Enzephalitis

Eine Enzephalitis ist eine Entzündung des Gehirns, die zumeist durch Viren hervorgerufen wird, aber auch andere Ursachen haben kann. Sind zusätzlich die Hirnhäute betroffen, so nennt man dies Meningoenzephalitis. Man unterscheidet zwischen einer Panenzephalitis (Entzündung des gesamten Gehirns), einer Leukenzephalitis (Entzündung der weißen Substanz) und einer Polioenzephalitis (Entzündung der grauen Substanz).

Community über Enzephalitis

Wir haben 2 Patienten Berichte zu der Krankheit Enzephalitis.

Prozentualer Anteil 100%0%
Durchschnittliche Größe in cm1650
Durchschnittliches Gewicht in kg550
Durchschnittliches Alter in Jahren350
Durchschnittlicher BMIin kg/m220,200,00

Andere Bezeichnungen für die Krankheit Enzephalitis

Enzephalitis

Bei Enzephalitis wurde bisher über folgende Medikamente berichtet:

Medikament%Bewertung (Durchschnitt)
Azithromycin50% (1 Bew.)
Lamictal50% (1 Bew.)

Bei Enzephalitis wurde bisher über folgende Wirkstoffe berichtet:

Wirkstoff%Bewertung (Durchschnitt)
Azithromycin50% (1 Bew.)
Lamotrigin50% (1 Bew.)

Fragen zur Kranheit Enzephalitis

alle Fragen zu Enzephalitis

Folgende Berichte von Patienten liegen bisher vor

Patienten Berichte über die Anwendung von Azithromycin bei Enzephalitis

 

Azithromycin 500 - für 3 Tage für Fiese Erkältung mit Rückenschmerzen

Hatte wegen einer fiesen Erkältung mit Schmerzen in den Neben- und Stirnhöhlen dieses Medikament verschrieben bekommen und es gleich eingenommen.. am darauffolgenden Morgen hatte ich einen gemeinen Schmerz im rechten mittleren Rückenbereich.. Erst dachte ich, dass ich mich vllt "verzogen" habe.....

Azithromycin 500 - für 3 Tage bei Fiese Erkältung

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Azithromycin 500 - für 3 TageFiese Erkältung3 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Hatte wegen einer fiesen Erkältung mit Schmerzen in den Neben- und Stirnhöhlen dieses Medikament verschrieben bekommen und es gleich eingenommen.. am darauffolgenden Morgen hatte ich einen gemeinen Schmerz im rechten mittleren Rückenbereich..
Erst dachte ich, dass ich mich vllt "verzogen" habe.. aber nachdem ich die anderen beiden Tabletten einnahm, hatte ich das jeweils am nachfolgenden Tag..

Als der Schmerz im Rückenbereich abnahm.. bekam ich ein leichtes aber sehr unangenehmes Ziehen im Bauch.., dass etwa 2-3 Stunden anhielt..

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Azithromycin

Patientendaten:

Geburtsjahr:- Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):- Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht:-

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Patienten Berichte über die Anwendung von Lamictal bei Enzephalitis

 

Lamictal für Epilepsie, Jackson-Anfall, Encephalitis, Aphasie mit keine Nebenwirkungen

Ich nehmen seit 10 Monaten Lamictal und hoffe es nach insgesamt 2 Jahren absetzen zu können. Ich habe bisher keinerlei Nebenwirkungen entdecken können. Viele der harmloseren Nebenwirkungen, die aufgezählt werden hatte ich in normalem Umfang schon vorher (Müdigkeit, Schlafprobleme,...

Lamictal bei Epilepsie, Jackson-Anfall, Encephalitis, Aphasie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
LamictalEpilepsie, Jackson-Anfall, Encephalitis, Aphasie10 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich nehmen seit 10 Monaten Lamictal und hoffe es nach insgesamt 2 Jahren absetzen zu können. Ich habe bisher keinerlei Nebenwirkungen entdecken können. Viele der harmloseren Nebenwirkungen, die aufgezählt werden hatte ich in normalem Umfang schon vorher (Müdigkeit, Schlafprobleme, Vergesslichkeit) und habe nicht das Gefühl, dass sich das verschlimmert hat. Vielleicht haben sich Wortfindungsschwierigkeiten eingestellt und ich verhaspel mich häufiger, aber das kann auch ein kleines Trauma von der Aphasie sein.

Ich kann also bisher glücklicherweise von keinen Nebenwirkungen berichten. Ich nehme morgens und abends je 100mg und seit dem dritten Monat ein Generika, welches auch keine Probleme verursacht hat. Weder jetzt noch bei der Umstellung. Seitdem habe ich allerdings nicht weiter zwischen Generika und Orginal-Lamictal hin und her gewechselt.

Die Wirksamkeit kann ich nicht beurteilen und ich möchte mir generell nicht erlauben Medikamente zu empfehlen. Deshalb bei beiden Angaben ein neutrales Urteil.

