Magersucht

Magersucht

Die Magersucht (Anorexie oder Anorexia nervosa) ist eine psychisch bedingte Form der Essstörung. Betroffene empfinden sich als zu dick, halten strenge Diät oder verweigern die Nahrung vollständig. Sie treiben zusätzlich exzessiv Sport und nehmen bis auf die Knochen ab. Dahinter stecken der Wunsch nach Selbstbestimmung und eine gestörte Körperwahrnehmung. Die Therapie der Magersucht ist ein langwieriger Prozess.

Community über Magersucht

Wir haben 24 Patienten Berichte zu der Krankheit Magersucht.

Prozentualer Anteil 95%5%
Durchschnittliche Größe in cm168175
Durchschnittliches Gewicht in kg5360
Durchschnittliches Alter in Jahren2827
Durchschnittlicher BMIin kg/m218,5719,59

Andere Bezeichnungen für die Krankheit Magersucht

Anorexia nervosa, Anorexie, Magersucht

Bei Magersucht wurde bisher über folgende Medikamente berichtet:

Medikament%Bewertung (Durchschnitt)
Zyprexa17% (2 Bew.)
Cipramil13% (9 Bew.)
Mirtazapin13% (2 Bew.)
Trevilor13% (2 Bew.)
Cipralex8% (1 Bew.)
Citalopram4% (1 Bew.)
Fluanxol4% (1 Bew.)
Fluoxetin4% (1 Bew.)
Lida4%
Meizitang4% (1 Bew.)
Remergil4% (1 Bew.)
Seroquel4% (1 Bew.)
Sertralin4% (1 Bew.)
Solian4% (1 Bew.)
Wellbutrin4% (1 Bew.)

Bei Magersucht wurde bisher über folgende Wirkstoffe berichtet:

Wirkstoff%Bewertung (Durchschnitt)
Citalopram17% (10 Bew.)
Olanzapin17% (2 Bew.)
Mirtazapin17% (3 Bew.)
Venlafaxin13% (2 Bew.)
Escitalopram8% (1 Bew.)
Quetiapin4% (1 Bew.)
Sertralin4% (1 Bew.)
Bupropion4% (1 Bew.)
Flupentixol4% (1 Bew.)
Nahrungsergänzung4%
Fluoxetin4% (1 Bew.)
Amisulprid4% (1 Bew.)
Sibutramin4% (1 Bew.)

Fragen zur Kranheit Magersucht

alle Fragen zu Magersucht

Folgende Berichte von Patienten liegen bisher vor

Patienten Berichte über die Anwendung von Zyprexa bei Magersucht

 

Zyprexa für Anorexia nervosa mit Müdigkeit, Sprachschwierigkeiten

Als ich im November bis Februar im Krankenhaus war wurde ich dazu gedrängt Zyprexa zu nehmen, da man mir sagte, es würde dieses ständige gedankenkreisen um das essen unterbinden. Ich willigte nach einen Tagen massiven Druckes ein und hatte am nächsten Tag mit einer Art Unfähigkeit zu sprechen zu...

Zyprexa bei Anorexia nervosa

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ZyprexaAnorexia nervosa-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Als ich im November bis Februar im Krankenhaus war wurde ich dazu gedrängt Zyprexa zu nehmen, da man mir sagte, es würde dieses ständige gedankenkreisen um das essen unterbinden.
Ich willigte nach einen Tagen massiven Druckes ein und hatte am nächsten Tag mit einer Art Unfähigkeit zu sprechen zu kämpfen, sowie starker Müdigkeit.
Mir wurden sämtliche Nebenwirkungen verschwiegen- auch die Apetitssteigerung( die aber nicht einsetzte) und die massive erhöhung des Gewichts( passierte auch nicht)

Eingetragen am  als Datensatz 33034
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

,

Wirkstoffe der Medikamente:

Olanzapin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1993 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):172 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):53
Geschlecht:weiblich

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Zyprexa für Anorexie mit keine Nebenwirkungen

hat ganz toll gewirkt und wird in ca. 5 Monaten abgesetzt, nach 10-wöchentligem KH-Aufenthalt

Zyprexa bei Anorexie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ZyprexaAnorexie40 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

hat ganz toll gewirkt und wird in ca. 5 Monaten abgesetzt, nach 10-wöchentligem KH-Aufenthalt

Eingetragen am  als Datensatz 26877
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Olanzapin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1998 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):154 Eingetragen durch Angehöriger
Gewicht (kg):40
Geschlecht:weiblich

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Mehr für Zyprexa

Patienten Berichte über die Anwendung von Cipramil bei Magersucht

 

Cipramil für Pille, bei akkut starken schmerzen, Magersucht mit Gewichtszunahme

Cipramil werde ich auf gar keinen Fall weiter empfehlen,weil ich dadurch über 40 kg in knapp 9 Monaten zugenommen habe!! Valette als Pille kann ich jedem empfehlen der Haut und Haar probleme hat,sie ist zwar in der Anschaffung ziemlich teuer,aber sie hält was sie verspricht!! Paracetamol 800mg...

Cipramil bei Magersucht; Paracetamol 800 mg bei bei akkut starken schmerzen; Valette bei Pille

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
CipramilMagersucht16 Monate
Paracetamol 800 mgbei akkut starken schmerzen-
ValettePille-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Cipramil werde ich auf gar keinen Fall weiter empfehlen,weil ich dadurch über 40 kg in knapp 9 Monaten zugenommen habe!!
Valette als Pille kann ich jedem empfehlen der Haut und Haar probleme hat,sie ist zwar in der Anschaffung ziemlich teuer,aber sie hält was sie verspricht!!
Paracetamol 800mg sind zwar schon starke Tablette,aber bei akkut starken Schmerzen sind sie nicht zu empfehlen

Eingetragen am  als Datensatz 38797
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Citalopram, Paracetamol, Dienogest, Ethinylestradiol

Patientendaten:

Geburtsjahr:1989 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):172 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):70
Geschlecht:weiblich

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Diclac für erkältung, Schmerzen (Menstruation), Magersucht, Schmerzen (akut), Schmerzen mit Gewichtszunahme

Cipramil hat die Nebenwirkung das man danach aussieht wie ein aufgequollener Hefekloß...

Diclac bei Schmerzen; Paracetamol bei Schmerzen (akut); Cipramil bei Magersucht; Dolormin bei Schmerzen (Menstruation); ACC akut bei erkältung

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
DiclacSchmerzen-
ParacetamolSchmerzen (akut)-
CipramilMagersucht-
DolorminSchmerzen (Menstruation)-
ACC akuterkältung-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Cipramil hat die Nebenwirkung das man danach aussieht wie ein aufgequollener Hefekloß...

