Hepatitis C

Hepatitis C

Als Hepatitis bezeichnet man eine Entzündung der Leber, die durch verschiedene Viren verursacht werden kann. Die Hepatitis C gilt als die stille Infektion. Denn der Virus-Erreger der Hepatitis C (HCV) versteckt sich zunächst hinter unklaren Symptomen wie Müdigkeit und Unwohlsein. Daher ist es oft reiner Zufall, wenn im Rahmen einer Routineuntersuchung oder beim Blutspenden die Diagnose Hepatitis C gestellt wird. Rund 2-26 Wochen nach der Ansteckung über den Blutweg kommt es zu einer akuten Hepatitis C mit Beschwerden wie Durchfall, Appetitlosigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen, häufig auch Gelbsucht. Bei 30 Prozent der Betroffenen heilt die Hepatitis C danach ohne bleibende Schäden aus. Bei 70 Prozent wird daraus allerdings eine chronische Hepatitis C. Auch diese verläuft oft unerkannt, so dass viele Menschen gar nicht wissen, dass sie infiziert sind. Unbehandelt sind langfristig Folgeschäden wie Leberzirrhose und Leberzellkrebs möglich.

Community über Hepatitis C

Wir haben 94 Patienten Berichte zu der Krankheit Hepatitis C.

Prozentualer Anteil 53%47%
Durchschnittliche Größe in cm167180
Durchschnittliches Gewicht in kg6480
Durchschnittliches Alter in Jahren4949
Durchschnittlicher BMIin kg/m223,0324,74

Andere Bezeichnungen für die Krankheit Hepatitis C

HCV, Hepatitis C

Bei Hepatitis C wurde bisher über folgende Medikamente berichtet:

Medikament%Bewertung (Durchschnitt)
Copegus46% (67 Bew.)
Pegasys28% (45 Bew.)
Interferon13% (10 Bew.)
Interferon Alpha13% (21 Bew.)
Incivo11% (16 Bew.)
PegIntron10% (4 Bew.)
Rebetol9% (8 Bew.)
Budenofalk2% (2 Bew.)
Roferon Alpha1% (1 Bew.)
VX-9501%

Bei Hepatitis C wurde bisher über folgende Wirkstoffe berichtet:

Wirkstoff%Bewertung (Durchschnitt)
Ribavirin54% (75 Bew.)
Peginterferon alfa-2a28% (45 Bew.)
Interferon alpha13% (21 Bew.)
Interferon13% (10 Bew.)
Telaprevir11% (16 Bew.)
Peginterferon alfa-2b10% (4 Bew.)
Budesonid2% (2 Bew.)
Interferon alfa-2a1% (1 Bew.)
VX-9501%

Fragen zur Kranheit Hepatitis C

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Folgende Berichte von Patienten liegen bisher vor

Patienten Berichte über die Anwendung von Copegus bei Hepatitis C

 

Copegus für Hepatitis C typ 4, Hepatitis C typ 4 mit Fieber, Rückenschmerzen, Schüttelfrost, Haarausfall, Gewichtsabnahme, Husten, trockene Schleimhäute, Augenentzündung, Augentrockenheit, Müdigkeit, Reizbarkeit

31.11.10 Bei der ersten Einnahme dachte ich (optimistisch wie ich bin), wird wie immer ohne Nebenwirkungen gehen... Dann kam hohes Fieber, Rückenschmerzen, Schüttelfrost was aber nicht lange hielt und in den Wochen danach immer weniger wurde. Nach 8 Wochen war die Viruslast von 1.8 Mio. auf 0,...

Copegus bei Hepatitis C typ 4; Pegasys bei Hepatitis C typ 4

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
CopegusHepatitis C typ 420 Wochen
PegasysHepatitis C typ 420 Wochen

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

31.11.10 Bei der ersten Einnahme dachte ich (optimistisch wie ich bin), wird wie immer ohne Nebenwirkungen gehen... Dann kam hohes Fieber, Rückenschmerzen, Schüttelfrost was aber nicht lange hielt und in den Wochen danach immer weniger wurde. Nach 8 Wochen war die Viruslast von 1.8 Mio. auf 0, soweit so gut. Mittlerweile habe ich 5 kg weniger, leichten Haarausfall, Dauerhusten, trockene Schleimhäute in Nase und Mund, Körpertemperatur-schwankungen, trockene Augen mit Entzündung, Reizbarkeit, Müdigkeit. Fand ich alles ok und gut zu ertragen bis dieser Tage ein heftiger juckender Hautausschlag an den Beinen dazukam. Das ist jetzt unangenehm. Mein Blutbild ist nur leicht verändert (etwas weniger rote und weiße Blutkörperchen als normal) aber ich bin Optimist, gehe weiterhin arbeiten (zum Glück nicht Vollzeit). Jedenfalls weiß ich von anderen denen es schlechter geht hoffe das mein Optimismus bleibt. ---- 27.01.11 So jetzt sind 20 Wochen rum... Der Haarausfall ist jetzt sehr stark, 8 Kilo weniger seit beginn, die juckende trockene Haut habe ich mit einer Creme aus gelber Vaseline und Colesterol in den Griff bekommen und auf dem Kopf hat ein super gutes Shampoo gegen das Jucken bis aufs Blut geholfen (ohne Cortison), die roten Blutkörperchen nehmen langsam etwas ab aber alles in allem: alles zu ertragen. (War drei Wochen in den Tropen, immer mit den Medikamenten im Kühlschrank... die trockene juckende Haut war dort weg und kam hier wieder...)

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Wirkstoffe der Medikamente:

Ribavirin, Peginterferon alfa-2a

Patientendaten:

Geburtsjahr:1970 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):173 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):73
Geschlecht:weiblich

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Copegus für Hepatitis C mit Haarausfall, Schüttelfrost, Müdigkeit, Fieber, Antriebslosigkeit, Übelkeit, Schlaflosigkeit, Depressive Verstimmungen, Schleimhauttrockenheit

Fieber mit starkem Schüttelfrost, Haarausfall leicht, Müdigkeit/Antriebslosigkeit, Übelkeit, Depressionen und während einer kurzen Phase Schlaflosigkeit im schnitt nur 2 Std Schlaf über ca. 6-7 Tage, starkes austrocknen der Schleimhäute seit der Therapie mit Copegus/Interferon auch Rheumatische...

Copegus bei Hepatitis C

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
CopegusHepatitis C6 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Fieber mit starkem Schüttelfrost, Haarausfall leicht, Müdigkeit/Antriebslosigkeit, Übelkeit, Depressionen und während einer kurzen Phase Schlaflosigkeit im schnitt nur 2 Std Schlaf über ca. 6-7 Tage, starkes austrocknen der Schleimhäute seit der Therapie mit Copegus/Interferon auch Rheumatische beschwerden . Postiv ist die Therapie hat schnell angeschlagen und Hep C Viren waren schon bei der 1. Kontrolluntersuchung nach einem Monat nichtmehr nachweisbar

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Wirkstoffe der Medikamente:

Ribavirin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1960 
Größe (cm):180 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):68
Geschlecht:männlich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Pegasys bei Hepatitis C

 

Copegus für Hepatitis C typ 4, Hepatitis C typ 4 mit Fieber, Rückenschmerzen, Schüttelfrost, Haarausfall, Gewichtsabnahme, Husten, trockene Schleimhäute, Augenentzündung, Augentrockenheit, Müdigkeit, Reizbarkeit

31.11.10 Bei der ersten Einnahme dachte ich (optimistisch wie ich bin), wird wie immer ohne Nebenwirkungen gehen... Dann kam hohes Fieber, Rückenschmerzen, Schüttelfrost was aber nicht lange hielt und in den Wochen danach immer weniger wurde. Nach 8 Wochen war die Viruslast von 1.8 Mio. auf 0,...

