Giardiasis

Die Erreger der Giardiasis (Amöbenruhr) werden meist über verschmutztes Trinkwasser aufgenommen. Die Krankheit tritt weltweit auf und äußert sich insbesondere durch breiigen Durchfall.

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Wir haben 1 Patienten Bericht zu der Krankheit Giardiasis.

Andere Bezeichnungen für die Krankheit Giardiasis

Giardiasis

Bei Giardiasis wurde bisher über folgende Medikamente berichtet:

Medikament%Bewertung (Durchschnitt)
Metronidazol100% (1 Bew.)

Bei Giardiasis wurde bisher über folgende Wirkstoffe berichtet:

Wirkstoff%Bewertung (Durchschnitt)
Metronidazol100% (1 Bew.)

Fragen zur Kranheit Giardiasis

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Folgende Berichte von Patienten liegen bisher vor

Patienten Berichte über die Anwendung von Metronidazol bei Giardiasis

 

Metronidazol für Giardiasis mit Müdigkeit

Die Einnahme von Metronidazol scheint den Körper sehr zu beanspruchen, das äussert sich durch Müdigkeit.

Metronidazol bei Giardiasis

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
MetronidazolGiardiasis7 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Die Einnahme von Metronidazol scheint den Körper sehr zu beanspruchen, das äussert sich durch Müdigkeit.

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Metronidazol

Patientendaten:

Geburtsjahr:- Die Nebenwirkung ist behoben
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Klassifikation nach ICD-10

A07.1Giardiasis [Lambliasis]

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Giardiasis Krankheit / Anwendungsgebiet - Wissen

Beschreibung


Die Giardiasis, die auch als Lambliasis oder Lamblienruhr bezeichnet wird, ist eine Infektionskrankheit, die durch den Parasiten Giardia lamblia hervorgerufen wird und den Dünndarm betrifft. Infolgedessen können akute oder chronische Darmerkrankungen die Folge sein.
Grundsätzlich unterscheidet man hierbei zwischen zwei Formen des Erregers Giardia lamblia. Zum einen eine aktive Form (Trophozoid), die nur innerhalb des Körpers überleben kann und zum anderen eine inaktive Zystenform, die auch außerhalb des Körpers lebensfähig ist. Die aktive Form verursacht hierbei die typischen Symptome und die inaktive Zyste, die über den Stuhl ausgeschiedenen wird, trägt zur infektiösen Verbreitung bei.
Generell tritt diese Erkrankung weltweit auf, aber besonders gehäuft in Entwicklungsländern, in denen bis zu 30% der Bevölkerung infiziert sein können. Im Jahr 2008 erkrankten in Deutschland rund 4800 Personen an Giardiasis.

Ursachen


Die entscheidende Ursache für Giardiasis sind schlechte hygienische Verhältnisse. Dabei werden die über den Stuhl von Tier und Mensch ausgeschiedenen Zysten durch kontaminierte Lebensmittel, Wasser, sowie Schmierinfektionen übertragen. Durch orale Aufnahme gelangen die Zysten dann in den Magen-Darm-Trakt, wo sie sich weiter vermehren können.
Dabei reicht schon die Aufnahme von sehr wenigen Zysten aus, um sich zu infizieren.

Symptome


Die ersten Symptome treten etwa nach 4 bis 7 Tagen auf. Dabei kommt es zu breiigen Durchfällen, die unter Umständen geringe Blutbeimengungen enthalten. Außerdem machen sich Übelkeit und Erbrechen, sowie Bauchschmerzen bemerkbar. Auch übelriechende Blähungen sind charakteristisch.

Diagnose


Bei Verdacht auf Giardiasis ist ein Arzt aufzusuchen. Dieser führt eine Anamnese durch, durch die er wertvolle Informationen über eventuelle Auslandsaufenthalte und Infektionsquellen erhält. Anschließend wird eine Stuhluntersuchung und ein Antigennachweis vorgenommen. Sollte diese Untersuchung nicht aufschlussreich sein, kann zusätzlich eine Darmbiopsie durchgeführt werden, bei der eine Gewebeprobe der Dünndarmschleimhaut entnommen wird.

Therapie


Bei erfolgter Diagnose wird in der Regel mit Abkömmlingen des Antibiotikawirkstoffes Nitroimidazol behandelt. Hierzu zählen beispielsweise Tinidazol, Metronidazol oder Ornidazol.

Vorbeugen


Gerade bei Reisen in Länder mit schlechteren hygienischen Standards sollte daraufgeachtet werden, dass nur ausreichend lang erhitzte Lebensmittel verzehrt werden. Außerdem sollten Getränke nur aus geschlossenen Flaschen getrunken werden.

Prognose


Oft verschwinden die Symptome nach einiger Zeit von selbst oder machen sich nicht stark bemerkbar. Trotzdem sollte behandelt werden, da man sonst einen Infektionsherd darstellt und andere Personen anstecken kann. Zudem kann es zu einer Chronifizierung der Krankheit kommen.

Quellen


Pschyrembel. Klinisches Wörterbuch. DeGruyter, 2010
Diesfeld, Krause, Teichmann. Praktische Tropen- und Reisemedizin. Thieme, 2003
Sitzmann. Duale Reihe : Pädiatrie. Thieme, 2006
Groß. Kurzlehrbuch Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie. Thieme, 2009
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