Eingetragen am  als Datensatz 42489
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Diclofenac, Paracetamol, Citalopram, Naproxen, Acetylcystein

Patientendaten:

Geburtsjahr:1989 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):168 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Mirtazapin bei Magersucht

 

Mirtazapin für Depressionen, Magersucht, Bulimie mit Alpträume, Stimmungsschwankungen, Zittern, Konzentrationsstörungen

schlimme Albträume bei denen man gar nicht mehr schlafen gehen möchte, Stimmungsschwankungen von traurig über aggressiv und übermäßig fröhlich, leichte Koordinationsschwierigkeiten (laufe manchmal gegen die Tür weil ich die Kurve nicht richtig kriege, häufig unkontrolliertes Zittern

Mirtazapin bei Depressionen, Magersucht, Bulimie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
MirtazapinDepressionen, Magersucht, Bulimie3 Wochen

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

schlimme Albträume bei denen man gar nicht mehr schlafen gehen möchte, Stimmungsschwankungen von traurig über aggressiv und übermäßig fröhlich,
leichte Koordinationsschwierigkeiten (laufe manchmal gegen die Tür weil ich die Kurve nicht richtig kriege, häufig unkontrolliertes Zittern

Eingetragen am  als Datensatz 977
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Mirtazapin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1983 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):170 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):50
Geschlecht:weiblich

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Mirtazapin für Depression, Bulimie, Anorexie mit Gewichtszunahme, Wassereinlagerung

Starke Wassereinlagerungen, Gewichtszunahme

Mirtazapin bei Depression, Bulimie, Anorexie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
MirtazapinDepression, Bulimie, Anorexie30 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Starke Wassereinlagerungen, Gewichtszunahme

Eingetragen am  als Datensatz 31857
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

,

Wirkstoffe der Medikamente:

Mirtazapin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1992 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):183 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):60
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Trevilor bei Magersucht

 

Trevilor-retard für Depressionen, Angststörungen, Anorexia nervosa, Borderline-Störung mit keine Nebenwirkungen

Angefangen wurde mit 75mg stationär, dann erhöht auf 150mg und vor einigen Monaten auf 225mg. Das ist schon sicher das 10. Antidepressivum, weil nichts geholfen hat und erstmals habe ich eine Verbesserung feststellen können. Insb. die Angststörungen habe ich super im Griff, seit ich Trevilor...

Trevilor-retard bei Depressionen, Angststörungen, Anorexia nervosa, Borderline-Störung

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Trevilor-retardDepressionen, Angststörungen, Anorexia nervosa, Borderline-Störung18 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Angefangen wurde mit 75mg stationär, dann erhöht auf 150mg und vor einigen Monaten auf 225mg. Das ist schon sicher das 10. Antidepressivum, weil nichts geholfen hat und erstmals habe ich eine Verbesserung feststellen können. Insb. die Angststörungen habe ich super im Griff, seit ich Trevilor nehme, sind Panikattacken quasi unmöglich geworden. Meine Stimmung hat sich im Vergleich zu früher auch gebessert. Nebenwirkungen keine, außer ganz minimaler Übelkeit die ersten 2, 3 Tage.

Eingetragen am  als Datensatz 18063
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Venlafaxin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1989 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):170 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):54
Geschlecht:weiblich

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Trevilor retard für Depressionen, Angststörungen, Anorexia nervosa, Borderline-Störung, posttraumatische Belastungsstörung mit Übelkeit, Heißhunger, Benommenheit

Angefangen wurde in der Klinik mit 75mg, was dann schnell auf 150 erhöht wurde. Seit einigen Wochen bin ich bei 225mg. Ich hatte eher wenig Probleme mit der Verträglichkeit; Übelkeit, Heißhunger, Schlaflosigkeit und Benommenheit. Die Nebenwirkungen sind nach ein paar Tagen verschwunden. Seitdem...

Trevilor retard bei Depressionen, Angststörungen, Anorexia nervosa, Borderline-Störung, posttraumatische Belastungsstörung

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Trevilor retardDepressionen, Angststörungen, Anorexia nervosa, Borderline-Störung, posttraumatische Belastungsstörung10 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Angefangen wurde in der Klinik mit 75mg, was dann schnell auf 150 erhöht wurde. Seit einigen Wochen bin ich bei 225mg. Ich hatte eher wenig Probleme mit der Verträglichkeit; Übelkeit, Heißhunger, Schlaflosigkeit und Benommenheit. Die Nebenwirkungen sind nach ein paar Tagen verschwunden. Seitdem vertrage ich Trevilor super und mir geht es um einiges besser (nachdem vorher schon mind. 10 anddere Antidepressiva ausprobiert wurden).

Eingetragen am  als Datensatz 14472
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Venlafaxin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1989 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):170 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):54
Geschlecht:weiblich

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Mehr für Trevilor

Patienten Berichte über die Anwendung von Cipralex bei Magersucht

 

Cipralex 20 mg für Schlafstörung, starke Nervosität, Depressionen, Psychose, Schlafstörung, Angstzustände, Magersucht, Angstanfälle, Depressionen, Psychose, Schlafstörung, Angstzustände, Magersucht, Angstanfälle mit Libidoverlust, Schwindel, Parästhesien, Wesensveränderung, Gewichtszunahme

Ich denke dass ich durch das Zyprexa so extrem nervös wurde. Die nervosität verschwand bei der einnahme von Tavor, nachdem Tavor abgesetzt wurde kam die nervosität wieder. Die "schlimmen" Nebenwirkungen sind 100%ger verlust der Libido, totale Selbstentfremdung, oft leichtes Schwindelgefühl, eine...

Cipralex 20 mg bei Depressionen, Psychose, Schlafstörung, Angstzustände, Magersucht, Angstanfälle; Zyprexa bei Depressionen, Psychose, Schlafstörung, Angstzustände, Magersucht, Angstanfälle; Tavor bei Schlafstörung, starke Nervosität

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Cipralex 20 mgDepressionen, Psychose, Schlafstörung, Angstzustände, Magersucht, Angstanfälle6 Monate
ZyprexaDepressionen, Psychose, Schlafstörung, Angstzustände, Magersucht, Angstanfälle9 Monate
TavorSchlafstörung, starke Nervosität6 Wochen

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich denke dass ich durch das Zyprexa so extrem nervös wurde. Die nervosität verschwand bei der einnahme von Tavor, nachdem Tavor abgesetzt wurde kam die nervosität wieder.
Die "schlimmen" Nebenwirkungen sind 100%ger verlust der Libido, totale Selbstentfremdung, oft leichtes Schwindelgefühl, eine art Stromschlag (es zuckt wirklich durch den ganen körper) und kribbeln in den Händen

Die "gute" Nebenwirkung ist Gewichtszunmahme was wegen der Magertsucht ja auch sehr erwünscht ist.