Copegus bei Hepatitis C typ 4; Pegasys bei Hepatitis C typ 4

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
CopegusHepatitis C typ 420 Wochen
PegasysHepatitis C typ 420 Wochen

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

31.11.10 Bei der ersten Einnahme dachte ich (optimistisch wie ich bin), wird wie immer ohne Nebenwirkungen gehen... Dann kam hohes Fieber, Rückenschmerzen, Schüttelfrost was aber nicht lange hielt und in den Wochen danach immer weniger wurde. Nach 8 Wochen war die Viruslast von 1.8 Mio. auf 0, soweit so gut. Mittlerweile habe ich 5 kg weniger, leichten Haarausfall, Dauerhusten, trockene Schleimhäute in Nase und Mund, Körpertemperatur-schwankungen, trockene Augen mit Entzündung, Reizbarkeit, Müdigkeit. Fand ich alles ok und gut zu ertragen bis dieser Tage ein heftiger juckender Hautausschlag an den Beinen dazukam. Das ist jetzt unangenehm. Mein Blutbild ist nur leicht verändert (etwas weniger rote und weiße Blutkörperchen als normal) aber ich bin Optimist, gehe weiterhin arbeiten (zum Glück nicht Vollzeit). Jedenfalls weiß ich von anderen denen es schlechter geht hoffe das mein Optimismus bleibt. ---- 27.01.11 So jetzt sind 20 Wochen rum... Der Haarausfall ist jetzt sehr stark, 8 Kilo weniger seit beginn, die juckende trockene Haut habe ich mit einer Creme aus gelber Vaseline und Colesterol in den Griff bekommen und auf dem Kopf hat ein super gutes Shampoo gegen das Jucken bis aufs Blut geholfen (ohne Cortison), die roten Blutkörperchen nehmen langsam etwas ab aber alles in allem: alles zu ertragen. (War drei Wochen in den Tropen, immer mit den Medikamenten im Kühlschrank... die trockene juckende Haut war dort weg und kam hier wieder...)

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Wirkstoffe der Medikamente:

Ribavirin, Peginterferon alfa-2a

Patientendaten:

Geburtsjahr:1970 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):173 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):73
Geschlecht:weiblich

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Incivo für Hepatitis C, Hepatitis C, Hepatitis C mit Anämie, Depressive Verstimmungen

blutarmut niedergeschlagenheit

Incivo bei Hepatitis C; Ribavirin bei Hepatitis C; Pegasys bei Hepatitis C

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
IncivoHepatitis C16 Wochen
RibavirinHepatitis C10 Monate
PegasysHepatitis C10 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

blutarmut niedergeschlagenheit

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Wirkstoffe der Medikamente:

Telaprevir, Ribavirin, Peginterferon alfa-2a

Patientendaten:

Geburtsjahr:1970 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):172 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):80
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Interferon bei Hepatitis C

 

Interferon für Hepatitis C mit Müdigkeit, Grippesymptome, Aggressivität, Haarausfall

Nachdem ich im Jahr 2004 an einer Hepatitis C Infektion erkrankt war, hatte ich das Glück an einer Studie in Homburg teilzunehmen. Ich habe über 24 Wochen jeder Woche einmal das Medikament selbst injiziert mit einem Pen und Täglich noch Tabletten eingenommen. Bereits nach 8 Wochen war der erste...

Interferon bei Hepatitis C

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
InterferonHepatitis C24 Wochen

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Nachdem ich im Jahr 2004 an einer Hepatitis C Infektion erkrankt war, hatte ich das Glück an einer Studie in Homburg teilzunehmen. Ich habe über 24 Wochen jeder Woche einmal das Medikament selbst injiziert mit einem Pen und Täglich noch Tabletten eingenommen. Bereits nach 8 Wochen war der erste Erfolg feststellbar und die Viruslast deutlich gesunken. Nach den 24 Wochen war keine Viruslast mehr im Blut feststellbar und das ist bis heute so geblieben.
Die Nebenwirkungen waren nach der Injektion große Müdigkeit und grippeähnliche Beschwerden die jedoch bereits nach 24 Stunden wieder vergangen waren. Ansonsten habe ich einen Teil meiner Haare verloren (sind aber alle wieder soweit da) und ich war insgesamt etwas leicht gereizt/gestresst, aber ich war immer in Vollzeit arbeiten in dieser Zeit. Für mich waren die Nebenwirkungen erträglich und der Erfolg hat alles getopt!

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Wirkstoffe der Medikamente:

Interferon

Patientendaten:

Geburtsjahr:1964 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):168 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):75
Geschlecht:weiblich

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Interferon für Hepatitis C mit juckender Ausschlag, Übelkeit, Müdigkeit, Knochenschmerzen, grippeähnliche Beschwerden, Schleimhauttrockenheit

Ich hatte beinahe alle Nebenwirkungen, bis auf Haarausfall. Nun aber, über 10 Jahre später treten bei mir immer wieder diese Nebenwirkungen auf, insbesondere bei Einnahme von Chemie ( Essen, Narkose ... ) und bei körperlicher Anstrengung. Teils ist es ein Juckreiz mit Pusteln die den gesamten...

Interferon bei Hepatitis C

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
InterferonHepatitis C6 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich hatte beinahe alle Nebenwirkungen, bis auf Haarausfall. Nun aber, über 10 Jahre später treten bei mir immer wieder diese Nebenwirkungen auf, insbesondere bei Einnahme von Chemie ( Essen, Narkose ... ) und bei körperlicher Anstrengung. Teils ist es ein Juckreiz mit Pusteln die den gesamten Körper überziehen, was bis zur Ohnmacht führen kann. Übelkeit, Müdigkeitsattacken, Knochenschmerzen wie bei einer Grippe, Erkältungsanzeichen, trockene Nasenschleimhäute die ich mehrmals täglich eincremen muss .... usw. Ich brauchte lange Zeit um zu Realisieren wo der Beginn und die Ursache allen Übels liegt. Erst vor einigen Monaten wurde mir bewusst, dass all die Anzeichen mit der Interferonkur begannen, nun aber mit zunehmendem Alter immer stärker werden.

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Wirkstoffe der Medikamente:

Interferon

Patientendaten:

Geburtsjahr:1962 
Größe (cm):176 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):90
Geschlecht:männlich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Interferon Alpha bei Hepatitis C

 

Interferon Alpha für Hepatitis C, Hepatitis C mit Schlafstörungen, Depressionen, Gelenkschmerzen, Appetitlosigkeit, Fieber, Rückenschmerzen, Kurzatmigkeit, Hautempflindlichkeit

Zu beginn der HCV Typ 1a Therapie traten als Nebenwirkungen hohes Fieber, Hautjucken, Rückenschmerzen und die sonst üblichen Grippesymptome auf. Diese Regulierte ich durch die Einnahme von Ibuprofen, und wurden über die Zeit erträglicher. Leider schlug die Therapie nicht sofort an, und zur ersten...

Interferon Alpha bei Hepatitis C; Copegus bei Hepatitis C

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Interferon AlphaHepatitis C11 Monate
CopegusHepatitis C11 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Zu beginn der HCV Typ 1a Therapie traten als Nebenwirkungen hohes Fieber, Hautjucken, Rückenschmerzen und die sonst üblichen Grippesymptome auf. Diese Regulierte ich durch die Einnahme von Ibuprofen, und wurden über die Zeit erträglicher. Leider schlug die Therapie nicht sofort an, und zur ersten Blutabnahme waren noch Viren Nachweisbar. Schlafstörungen, Kurzatmigkeit und Trockene Haut traten auf, die sich über die gesamte Therapiezeit erstreckten.
Leichte Übelkeit nach der Einahme von Copegus und zeitweilige Appetitlosigkeit traten ebenfalls während der gesamten Therapiezeit auf.
Ausgelöst durch das PEG Interferon bekam ich ab Monat 6 leichte Depressionen und Angszustände auf, die in den folgenden Monaten stärker wurden. Nach 10 Monaten wollte ich die Therapie abbrechen, und begab mich in ein Krankenhaus um dort die Vergabe weiterführen zu lassen. Dazu muss ich sagen, dass sich durch das auftreten von Privaten Problemen die Psychische Belastung extrem steigerte und da wohl ein "Zusammenspiel" stattgefunden hat.
Leider hat die Therapie nicht den gewünschten Erfolg gehabt, den ich mir davon versprach.
Meine HCV ist wieder Aktiv.

