eine regelmäßige Verlauskontrolle ausreichen, größere Tumore, vor allem solche die starke Symptome hervorrufen, werden operativ entfernt.

Community über Akustikus-Neurinom

Wir haben 2 Patienten Berichte zu der Krankheit Akustikus-Neurinom.

Prozentualer Anteil 50%50%
Durchschnittliche Größe in cm165181
Durchschnittliches Gewicht in kg6067
Durchschnittliches Alter in Jahren3038
Durchschnittlicher BMIin kg/m222,0420,45

Andere Bezeichnungen für die Krankheit Akustikus-Neurinom

Akustikus-Neurinom

Bei Akustikus-Neurinom wurde bisher über folgende Medikamente berichtet:

Medikament%Bewertung (Durchschnitt)
Mifegyne50% (1 Bew.)
Pentoxifyllin50% (1 Bew.)

Bei Akustikus-Neurinom wurde bisher über folgende Wirkstoffe berichtet:

Wirkstoff%Bewertung (Durchschnitt)
Pentoxifyllin50% (1 Bew.)
Mifepriston50% (1 Bew.)

Fragen zur Kranheit Akustikus-Neurinom

alle Fragen zu Akustikus-Neurinom

Folgende Berichte von Patienten liegen bisher vor

Patienten Berichte über die Anwendung von Mifegyne bei Akustikus-Neurinom

 

Mifegyne für Acustikusneurinom mit Übelkeit

Hallo! Ich möchte euch hier sehr gerne bestärken und versichern, dass ihr das richtige tut, wenn ihr davon überzeigt seid. Meine Vorgschichte: habe einen Tumor am Hörnerven, der bald operiert werden muss mit anschließender rhea. Ich bin ungewollt schwanger geworden und mein partner und ich...

Mifegyne bei Acustikusneurinom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
MifegyneAcustikusneurinom3 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Hallo!
Ich möchte euch hier sehr gerne bestärken und versichern, dass ihr das richtige tut, wenn ihr davon überzeigt seid.
Meine Vorgschichte: habe einen Tumor am Hörnerven, der bald operiert werden muss mit anschließender rhea.
Ich bin ungewollt schwanger geworden und mein partner und ich haben uns direkt gegen die ss entschieden.nach absprache mit den hno ärzten wurde unsere entscheidung bestärkt.
also bin ich zum gyn um die ss feststellen zu lassen.zum glück war die ss noch ganz am anfang.ca. 4-5 woche.
habe mich für die medikamentöse abtreibung entschieden.
Tag 1. 2 Tabletten bekommen, anschließend nach Hause.mir ging es super.keine beschwerden oder nebenwirkungen.einen tag darauf fing die leichte blutung an.
Tag 3.erneut in die praxis.hatte nur übelkeit.erneut 2 tabletten bekommen mit anschließend 1h warten.ich fing auch sofort nach 1h an zu bluten und durfe nach hause.zu hause ist die frucht abgegangen.hatte wirklich leichte wehen.
die blutungen waren bei mir nur am 1tag stark, dann weniger und weniger.keine schmerzen etc.
Bis heute geht es mir gut, weil ich mich nicht für die abtreibung entschieden habe, sondern die ärzte es befürwortet habe, da es medizinisch notwendig sei.
Also habt keine angst vor dieser methode

Eingetragen am  als Datensatz 54880
Missbrauch melden

Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Mifepriston

Patientendaten:

Geburtsjahr:1986 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):165 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):60
Geschlecht:weiblich

Wie hilfreich ist dieser Erfahrungsbericht?

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht:


mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Pentoxifyllin bei Akustikus-Neurinom

 

Pentoxifyllin-ratiopharm für Depressionen, Akustikus-Neurinom mit Übelkeit, Schwindel, Schlafstörungen, Libidoverlust, Orgasmusstörung, Kopfschmerzen

Da ich an Depressionen leide, nehme ich über eine längere Zeit lang Citalopram, welches mir bereits bei der Einnahme für einen Monat lang Schwierigkeiten bereitete. Übelkeit, Schwindel, das Essen schmeckte nicht mehr, Einschlafprobleme, der Schlaf war allgemein nicht besonders tief, ich träumte...

Pentoxifyllin-ratiopharm bei Akustikus-Neurinom; Citalopram biomo bei Depressionen

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Pentoxifyllin-ratiopharmAkustikus-Neurinom2 Wochen
Citalopram biomoDepressionen4 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Da ich an Depressionen leide, nehme ich über eine längere Zeit lang Citalopram, welches mir bereits bei der Einnahme für einen Monat lang Schwierigkeiten bereitete.
Übelkeit, Schwindel, das Essen schmeckte nicht mehr, Einschlafprobleme, der Schlaf war allgemein nicht besonders tief, ich träumte nicht mehr und gerade im sexuellen Bereich hatte ich Probleme:
Lustlosigkeit und Orgasmusprobleme.
Ein absoluter Lustkiller.