Eingetragen am  als Datensatz 2091
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , , ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Escitalopram, Olanzapin, Lorazepam

Patientendaten:

Geburtsjahr:1989 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):175 Eingetragen durch Arzt
Gewicht (kg):60
Geschlecht:männlich

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Cipralex für Depressionen, Magersucht mit Verstopfung, Gewichtszunahme

Ich habe wegen schweren Depressionen 20 mg Cipralex genommen. Leider habe ich davon Verstopfung bekommen und mehrere Kilo´s zugenommen... Schade, denn gegen die Depressionen und die damit verbundene Antriebslosigkeit hat Escitalopram bei mir sehr gut geholfen. Generell würde ich es...

Cipralex bei Depressionen, Magersucht

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
CipralexDepressionen, Magersucht4 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich habe wegen schweren Depressionen 20 mg Cipralex genommen. Leider habe ich davon Verstopfung bekommen und mehrere Kilo´s zugenommen... Schade, denn gegen die Depressionen und die damit verbundene Antriebslosigkeit hat Escitalopram bei mir sehr gut geholfen. Generell würde ich es weiterempfehlen, denn die Nebenwirkungen sind ja bei jedem ganz unterschiedlich. Ich bin nun auf 30 mg Cymbalta umgestiegen. Mal sehen, wie es bei mir wirkt...

Eingetragen am  als Datensatz 34100
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

,

Wirkstoffe der Medikamente:

Escitalopram

Patientendaten:

Geburtsjahr:- Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):- Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht:-

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Patienten Berichte über die Anwendung von Citalopram bei Magersucht

 

Citalopram für Anorexia nervosa mit Schwindel, Übelkeit, Hitzewallungen

beim runterschrauben der mg dosis, erhebliche nebenwirkungen, wie schwindel, überlkeit, hitzewallungen etc.

Citalopram bei Anorexia nervosa

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
CitalopramAnorexia nervosa2 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

beim runterschrauben der mg dosis, erhebliche nebenwirkungen, wie schwindel, überlkeit, hitzewallungen etc.

Eingetragen am  als Datensatz 23827
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Citalopram

Patientendaten:

Geburtsjahr:1989 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):172 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):55
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Fluanxol bei Magersucht

 

Cipramil für Depressionen, Borderline-Störung, Alkoholabhängigkeit, Bulimie, Anorexie, chronischer Suizidalität, Depressionen, Borderline-Störung, Alkoholabhängigkeit, Bulimie, Anorexie, chronischer Suizidalität mit Nachtschweiß, Appetitsverlust

Sowohl Cipramil (bis 100mg/d - entgegen Anwendungsempfehlung) als auch Fluanxol (bis 4mg/d) vollkommen problemlos vertragen. Cipramil - verursachte bei mir starken Nachtschweiß, aber das habe ich nicht als sehr belastend empfunden - keine Gewichtszunahme, eher Appetit hemmend wirksam...

Cipramil bei Depressionen, Borderline-Störung, Alkoholabhängigkeit, Bulimie, Anorexie, chronischer Suizidalität; Fluanxol bei Depressionen, Borderline-Störung, Alkoholabhängigkeit, Bulimie, Anorexie, chronischer Suizidalität

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
CipramilDepressionen, Borderline-Störung, Alkoholabhängigkeit, Bulimie, Anorexie, chronischer Suizidalität7 Jahre
FluanxolDepressionen, Borderline-Störung, Alkoholabhängigkeit, Bulimie, Anorexie, chronischer Suizidalität6 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Sowohl Cipramil (bis 100mg/d - entgegen Anwendungsempfehlung) als auch Fluanxol (bis 4mg/d) vollkommen problemlos vertragen.

Cipramil
- verursachte bei mir starken Nachtschweiß, aber das habe ich nicht als sehr belastend empfunden
- keine Gewichtszunahme, eher Appetit hemmend wirksam

Fluanxol
- keine extrapyramidalen Nebenwirkungen (wie ich sie von Haldol kenne)

Nach einigen Jahren medikamentöser und stationärer Therapie ist meine extreme Selbstverletzungstendenz und meine Suizidalität nahezu vollständig zurückgegangen. Ich bin praktisch gar nicht mehr depressiv und genieße mein Leben - das habe ich vor noch fünf Jahren nicht für möglich gehalten.

Seit 10 Monaten trinke ich keinen Alkohol mehr, der letzte Suizidversuch liegt vier Jahre zurück, die letzte Selbstverletzung drei Jahre

Seit drei Jahren bin ich wieder voll berufsfähig (nachdem ich vor 5 Jahren ein "Betreuungsfall" war)

Was nach wie vor besteht ist die dissoziative Symptomatik, die ich aber nicht als sehr störend empfinde.

Inwiefern die Besserung meines Zustandes auf die Medikamente, und in wiefern auf die intensive Psychotherapie zurückzuführen ist, wage ich nicht zu beurteilen - ich denke, die Kombination wars.

Momentane Dosierung:
Citalopram 40mg/d
Fluanxol 1mg/d

Eingetragen am  als Datensatz 9460
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

,

Wirkstoffe der Medikamente:

Citalopram, Flupentixol

Patientendaten:

Geburtsjahr:1972 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):182 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):63
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Fluoxetin bei Magersucht

 

Fluoxetin für Magersucht mit Albträume, Angstzustände

Albträume und Angstgefühl

Fluoxetin bei Magersucht

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
FluoxetinMagersucht4 Wochen

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Albträume und Angstgefühl

Eingetragen am  als Datensatz 70532
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

,

Wirkstoffe der Medikamente:

Fluoxetin

Patientendaten:

Geburtsjahr:- 
Größe (cm):- Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht:-

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Patienten Berichte über die Anwendung von Lida bei Magersucht

 

Meizitang für Anorexia nervosa mit Übelkeit, Kreislaufprobleme, Myokarditis

Herzmuskelentzündung, Übelkeit, Kreislaufprobleme

Meizitang bei Anorexia nervosa

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
MeizitangAnorexia nervosa30 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Herzmuskelentzündung, Übelkeit, Kreislaufprobleme