Eingetragen am  als Datensatz 13373
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Lamotrigin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1981 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):165 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):55
Geschlecht:weiblich

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Weitere Bezeichnungen, die zu Enzephalitis gruppiert wurden

Encephalitis, Fiese Erkältung, limbische Enzephalitis, Rasmussen Enzephalitis

Klassifikation nach ICD-10

G04.-Enzephalitis, Myelitis und Enzephalomyelitis
G04.2Bakterielle Meningoenzephalitis und Meningomyelitis, anderenorts nicht klassifiziert
G04.8Sonstige Enzephalitis, Myelitis und Enzephalomyelitis
G04.9Enzephalitis, Myelitis und Enzephalomyelitis, nicht näher bezeichnet

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Enzephalitis Krankheit / Anwendungsgebiet - Wissen

Beschreibung


Eine Enzephalitis ist eine Entzündung des Gehirns, die zumeist durch Viren hervorgerufen wird, aber auch andere Ursachen haben kann.
Sind zusätzlich die Hirnhäute betroffen, so nennt man dies Meningoenzephalitis.
Man unterscheidet zwischen einer Panenzephalitis (Entzündung des gesamten Gehirns), einer Leukenzephalitis (Entzündung der weißen Substanz) und einer Polioenzephalitis (Entzündung der grauen Substanz).

Ursachen


In den meisten Fällen ist eine Virusinfektion die Ursache einer Gehirnentzündung. Hierzu zählen unter anderem Herpes-,Masern-, Mumps-, Grippe- und Epstein-Barr-Viren, sowie Tollwut und FSME (Zecken).
Seltener wird die Krankheit durch Bakterien, etwa Rahmen von Syphilis und Borreliose hervorgerufen.
In Ausnahmefällen sind auch Pilze und Parasiten als Ursache zu nennen.
Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko für Säuglinge und ältere Patienten, sowie für Autoimmun-Erkrankte (Multiple Sklerose, HIV).

Symptome


Anfangs kommt es oftmals zu grippeähnlichen Symptomen, wie Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit und Abgeschlagenheit.
Im Verlauf der Erkrankung werden die Symptome dann spezifischer. Das Fieber steigt sehr hoch an, es kommt zu Lichtempfindlichkeit, Bewusstseins- und Konzentrationsstörungen.
Sind die Gehirnhäute ebenfalls betroffen, so kann auch eine Nackensteife auftreten.

Diagnose


Zunächst findet eine Anamnese und eine (neurologische) Untersuchung statt.
Bei Verdacht auf eine Enzephalitis erfolgt in der Regel eine Blutuntersuchung, sowie eine Entnahme der Gehirnflüssigkeit (Liquor) mittels Lumbalpunktion, um die Erreger nachzuweisen.
Außerdem kann eine Computertomographie zum Ausschluss etwaiger anderer Erkrankungen durchgeführt werden.
Eine Elektroenzephalographie (EEG) gibt zusätzlich Aufschluss über die Auswirkungen der Entzündung auf Hirnfunktionen.

Therapie


Bei einer starken Enzephalitis erfolgt eine Einweisung in ein Krankenhaus, um mögliche Komplikationen zu vermeiden und schnell reagieren zu können.
Bis zur endgültigen Feststellung der genauen Ursache wird eine Gehirnentzündung mit Antibiotika und antiviralen Medikamenten behandelt. Ist dann der Erreger ermittelt, wird spezifisch behandelt. Im Falle einer viralen Erkrankung mit Aciclovir, bei bakteriellen Ursachen mit Antibiotika und im Rahmen einer Pilzinfektion mit einem Antimykotikum.
Zusätzlich werden schmerz- und fiebersenkende Medikamente gereicht.

Vorbeugen



Die beste Vorbeugung ist es sich regelmäßig impfen zu lassen.
Hierbei wird ein guter Schutz gegen verschiedene Viren (Masern, Mumps) und Infektionskrankheiten durch Zecken (FSME) aufgebaut.

Prognose


Die Heilungschancen sind stark davon abhängig, wie weit die Erkrankung schon fortgeschritten ist. Daher ist es von größter Bedeutung rechtzeitig einen Arzt (Neurologen) zu konsultieren.
Generell ist eine Enzephalitis aber durchaus gut behandelbar, sofern sie rechtzeitig erkannt wird.
In einigen Fällen können jedoch dauerhafte Nervenschäden auftreten.

Quellen


Groß. Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie. Thieme, 2009
Herold. Innere Medizin. Köln, 2009
Poeck, Hacke. Neurologie. Springer. Berlin, 2006
Renz-Polster, Krautzig. Basislehrbuch Innere Medizin. Urban & Fischer Verlag, Elsevier 2008
Masuhr, Neumann. Duale Reige : Neurologie. Thieme, 2007
Piper. Innere Medizin. Springer, 2007
Buchner. Neurologische Leitsymptome und diagnostische Entscheidungen. Thieme, 2007
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