Nach der Eingewöhnung von einem Monat traten die Nebenwirkungen nur noch für zwei Stunden nach Einnahme auf.

Vier Jahre später wurde in meinem rechten Ohr ein Akustikus-Neurinom diagnostiziert, ich war (bis auf einen tiefen Frequenzbereich bis 4000 HZ) taub.(Hörminderung ca 60dB)
Nach der Infusiontherapie nach Stennert lag die Dämpfung bei ca. 30 dB, verlor aber nach ca 2 Wochen ihre Wirkung.
Mein Neurologe verschrieb mir daraufhin Pentoxifyllin, was mir die ersten Tage erhebliche Probleme bereitete.
Ab dem zweiten Einnahmetag erhöhte es die Wirkung des Citaloprams, so daß es mir vorkam, als hätte ich es überdosiert (Nebenwirkungen wieder wie am Anfang), schlimmste Migräne seit 15 Jahren, und erschwerte Atmung beim Einschlafen.
Ich hate das gefühl, mein Kopf würde platzen, oder ich müßte bald aus Augen oder Ohren bluten.
Nachdem ich das Citalopram abgesetzt habe, läuft es ganz gut.
Das Pentoxifyllin hat eine belebende Wirkung (ich komme wesentlich besser aus dem Bett als früher und schlafe nicht mehr 10-12 Stunden), kann mich besser konzentrieren, und mein Hörvermögen ist ähnlich gut oder sogar etwas besser als bei der Infusionstherapie.
Mein Neurologe hat mir für Abends Arlevert verschrieben, was ein wenig gegen die erhöhte Wachsamkeit hilft und das Einschlafen erleichtert.
Ich muß auch dazu sagen, daß ich pro Tag nur morgens und mittags 200mg nehme, abends nichts (die meisten Ärzte empfehlen 3x Tägle, was m.E. zuviel wäre), so daß ich auch müde werde, wenn die Wirkung des Pentoxyfillins nachläßt, und das Einschlafen dann ebenfalls erleichtert wird.
Probleme mit dem Kreislauf gibt es weiterhin ein wenig, aber durch reichhaltige Kost und vor allem viel Flüssigkeit bekommt man es gut in den Griff.
Ich bin die letzten Tage viel zu Fuß unterwegs gewesen (1 Stunde oder mehr am Stück), und recht zügig gegangen, das war kein Problem.

Eingetragen am  als Datensatz 18600
Missbrauch melden

Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , , , ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Pentoxifyllin, Citalopram

Patientendaten:

Geburtsjahr:1978 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):181 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):67
Geschlecht:männlich

Wie hilfreich ist dieser Erfahrungsbericht?

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht:


mehr

Weitere Bezeichnungen, die zu Akustikus-Neurinom gruppiert wurden

Acustikusneurinom

Klassifikation nach ICD-10

D33.-Gutartige Neubildung des Gehirns und anderer Teile des Zentralnervensystems
D33.3Gutartige Neubildung: Hirnnerven

Benutzer mit Erfahrungen

Mitglied werden…

  • Gleichgesinnte kennen lernen
  • Antworten erhalten
  • Unterstützung finden
  • Anderen helfen
  • Wissen weiter geben
Anmelden

Akustikus-Neurinom Krankheit / Anwendungsgebiet - Wissen

Beschreibung


Das Akustikusneurinom (auch Vestibularisschwannom oder Octavusneurinom genannt) ist ein meist langsam wachsender, gutartiger Tumor der aus den Schwann-Zellen (Hüll- und Stützzellen der Nerven) des Nervus vestibulochochlearis (8. Hirnnerv) hervorgeht. Meist ist der Nervus vestibularis betroffen, seltener geht der Tumor aus dem Nervus cochlearis hervor. Das Akustikusneurinom (AKN) ist der häufigste Kleinhirn-Brücken-Winkel-Tumor, insgesamt jedoch eher selten, wobei die Zahl der asymptomatischen und somit undiagnostizierten Octavusneurinome wahrscheinlich höher liegt.
Man kann zwei Formen unterscheiden. Eine mediale, im eigentlichen Kleinhirn-Brücken-Winkel, und eine laterale im Meatus acusticus internus, also im inneren Gehörgang.
Mehr als 95% der AKN sind einseitig und zeigen damit auch nur Symptome auf der betroffenen Seite. Beim Vorliegen von Neurofibromatose Typ 2 tritt es jedoch typischerweise beidseitig auf.

