Schilddrüsenüberfunktion

Bei der Schilddrüsenüberfunktion oder Hyperthyreose handelt es sich um eine zu hohe Menge an Schilddrüsenhormonen (T3, T4) im Blutsystem. Die Schilddrüsenhormone spielen eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel des Körpers und passen den Energiehaushalt der jeweiligen Ruhe- oder Anstrengungsphase an. Ein Überangebot von Schilddrüsenhormonen führt zu einem unangemessen hohen Energieverbrauch und führt somit zu Symptomen wie Nervosität, Schlafstörungen, Schwitzen, Gewichtsverlust.

Community über Schilddrüsenüberfunktion

Wir haben 41 Patienten Berichte zu der Krankheit Schilddrüsenüberfunktion.

Prozentualer Anteil 64%36%
Durchschnittliche Größe in cm168176
Durchschnittliches Gewicht in kg7177
Durchschnittliches Alter in Jahren4561
Durchschnittlicher BMIin kg/m225,0524,84

Andere Bezeichnungen für die Krankheit Schilddrüsenüberfunktion

Hyperthyreose, latente Hyperthyreose, Schilddrüsenüberfunktion

Bei Schilddrüsenüberfunktion wurde bisher über folgende Medikamente berichtet:

Medikament%Bewertung (Durchschnitt)
L-Thyroxin27% (14 Bew.)
Propycil 15% (6 Bew.)
L-Thyrox10% (3 Bew.)
Thiamazol7% (2 Bew.)
Thyronajod5% (1 Bew.)
Thyroxin5% (2 Bew.)
Beloc-Zok2%
Euthyrox2% (1 Bew.)
Irenat2% (1 Bew.)
Novothyral2% (3 Bew.)
Prothyrid2% (3 Bew.)
Thiovalone2% (1 Bew.)

Bei Schilddrüsenüberfunktion wurde bisher über folgende Wirkstoffe berichtet:

Wirkstoff%Bewertung (Durchschnitt)
Thyroxin49% (21 Bew.)
Propylthiouracil15% (6 Bew.)
Thiamazol7% (2 Bew.)
Kaliumiodid5% (1 Bew.)
Tixocortol2% (1 Bew.)
Natriumperchlorat2% (1 Bew.)
Natriumsalz2% (3 Bew.)
Liothyronin2% (3 Bew.)
Liothyronin hydrochlorid2% (3 Bew.)
Hydrochlorothiazid2%
Chlorhexidin2% (1 Bew.)
Metoprolol2%

Fragen zur Kranheit Schilddrüsenüberfunktion

alle Fragen zu Schilddrüsenüberfunktion

Folgende Berichte von Patienten liegen bisher vor

Patienten Berichte über die Anwendung von L-Thyroxin bei Schilddrüsenüberfunktion

 

L-Thyroxin für Schilddrüsenüberfunktion mit Gewichtszunahme, Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Kältegefühl

Ich nehme jetzt seit fast fast 2 Jahren das Medikament L-Thyroxin. Was soll ich sagen,.. 2 jahre und 20 Kilo mehr. Ich bin sehr unzufrieden deshalb. Früher habe ich Kleidergröße 34 gepasst heute suche ich bei 44. Was für ein Unterschied. Meine Symptome sind zum Teil besser geworden, aber seit...

L-Thyroxin bei Schilddrüsenüberfunktion

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
L-ThyroxinSchilddrüsenüberfunktion600 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Ich nehme jetzt seit fast fast 2 Jahren das Medikament L-Thyroxin. Was soll ich sagen,.. 2 jahre und 20 Kilo mehr. Ich bin sehr unzufrieden deshalb. Früher habe ich Kleidergröße 34 gepasst heute suche ich bei 44. Was für ein Unterschied. Meine Symptome sind zum Teil besser geworden, aber seit kurzem geht es mir wieder schlechter. Konzentrationsschwierigkeiten, ständige Müdigkeit und Lustlosigkeit bestimmen meinen Alltag. Auch friere ich wieder mehr.
Nächste Woche habe ich einen Termin bei einem Spezialisten. Ich hoffe, der kann mir helfen. Durch meine starke Gewichszunahme bin ich oft traurig, depressiv und aggressiv. Ich esse heut nicht mehr als früher. Manchmal stehe ich sogar hungrich wieder vom Tisch auf, weil ich einfach nicht möchte das es noch schlimmer wird. Aber ich habe das Gefühl ob ich esse oder nicht, dick werde ich trotzdem.
Ich hoffe auf meinen Arzt,... würde ich gerne berichten:)

