Glioblastom

Unter einem Glioblastom oder einem Glioblastoma multiforme versteht man einen Gehirntumor, der aus dem der Neuronen (informationsüberleitende Nervenzellen) umliegenden Gewebe, den Gliazellen enstanden ist.
Die Betroffenen fallen meist durch neurologische Ausfälle auf, z.B. Lähmungen, Sensibilitätsstörungen, Gesichtsfeldausfälle oder Krampfanfälle.

Community über Glioblastom

Wir haben 7 Patienten Berichte zu der Krankheit Glioblastom.

Prozentualer Anteil 80%20%
Durchschnittliche Größe in cm165177
Durchschnittliches Gewicht in kg5276
Durchschnittliches Alter in Jahren4580
Durchschnittlicher BMIin kg/m219,1024,26

Andere Bezeichnungen für die Krankheit Glioblastom

GBM, Glioblastom, Glioblastoma multiforme

Bei Glioblastom wurde bisher über folgende Medikamente berichtet:

Medikament%Bewertung (Durchschnitt)
Temodal43% (3 Bew.)
Avastin29% (2 Bew.)
Valproat29%
Lyrica14%
Topamax14%

Bei Glioblastom wurde bisher über folgende Wirkstoffe berichtet:

Wirkstoff%Bewertung (Durchschnitt)
Temozolomid43% (3 Bew.)
Bevacizumab29% (2 Bew.)
Valproinsäure29%
Topiramat14%
Pregabalin14%

Fragen zur Kranheit Glioblastom

alle Fragen zu Glioblastom

Folgende Berichte von Patienten liegen bisher vor

Patienten Berichte über die Anwendung von Temodal bei Glioblastom

 

Temodal für Glioplastom mit Übelkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Empfindungsstörungen, Frieren, Verstopfung

oft Übelkeit, immer müde, beim Reden eingeschlafen, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten,eingeschränkte Merkfähigkeit. Sensibilitätsstörungen in den Händen, ständiges Frieren, Verstopfung.

Temodal bei Glioplastom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
TemodalGlioplastom6 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

oft Übelkeit, immer müde, beim Reden eingeschlafen, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten,eingeschränkte Merkfähigkeit. Sensibilitätsstörungen in den Händen, ständiges Frieren, Verstopfung.

Eingetragen am  als Datensatz 17832
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , , , , ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Temozolomid

Patientendaten:

Geburtsjahr:- Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):- Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht:-

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Temodal für Glioblastoma multiforme mit Appetitsverlust, Ödeme

Nach erneuter oraler Anwendung von 285 mg, d.i. die doppelte Menge des Beginns vor 1 Monat, ist die Benutzung ausgesprochen schlecht. Appetit schlecht, starke Störung des Darmes, Ödeme der Füße und des Bauches sehr grauenhaft. Wie kann man zu dieser stark erhöhten Menge kommen? Trotz Glioblatoms...

Temodal bei Glioblastoma multiforme

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
TemodalGlioblastoma multiforme-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Nach erneuter oraler Anwendung von 285 mg, d.i. die doppelte Menge des Beginns vor 1 Monat, ist die Benutzung ausgesprochen schlecht. Appetit schlecht, starke Störung des Darmes, Ödeme der Füße und des Bauches sehr grauenhaft. Wie kann man zu dieser stark erhöhten Menge kommen? Trotz Glioblatoms ist das nicht gut für den Patienten.
Welche Dosisanwendungen gibt es woanders?

Eingetragen am  als Datensatz 18948
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

,

Wirkstoffe der Medikamente:

Temozolomid

Patientendaten:

Geburtsjahr:1936 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):177 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):76
Geschlecht:männlich

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Mehr für Temodal

Patienten Berichte über die Anwendung von Avastin bei Glioblastom

 

Avastin für Glioblastom mit Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Gedächtnislücken, Kraftlosigkeit, Persönlichkeitsveränderung

bereits nach der ersten Dosis extreme Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Nach der 2. Dosis nun auch Verlust des Kurzzeitgedächnisses. Vom Wesen her mehr wie ein Kind geworden, dass sagt alles was sie denkt ohne auf Wortwahl zu achten. Schläft die meiste Zeit des Tages. Total Antriebslos und und...