Insgesamt ist die Therapie mit PEG Interferon Alpha und Ribavirin nicht einfach und Körperlich sehr belastend, aber gemessen an der schwere der Krankheit und dessen mögliche Heilung, sind die Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen.

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Wirkstoffe der Medikamente:

Interferon alpha, Ribavirin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1966 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):170 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):67
Geschlecht:männlich

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Gabapentin für Epilepsie, Herpes, Hepatitis C, Hepatitis C, Epilepsie mit Benommenheit, Gangunsicherheit, Wortfindungsstörungen, Atemprobleme, Schwitzen, Hauttrockenheit, Haarausfall

Gabapentin: Benommen, Gangunsicherheit, Wortfindungsstörungen Aciclovir: Keine Nebenwirkungen, gute Wirkung Interferon/Ribavarin: (Veraltetes Mittel): starke Atemprobleme, Gewichtsabnahme von 20 kg, keinerlei Kondition mehr, Haut völlig verdickt und ausgetrocknet am ganzen Körper, insbesonders...

Gabapentin bei Epilepsie; Viekirax/Exviera bei Hepatitis C; Interferon Alpha bei Hepatitis C; Aciclovir bei Herpes; Lamotrigin bei Epilepsie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
GabapentinEpilepsie10 Tage
Viekirax/ExvieraHepatitis C3 Monate
Interferon AlphaHepatitis C3 Monate
AciclovirHerpes1 Wochen
LamotriginEpilepsie3 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Gabapentin: Benommen, Gangunsicherheit, Wortfindungsstörungen
Aciclovir: Keine Nebenwirkungen, gute Wirkung
Interferon/Ribavarin: (Veraltetes Mittel): starke Atemprobleme, Gewichtsabnahme von 20 kg, keinerlei Kondition mehr, Haut völlig verdickt und ausgetrocknet am ganzen Körper, insbesonders an den Spritzstellen, Haarausfall, Ohnmachtsanfälle, Komaähnlicher Schlaf.
Exviera/Viekirax: Kaum Nebenwirkungen, ausser am 1. Tag der Einnahme leichte Gangunsicherheit, Herpesviren können vermehrt auftreten.
Lamotrigin: Gewichtszunahme 6 kg innerhalb v. 2 Monaten, Extrem starkes Schwitzen

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Wirkstoffe der Medikamente:

Gabapentin, Interferon alpha, Aciclovir, Lamotrigin

Patientendaten:

Geburtsjahr:- 
Größe (cm):159 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):59
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Incivo bei Hepatitis C

 

Incivo für Hepatitis C, Genotyp 1b mit Depression, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Fieber, Gewichtsverlust, Hautausschlag

Vor ca. 20 Jahren wurde bei mir HCV-Infektion festgestellt. Vor 4 Jahren endlich entschloss ich mich zu einer Interferon/Ribavirin - Behandlung. Dauer: 48 Wochen. Nach 12 Wochen keine Virenlast mehr nachweisbar. Neben Gelenk- und Kopfschmerzen, teils heftigen Fieberschüben und mittelmäßig...

Incivo bei Hepatitis C, Genotyp 1b

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
IncivoHepatitis C, Genotyp 1b12 Wochen

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Vor ca. 20 Jahren wurde bei mir HCV-Infektion festgestellt. Vor 4 Jahren endlich entschloss ich mich zu einer Interferon/Ribavirin - Behandlung. Dauer: 48 Wochen. Nach 12 Wochen keine Virenlast mehr nachweisbar. Neben Gelenk- und Kopfschmerzen, teils heftigen Fieberschüben und mittelmäßig schweren Hautreaktionen waren die massivsten Nebenwirkungen die auftrtenden Depressionen, und der massive Gewichtsverlust. Der Arzt verschrieb mir gegen die Depressionen Citalopram. Bei 30 mg/Tag verbesserte sich nach ca. 4 Wochen meine Stimmungslage. Gegen die Schmerzen und zur Fiebersenkung bekam ich 800mg-Tabletten Ibuprofen verschrieben, von denen ich dann allerdings auch täglich zwischen 3 und 5 Stück einnahm, um mich erträglich zu fühlen. Nach Beendigung der Therapie klangen die Nebenwirkungen recht schnell ab. D.h.: Nach wenigen Wochen kein Fieber mehr. Kopf- und Gelenkschmerzen ließen nach, so dass ich nach drei oder vier Monaten nur noch eine einzige Interferon-Tablette brauchte. Danach nur noch eine Halbe-, immer unregelmäßiger, -und nach ca. 6 Monaten war alles überstanden. Ich hatte die Behandlung überstanden, ohne mich deshalb auch nur einen einzigen Tag hätte krankschreiben lassen müssen, was allerdings nur funktionierte, weil mein Arbeitgeber sehr mitfühlend und rücksichtsvoll reagierte. Leider allerdings stellte mein Arzt 14 Wochen nach Behandlungs-Ende den relapse fest. Er empfahl mir damals, in 2012 einen neuen Versuch zu starten, mit dem neuen Medikament (er meinte "Incivo"), welches ab dann zusätzlich verabreicht werden dürfte.
Das tat ich dann auch.
Im April 2012 begann ich die Dreifach-Therapie mit Peginterferon, Copegus und Incivo. Angedacht war wieder eine Behandlungsdauer von 48 Wochen. Auf Citalopram wurde ich diesmal schon einige Wochen vor Behandlungsbeginn eingestellt, was ich -im Nachhinein- als äußerst erleichternd bezeichnen muss. Schon nach weniger als vier Wochen nach Behandlungs-Beginn war ich ohne Virenlast. Daraufhin entschloss sich mein Arzt, die angedachte Behandlungsdauer auf die Hälfte zu reduzieren. Die ersten acht Wochen der Behandlung war alles so, wie ich es schon kannte, (s.o.) und ich dachte schon, von den möglichen Incivo-Nebenwirkungen verschont zu bleiben. Nach 8 Wochen jedoch ging es mir dermaßen dreckig, dass ich nicht umhin kam, mich vier Wochen lang krankschreiben zu lassen. Zu den schon oben beschriebenen Nebenwirkungen kam nun noch ein heftiges Unwohlsein, Kreislaufschwäche, völlige Appetitlosigkeit und massive Hautausschläge (die gottseidank mit Hilfe von Kortison-Creme -Betagalen- beherrschbar blieben) hinzu. Nach 12 Wochen Behandlungsdauer wurde dann Incivo nicht weiter verabreicht, und nun standen noch 3 Monate Interferon/Ribavirin-Behandlung an. Die letzen 4 Wochen der Behandlung musste ich noch krankgeschrieben werden.Anfang Oktober waren dann die 24 Wochen vorbei. Inzwischen geht es mir wieder ziemlich gut. Das Nachlassen der Nebenwirkungen geht voran,-etwas langsamer zwar, als beim letzten mal, aber: "Es läuft"!Nun bete ich, dass es in den nächsten Monaten nicht wieder heißt:"relapse" Toitoi...