Grüße an alle die auch leiden,

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Thyroxin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1990 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):169 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):79
Geschlecht:weiblich

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L-Thyroxin für Schilddrüsenüberfunktion mit keine Nebenwirkungen

Keine

L-Thyroxin bei Schilddrüsenüberfunktion

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
L-ThyroxinSchilddrüsenüberfunktion10 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Keine

Eingetragen am  als Datensatz 69510
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Thyroxin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1953 
Größe (cm):176 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):85
Geschlecht:männlich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Propycil bei Schilddrüsenüberfunktion

 

Propycil für Hyperthyreose mit keine Nebenwirkungen

Keine Nebenwirkungen

Propycil bei Hyperthyreose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Propycil Hyperthyreose3 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Keine Nebenwirkungen

Eingetragen am  als Datensatz 18133
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Propylthiouracil

Patientendaten:

Geburtsjahr:1952 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):160 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):60
Geschlecht:männlich

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Propycil für Schilddrüsenüberfunktion mit Kopfschmerzen, Übelkeit, Stuhlverfärbung, Leberwerterhöhung, Darmbeschwerden

Die Einnahme ist schwerlich da die Tabletten Gallebitter sind. Einmal musste ich mich davon übergeben. Wirkung zeigte sich bereits nach 6 Tagen. Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Übelkeit, Darmproblematik, Gelbfärbung des Stuhls, erhöhte Leberwerte.

Propycil bei Schilddrüsenüberfunktion

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Propycil Schilddrüsenüberfunktion17 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Die Einnahme ist schwerlich da die Tabletten Gallebitter sind. Einmal musste ich mich davon übergeben. Wirkung zeigte sich bereits nach 6 Tagen. Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Übelkeit, Darmproblematik, Gelbfärbung des Stuhls, erhöhte Leberwerte.

Eingetragen am  als Datensatz 71360
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , , ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Propylthiouracil

Patientendaten:

Geburtsjahr:1985 
Größe (cm):159 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):63
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von L-Thyrox bei Schilddrüsenüberfunktion

 

L-Thyrox für Blut-Hochdruck, Regless legs Syndrom, Chron. Schilddrüsenentzündung, latente Hyperthyreose, Hashimoto-Thyreoiditis mit Muskelzuckungen, Muskelkrämpfe, Parästhesien, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsstörungen, Fettstoffwechselstörung, Diabetes

unter der Einnahme von L-Thyroxín kam es zu Mißempfindungen in sämtlichen Muskelbereichen; begonnen hat es mit Muskelzucken in den Waden, bis hin zu Krämpfen; inzwischen kann man sagen, dass alle Muskelbereiche von dauernden Zuckungen betroffen sind, bis hin zu vereinzelten Krämpfen, in der...

L-Thyrox bei Chron. Schilddrüsenentzündung, latente Hyperthyreose, Hashimoto-Thyreoiditis; L-Dopa bei Regless legs Syndrom; Blopress bei Blut-Hochdruck

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
L-ThyroxChron. Schilddrüsenentzündung, latente Hyperthyreose, Hashimoto-Thyreoiditis7 Jahre
L-DopaRegless legs Syndrom10 Wochen
BlopressBlut-Hochdruck7 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

unter der Einnahme von L-Thyroxín kam es zu Mißempfindungen in sämtlichen Muskelbereichen; begonnen hat es mit Muskelzucken in den Waden, bis hin zu Krämpfen; inzwischen kann man sagen, dass alle Muskelbereiche von dauernden Zuckungen betroffen sind, bis hin zu vereinzelten Krämpfen, in der Hauptsache nachts, aber in zwischen auch am Tage; Taubheitsgefühl (Wattegefühl) an den Fußsohlen und den Zehen; habe Einschlaf- und Durchschlafprobleme (werde etwa alle 3 Std. wieder wach); von Tiefschlaf kann keine Rede mehr sein; bin folglich total unausgeruht; was möglicher Weise auch ursächlich für die Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit (so dass sie mich in meiner Lebensqualität beeinträchtigt) und Stimmungsschwankungen ist; in den 7 Jahren habe ich 30 kg, Tendenz steigend, an Körpergewicht zugenommen; mein Fett-/ sowie Zuckerstoffwechsel sind gestört;
2005 mußte ich mich einer Behandlung der Trigeminusneuralgie unterziehen, bin mir allerdings nicht sicher, ob dies im Zusammenhang mit L-Thyroxin steht;
inzwischen wurde RLS diagnostiziert und wird z. Z. mit L-Dopa comp. behandelt; habe jedoch soeben in Erfahrung gebracht, dass L-Thyroxin ein RLS verstärken bzw. auch auslösen kann;