Avastin bei Glioblastom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
AvastinGlioblastom4 Wochen

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

bereits nach der ersten Dosis extreme Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Nach der 2. Dosis nun auch Verlust des Kurzzeitgedächnisses. Vom Wesen her mehr wie ein Kind geworden, dass sagt alles was sie denkt ohne auf Wortwahl zu achten. Schläft die meiste Zeit des Tages. Total Antriebslos und und kraftlos. Schafft nicht mehr ohne Hilfe aufzustehen. Wir behandeln nun zusätzlich mit Vitalpilzen und auf jeden Fall ein starker Unterschied festzustellen, länger wach und nicht mehr ganz so durcheinander. Heute ist die 3. Dosis Avastin fällig, ich bin dagegen aber der Rest der Familie dafür, da keinerlei weitere Medikation mehr möglich ("austherapiert")

Eingetragen am  als Datensatz 39731
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Wirkstoffe der Medikamente:

Bevacizumab

Patientendaten:

Geburtsjahr:1950 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):165 Eingetragen durch Angehöriger
Gewicht (kg):74
Geschlecht:weiblich

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Avastin für Glioblastom mit Schleimhautreizung

Ich bekomme avastin bei glioblastom- rezidiv, hatte 2009 erst op,rechts parietal, danach bestrahlung und erste chemo mit temodal 2012 rezidid, dass mit op, temodal (diesmal leider unwirks) dann bestrahlung und abastin alle 2 wochen, jetzt 8. Mal. Bisher erfolgreicher tumorrückgang, nebenwirkungen...

Avastin bei Glioblastom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
AvastinGlioblastom-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich bekomme avastin bei glioblastom- rezidiv, hatte 2009 erst op,rechts parietal, danach bestrahlung und erste chemo mit temodal 2012 rezidid, dass mit op, temodal (diesmal leider unwirks) dann bestrahlung und abastin alle 2 wochen, jetzt 8. Mal. Bisher erfolgreicher tumorrückgang, nebenwirkungen vor allem reizung der schleimhäute magen, mund, intim besonders, aber für alles lösungen gefunden. Mund zb. Hilf lutschen von eiswürfeln während infusion. Ich empfehle allen viel bewegung, gegen langsamen muskelschwund und bezielte gymnastik!

Eingetragen am  als Datensatz 48218
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Bevacizumab

Patientendaten:

Geburtsjahr:1968 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):168 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht:-

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Patienten Berichte über die Anwendung von Valproat bei Glioblastom

 

Topamax für Epilepsie, Glioblastom, Epilepsie, Glioblastom, Epilepsie, Glioblastom mit Tremor, Schwindel, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Alpträume, Durstlosigkeit

Tremor, Gangunsicherheit, Gewichtsverlust, vermindertes Durstgefühl, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Alpträume,

Topamax bei Epilepsie, Glioblastom; Valproat bei Epilepsie, Glioblastom; Cortison bei Epilepsie, Glioblastom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
TopamaxEpilepsie, Glioblastom4 Monate
ValproatEpilepsie, Glioblastom4 Monate
CortisonEpilepsie, Glioblastom4 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Tremor, Gangunsicherheit, Gewichtsverlust, vermindertes Durstgefühl, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Alpträume,

Eingetragen am  als Datensatz 6238
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , , , , ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Topiramat, Valproinsäure

Patientendaten:

Geburtsjahr:1978 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):165 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):41
Geschlecht:weiblich

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Lyrica für Epilepsie, Glioblastom, Epilepsie, Glioblastom mit Schlaflosigkeit, Gewichtszunahme, Herzschmerzen, Schwindel, Tremor, Krampfanfälle, Mundtrockenheit, Muskelzuckungen

Schlaflosigkeit, Gewichtszunahme 3 Kilo in 2 Monaten, Herzschmerzen, Schwindel, Tremor, Krampfanfälle,trockener Mund, Muskelzuckungen

Lyrica bei Epilepsie, Glioblastom; Valproat bei Epilepsie, Glioblastom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
LyricaEpilepsie, Glioblastom2 Monate
ValproatEpilepsie, Glioblastom2 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Schlaflosigkeit, Gewichtszunahme 3 Kilo in 2 Monaten, Herzschmerzen, Schwindel, Tremor, Krampfanfälle,trockener Mund, Muskelzuckungen

Eingetragen am  als Datensatz 4931
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , , , , , ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Pregabalin, Valproinsäure

Patientendaten:

Geburtsjahr:1978 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):165 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):50
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Lyrica bei Glioblastom

 

Lyrica für Epilepsie, Glioblastom, Epilepsie, Glioblastom mit Schlaflosigkeit, Gewichtszunahme, Herzschmerzen, Schwindel, Tremor, Krampfanfälle, Mundtrockenheit, Muskelzuckungen

Schlaflosigkeit, Gewichtszunahme 3 Kilo in 2 Monaten, Herzschmerzen, Schwindel, Tremor, Krampfanfälle,trockener Mund, Muskelzuckungen

