Non-Hodgkin-Lymphom

Das Non-Hodgkin-Lymphom, bezeichnet alle bösartigen Erkrankungen des Lymphsystems die kein Morbus Hodgkin sind.

Community über Non-Hodgkin-Lymphom

Wir haben 1 Patienten Bericht zu der Krankheit Non-Hodgkin-Lymphom.

Prozentualer Anteil 0%100%
Durchschnittliche Größe in cm083
Durchschnittliches Gewicht in kg082
Durchschnittliches Alter in Jahren083
Durchschnittlicher BMIin kg/m20,00119,03

Andere Bezeichnungen für die Krankheit Non-Hodgkin-Lymphom

Non-Hodgkin-Lymphom

Bei Non-Hodgkin-Lymphom wurde bisher über folgende Medikamente berichtet:

Medikament%Bewertung (Durchschnitt)
Prednison100% (1 Bew.)

Bei Non-Hodgkin-Lymphom wurde bisher über folgende Wirkstoffe berichtet:

Wirkstoff%Bewertung (Durchschnitt)
Prednison100% (1 Bew.)

Fragen zur Kranheit Non-Hodgkin-Lymphom

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Folgende Berichte von Patienten liegen bisher vor

Patienten Berichte über die Anwendung von Prednison bei Non-Hodgkin-Lymphom

 

Prednison 100mg für Non-Hodgkin-Lymphom mit Sehkraftverlust

Bei hoher Dosierung während Chemotherapie nimmt Sehkraft ab !! Grauer Star ?Hatte Effekt schon vor 2 Jahren. Augenarzt sieht keinen Zusammenhang.

Prednison 100mg bei Non-Hodgkin-Lymphom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Prednison 100mgNon-Hodgkin-Lymphom5 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Bei hoher Dosierung während Chemotherapie nimmt Sehkraft ab !! Grauer Star ?Hatte Effekt schon vor 2 Jahren. Augenarzt sieht keinen Zusammenhang.

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Prednison

Patientendaten:

Geburtsjahr:1933 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):83 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):82
Geschlecht:männlich

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Weitere Bezeichnungen, die zu Non-Hodgkin-Lymphom gruppiert wurden

B-NHL Chemoth. R-CHOP, Hochmalignes Non-Hodgkin-Lymphom, Non Hodgin Lymphom, NON HODGKIN

Klassifikation nach ICD-10

C82.-Follikuläres Lymphom
C83.-Nicht follikuläres Lymphom
C84.-Reifzellige T/NK-Zell-Lymphome
C85.-Sonstige und nicht näher bezeichnete Typen des Non-Hodgkin-Lymphoms

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Non-Hodgkin-Lymphom Krankheit / Anwendungsgebiet - Wissen

Beschreibung


Im Gegensatz zu den Hodgkin-Lymphomen findet man beim Non-Hodgkin-Lymphom mikroskopisch keine sog. Sternberg-Reed-Riesenzellen innerhalb der typischerweise schmerzlos geschwollenen Lymphknoten. Das Non-Hodgkin-Lymphom tritt gehäuft bei über 50-jährigen auf und zeigt eine zunehmende Erkrankungswahrscheinlichkeit mit zunehmendem Alter. Mit einer Inzidenz von fünf bis zehn Neuerkrankungen pro Jahr und 100.000 Personen zählt es zu den seltenen Erkrankungen, wobei Männer 1,5mal häufiger betroffen sind als Frauen. Bei AIDS-Kranken kommt es zu einer bis zu eintausendmal höheren Neuerkrankungsrate pro Jahr und 100.000 Personen.

Ursachen


Die Ursachen der Non-Hodgkin-Lymphome konnten noch nicht hinreichend geklärt werden, diskutiert wird allerdings eine Beteiligung des Epstein-Barr-Virus, welches ursächlich an der Entstehung eines anderen Lymphoms, des Burkitt-Lymphoms beteiligt ist. Bei der Hälfte der betroffenen Patienten lässt sich das Virus in den Lymphomzellen nachweisen. Allerdings beträgt der Durchseuchungsgrad mit dem Virus bei 30-jährigen in Deutschland beinahe 95%. Da nicht bei allen Infizierten Lymphome auftreten, müssen andere, noch nicht entdeckte Mechanismen an der Entstehung der Erkrankung beteiligt sein.

Symptome


Typischerweise äußert sich ein ein beginnendes Non-Hodgkin-Lymphom durch schmerzlose Lymphknotenschwellungen, sog. Lymphadenopathien, an Hals und Brust. Diese müssen jedoch nicht immer auftreten und so zeigen sich bei 30-40% der Betroffenen unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Fieber, Gewichtsverlust und insbesondere Nachtschweiß. Ebenso kann eine Schwellung der Milz, eine sog. Splenomegalie bei einigen Patienten gefunden werden.
Klinisch wird das Non-Hodgkin-Lymphom nach der Ann-Arbor-Klassifikation von 1971 eingeteilt.
Stadium Befallsmuster der Lymphknoten
I Befall nur einer Lymphknotenregion
II1 Zwerchfells]], also entweder oberhalb oder unterhalb
II2 Befall von zwei nicht benachbarten oder mehr als zwei benachbarten Lymphknotenregionen oberhalb oder unterhalb des Zwerchfells
III Befall von Lymphknotenregionen oberhalb und unterhalb des Zwerchfells
IV disseminierter]] Befall von Lymphknoten und extralymphatischen Geweben

Diagnose


Eindeutig erkannt wird das Non-Hodgkin-Lymphom anhand der mikroskopischen Untersuchung einer Biopsie eines befallenen Lymphknotens. Zusammen mit modernen bildgebenden Verfahren kann so die Diagnose gestellt werden.

Therapie


Nachdem die Ausbreitung der Erkrankung mittels bildgebender Verfahren wie CT oder selten nach chirurgischer Inspektion via Laparoskopie (Bauchspiegelung) eingeschätzt wurde, kann entweder ausschließlich mit Chemotherapie oder kombiniert mit einer Bestrahlung therapiert werden.

Vorbeugen


Da über die auslösenden Faktoren nichts bekannt ist, kann keine Prävention erfolgen. Bekanntermaßen krebserregende Einflüsse wie Zigarettenrauchen, Belastung mit Chemikalien oder radioaktive Strahlung sollten ohnehin gemieden werden.

Prognose


Aufgrund der Fortschritte in der Entwicklung wirksamer Chemotherapien und immer genauerer Strahlentherapien kann mittlerweile ein Großteil der Non-Hodgkin-Lymphome geheilt werden. Entscheidend für die individuelle Prognose ist dabei das klinische Stadium nach ANN-ARBOR- Klassifikation bei Erstdiagnose, das Alter und der Zustand des Patienten sowie eventuelle Begleiterkrankungen.

Quellen


Böcker, Denk, Heitz, Moch: Pathologie, 4. Auflage
Brochert, Adam: Pathologie I: Von Fall zu Fall, 1. Auflage
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