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Wirkstoffe der Medikamente:

Thyroxin, Levodopa, Candesartan

Patientendaten:

Geburtsjahr:1955 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):165 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):90
Geschlecht:weiblich

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L-Thyrox für Schilddrüsenüberfunktion mit Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Stimmungsschwankungen, Depressionen

Sofort nach der ersten Einnahme starke Muskel- und Gelenkschmerzen, Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen. Hatte vorher nie solche Beschwerden und Arzt sagt es komme nicht von dem Medikament. Kenne mittlerweile mehr Personen, die auch darauf reagieren, aber welche Alternative gibt es?

L-Thyrox bei Schilddrüsenüberfunktion

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
L-ThyroxSchilddrüsenüberfunktion1 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Sofort nach der ersten Einnahme starke Muskel- und Gelenkschmerzen, Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen. Hatte vorher nie solche Beschwerden und Arzt sagt es komme nicht von dem Medikament. Kenne mittlerweile mehr Personen, die auch darauf reagieren, aber welche Alternative gibt es?

Eingetragen am  als Datensatz 15069
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Thyroxin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1964 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):170 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):57
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Thiamazol bei Schilddrüsenüberfunktion

 

Duotrav für Schilddrüsenüberfunktion, Glaukom mit Kreislaufstörungen, Hautausschlag, Schwindel

Hautallergie, Kreislaufstörungen, laute Herzschläge, Schwindelgefühl 30 Minuten nach der Einnahme, abends werden die Beschwerden geringer.

Duotrav bei Glaukom; Thiamazol bei Schilddrüsenüberfunktion

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
DuotravGlaukom2 Monate
ThiamazolSchilddrüsenüberfunktion5 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Hautallergie, Kreislaufstörungen, laute Herzschläge, Schwindelgefühl 30 Minuten nach der Einnahme, abends werden die Beschwerden geringer.

Eingetragen am  als Datensatz 3761
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Travoprost, Timolol, Thiamazol

Patientendaten:

Geburtsjahr:1942 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):172 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):70
Geschlecht:männlich

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Thiamazol für Schilddrüsenüberfunktion mit juckender Ausschlag

Habe schweren Ausschlag mit Juckreiz bekommen, kann nicht mehr schlafen bin ständig nur am Kratzen-

Thiamazol bei Schilddrüsenüberfunktion

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ThiamazolSchilddrüsenüberfunktion50 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Habe schweren Ausschlag mit Juckreiz bekommen, kann nicht mehr schlafen bin ständig nur am Kratzen-

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Thiamazol

Patientendaten:

Geburtsjahr:1984 
Größe (cm):175 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):68
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Thyronajod bei Schilddrüsenüberfunktion

 

Nebilet für Schilddrüsenüberfunktion, Bluthochdruck mit Gewichtszunahme, Hörsturz, Ohrengeräusche

permanente Gewichtszunahme trotz sportlicher Betätigung und Ernährungsumstellung, Hörsturz und Ohrgeräusche, wirkt beruhigend und entlastend.

Nebilet bei Bluthochdruck; Thyronajod bei Schilddrüsenüberfunktion

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
NebiletBluthochdruck2 Jahre
ThyronajodSchilddrüsenüberfunktion4 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

permanente Gewichtszunahme trotz sportlicher Betätigung und Ernährungsumstellung, Hörsturz und Ohrgeräusche, wirkt beruhigend und entlastend.

Eingetragen am  als Datensatz 4292
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Nebivolol, Thyroxin, Kaliumiodid

Patientendaten:

Geburtsjahr:1958 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):178 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):82
Geschlecht:männlich

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Thyronajod für Schilddrüsenüberfunktion mit keine Nebenwirkungen

Kann bei mir keine Nebenwirkungen feststellen.

Thyronajod bei Schilddrüsenüberfunktion

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ThyronajodSchilddrüsenüberfunktion14 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Kann bei mir keine Nebenwirkungen feststellen.

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Thyroxin, Kaliumiodid

Patientendaten:

Geburtsjahr:1946 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):183 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):85
Geschlecht:männlich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Thyroxin bei Schilddrüsenüberfunktion

 

Thyroxin für Schilddrüsenüberfunktion mit Gewichtszunahme, Hautrötung

..seit 2008 nehme ich L-Thyroxin zu mir und ich muss sagen,am Anfang war die Dosis sogar auf 150 mg und ist im Laufe der Zeit nach der Einstellung auf dieses Medikament (nach der Radio-Jod- Therapie ) auf 125 mg herab gesetzt worden.Seit einem gutem Jahr gibt es Hautprobleme im Gesicht...