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Wirkstoffe der Medikamente:

Telaprevir

Patientendaten:

Geburtsjahr:1965 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):194 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):70
Geschlecht:männlich

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Incivo für Hepatitis C, Hepatitis C, Hepatitis C mit Anämie, Depressive Verstimmungen

blutarmut niedergeschlagenheit

Incivo bei Hepatitis C; Ribavirin bei Hepatitis C; Pegasys bei Hepatitis C

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
IncivoHepatitis C16 Wochen
RibavirinHepatitis C10 Monate
PegasysHepatitis C10 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

blutarmut niedergeschlagenheit

Eingetragen am  als Datensatz 60448
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Telaprevir, Ribavirin, Peginterferon alfa-2a

Patientendaten:

Geburtsjahr:1970 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):172 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):80
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von PegIntron bei Hepatitis C

 

PegIntron für Hepatitis C, Hepatitis C mit Kopfschmerzen, Hautrötungen, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Leistungsabfall, Gewichtsverlust, Migräne

Behandlung mit PegIntron in Kombi. mit Rebetol. 4 Monate später immer noch leichte Kopfschmerzen, starke Hautrötungen an den Injektionsstellen, Stimmungsschwankungen, starker Leistungsabfall im Vergleich zu früher, Schlafstörungen und Gewichtsverlust. Zusätzlich ein Migräneanfall mit Licht.- und...

PegIntron bei Hepatitis C; Rebetol bei Hepatitis C

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
PegIntronHepatitis C4 Monate
RebetolHepatitis C4 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Behandlung mit PegIntron in Kombi. mit Rebetol. 4 Monate später immer noch leichte Kopfschmerzen, starke Hautrötungen an den Injektionsstellen, Stimmungsschwankungen, starker Leistungsabfall im Vergleich zu früher, Schlafstörungen und Gewichtsverlust. Zusätzlich ein Migräneanfall mit Licht.- und Geräuschempfindlichkeit. Hatte sich aber gelohnt, hatte bereits 4 Wochen nach Therapiebeginn eine Viruslast von 0 (davor mittelstark), dass hatte sogar den Arzt überrascht. Therapie wird weitergeführt.

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Peginterferon alfa-2b, Ribavirin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1983 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):186 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):77
Geschlecht:männlich

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PegIntron für Hepatitis C, Hepatitis C mit Erbrechen, Müdigkeit, Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit, Kraftlosigkeit, Haarausfall

Ich erhielt 1 jahr jede woche eine subkutale anwendung durch eine spritze. anfangs waren die nebenwirkungen übergeben, starke müdigkeit 2-3 tage lang nach der anwendung, gliederschmerzen, kraftlosigkeit und appetitlosigkeit. nach 3-4 monate kam leichter haarausfall dazu und...

PegIntron bei Hepatitis C; Interferon Alpha bei Hepatitis C

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
PegIntronHepatitis C1 Jahre
Interferon AlphaHepatitis C1 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich erhielt 1 jahr jede woche eine subkutale anwendung durch eine spritze.
anfangs waren die nebenwirkungen übergeben, starke müdigkeit 2-3 tage lang nach der anwendung, gliederschmerzen, kraftlosigkeit und appetitlosigkeit.
nach 3-4 monate kam leichter haarausfall dazu und stimmungslabilität, brechreiz verschwand und die müdigkeit und energielosigkeit wurde geringer.
nach bereits ca. 4/5 monaten war das virus bereits nicht mehr nachweisbar, was sich die restlichen 8 monate hielt und jetzt 2 jahre später immer noch so ist. ich war damals 13 bzw 14 jahre alt.

Eingetragen am  als Datensatz 17217
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Peginterferon alfa-2b, Interferon alpha

Patientendaten:

Geburtsjahr:1993 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):161 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):49
Geschlecht:weiblich

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Mehr für PegIntron

Patienten Berichte über die Anwendung von Rebetol bei Hepatitis C

 

Interferon für Hepatitis C, Hepatitis C mit Grippesymptome, Rückenschmerzen, Krämpfe, Todesangst, Weinerlichkeit, Schlaflosigkeit, Aggressivität, Depression, Desorientierung, Abgeschlagenheit, Hypersensibilität, Haarausfall, Hautprobleme

Die erste Injektion, war extrem! Es fing an wie eine Grippe. nach geschätzten zwei Stunden bekam ich dann starke Rückenschmerzen und Krämfpe zu ziemlich in der gesammten Muskulatur meines Körpers. Ich hatte Todesängst und wünschte mir ins Koma zu fallen. Nach sehr viel Novamin Sulfon und vielen...

Interferon bei Hepatitis C; Rebetol bei Hepatitis C

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
InterferonHepatitis C6 Monate
RebetolHepatitis C6 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Die erste Injektion, war extrem! Es fing an wie eine Grippe. nach geschätzten zwei Stunden bekam ich dann starke Rückenschmerzen und Krämfpe zu ziemlich in der gesammten Muskulatur meines Körpers. Ich hatte Todesängst und wünschte mir ins Koma zu fallen. Nach sehr viel Novamin Sulfon und vielen Tränen ( habe glaube ich Jahrzehnte nicht geweint), sowie einigen Stunden konnte ich dann schlafen. Die Therapie ging mit anhaltender Dauer mit Schlaflosigkeit einher.
Diese extremen Nebenwirkungen nach jeder Injektion, wurden immer erträglicher. Nach den ersten 2 Monaten war es tatsächlich einer Grippe ähnlich die ca. 2-3 Tage dauerte.
Dafür traten im Laufe der Therapie ander geartete Nebenwirkungen auf, die eher mein Umfeld und Berufsleben stark beeinflusste. nach den ersten 2 Monaten konnte ich gelegentlich ein paar Stunden Arbeiten, oder auch mal einen Tag am Stück Arbeiten. Die Qualität der Arbeit war aber eher mäßig bis schlecht.
Ungefähr zeitgleich bekam ich dazu eine leichte bis mittlere Depression und Agrressionsschübe. Scheinbar grundlos wurde ich wütend und verbal Aggressiv, bis hin zum Gegenstände durch die Gegend werfen. Meine Frau und meine damals 4 jährige Tochter mußten häufig meine Wutausbrüche erleiden. Sie Haben mich unglaublich unterstützt. Ist wichtig in der Zeit. Die Suizidgefahr ist latent vorhanden.
Ich habe es mit Antidepressiva versucht. Es gibt jedoch so viele davon, das es teilweise bis über die Behandlungsdauer hinaus dauern, bis man das geeignete Antidepressivum für sich endeckt. ich hatte kein erfolg und habe mein erstes Präparat nach 2,5 wochen abgesetzt. Nur Schlafen konnt ich davon, war in der Zeit eine wohltat.
Die Depression bzw. evtl andere Nebenwirkungen waren Desorientiertheit ( wußte gelegentlich nicht wo ich mich befand, also Vorsicht im Straßenverkehr, ist mir das auch passiert), extreme Mattigkeit, Illusionen Antriebslosigkeit, Hypersensibilität, besonders bei TV und Musik. Ich konnte nicht mal DSDS sehen, oder Jamie Oliver beim Kochen zusehen, ohne zu weinen. Und TV sehen war so ziemlich das einzige was ich derzeit gerne mochte. Hautkrankheiten und Haarausfall kamen zum Schluß der Therapie.
Aber sämtliche Nebenwirkungen verschwanden nach Absetzen des Interferons und Rebetol wieder gänzlich und ich habe mich schnell erholt, dank viel Sport, einem verständnissvollen Arbeitgeber und einer Super tollen Familie.
Aber Insgesamt waren es 6 harte Monate, die dafür gesorgt haben, das ich ein normales Leben führen kann und nicht in naher Zukunft an einer Leberzirrhose sterben werde.
Also bei akuter Hepatitis, je nach Typ ,trotzdem ein muß!!!
Mit einem guten Arzt ist es zu schaffen...

