Krankheit / Anwendungsgebiet - Wissen
Hepatitis C
Als Hepatitis bezeichnet man eine Entzündung der Leber, die durch verschiedene Viren verursacht werden kann. Die Hepatitis C gilt als die stille Infektion. Denn der Virus-Erreger der Hepatitis C (HCV) versteckt sich zunächst hinter unklaren Symptomen wie Müdigkeit und Unwohlsein. Daher ist es oft reiner Zufall, wenn im Rahmen einer Routineuntersuchung oder beim Blutspenden die Diagnose Hepatitis C gestellt wird. Rund 2-26 Wochen nach der Ansteckung über den Blutweg kommt es zu einer akuten Hepatitis C mit Beschwerden wie Durchfall, Appetitlosigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen, häufig auch Gelbsucht. Bei 30 Prozent der Betroffenen heilt die Hepatitis C danach ohne bleibende Schäden aus. Bei 70 Prozent wird daraus allerdings eine chronische Hepatitis C. Auch diese verläuft oft unerkannt, so dass viele Menschen gar nicht wissen, dass sie infiziert sind. Unbehandelt sind langfristig Folgeschäden wie Leberzirrhose und Leberzellkrebs möglich.
Was ist Hepatitis C