Lyrica bei Epilepsie, Glioblastom; Valproat bei Epilepsie, Glioblastom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
LyricaEpilepsie, Glioblastom2 Monate
ValproatEpilepsie, Glioblastom2 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Schlaflosigkeit, Gewichtszunahme 3 Kilo in 2 Monaten, Herzschmerzen, Schwindel, Tremor, Krampfanfälle,trockener Mund, Muskelzuckungen

Eingetragen am  als Datensatz 4931
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , , , , , ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Pregabalin, Valproinsäure

Patientendaten:

Geburtsjahr:1978 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):165 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):50
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Topamax bei Glioblastom

 

Topamax für Epilepsie, Glioblastom, Epilepsie, Glioblastom, Epilepsie, Glioblastom mit Tremor, Schwindel, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Alpträume, Durstlosigkeit

Tremor, Gangunsicherheit, Gewichtsverlust, vermindertes Durstgefühl, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Alpträume,

Topamax bei Epilepsie, Glioblastom; Valproat bei Epilepsie, Glioblastom; Cortison bei Epilepsie, Glioblastom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
TopamaxEpilepsie, Glioblastom4 Monate
ValproatEpilepsie, Glioblastom4 Monate
CortisonEpilepsie, Glioblastom4 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Tremor, Gangunsicherheit, Gewichtsverlust, vermindertes Durstgefühl, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Alpträume,

Eingetragen am  als Datensatz 6238
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , , , , ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Topiramat, Valproinsäure

Patientendaten:

Geburtsjahr:1978 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):165 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):41
Geschlecht:weiblich

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Weitere Bezeichnungen, die zu Glioblastom gruppiert wurden

Chemotherapie- Krebs-Glioblastom, Gliobalstom-Hirntumor, Glioblastom Grad IV, glioblastom multiform grad4, Glioblastom-Chemotherapie, Glioblastom-Tablettenform, Glioblaston IV, Glioplastom, Globlastom, Krampfanfälle durch Gehirntumor Glioblastom Grad 4

Klassifikation nach ICD-10

C71.-Bösartige Neubildung des Gehirns
C71.0Bösartige Neubildung: Zerebrum, ausgenommen Hirnlappen und Ventrikel
C71.1Bösartige Neubildung: Frontallappen
C71.2Bösartige Neubildung: Temporallappen
C71.3Bösartige Neubildung: Parietallappen
C71.4Bösartige Neubildung: Okzipitallappen
C71.5Bösartige Neubildung: Hirnventrikel
C71.6Bösartige Neubildung: Zerebellum
C71.7Bösartige Neubildung: Hirnstamm
C71.8Bösartige Neubildung: Gehirn, mehrere Teilbereiche überlappend
C71.9Bösartige Neubildung: Gehirn, nicht näher bezeichnet

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alle 11 Benutzer zu Glioblastom

Glioblastom Krankheit / Anwendungsgebiet - Wissen

Einteilung und Formen


Ein Glioblastom gehört zu den bösartigsten Tumoren (nach WHO- Einteilung Klasse IV). Der Verlauf einer Erkrankung an einem Glioblastom ist sehr rasch progredient (also schnell fortschreitend) und die Prognose sehr schlecht, da es bisher keine Heilungsmöglichkeiten gibt. Eine hinreichende Erklärung dafür, warum diese Art von Tumorgewebe so schnell wächst gibt es bisher noch nicht.
Eine Unterscheidung erfolgt in primäre und sekundäre Glioblastome. Ein primäres Glioblastom entsteht de novo, also neu im Gewebe im Gegensatz zu einem sekundären Glioblastom, welches seinen Ursprung meist in einem bereits „therapierten“ Astrozytom hat. Ein Astrozytom ist ein Tumor der durch eine unkontrollierte Zellvermehrung von Astrozyten enstanden ist. Astrozyten sind Zellen im Gehirn, welche für die Ummantelung von Neuronen, deren Stoffwechsel und deren Homöostase zuständig sind.