Eingetragen am  als Datensatz 30712
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Interferon, Ribavirin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1967 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):171 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):68
Geschlecht:männlich

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Incivo für Hepatitis C, Hepatitis C, Hepatitis C mit juckender Ausschlag, Übelkeit, Kopfschmerzen, Sodbrennen, Kraftlosigkeit, Anämie

Bin gerade in der 6.Woche der Triple-Therapie mit Interferon (Pegasys),Ribavirin (Rebetol) und dem neuen Proteasehemmer Telaprivir und war nach 4Wochen unter der Nachweisgrenze, Virus war jedoch leider noch in der RNA nachweisbar, d.h. die Verkürzung auf 24Wochen Therapie klappt nicht. Meine...

Incivo bei Hepatitis C; Pegasys bei Hepatitis C; Rebetol bei Hepatitis C

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
IncivoHepatitis C40 Tage
PegasysHepatitis C40 Tage
RebetolHepatitis C40 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Bin gerade in der 6.Woche der Triple-Therapie mit Interferon (Pegasys),Ribavirin (Rebetol) und dem neuen Proteasehemmer Telaprivir und war nach 4Wochen unter der Nachweisgrenze, Virus war jedoch leider noch in der RNA nachweisbar, d.h. die Verkürzung auf 24Wochen Therapie klappt nicht. Meine Heilungswahrscheinlichkeit liegt jetzt jedoch bereits bei 90% bei Genotyp 1a, d.h. das war vor Incivo nie erreichbar. Die Nebenwirkungen sind wie eine Wellenbewegung, es ist nie alles gleich ausgeprägt, aber vorhanden. Die Therapie verlangt sehr viel Organisationstalent, eigenen Willen und Durchhaltevermögen.

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Telaprevir, Peginterferon alfa-2a, Ribavirin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1962 Die Nebenwirkung dauert an
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Gewicht (kg):58
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Budenofalk bei Hepatitis C

 

Budenofalk für Autoimmun-Hepatitis mit Sehstörungen, Gelenkschmerzen, Schweißausbrüche, Schlaflosigkeit

Insgesamt habe ich das Medikament gut vertragen, ich hatte weder mehr Blähungen als sonst auch, noch Durchfall, zu dem ich an sich häufiger neige. Mit Schlaflosigkeit und Schweißausbrüchen kann man sich zur Not arrangieren aber nicht mit den massiven, wandernden Gelenkschmerzen und...

Budenofalk bei Autoimmun-Hepatitis

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
BudenofalkAutoimmun-Hepatitis6 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Insgesamt habe ich das Medikament gut vertragen, ich hatte weder mehr Blähungen als sonst auch, noch Durchfall, zu dem ich an sich häufiger neige.
Mit Schlaflosigkeit und Schweißausbrüchen kann man sich zur Not arrangieren aber nicht mit den massiven, wandernden Gelenkschmerzen und Gelenkentzündungen. Besonders betroffen sind meine Schulter, Hand- und Kniegelenke. Es gibt Tage, da ist alles o.k. und dann gibt es Zeiten, die tagelang unerträglich schmerzhaft verlaufen.
Salbenverbände helfen kaum bis gar nicht. Schmerzmittel traut man sich wegen der dadurch zusätzlichen Leberbelastung nicht zu nehmen. Ich habe Nächte heulend auf dem Teppich sitzend verbracht, weil ich wegen der Schulterschmerzen weder auf dem Rücken liegen noch im Sessel sitzen konnte.
Nun habe seit fünf Wochen einen zu hohen Zuckerwert, musste Budenofalk deshalb reduzieren und habe jetzt das Gefühl einen schmerzhaften "Entzug" zu absolvieren mit noch stärkeren Gelenkschmerzen.

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Wirkstoffe der Medikamente:

Budesonid

Patientendaten:

Geburtsjahr:1946 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):162 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):55
Geschlecht:weiblich

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Budenofalk 3 mg für Autoimmun-Hepatitis mit keine Nebenwirkungen

Leberwerte haben sich verbessert, kaum Gewichtszunahme- allerdings Ernährung etwas umgestellt- deshalb evtl. nicht aussagekräftig, Müdigkeit und Stimmungsschwankungen sind weniger geworden.

Budenofalk 3 mg bei Autoimmun-Hepatitis

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Budenofalk 3 mgAutoimmun-Hepatitis3 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Leberwerte haben sich verbessert, kaum Gewichtszunahme- allerdings Ernährung etwas umgestellt- deshalb evtl. nicht aussagekräftig, Müdigkeit und Stimmungsschwankungen sind weniger geworden.

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Budesonid

Patientendaten:

Geburtsjahr:1963 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):169 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):95
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Roferon Alpha bei Hepatitis C

 

Roferon für Hepatitis C mit Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, grippeähnliche Symptome, Fieber, Schüttelfrost

Bereits einige Stunden nach der ersten Injektion leiche bis mittelschwere Gliederschmerzen, leichte Kopfschmerzen und recht heftige, grippeähnliche Symptome. Ich war etwas verstimmt, war aber nicht schlimm. Fieber trat auch auf, lies sich aber mit Paracetamol in einem erträglichen Rahmen halten....

Roferon bei Hepatitis C

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
RoferonHepatitis C180 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Bereits einige Stunden nach der ersten Injektion leiche bis mittelschwere Gliederschmerzen, leichte Kopfschmerzen und recht heftige, grippeähnliche Symptome. Ich war etwas verstimmt, war aber nicht schlimm. Fieber trat auch auf, lies sich aber mit Paracetamol in einem erträglichen Rahmen halten. Schüttelfrost... Die gesamten Nebenwirkungen sind sicherlich unangenehm, aber erträglich. Das zum Interferon verschriebene Ribavirin verstärkt die Nebenwirkungen etwas. Nach 6 Wochen war die Viruslast auf Null und meine Hepatitis C Infektion ist seitdem nicht mehr zurück gekommen (> 2 Jahre)

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Interferon alfa-2a

Patientendaten:

Geburtsjahr:1966 
Größe (cm):184 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht:männlich

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Patienten Berichte über die Anwendung von VX-950 bei Hepatitis C

 

VX-950 für Hepatitis C mit Juckreiz

juckende Haut

VX-950 bei Hepatitis C

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
VX-950Hepatitis C10 Wochen

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

juckende Haut

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

VX-950

Patientendaten:

Geburtsjahr:1968 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):168 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):70
Geschlecht:weiblich

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Weitere Bezeichnungen, die zu Hepatitis C gruppiert wurden

Autoimmun-Hepatitis, C Hepatitis, Chron. Hepatitis C, chronische Virushepatitis C, DtpWNeQKYjZvJPlr, Hapatitis C, HCV Infektion, HEP C, Hep C Genotyp 3, Hep. C - Einahme 2-0-3

Klassifikation nach ICD-10

B17.1Akute Virushepatitis C
B18.2Chronische Virushepatitis C

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Hepatitis C Krankheit / Anwendungsgebiet - Wissen

Was ist Hepatitis C


Hepatitis C

Es gibt verschiedene Arten der Hepatitis. Je nachdem, welche Virus-Art die Leberentzündung auslöst, spricht man von Hepatitis A, B, C, D oder E (kommt fast nur in Südostasien, Indien, Afrika und Mittelamerika vor). Hepatitis A ist die häufigste und harmloseste Variante. Sie wird oft auf Reisen durch Speichelkontakt, infiziertes Wasser und Essen (z.B. roh verzehrte Muscheln) sowie unsauberes Geschirr übertragen. Hepatitis A dauert im Durchschnitt zwei bis acht Wochen und heilt in der Regel folgenlos aus.

Hepatitis B und Hepatitis C werden häufig chronisch und können die Leber unter Umständen völlig zerstören. Mit dem Hepatitis B-Virus können Sie sich über Blut infizieren. Beispielsweise durch Stichverletzungen, Blutkonserven oder mehrfach benutzte Spritzen bei Drogenabhängigen. Eine Ansteckung ist auch durch Körpersekrete beim Geschlechtsverkehr möglich. Hepatitis D ähnelt Hepatitis B.