Eingetragen am  als Datensatz 783
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Nahrungsergänzung

Patientendaten:

Geburtsjahr:1988 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):156 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):48
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Meizitang bei Magersucht

 

lida meizitang für Anorexie mit Antriebslosigkeit, Herzrasen, Zittern, Lustlosigkeit, Stimmungsschwankungen, Steroidakne

habe lida nur ab und an und dann für ca. zwei wochen (alle 2 tage eine) genommen....sonst zu stark. in diesem zeitraum max. 2 kg abgenommen...was vermutlich wasser sein dürfte. die einzigste postive wirkung die sich einstellt: man hat tatsächlich KEIN hungergefühl, aber ich z. b. auch keinen...

lida meizitang bei Anorexie

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
lida meizitangAnorexie30 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

habe lida nur ab und an und dann für ca. zwei wochen (alle 2 tage eine) genommen....sonst zu stark. in diesem zeitraum max. 2 kg abgenommen...was vermutlich wasser sein dürfte. die einzigste postive wirkung die sich einstellt: man hat tatsächlich KEIN hungergefühl, aber ich z. b. auch keinen durst, keine lust auf rauchen, shoppen, etc...alles was ich sonst gern mache. kann mich während lida einnahme auch nicht freun. trotz weniger einnahme:
selbst so konnt ich meist 2 nächte nicht schlafen. EXTREMES herzrasen, zittrigkeit, ungeduldig, flattrig, lustlos - nicht nur auf essen, sondern alles/ andererseits wieder extrem hyperaktiv. schwindel... laune von normal bis urplötzlich unendlicher gereitzheit oder depressionen...unglaubliche "steroidakne", hat fast 2 jahre gebraucht bis ich wusste woher...ebenso nachts oder beim schwitzen ekliger geruch (rieche normal NIE und bin extrem reinlich)
alleine wegen der akne würde ich es nicht mehr nehmen....super. 2 kg weniger, dafür überall monsterpickel und ne unerträgliche, übermüdete laune....was ist da wohl besser???
---don´t taste it!

Eingetragen am  als Datensatz 21393
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Sibutramin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1984 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):- Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht:-

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Patienten Berichte über die Anwendung von Remergil bei Magersucht

 

Remergil für Depression, Schlafstörungen, Magersucht mit Gewichtszunahme

Seit Dezember kriege ich Remergil und ich bin super zufrieden damit. Die einzige Nebenwirkung, die sich bei mir gezeigt hat, ist eine Gewichtszunahme (In 9 Monaten 13 Kilos). Es hilft mir beim einschlafen und durch schlafen. Meine Stimmung bleibt auch seitdem im guten Bereich und ich habe auch...

Remergil bei Depression, Schlafstörungen, Magersucht

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
RemergilDepression, Schlafstörungen, Magersucht9 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Seit Dezember kriege ich Remergil und ich bin super zufrieden damit. Die einzige Nebenwirkung, die sich bei mir gezeigt hat, ist eine Gewichtszunahme (In 9 Monaten 13 Kilos). Es hilft mir beim einschlafen und durch schlafen. Meine Stimmung bleibt auch seitdem im guten Bereich und ich habe auch mehr antrieb.

Eingetragen am  als Datensatz 63720
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Mirtazapin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1997 
Größe (cm):160 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):52
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Seroquel bei Magersucht

 

Seroquel für Depressionen, Schlafstörung, Anorexia nervosa, posttraumatische Belastungsstörung, bei Borderline mit Übelkeit, Blutdruckabstieg, Gewichtszunahme

ich hab mit Seroquel gute und schlechte Erfahrungen gemacht, zum Einschlafen ideal nehme derzeit 300mg abends. ABer ich leide unter heftigen Albträumen und soll jetzt am Tag 100mg nehmen und abends 200mg, da ich immer sehr müde bin möchte ich die 100mg weglassen. Jetzt hab ich Angst vor...

Seroquel bei Depressionen, Schlafstörung, Anorexia nervosa, posttraumatische Belastungsstörung, bei Borderline

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SeroquelDepressionen, Schlafstörung, Anorexia nervosa, posttraumatische Belastungsstörung, bei Borderline10 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

ich hab mit Seroquel gute und schlechte Erfahrungen gemacht, zum Einschlafen ideal nehme derzeit 300mg abends. ABer ich leide unter heftigen Albträumen und soll jetzt am Tag 100mg nehmen und abends 200mg, da ich immer sehr müde bin möchte ich die 100mg weglassen. Jetzt hab ich Angst vor Entzugscherscheinungen, zwei mal hab ich es weggelassen und dann bekam ich Übelkeit, niedrigen Blutdruck. Ich werde versuchen es trotzdem weg zu lassen, denn das Seroquel geht sehr auf den Magen, dann hab ich in den 10 Monaten, 7 Kilo zugenommen udn nehme weiter pro Tag 300g zu, das hört einfach nicht auf. Ich fühl mich immer müde und erschöpft und für meine Depressionen hilft es auch nicht. Ich leide an Borderline, Depressionen, posttraumatische Belastunggsstörung und Essstörung. Aber dafür ist das Medikament nicht geeignet. Es macht alles nur noch schlimmer, bei mir lagert sich sogar Wasser am Herzen ein. Ich werde es jetzt stufenweise absetzen.

Eingetragen am  als Datensatz 22519
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Quetiapin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1979 Die Nebenwirkung verursacht bleibenden Schaden
Größe (cm):171 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):51
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Sertralin bei Magersucht

 

Sertralin für Depression, Antriebslosigkeit, Magersucht mit Libidoverlust, Kopfschmerzen, Schlafstörungen

Ich nehme Sertralin (zuvor Zolloft) seit ich 16 bin. Angefangen wegen Anorexia nervosa, ich konnte unter Stress und bei seelischen Problemen praktisch nichts mehr essen, hatte nie Hunger. Hinzu kamen Deppressionen und eine extreme Ermüdbarkeit. Ich fühlte mich zT wie 90! Ich wurde zu Beginn...