Thyroxin bei Schilddrüsenüberfunktion

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ThyroxinSchilddrüsenüberfunktion7 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

..seit 2008 nehme ich L-Thyroxin zu mir und ich muss sagen,am Anfang war die Dosis sogar auf 150 mg und ist im Laufe der Zeit nach der Einstellung auf dieses Medikament (nach der Radio-Jod- Therapie ) auf 125 mg herab gesetzt worden.Seit einem gutem Jahr gibt es Hautprobleme im Gesicht (Rötungen,partielle Hautpartien sogar erhaben angeschwollen,dies aber nicht immer,manifestiert im Frühjahr und ab November).Einher geht aber auch die stetige Gewichtszunahme,trotz intensiver Bewegung,
d.h.:Radfahren,Gartenarbeit,Rasenmähen und Laufen. Es belastet doch sehr , denn es sind ganze 8 kg, wer weiß vielleicht kommt da noch mehr dazu.

Eingetragen am  als Datensatz 69875
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

,

Wirkstoffe der Medikamente:

Thyroxin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1944 
Größe (cm):172 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):85
Geschlecht:männlich

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Thyroxin für niedriger Thyroxin-Wert im Blutbild mit Extrasystolen

Habe jetzt Herzstolpern (ventrikuläre Extrasystolien), die mir nicht angenehm, um nicht zu sagen, angstmachend sind.

Thyroxin bei niedriger Thyroxin-Wert im Blutbild

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Thyroxinniedriger Thyroxin-Wert im Blutbild25 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Habe jetzt Herzstolpern (ventrikuläre Extrasystolien), die mir nicht angenehm, um nicht zu sagen, angstmachend sind.

Eingetragen am  als Datensatz 30076
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Thyroxin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1958 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):161 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):74
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Beloc-Zok bei Schilddrüsenüberfunktion

 

Beloc Zok 95 mg , tägl. 1-2 für Tachycardie, Hyperthyreose mit Heiserkeit, Stimmveränderung, Zittern, Engegefühl im Hals

Heiserkeit, tiefe Stimme, Kalte Hände und Füsse(zeitweise), Körperzittern, Engegefühl im Hals

Beloc Zok 95 mg , tägl. 1-2 bei Tachycardie, Hyperthyreose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Beloc Zok 95 mg , tägl. 1-2Tachycardie, Hyperthyreose9 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Heiserkeit, tiefe Stimme, Kalte Hände und Füsse(zeitweise), Körperzittern, Engegefühl im Hals

Eingetragen am  als Datensatz 5055
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

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Wirkstoffe der Medikamente:

Hydrochlorothiazid, Metoprolol

Patientendaten:

Geburtsjahr:1951 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):169 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):70
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Euthyrox bei Schilddrüsenüberfunktion

 

Euthyrox für Schilddrüsenüberfunktion mit Gewichtszunahme

Seit ich Eythyrox nehme, habe ich eine Gewichtszunahme von 10 KG. Ansonsten wirkt es gut. Nur frage ich mich, wie ich das Gewicht wieder runterbekomme.

Euthyrox bei Schilddrüsenüberfunktion

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
EuthyroxSchilddrüsenüberfunktion5 Jahre

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Seit ich Eythyrox nehme, habe ich eine Gewichtszunahme von 10 KG. Ansonsten wirkt es gut. Nur frage ich mich, wie ich das Gewicht wieder runterbekomme.

Eingetragen am  als Datensatz 46834
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Thyroxin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1972 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):165 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):78
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Irenat bei Schilddrüsenüberfunktion

 

Irenat Tropfen für Schilddrüsenüberfunktion mit juckender Ausschlag, Lymphknotenschwellung

Also ich habe Anfangs 3xtäglich 20tropfen genommen 1woche, dann aufgrund verschlechterten Blutwerten 3x30tropfen täglich 2wochen. Ab der 3.woche schlimmen Hautausschlag Pusteln erstmal ohne Juckreiz. Tropfen dann noch 2tage 3x20tropfen genommen, der Ausschlag wurde als schlimmer. Tropfen nur noch...