Ursachen


Eindeutige Ursachen des pathologischen Zellstoffwechsels von Glioblastomen auf genetischer Ebene sind noch nicht geklärt. Es besteht allerdings häufig ein Zusammenhang zu Grunderkrankungen, wie zum Beispiel zu
-vorrangegangenen neuropathologischen Erkrankungen, zum
-Li- Fraumeni- Syndrom oder zum
-Turcot- Syndrom.
Beide zuletzt genannten Erkrankungen sind Erbkrankheiten, welche durch genetische Defekte in jeglichen Zelltypen den Zellzyklus abändern und so Tumorentstehungen in organspezifischem Gewebe stark begünstigen. Vor dieser Zellentartung bleibt auch das Gehirn als Organ nicht verschont.
Weiterhin gibt es Dispositionen, also der Tumorentstehung begünstigende Voraussetzungen, die aber nicht als direkte Ursache angenommen werden können. Dazu gehören Zahlen der Inzidenz, bei denen die weiße Bevölkerung mindestens doppelt so häufig von Glioblastomen betroffen ist wie die schwarze Bevölkerung. Außerdem scheint der Umstand, einer hohen ionisierender Strahlendosis ausgesetzt zu sein positiv auf die Tumorentstehung zu wirken. Kinder sind des Weiteren seltener betroffen als Erwachsene. Ausserdem scheint kein evidenter Beweis dafür vorzuliegen, ob Männer oder Frauen häufiger betroffen sind.

Symptome und Verlauf


Die Symptome die ein Glioblastom verursacht können erstens sehr allgemein und unspezifisch sein und sind zweitens abhängig von Größe und Lokalisation des Tumors.
Allgemeine, unspezifische Symptome können sein:
-Kopfschmerzen, vor allem früh und abends
-Krampfanfälle bei sonst völliger Gesundheit
-Symptome von Hirndruckerhöhung bei fortgeschrittener Größe des Tumors ( wie Übelkeit, Erbrechen, Schwindelgefühl)
Nach Zuordnung zu bestimmten Gehirnregionen können sich Erscheinungen zeigen wie:
-Taubheit in verschiedenen Körperregionen
-Kribbeln und Lähmungserscheinungen
-Sprachstörungen
-Sehstörungen
-Persönlichkeitsveränderungen
-Konzentrationsschwierigkeiten und Gedächtnisstörungen
Die bevorzugte Lokalisation eines Glioblastoms scheinen die Großhirnhemisphären, Frontallappen und der Balken (über beide Hemisphärenhälften als „Schmetterlingsgliom“ bezeichnet) zu sein. Eine Erkrankung manifestiert sich am ehesten im 30.-50. Lebensjahr und der Verlauf als solcher ist sehr rasch voranschreitend. Ein Glioblastoma multiforme kann in kürzester Zeit stark wachsen (z.B. innerhalb von wenigen Monaten zu einem 5 Markstück großen Tumor). Der Grund warum es sich um einen malignen Verlauf handelt ist, dass ein einmal „infiltriertes“ Gehirn immer wieder, auch nach operativer Entfernung des Tumors Gliome ausbilden kann. Eine Einschätzung wann oder wieso es zu einem erneuten Wachstum kommt kann nicht abgegeben werden.

Diagnose


Da eine Erkrankung mit einem Glioblastom äußerst selten und die Symptomatik eher unspezifisch ist, sollte man nicht in Panik verfallen wenn einige Symptome auf einen zutreffen. Gibt es aber doch Merkmale, (wie bereits erwähnte Grunderkrankungen oder Krampfanfalle bei sonst völliger Gesundheit) die mit Einigen der genannten Symptome einhergehen, wäre ein Arztbesuch indiziert. Bei diesem werden dann neuroradiologische Bilder des Gehirns über CT und MRT angefertigt, auf denen ein Glioblastom gut zu erkennen sein sollte.

Therapie


Die Therapie wird von drei Seiten angegangen. Zum einen wird ein neurochirurgischer Eingriff vorgenommen, bei dem das Tumorgewebe so gut und komplett wie möglich entfernt werden soll. Dies ist teilweise schwierig, da es nicht unbedingt klare Grenzen zum gesunden Hirngewebe geben muss. Anschließend an eine OP wird eine Strahlen- und Chemotherapie angeboten. Diese basiert auf einer Kombination zwischen Bestrahlung des anaplastischen Hirngewebes und medikamentöser Verabreichung von Temozolomid, welches ein Zytostatikum ist und anaplastisches Gewebe am Wachstum hindern soll. Es wird allerdings noch viel an möglichen Therapieoptionen geforscht, da die Heilungsergebnisse von Glioblastomtherapien bisher nicht zufriedenstellend sind. Neueste Zusammenhänge werden in einer Dysregulation des Immunsystems gesehen, welche eventuell bald neue therapeutische Angriffsziele in einer Therapie bietet.

Quellen:

  • Pschyrembel- Klinisches Wörterbuch, 259. Auflage
  • Böcker, Denk, Heinz, Moch- Pathologie, 4. Auflage
  • www.scinexx.de

Verfasserin: F. Lenz

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