Sertralin bei Depression, Antriebslosigkeit, Magersucht

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SertralinDepression, Antriebslosigkeit, Magersucht18 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich nehme Sertralin (zuvor Zolloft) seit ich 16 bin. Angefangen wegen Anorexia nervosa, ich konnte unter Stress und bei seelischen Problemen praktisch nichts mehr essen, hatte nie Hunger. Hinzu kamen Deppressionen und eine extreme Ermüdbarkeit. Ich fühlte mich zT wie 90!
Ich wurde zu Beginn stets durch einen Psychiater begleitet, mit den Jahren hat sich meine Therapie aber verselbständigt. Citalopram hatte bei mir keine Wirkung.
Mehrere Absetzversuche von Sertrallin habe ich inzwischen hinter mir. Die Deppressionen und Stimmungsschwankungen kamen nach ein Paar Wochen wieder. Ich war teilweise unausstehlich, immer gereizt und psychisch nicht mehr belastbar. Was weder mit einem Ehe- noch mit dem Berufsleben vereinbar war. So bin ich immer wieder zu Sertrallin zurückgekehrt und zur Erkenntnis gelangt, dass ich ohne nicht mehr kann, nicht mehr will.
Nun, ich bin ziemlich schockiert über die vielen krassen Berichte über Nebenwirkungen. Ich selbst kann dies so überhaupt nicht bestätigen. Bei Beginn der Einnahme habe ich bereits vom Tag eins an für ca 3-4 Tage eine leichte Euphorie verspürt, was nahtlos in die gewünschte Wirkung, nämlich das Einstellen eines stabilen Gemütszustandes überging. Irgendwelche Nebenwirkungen hatte ich nicht verspürt. Ich hatte mit 50mg/Tag begonnen und dies war bis vor Kurzen meine tägliche Dosis. In Zeiten von vermherter psych. Belastung habe ich für einige Tage/Wochen die Dosis verdoppelt, wenn es mir sehr gut ging aber auch wieder aufs Minimum reduziert. Die 50mg haben sich bei mir gut eingependelt.
Wirkung: ich bin deffinitiv kein gefühlsloser Zombie geworden. Aber eine gewisse emotionale Abstumpfung nehme ich durchaus wahr. Wobei mich gewisse Dinge immer noch sehr aus der Fassung bringen können und ich bei einem guten Film auch mal Tränen in den Augen habe. Generell bin ich aber viel ausgeglichener, habe kaum Stimmungsschwankungen, bin nicht so reizbar (ausser vor der Mens). Ich kann mit schweren Situationen viel besser umgehen. Ich bin Tierärztin und habe einen emotional sehr anspruchsvollen Job, den ich ohne Sertrallin wohl nie machen könnte.

Nun zu Nebenwirkungen: ich muss hierzu aber sagen, dass ich zusätzlich eine Schilddrüsen-Unterfunktion habe und hormonell verhüte. Diese Medikamente haben ein ähnliches Nebenwirkungsprofil wie das Sertrallin, so das es unmöglich zu sagen ist, welcher Nebeneffekt wodurch hervorgerufen wird, oft ist es wohl auch die Kombination oder keine Nebenwirkung der Medis sondern einfach nur Zufall.
1. Libido deutlich reduziert
2. gelegentlich Kopfschmerzen
3. längerfristige Schlafstörungen
4. ev fahre ich etwas zu sorglos Auto

In den letzten Monaten kamen neue Symptome der Grunderkrankung hinzu: Hyperventilationssyndrom. Ich hatte immer das Gefühl zu flach zu atmen und musste immer wieder tiefe Atemzüge nehmen, teilweise bis mein Brustkorb richtig weh tat. Hinzu kam eine extreme Antriebsschwäche und Müdigkeit. Ich dachte ich muss irgendeinen Krebs im Endstadium haben oder sowas. Nach tausen medizinischen Abklärungen (körperlich alles i. O. ), und nach Rücksprache mit meinem Psychiater habe ich die Dosis schrittweise auf 200mg pro Tag erhöht. Die Hyperventillation verschwand ziemlich schnell. Die Müdigkeit wurde besser, wobei ich mich in meinem ganzen Leben noch nie so richtig erholt und fit gefühlt habe. Aber ich kann normal funktionieren. Der Rest hat sich nicht verändert.
Mit der neuen hohen Dosis hatte ich die ersten Tage Übelkeit und Kopfschmerzen, das hat sich aber gelegt. Das schlimmste ist ein ziemlich ausgeprägtes Nervous Leggs Syndrome, was die Schlafstörungen auch nicht verschwinden lässt.
Mir ist immer mal wieder passiert, dass mir die Tabletten ausgingen oder ich sie das ein oder ander mal vergessen habe. Entzugssymptome habe ich erst nach ca 3-4 Tagen, beginnend mit Blitzen im Kopf und etwas Schwindel und komisches Gefühl im Kopf. Legt sich bereits nach 2-4 Stunden nach erneuter Tabletteneinnahme.
Jetzt mit der hohen Dosis passierte es mir ein mal, dass ich übers Wochenende keine Tabletten mehr hatte. Dieses mal war der Entzug richtig schlimm. Am 3. Tag war mir sehr schwindlig, übel und es blitze ständig in meinem Kopf und zuckte durch den Körper. Hinzu kamen richtige Heulkrämpfe und eine tiefe Deppression. Nach erneuter Tabletteneinnahme dauerte es auch etwas länger, bis die Symptome weg waren (ca 5 Stunden).
So, das sind meine Erfahrungen. Ich möchte Sertrallin nie mehr missen, auch wenn ich mir wünschte, ich bräuchte es nicht. Aber so ist das nunmal und bei mir ist die Depression leider auch familiär bedingt.
Ach ja, ich esse seit Jahren wieder normal, habe aber nicht gross zugenommen. Weder durch das Sertrallin, noch durch die Pille oder die Schilddrüsenunterfunktion. Und ich esse ziemlich viel Süsses und bin eher ein Sportmuffel. ;P

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Sertralin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1984 
Größe (cm):169 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):53
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Solian bei Magersucht

 

Solian für Anorexia nervosa, Borderline-Störung mit Gewichtszunahme

Nehme eine Dosis von 100 mg morgens. Habe zugenommen und fühle mich öfter aufgekratzt, nehme es deshalb nicht mehr abends. Ansonsten wirkt es sehr gut! Fühle mich "wohler in mir", behaglicher, entspannter, ausgeglichener. Kann ich sehr empfehlen.

Solian bei Anorexia nervosa, Borderline-Störung

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
SolianAnorexia nervosa, Borderline-Störung3 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Nehme eine Dosis von 100 mg morgens. Habe zugenommen und fühle mich öfter aufgekratzt, nehme es deshalb nicht mehr abends. Ansonsten wirkt es sehr gut! Fühle mich "wohler in mir", behaglicher, entspannter, ausgeglichener. Kann ich sehr empfehlen.