Hepatitis C wird fast ausschließlich über Blut übertragen oder über gemeinsam benutzte Injektionsnadeln bei Drogenabhängigen. Eine Ansteckung ist auch während der Geburt oder durch Geschlechtsverkehr möglich, aber selten.

In Deutschland existiert eine Meldepflicht für alle diagnostizierten Hepatitis C-Infektionen. Neben dauerhaften Alkoholmissbrauch ist Hepatitis C die zweithäufigste Ursache von Leberzirrhose und Leberkrebs. Dauert die Erkrankung länger als sechs Monate an, spricht man von einer chronischen Hepatitis C. Es gibt mehrere Unterarten (Genotypen) vom Hepatitis C-Virus, deren genaue Bestimmung für die Therapie wichtig ist.

Unsere Leber


Unsere Leber ist die Müllabfuhr und der Recyclinghof des Körpers. Das etwa 1,5 Kilogramm schwere Organ auf der rechten Seite unseres Oberbauchs besteht aus zwei großen Leberlappen. Diese sind von etlichen Blutgefäßen durchzogen, die für die zahlreichen Stoffwechselvorgänge notwendig sind. Unsere Leber baut verbrauchte rote Blutkörperchen ab, entgiftet unser Blut von Alkohol, Nikotin und anderen Schadstoffen. In unserer Leber werden auch die meisten Medikamente abgebaut. Belastet der Abbau der Wirkstoffe die Leber zu stark, kann eine Leberentzündung entstehen. Auch übermäßiger Alkoholkonsum über einen langen Zeitraum kann eine Hepatitis auslösen. Man spricht dann von Alkoholhepatitis.

Die Leber verarbeitet außerdem die über die Nahrung aufgenommenen Eiweißstoffe und filtert Cholesterin aus dem Blut heraus. Das benötigt die Leber zur Herstellung von Gallensäuren, die über den Gallengang in den Zwölffingerdarm abgegeben werden. Das ist nötig, um Fette aus der Nahrung zu zerlegen, damit sie ins Blut aufgenommen werden können. Eine Ausstülpung des Gallengangs ist die Gallenblase. Sie liegt an der Unterseite der Leber. In der Galle wird die von der Leber abgegebene Gallensäure gespeichert und eingedickt. Unsere Leber sondert täglich bis zu einem Liter Galle ab, die dann in der Gallenblase auf 50-70 Milliliter konzentriert wird. Kommt die Darmwand mit Fett in Berührung, zieht sich die Gallenblase zusammen und gibt das Konzentrat in den Dünndarm ab.

Hepatitis C Ursachen


Hepatitis C

Hepatitis C wird durch Hepatitis C-Viren (HCV) ausgelöst. Sie unterteilen sich in 6 unterschiedliche Variationen, die als Genotypen bezeichnet werden. In Deutschland treten die Genotypen 1 und 3 am häufigsten auf. Der Genotyp 1 löst besonders oft eine chronische Hepatitis C aus. Für die Therapieart und die Therapiedauer ist es daher enorm wichtig zu wissen, mit welchem Genotyp man es zu tun hat.

Die Ansteckung erfolgt durch Kontakt mit infiziertem Blut. Risikogruppen sind: Drogenabhängige, denn sie verwenden häufig die gleichen Nadeln. Ärzte und Klinikpersonal, die mit infektiösem Blut und Blutprodukten in Berührung kommen. Seltene Infektionsquellen sind: Bluttransfusionen, denn sie werden gründlich untersucht. Die Ansteckung mit Hepatitis C bei der Dialyse oder Blutspende ist dank sorgfältiger Kontrollen ebenfalls gering. Gering ist auch das Risiko einer Übertragung des Hepatitis C-Virus beim Geschlechtsverkehr oder bei der Geburt von der Mutter aufs Kind. Möglich hingegen ist die Übertragung von Hepatitis C bei Tätowierungen und Piercing mit verunreinigten Instrumenten.

Ist das Hepatitis C-Virus in den menschlichen Körper eingedrungen, gelangt es über den Blutkreislauf in die Leber. Das Immunsystem mancher Menschen kann den Erreger vertreiben und die akute Hepatitis C heilt ohne Folgen aus. Bei anderen funktioniert das nicht, die Hepatitis wird chronisch. Doch erst Jahre später zeigen sich bei chronisch Infizierten die Folgeschäden.

Auch als Speicherorgan fungiert unsere Leber. Sie lagert Zucker in Form von Stärke als Energiereserve ein und gibt ihn bei Bedarf wieder ins Blut ab. Sie speichert außerdem einige Vitamine und produziert die Ausgangstoffe für viele Hormone.

Hepatitis C Symptome


Hepatitis C

Tückisch an einer Hepatitis C ist, dass Sie anfangs von der Leberentzündung nichts spüren. Oft zeigen sich erst fünf bis zwölf Monate nach der Ansteckung erste Symptome, die häufig ignoriert oder anderen Krankheiten zugeschrieben werden.

In der ersten Phase der akuten Erkrankung fühlt man sich vielleicht leicht unwohl, aber bringt die folgenden, vorwiegend grippeähnlichen Symptome nur schwer mit Hepatitis C in Verbindung:

  • Abgeschlagenheit
  • schnelle Ermüdung im Alltag
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • leichtes Fieber
  • Appetitlosigkeit
  • Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen
  • Übelkeit beim Anblick und Geruch von fettem Essen, Fleisch, Alkohol und Zigarettenrauch

Bei einigen, aber nicht bei allen Hepatitis C-Patienten stellen sich nach einiger Zeit Symptome der erkrankten Leber ein:

  • Gelbsucht: Die Haut und das Weiße der Augen färben sich gelb
  • Der Stuhl entfärbt sich
  • Dunkler, oft tiefbrauner Urin: Das kommt daher, dass der Gallenfarbstoff nicht mehr über die Leber abgebaut wird und über die Nieren ausgeschieden wird

Eine chronische Hepatitis C, die sich über Jahre hinweg meist schleichend entwickelt, zeigt sich an:

  • Müdigkeit
  • verminderter Leistungsfähigkeit
  • Juckreiz der Haut
  • unspezifischen Schmerzen im Oberbauch

Etwa 20 Jahre nach der Ansteckung kann sich bei einer chronischen und unbehandelten Hepatitis C eine Leberzirrhose ausbilden, die zu Leberkrebs führen kann.

Hepatitis C Diagnose


Hepatitis C

Wenn keine Risikogruppe vorliegt (Drogenabhängigkeit), wird Hepatitis C oftmals eher zufällig im Rahmen einer Blutuntersuchung entdeckt. Aber auch bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Hepatitis C-Virus (HCV) kann eine Blutprobe die ersten Hinweise geben.

Erhöhte Leberwerte


Erhöhte Leberwerte im Blut deuten auf eine beginnende Leberentzündung oder auf eine nachlassende Leberfunktion hin. Daher wird der Arzt zunächst eine Blutuntersuchung vornehmen. Die Leberwerte geben die Konzentration bestimmter Enzyme oder Eiweißstoffe im Blut an.