Symptome


Das typische Symptom eines Akustikusneurinom ist die einseitige Hörstörung. Diese kann sich als Tinnitus, Hörverlust oder als Dysakusis (Hörverzerrung) äußern. Während mediale Tumoren in der Regel erst ab einer beträchtlichen Größe Symptome hervorrufen, führen laterale Tumoren meist früh zu entsprechenden Hörstörungen. Dies ist durch die vorliegenden Platzverhältnisse zu erklären. Man kann sich den inneren Gehörgang als eine kleine Röhre vorstellen die sich durch das Felsenbein zieht und den Nervus facialis (7. Hirnnerv, Gesichtsnerv) und die beiden Anteile des Nervus vestibuluscochlearis sowie Blutgefäße enthält. Es ist leicht nachvollziehbar, dass bei solchen Platzverhältnissen bloss eine kleine Raumforderung die Nerven "irritieren" kann.

Die Hörstörung kann plötzlich, was man als Hörsturz bezeichnen würde, oder langsam auftreten. Auch zu einer Besserung der Symptome kann es im Verlauf kommen, die aber meist nur vorübergehend anhält.
Vestibuläre Symptome, zu denen der akute Schwindel oder die Gleichgewichtsstörung zählt, treten seltener auf als die Hörstörung. Eine Beeinträchtigung der Gesichtsnervfunktion, z.B. die mimische Muskulatur des Gesichts, ist auch bei sehr großen Tumoren eine Ausnahme, kann jedoch vorkommen.

Bei medialen Tumoren kann es zudem gelegentlich zu Symptomen im Gebiet des Nervus trigeminus (5. Hirnnerv) kommen. Dies äußert sich beispielsweise in Schmerzen im Bereich des Gesichts oder in einem Taubheitsgefühl im Kieferbereich. Große mediale Akustikusneurinome rufen weiterhin Zeichen einer Hirnstammkompression und/oder eines Hydrozephalus mit Ataxie, Übelkeit und Erbrechen hervor.

Diagnose


Diagnostiziert wird das Vestibularisschwannom mittels MRT (Magnetresonanztomographie). Am besten darzustellen ist es mit Hilfe eines Kontrastmittels, welches dem Patienten vor Durchführung des MRT injiziert wird. Die im Kontrastmittel enthaltene Gadolinium-Verbindung reichert sich im Akustikusneurinom an, was im MRT in einer Aufhellung des Tumors sichtbar wird.

Therapie


Grundsätzlich sollte man zwischen symptomatischen und asymptomatischen Tumoren unterscheiden. Während man bei asymptomatischen Tumoren, die häufig eine Zufallsdiagnose darstellen, unter regelmäßiger Verlaufskontrolle abgewartet werden kann sollte man bei symptomatischen Akustikusneurinomen eine operative Entfernung je nach stärke der Symptome in Erwägung ziehen.
Vestibularisschwannome mit einem Durchmessser von mehr als 2,5-3 cm müssen aus vitaler Indikation ("Lebensbedrohung") operativ entfernt werden. Bei kleineren Tumoren mit einem Durchmesser unter 1,5 cm ist je nach schwere der Symptome zu entscheiden. Hier kommt neben der Verlaufskontrolle und der operativen Entfernung auch eine Behandlung mittels stereotaktischer Radiochirurgie infrage. Bei der stereotaktischen Radiochirurgie handelt es sich um eine Form der Strahlentherapie, bei der ein kleines Areal des Körpers einmalig mit hoher Strahlendosis bestrahlt wird, so dass es unmittelbar zerstört werden kann.
Welche Therapie infrage kommt ist abhängig von der Hörfunktion, dem Alter des Patienten und auch dessen persönlicher Einstellung.

Prognose


Die Prognose hängt ganz entscheidend von der rechtzeitigen Diagnose ab. Bei früh diagnostizierten Akustikusneurinomen ist die Prognose gut. Möglich ist jedoch ein Weiterbestehen der Hörstörungen. Wichtig für die Prognose ist auch die restlose operative Entfernung. Sollte der Tumor nicht komplett entfernt werden sind Rezidive (Nachwachsen) möglich, weshalb regelmäßige Kontrolluntersuchungen nötig sind.
Besonders gut ist die Prognose von sehr kleinen Vestibularisschwannomen, die mittels stereotaktischer Radiochirurgie behandelt worden sind.

Quellen


Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, 3. Auflage (Rudolf Probst)
Praxis der HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie (2009)
Checkliste Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
[]