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Amisulprid

Patientendaten:

Geburtsjahr:1990 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):167 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):51
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Wellbutrin bei Magersucht

 

Wellbutrin für Depression, Magersucht mit Wirkungslosigkeit

Nehme wellbutrin seit ca einem Jahr in Kombination mit seroquel xr und venlafaxin Kann dem wellbutrin leider nach wie vor keine positive Wirkung nachsagen, werde es aber erhöhen.

Wellbutrin bei Depression, Magersucht

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
WellbutrinDepression, Magersucht-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Nehme wellbutrin seit ca einem Jahr in Kombination mit seroquel xr und venlafaxin
Kann dem wellbutrin leider nach wie vor keine positive Wirkung nachsagen, werde es aber erhöhen.

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Bupropion

Patientendaten:

Geburtsjahr:- 
Größe (cm):- Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht:-

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Weitere Bezeichnungen, die zu Magersucht gruppiert wurden

ANOREXIE NERVOSA, Anorexie), atypische Anorexia nervosa, Magersucht/Anorexie

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alle 19 Benutzer zu Magersucht

Magersucht Krankheit / Anwendungsgebiet - Wissen

Was ist Magersucht


Magersucht

Von Magersucht (Anorexia nervosa) spricht man, wenn das Körpergewicht 15 und mehr Prozent unter dem Normalgewicht liegt. Die Magersucht tritt vor allem bei jungen Frauen im Alter von 14-25 Jahren auf. Sie ist die Folge von psychischen Problemen, die mit der Nahrungsverweigerung kompensiert werden sollen. Vor allem Bauch, Oberschenkel und Hüften sind Stellen, an denen Magersüchtige eine gestörte Körperwahrnehmung haben (Körperschemastörung). Diese Körperschemastörung ist so stark, dass Frauen mit Anorexie sich selbst dann noch als zu dick empfinden, wenn sie lebensbedrohlich abgemagert sind.
Außer der Magersucht (Anorexia nervosa) zählen zu den Essstörungen auch die Ess-Brech-Sucht (Bulimie oder Bulimia nervosa), die Essanfälle ohne Erbrechen (Binge-Eating-Syndrom) und die Ess-Sucht mit anschließender Einnahme von Appetitzüglern, Abführ- oder Entwässerungsmitteln zur Gewichtsreduktion (Bulimarexie). Bei der Bulimarexie und der Bulimia nervosa sind die Übergänge zur Anorexia nervosa fließend. Oft besteht das Krankheitsbild aus einer Mischform aller drei Essstörungen.

Ursachen der Magersucht


Magersucht

Seelische, gesellschaftliche und/oder familiäre Faktoren können eine Magersucht (Anorexia nervosa) auslösen. Die Kontrolle über den eigenen Körper, das zwanghaft-kontrollierte Figurbewusstsein und gestörte Essverhalten verschafft Magersüchtigen ein Gefühl der Macht und stärkt ihr Selbstwertgefühl, was sie im sozialen Umfeld sonst nicht erreichen.

Auslöser

  • Familiäre Konfliktsituationen, die nicht offen angesprochen werden
  • Familiäre Reglementierungen wie keine Schwäche zeigen, nicht über Probleme reden
  • Überbehütetes Familienleben und der Wunsch daraus auszubrechen
  • Hänseleien wegen des Körperbaus und erste positive Erfahrungen mit Diäten
  • Hoher seelischer Druck, der über die Essensverweigerung kompensiert wird
  • Gesellschaftliche Zwänge: Wer schlank ist, ist schön und erfolgreich. Um dieses Ziel zu erreichen, genügt eine bloße Diät nicht mehr, das Abnehmen wird zum Zwang
  • Angst vor dem Erwachsenwerden und Frau-Sein. Ein kindliches Körperbild schützt unbewusst vor den befürchteten Problemen

Symptome der Magersucht


Magersucht

Menschen, die zur Magersucht (Anorexia nervosa) neigen, gelten meistens als Perfektionisten. Sie sind hartnäckig, leistungsorientiert, gewissenhaft, fleißig und nach außen hin bescheiden. Körperlich sind sie sehr aktiv, sie treiben übermäßig viel Sport, oft bis zur Erschöpfung.

Anzeichen

  • Menschen mit Magersucht vermeiden kalorienreiche Nahrung und essen, wenn überhaupt, nur sehr langsam
  • Gemeinsame Mahlzeiten mit Familie oder Freunden werden gemieden, gekocht für andere wird oft jedoch sehr gerne
  • Verwenden typischer Ausreden wie „Ich habe schon gegessen“, „Ich esse später etwas“ oder „Ich koche mir lieber später selbst etwas“
  • Verstecken des abgemagerten Körpers unter weiter Kleidung
  • Verharmlosung und Verleugnung der Krankheit
  • Extremer Gewichtsverlust
  • ständiges Wiegen und panische Angst vor der Gewichtszunahme
  • Körperschemastörung: Magersüchtige fühlen sich zu dick
  • Depressive Verstimmungen, Gereiztheit
  • Ausbleiben der Monatsblutung (wenn nicht durch Einnahme der Pille künstlich herbeigeführt)
  • Hyperaktivität trotz körperlicher Schwäche

Krankheitsverlauf

Der extreme, lebensbedrohliche Gewichtsverlust ist nicht die einzige Folge der Magersucht (Anorexia nervosa). Auch ein starkes Absinken der Körpertemperatur bis zur Unterkühlung (Hypothermie), ein starkes Absinken des Blutdrucks mit Werten unter 95/65 mm Hg (Hypotension), eine Herzrhythmusstörung mit einem Herzschlag unter 60 Schlägen pro Minute (Bradykardie) und häufige Unterzuckerungen (Hypoglykämie) treten im Verlauf der Magersucht auf. Symptome dafür sind Frieren, Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwierigkeiten und Ohnmachtsanfälle.
Der durch die Essstörung veränderte Hormonspiegel verursacht neben dem Ausbleiben der Menstruation außerdem trockene Haut, brüchige Nägel und Haarausfall. Die weiblichen Geschlechtshormone (Östrogene) unterstützen die Einlagerung von Calcium beim Knochenaufbau. Bei durch Magersucht verursachtem Östrogenmangel kann es zu einer geringeren Knochendichte kommen, die Gefahr an einer Osteoporose zu erkranken, erhöht sich. Weiterhin führt der Östrogenmangel zur Unfruchtbarkeit, die auch nach erfolgreicher Behandlung der Magersucht, bis zu einem Jahr bestehen bleiben kann. Zur Ödembildung kommt es, weil durch die niedrige Eiweißzufuhr mit der Nahrung die Albuminkonzentration im Blut sinkt. Dieses Transportprotein ist wichtig, um Flüssigkeit im Blut zu binden. Diese lagert sich dann im Gewebe ab.
Wird die extreme körperliche Abmagerung nicht gestoppt, kann sie zum Tod führen. Auch die Suizid Gefahr ist bei Menschen, die unter Magersucht leiden, sehr hoch.