Jede Art von Gewebe bzw. jedes Organ ist mit charakteristischen Enzymen ausgestattet. Wenn ein Organ geschädigt ist, werden aus den Zellen Enzyme freigesetzt und gelangen ins Blut. Je stärker die Schädigung ist, desto höher ist der Enzymspiegel im Blut-Serum. Auch Leberentzündungen, Leberzellschäden oder Abfluss-Störungen der Gallenflüssigkeit machen sich durch einen veränderten Enzymspiegel bemerkbar. Die Mengenangabe für Enzyme im Blut-Serum wird als U/L angegeben. U bedeutet Unit. Das ist die internationale Einheit für Enzymwerte und entspricht einer Enzymmenge, die eine bestimmte Menge Stoff in einer Minute umsetzen kann. Im Rahmen der Leberwerte werden folgende Enzyme gemessen:

Glutamat-Oxalazetat-Transaminase GOT (ASAT):
An diesem Enzym kann man eine Leberschädigung erkennen. Ursache kann eine Leberentzündung (Hepatitis) oder eine Leberzirrhose sein. Dieses Enzym und das GPT werden als Transaminasen bezeichnet, da sie bei der Umsetzung von Aminosäuren beteiligt sind. GOT gibt es nicht nur in der Leber, sondern auch im Herzmuskel in größeren Mengen. Deshalb kann eine GOT-Erhöhung auch auf einen Herzinfarkt hinweisen. Normbereich: bis 18 U/L

Glutamat-Pyruvat-Transaminase GPT (ALAT):
GPT kommt fast nur in der Leber vor, Erhöhte Werte deuten auf eine Leberschädigung hin. Normbereich: bis 20 U/L

Gamma-Glutamyl-Transpeptidase (Gamma-GT oder GGT):
Auch dieses Leberenzym ist bei vielen Lebererkrankungen erhöht, bei denen gleichzeitig eine Stauung der Gallenflüssigkeit vorliegt.
Normbereich: bis 28 U/L (Männer), bis 18 U/L (Frauen)

Alkalische Phosphatase (AP):
Das Enzym wird in der Leber produziert und zur Unterstützung der Verdauungsarbeit in den Darm abgegeben. Deshalb ist die AP erhöht, wenn eine Lebererkrankung mit gleichzeitiger Stauung der Gallenflüssigkeit vorliegt. AP kommt auch im Knochen vor und kann auf Knochenerkrankungen hinweisen. Normbereich: bis 170 U/L

Laktatdehydrogenase (LDH):
Dieses Enzym kommt in größeren Mengen sowohl in der Leber als auch im Herz- und Skelettmuskel sowie in roten Blutkörperchen vor. Eine Erhöhung kann sowohl auf Lebererkrankungen als auch auf einen Herzinfarkt oder vermehrten Abbau roter Blutkörperchen hinweisen.
Normbereich: bis 80-240 U/L

Bilirubin (Bili):
Der Gallenfarbstoff Bilirubin ist ein Abbauprodukt des Blutfarbstoffs Hämoglobin. Zunächst entsteht eine wasserunlösliche Form (indirektes Bilirubin), die in der Leber in eine wasserlösliche Form (direktes Bilirubin) umgewandelt und anschließend über die Gallenflüssigkeit ausgeschieden wird. Im Blut-Serum werden sowohl das direkte als auch das Gesamtbilirubin gemessen. Bei Überschuss des Bilirubins kommt es zur Gelbsucht (Ikterus). Der Farbstoff bewirkt dann eine Gelbfärbung der Haut und auch das Weiße im Auge wird gelb.
Normbereich:
Gesamtbilirubin: bis 1,2 mg/dl
Direktes Bilirubin: bis 0,25 mg/dl

Zu einer Erhöhung der Bilirubin-Werte kommt es bei Blutarmut durch vermehrten Zerfall der Blutkörperchen (Hämolyse), bei Schädigung der Leberzellen (Hepatitis, Leberzirrhose oder Tumorerkrankungen) oder Abfluss-Stauungen (Stauungsikterus) in den Gallenwegen, zum Beispiel durch Gallensteine oder Tumor.

Antikörper Nachweis


Um den Verdacht auf Hepatitis C zu erhärten, versucht das Labor in einer Blutprobe Antikörper gegen das Virus nachzuweisen (Anti-HCV).

Dazu bedient man sich des ELISA-Tests: ELISA steht für enzyme-linked immunosorbent assay. Das ist ein labordiagnostisches Verfahren, bei dem man die Mechanismen unseres Immunsystems nutzt: Wird eine Substanz vom Immunsystem als fremd erkannt, bildet es Antikörper, die an das fremde Molekül andocken und es so markieren.

Diese so genannte Antikörper-Antigen-Reaktion wird für den ELISA-Test verwendet. Soll ein bestimmtes Protein nachgewiesen werden, müssen die dazu passenden Antikörper bekannt sein und zuvor mit verschiedenen gentechnischen oder zellbiologischen Verfahren hergestellt worden sein. Ist dann in einer Probe das gesuchte Protein vorhanden, fischen es die auf ein Trägermedium aufgebrachten Antikörper heraus. Dabei wird eine von Enzymen gesteuerte Reaktion ausgelöst, die zu einem sichtbaren Farbniederschlag führt.

Die Antikörper gegen das Hepatitis C-Virus (HCV-AK) können erst etwa 3 Monate nach der Infektion nachgewiesen werden. Die Antikörper verbleiben dann allerdings jahrzehntelang im Körper, selbst, wenn die Hepatitis C-Erkrankung schon überwunden wurde. Der Nachweis erlaubt daher keine Rückschlüsse auf die Aktivität und den Schweregrad der Hepatitis C-Erkrankung.

Liegt ein positiver Test vor, wird die Erbsubstanz (RNA) der Hepatitis C-Viren bestimmt, um einen eindeutigen Nachweis zu erhalten.

Erreger Nachweis


Mittels PCR-Test (Polymerase Chain Reaction) kann das Erbgut der Hepatitis C-Viren sichtbar gemacht werden. Das ist in diesem Fall die RNS (Ribonukleinsäure). Sie gehört mit der DNS (Desoxyribunukleinsäure) zu den Trägern der Erbsubstanz. Jeder Organismus besitzt eine charakteristische Struktur der RNS, die man sich im PCR-Testverfahren zu Nutze macht. Dieser qualitative Test sagt aber nicht aus, in welchen Mengen das Hepatitis C-Virus im Körper vorkommt und auch nicht, um welche Virus-Untergruppe es sich handelt. Der qualitative PCR-Test sagt lediglich aus, ob eine Infektion mit Hepatitis C vorliegt oder nicht.

Um die Viruslast im Körper zu bestimmen, bedient man sich des quantitativen PCR-Tests. Dabei wird die Anzahl der Hepatitis C-Viren in einem Milliliter Blut nachgewiesen. Dieser Nachweis ist wichtig, um feststellen zu können, wie gut ein Patient auf eine Behandlung anspricht. Von einer niedrigen Viruslast spricht man, wenn die HCV-RNA-Menge kleiner als 600.000 U/ml ist.

Die Viruslast gibt aber keinerlei Anhaltspunkt über das Fortschreiten der Leberschädigung, sondern sagt lediglich, ob das Therapiekonzept gegen die Hepatitis C-Viren erfolgreich ist oder nicht. Faustregel: Je niedriger die Viruslast, desto besser hat die Therapie angeschlagen.

Um die Unterart des Hepatitis C verursachenden Virus zu bestimmen, wird eine Genotypisierung vorgenommen. Derzeit werden 6 HCV-Genotypen und davon wiederum etwa 100 Untergruppen unterschieden. Je nach Genotyp und Viruslast wird die Therapieart und Therapiedauer individuell angepasst.

Sonografie


Mit einer Ultraschall-Untersuchung (Sonografie) kann der Arzt die Größe, Form und die Beschaffenheit der Leber abbilden. Mit der Sonografie können Fehlfunktionen der Leber allerdings nicht aufgedeckt werden. Bei einer Ultraschalluntersuchung werden Ultraschallwellen aus einem Schallkopf durch das Lebergewebe gesendet. Dazu setzt der Arzt den mit einem speziellen Gel präparierten Schallkopf auf den rechten Oberbauch auf und fährt das zu untersuchende Gebiet mit leichtem Druck fächerförmig in verschiedene Richtungen ab. Die Ultraschallwellen werden an den Grenzen zwischen Organen und Geweben in unterschiedlichem Maße zurückgeworfen. Der Schallkopf nimmt die reflektierten Schallwellen wieder auf und errechnet daraus ein Bild, was sich der Arzt auf einem Bildschirm anschaut.