Diagnose der Magersucht


Magersucht

Magersucht (Anorexia nervosa) lässt sich anhand des gefährlich geringen Körpergewichts gut diagnostizieren. Auffällig ist die psychische Komponente der Magersucht. Weil Magersüchtige selbst die abgemagertsten Stellen an ihren Körpern als zu dick empfinden, lässt sich anhand dieser gestörten Körperwahrnehmung (Körperschemastörung) die Magersucht von anderen Formen des Untergewichts abgrenzen. Ein wichtiger Hinweis auf Anorexie ist bei weiblichen Betroffenen das Ausbleiben der Monatsblutung (Menses) an mindestens drei Menstruationszyklen, wenn sie nicht die Pille nehmen.

Anamnese

Die Diagnose der Magersucht beginnt mit einem ausführlichen Gespräch (Anamnese). Ihr Arzt wird Sie auch nach Ihrer familiären Situation, Lebensweise, Beruf und Vorerkrankungen fragen. Da Menschen mit Magersucht ihre Situation oft verleugnen oder verharmlosen, werden Sie sich auf eindringliches Nachfragen des Arztes einstellen müssen.
Der Anamnese folgt eine körperliche Untersuchung. Bei Magersucht zeigen sich niedriger Blutdruck, niedriger Puls, geringe Körpertemperatur, ein Mangel oder ein Überschuss an bestimmten Mineralien im Blut (Natrium-Ionen-Konzentration erhöht wegen Flüssigkeitseinschränkung, Kaliumionen-Konzentration erniedrigt bei Erbrechen, Kalziumionen-Konzentration erniedrigt bei längerdauernder Magersucht, Chlorid-Ionen-Konzentration erniedrigt bei Erbrechen, Phosphationen-Konzentration erniedrigt bei längerdauernder Magersucht). Ein Mangel an Schilddrüsen- und Geschlechtshormonen, Blutarmut und eine flaumweiche Körperbehaarung (Lanugo-Behaarung) können ebenfalls auftreten.

BMI

Um zu ermitteln, ob ein behandlungsbedürftiges Untergewicht vorliegt, hilft der BMI (Body Mass Index). Den BMI berechnen Sie aus Ihrem Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch Größe in Metern mal Größe in Metern:
Beispiel:
Gewicht: 50 Kilogramm; Größe: 1,70 Meter; BMI = 50 : (1,7 x 1,7) = 50 : 2,89 = 17, 3
Bei Normalgewicht liegt der BMI zwischen 18,5 und 25. Ist der Body Mass Index unter 18,5 spricht man von Untergewicht. Bei einem BMI unter 17,5 liegt eine Anorexia nervosa vor. Der BMI beträgt im Beispiel 17,3 und ist damit ein Wert, der eine Magersucht anzeigt.

Untergewicht

Nicht jedes Untergewicht ist gleich die Folge einer Essstörung. Den Grund für eine fehlende Gewichtszunahme kann nur eine eingehende ärztliche Untersuchung klären. Hierbei kann eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), eine Erkrankung der Verdauungsorgane (gastrointestinale Erkrankungen (Zöliakie, Colitis ulcerosa), eine unzureichende Funktion der Bauchspeicheldrüse (Pankreasinsuffizienz), eine Stoffwechselstörung (Diabetes) diagnostiziert oder ausgeschlossen werden. Untergewicht kann jedoch auch völlig andere Ursachen haben. Stress oder Trauer schlagen vielen Menschen auf den Magen, sie vergessen zu essen oder es will einfach nichts mehr schmecken.

Therapie der Magersucht


Magersucht

Ziel einer Magersucht-Therapie ist, das Gewicht so zu stabilisieren, dass es nicht zu körperlichen Folgeschäden kommt oder diese eingedämmt werden. Begleitet wird die Gewichtszunahme von einer Psychotherapie. In speziellen Kliniken wird ein individueller Behandlungsplan für Menschen mit Magersucht aufgestellt. Bei akuter Lebensgefahr (BMI unterhalb von 15) findet die Behandlung zunächst stationär im Krankenhaus statt. Anorexie in den Griff zu bekommen ist ein langwieriger Prozess, der oft jahrelang andauert und weitere ambulante Behandlungen erfordert.

Psychotherapie

In der Psychotherapie lernen Magersüchtige in Einzel-, Gruppen- und/oder Familiensitzungen, ihre bisherigen Verhaltensmuster zu durchbrechen und ihren Körper wieder realistisch wahr zu nehmen. Sie sollten begreifen, dass ihr Selbstwertgefühl nicht allein vom Gewicht abhängt. Bei der Soziotherapie leben Magersüchtige in therapeutischen Wohngemeinschaften. Dort üben sie, Verantwortung für sich, ihre Mitbewohner und für bestimmte Aufgaben zu übernehmen. Ihr Tagesablauf bekommt feste Termine, an die sie sich halten müssen. Auch das familiäre Umfeld ist ausschlaggebend für den Therapieerfolg. Rückhalt von Freunden ist ebenso wichtig.

Ernährung

Für sich selbst ausreichend und gesund zu kochen, das Essen als Genuss und nicht als Muss zu sehen, ein Hungergefühl zuzulassen und ihm nachzugeben sind weitere Aufgaben, denen sich Magersüchtige während der Therapie und danach stellen müssen. Oft werden zwischen Arzt oder Therapeut und Patienten bestimmte Belohnungen abgesprochen, die die Magersüchtigen bekommen, wenn sie Erfolge bei der Gewichtszunahme erreichen. In schweren Fällen der Magersucht kann eine künstliche Ernährung nötig sein. Die Ernährungsumstellung verläuft schrittweise. Zuerst erfolgt eine langsame Steigerung der Nahrungsaufnahme mit Nahrungsmitteln in leicht verwertbarer Form. Das soll Unverträglichkeiten, die durch die Mangelernährung ausgelöst wurden, verhindern. Der Energiebedarf für die anschließende Basiskost wird so kalkuliert, dass für jeweils 10 Kilogramm Untergewicht ein Zuschlag von 20 Prozent des normalen Tagesbedarfs veranschlagt wird. Das sind dann etwa 2500-3000 kcal/Tag). Die Nahrung sollte reich an ungesättigten Fettsäuren und Kohlenhydraten sein und über 6 Mahlzeiten pro Tag verteilt werden. Weniger geeignet sind bähende Lebensmittel wie Hülsenfrüchte oder stark kohlensäurehaltige Getränke, fettarme und eiweißreiche Kost wie Magermilchprodukte sowie Fleisch und Wurstwaren, die einen hohen Anteil an sichtbarem Fett aufweisen.

Medikamente bei Magersucht


Magersucht

Eine Behandlung mit Antidepressiva kann nötig werden, wenn eine begleitende depressive Erkrankung vorliegt.
Bei der stationären Behandlung der Magersucht werden teilweise auch appetitsteigernde Medikamente mit dem Wirkstoff Cyproheptadin eingesetzt.
Vor allem bei chronischer Magersucht sowie bei Vegetarierinnen mit Magersucht kommt es oft zu einem Zinkmangel. In diesem Fall können Zink-Präparate eingenommen werden.

Bei Ausbleiben der Monatsblutung (Menses) an mindestens drei Menstruationszyklen kommen oft Östrogenpflaster zum Einsatz, um den Hormonspiegel zu erhöhen.

Prognose bei Magersucht


Magersucht

Den Teufelskreis der Magersucht zu durchbrechen ist ein langer und schwieriger Weg. Bei rund einem Viertel der Magersüchtigen bleibt die Magersucht chronisch bestehen. Etwa zehn Prozent sterben infolge der Anorexie an Unterernährung. Viele Magersüchtige erreichen nach einer Therapie zwar ihr Normalgewicht, kämpfen aber lebenslang damit es zu halten. Auch bessert sich bei ihnen die Körperwahrnehmung nur langsam. Die Rückfallquote ist bei Magersucht relativ hoch. Ebenso das Risiko, an einer anderen psychischen Störung wie etwa Depression oder an Alkoholsucht zu erkranken. Ein soziales Netzwerk, das die Magersüchtigen auffängt und auf ihrem Weg begleitet, ist daher neben der therapeutischen Hilfe auch nach der Gewichtszunahme sehr wichtig.

Hilfe bei Magersucht


Magersucht

Der erste Schritt im Kampf gegen die Anorexie ist für Magersüchtige, sich selbst einzugestehen, krank zu sein und Hilfe zu benötigen. Dazu brauchen sie jedoch auch Partner, Freunde und Familie, die es schaffen, ihnen eine Stütze zu sein, ohne überfürsorglich zu werden. Menschen mit Magersucht müssen lernen, die Verantwortung für ihren Körper zu übernehmen und ihre Leben wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Das schaffen sie besser, wenn ihr Umfeld Vertrauen in sie hat, sie loslässt, gleichzeitig aber in der Nähe ist und ihnen das Gefühl gibt, für sie da zu sein.

Partnerschaft

In der Partnerschaft sollte man seine Ängste offen aussprechen, allerdings ohne Vorschriften oder Vorwürfe zu machen. Lassen Sie sich von körperlichen Zurückweisungen nicht verunsichern und ziehen Sie sich nicht beleidigt zurück. Magersüchtige haben Probleme damit, sich berühren zu lassen. Sie hassen ihren Körper, wenn er ihnen Bedürfnisse signalisiert und sie Angst haben müssen, die Kontrolle zu verlieren. Seien Sie geduldig, sagen Sie Ihrer Partnerin, dass Sie sich Sorgen um ihre Gesundheit machen, weil Sie sie lieben. Zeigen Sie ihr, dass Sie für sie da sind und akzeptieren Sie ihr abweisendes Verhalten als Symptom ihrer Krankheit. Holen Sie sich Unterstützung von einer Beratungsstelle für Magersüchtige oder einer Selbsthilfegruppe für Angehörige von Anorexie-Patienten.

Eltern

Als Mutter eines Kindes oder Jugendlichen mit Magersucht sollten Sie sich frei machen von dem Gedanken, dass allein eine Gewichtszunahme schon ausreicht, um wieder gesund zu werden. Zwingen Sie Ihr Kind zu nichts. Sie sind kein Therapeut und können diese Aufgabe alleine nicht bewältigen! Versuchen Sie jedoch, mit Ihrem Kind über Ihre Sorgen um sein Wohlbefinden zu sprechen. Es ist normal, dass Ihr Kind mit Aggression oder Verleugnung reagiert, wenn Sie das Thema Essstörungen ansprechen. Beharren Sie dann nicht auf das Gespräch und vermeiden Sie es, Vorwürfe und Schuldzuweisungen zu machen. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie es lieben, unternehmen Sie etwas mit ihm. Ein Restaurantbesuch ist der falsche Ort, um mal wieder entspannt mit Ihrem Kind zu reden. Ein Spaziergang oder ein Ausflug zu einem Ziel seiner Wahl lockern können die Situation dagegen auflockern.
Unterstützen Sie Ihr Kind, wenn es sich zur Anorexie-Therapie entschließt, aber mischen Sie sich nicht ein. Stellen Sie keine Fragen zum Therapieverlauf, das könnte von Ihrem Kind als Kontrolle verstanden werden. Väter neigen oft dazu, die Magersucht als Phase zu bagatellisieren, die irgendwann schon wieder vergeht. Doch das ist nicht so. Versuchen auch Sie, etwas mit Ihrem Kind zu unternehmen und achten Sie darauf, bestimmte Schönheitsideale im TV nicht zu kritisieren, aber auch nicht zu idealisieren. Ganz wichtig ist, dass beide Elternteile sich bewusst werden, dass sie ihrem Kind nur dann wirklich helfen können, wenn sie sich nicht scheuen, selbst Hilfe in Anspruch nehmen.

Freunde und Kollegen

Sie sollten versuchen, den Kontakt zu einem Menschen mit
Magersucht nicht abbrechen zu lassen. Magersüchtige ziehen sich im Laufe der Erkrankung immer mehr zurück, sagen Verabredungen ab, melden sich schließlich gar nicht mehr. Lassen Sie sich davon nicht verunsichern. Suchen Sie Gesprächsthemen, die nichts mit Essen oder der Figur zu tun haben. Sagen Sie Ihrer Freundin/Kollegin, dass Sie sich Sorgen machen, sagen Sie ihr aber auch, was Sie an Ihr mögen. Halten Sie bei einem längeren Klinikaufenthalt den Kontakt und seien Sie bei der Rückkehr als Gesprächspartner zur Stelle.

Quellen

Redaktion/Bieni

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