Biopsie


Mit Hilfe einer Gewebeprobe (Biopsie) aus der Leber zeigt sich, wie schwer die Erkrankung ist und ob eine Zirrhose oder ein Karzinom vorliegen. Auch unklaren Leberwerterhöhungen lassen sich durch eine Gewebeuntersuchung des bei der Biopsie gewonnenen Materials Ursachen zuordnen.

Bei der perkutanen Leberbiopsie wird der rechte Leberlappen punktiert. Haut, Bauchfell und Leberkapsel werden lokal betäubt. Während der Biopsie liegen Sie auf dem Rücken. Die geeignete Stelle für die Punktion wird vor dem Eingriff mit Ultraschall festgelegt. Anschließend werden Sie über mindestens sechs Stunden überwacht, um Herzfrequenz und Blutdruck zu kontrollieren sowie Nachblutungen auszuschalten.

Bei der Mini-Laparoskopie (Bauchspiegelung) kann der Arzt Veränderungen an der Leberoberfläche erkennen. Die Untersuchung erfolgt in Narkose. Die Bauchdecke wird durch Einleiten von Lachgas angehoben und eine Nadel mit Minioptik eingebracht, mit der die Leber und die Bauchdecke beurteilt werden. Auch kann eine Gewebeprobe entnommen werden, wofür jedoch ein zweiter kleiner Einstich notwendig ist. Danach wird das Lachgas wieder aus dem Bauchraum entfernt, die Einstichstellen versorgt und der Patient bleibt zur Überwachung einen Tag in der Klinik.

Hepatitis C Therapie


Hepatitis C

Wenn Blut-Untersuchungen und Gewebeproben auf eine Hepatitis C hindeuten, ist schnelles Handeln für den Therapie-Erfolg ausschlaggebend. Eine akute Hepatitis C kann gut mit einer mehrmonatigen Kombinationstherapie aus dem Anti-Viren-Mittel Ribavirin, das die Vermehrung der Hepatitis-C-Viren blockiert, und PEG-IFN (pegyliertem Interferon alpha) behandelt werden.

Interferon alpha ist ein eine Eiweiß-Zucker-Verbindung, die vom menschlichen Körper zur Abwehr von Fremdstoffen gebildet wird. Bei Menschen mit chronischer Hepatitis C ist sehr wahrscheinlich die körpereigene Interferon-Produktion nicht ausreichend, um das Virus erfolgreich abzuwehren.

Um die Wirksamkeit des Interferons im menschlichen Körper zu steigern, wird heute Interferon alpha in pegylierter Form eingesetzt. Unter Pegylierung versteht man das Ankoppeln so genannter PEG-Ketten (Poly-Ethylen-Glykol-Kette) an das Interferon alpha-Molekül. Das früher verfügbare Standard-Interferon musste 3 Mal pro Woche unter die Haut gespritzt werden, da der Körper es sehr schnell wieder abbaut. Die heute gebräuchlichen pegylierten Interferone haben die PEG-Ketten als eine Art Schutzmantel, der sie vor allzu schnellem Abbau bewahrt und für gleichmäßige, hohe Wirkspiegel im Blut sorgt.

Pegyliertes Interferon alpha muss deshalb nur noch einmal pro Woche unter die Haut gespritzt werden.

Ribavirin unterstützt die Therapie mit pegyliertem Interferon alpha. Ribavirin ist ein so genanntes Nukleosidanalogon, also eine Substanz, die den Nukleosid-Bausteinen, aus denen die Erbsubstanz eines Virus aufgebaut ist, sehr ähnlich ist. Auf Grund dieser Ähnlichkeit kann Ribavirin in die Erbsubstanz eines Virus eingebaut werden und so dessen Vermehrung beeinflussen. Es gibt auch Hinweise darauf, dass das Ribavirin das Immunsystem bei der Eliminierung infizierter Zellen unterstützt. Die Ribavirin-Tabletten werden täglich geschluckt. Vorsicht: Ribavirin kann ein ungeborenes Kind schwer schädigen! Deshalb ist eine strikte Empfängnisverhütung während der Therapie und bis 7 Monate nach Ende der Therapie absolut notwendig. Eine Schwangerschaft muss vor Beginn einer Therapie ausgeschlossen werden.

Je nach Schwere der Erkrankung und Unterart des Hepatitis-C-Virus ist diese Kombinationstherapie in vielen Fällen erfolgreich. Bei konsequenter Therapiedurchführung liegen die Heilungschancen je nach Virus-Genotyp zwischen 50% und 90 %. Dabei gilt: Je früher mit der Therapie begonnen wird, je jünger der Patient ist und je besser sein Allgemeinzustand, desto besser. Es treten oft jedoch unangenehme Nebenwirkungen wie Fieber und Schüttelfrost auf. Geht die Hepatitis C mit Leberzirrhose einher, kann eine Lebertransplantation nötig werden.

Ganz wichtig bei der Therapie einer Hepatitis C ist der konsequente Verzicht auf Alkohol. Ebenso meiden sollten Sie Medikamente, die die Leber belasten. Dazu gehören Östrogen-Präparate und bestimmte Schmerzmittel. Körperliche Schonung unterstützt die Therapie.

Das höchste Ziel der Hepatitis-C-Therapie ist das Erreichen der Virusfreiheit, die sogenannte SVR (SVR = sustained virological response, also dauerhaftes virologisches Ansprechen). Wenn das Hepatitis C-Virus aus dem Körper entfernt werden kann, gewinnt der geheilte Patient sowohl Lebensqualität als auch Lebensjahre. Denn das Risiko, an Lebererkrankungen wie Zirrhose oder Leberkrebs zu erkranken oder zu sterben, sinkt. War die Leber vor der Therapie bereits geschädigt, erholt sie sich häufig wieder.

Hepatitis C vorbeugen


Hepatitis C

Fast eine Million Menschen sind schätzungsweise in Deutschland mit dem Hepatitis C-Virus infiziert. Die Dunkelziffer liegt bei weitem höher. Denn viele Menschen wissen nichts von ihrer Infektion, da es keine spezifischen Symptome für die Krankheit gibt.

Im Gegensatz zu Hepatitis A und Hepatitis B gibt es gegen Hepatitis C keine Schutzimpfung. Sie können sich schützen, wenn Sie es vermeiden, Zahnbürsten, Nagelschere, Nagelfeile, Rasierutensilien und Spritzen mit infizierten Personen zu teilen. Benutzen Sie beim Geschlechtsverkehr Kondome.

Die Gefahr, sich durch Blutproben oder Organtransplantate zu infizieren ist aufgrund der strikten Kontrollen sehr gering. Auch bei der Blutwäsche ist das Ansteckungsrisiko minimal.

Hepatitis C Prognose


Hepatitis C

Hepatitis C ist heilbar. Wie schnell das geht, hängt nicht nur vom Virustyp ab, sondern auch davon, wie früh die Therapie begonnen hat und wie gut der Betroffene auf die Therapie anspricht. Etwa jeder Dritte kann geheilt werden. Bei über 50 Prozent der Hepatitis C-Erkrankten entwickelt sich aus der akuten Hepatitis C eine chronische Hepatitis C, die aber mit der richtigen Therapie gute Heilungschancen hat. Bei etwa 35 Prozent der Betroffenen entwickelt sich eine Leberzirrhose. Auch Leberkrebs kann entstehen. Weitere Folgen einer chronischen Hepatitis C können Entzündungen sein, oft der Schilddrüse, des Nierengewebes sowie der Speichel- und Tränendrüsen.

Auch die Variante des Hepatitis C-Virus hat Einfluss auf die Heilungschancen. Durchschnittlich 50 % der Patienten mit Genotyp 1, 90% der mit Genotyp 2 Infizierten und 80% der Erkrankten mit Genotyp 3 können erfolgreich therapiert werden.

Quellen


Medizinische Virologie, Hand W. Doerr, Thieme
Redaktion/Bieni
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