Irenat Tropfen bei Schilddrüsenüberfunktion

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Irenat TropfenSchilddrüsenüberfunktion21 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Also ich habe Anfangs 3xtäglich 20tropfen genommen 1woche, dann aufgrund verschlechterten Blutwerten 3x30tropfen täglich 2wochen. Ab der 3.woche schlimmen Hautausschlag Pusteln erstmal ohne Juckreiz. Tropfen dann noch 2tage 3x20tropfen genommen, der Ausschlag wurde als schlimmer. Tropfen nur noch 2täglich,Ausschlag wurde trotzdem als mehr. Anfangs hatte ich ihn nur auf der Brust, dann bis zum Bauch, später hatte ich ihn überall und dann juckte es auch noch furchtbar. Am 26.tag setzte ich sie ab. Und nahm 7tage garnichts. Versuchte es dann erneut mit 2x 10tropfen, nach der 1.einnahme 10tropfen wieder Ausschlag bis zum Bauch und an den Armen. Dann setzte ich sie komplett ab. Dazu hatte ich sehr wenig weiße Blutkörperchen und eine schmerzhafte Lymphknotenschwellung. Mein Arzt sagte einen viralen Infekt. War aber nicht Erkältet.

Eingetragen am  als Datensatz 70518
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

,

Wirkstoffe der Medikamente:

Natriumperchlorat

Patientendaten:

Geburtsjahr:1984 
Größe (cm):165 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):50
Geschlecht:weiblich

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Patienten Berichte über die Anwendung von Novothyral bei Schilddrüsenüberfunktion

 

L-Thyroxin für Schilddrüsenüberfunktion, Schilddrüsenüberfunktion, Schilddrüsenüberfunktion mit keine Nebenwirkungen

Bis jetzt helfen mir die Medis.

L-Thyroxin bei Schilddrüsenüberfunktion; Novothyral bei Schilddrüsenüberfunktion; Prothyrid bei Schilddrüsenüberfunktion

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
L-ThyroxinSchilddrüsenüberfunktion-
NovothyralSchilddrüsenüberfunktion-
ProthyridSchilddrüsenüberfunktion-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Bis jetzt helfen mir die Medis.

Eingetragen am  als Datensatz 30027
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Thyroxin, Liothyronin, Natriumsalz, Liothyronin hydrochlorid

Patientendaten:

Geburtsjahr:- Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):- Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht:-

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Patienten Berichte über die Anwendung von Prothyrid bei Schilddrüsenüberfunktion

 

L-Thyroxin für Schilddrüsenüberfunktion, Schilddrüsenüberfunktion, Schilddrüsenüberfunktion mit keine Nebenwirkungen

Bis jetzt helfen mir die Medis.

L-Thyroxin bei Schilddrüsenüberfunktion; Novothyral bei Schilddrüsenüberfunktion; Prothyrid bei Schilddrüsenüberfunktion

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
L-ThyroxinSchilddrüsenüberfunktion-
NovothyralSchilddrüsenüberfunktion-
ProthyridSchilddrüsenüberfunktion-

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Bis jetzt helfen mir die Medis.

Eingetragen am  als Datensatz 30027
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Thyroxin, Liothyronin, Natriumsalz, Liothyronin hydrochlorid

Patientendaten:

Geburtsjahr:- Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):- Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht:-

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Patienten Berichte über die Anwendung von Thiovalone bei Schilddrüsenüberfunktion

 

Thiovalone für Schilddrüsenüberfunktion mit Kopfschmerzen, Hautausschlag, Juckreiz

Angefangen mit 20mg sollte ich 2 Wo. später die Tabletten halbieren. Da dies nur schwer möglich ist aufgrund der kleinen Größe bekam ich 10mg Tbl. Weitere 2 Wo. später sollte ich auch diese wieder teilen, was so gut wie aufgrund der Größe unmöglich ist. Häufige Kopfschmerzen, schuppenartiger...

Thiovalone bei Schilddrüsenüberfunktion

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
ThiovaloneSchilddrüsenüberfunktion45 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Angefangen mit 20mg sollte ich 2 Wo. später die Tabletten halbieren. Da dies nur schwer möglich ist aufgrund der kleinen Größe bekam ich 10mg Tbl. Weitere 2 Wo. später sollte ich auch diese wieder teilen, was so gut wie aufgrund der Größe unmöglich ist.

Häufige Kopfschmerzen, schuppenartiger Hautausschlag und permanenter Juckreiz stellten sich nach 5 Wochen ein.

Eingetragen am  als Datensatz 8732
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Chlorhexidin, Tixocortol

Patientendaten:

Geburtsjahr:1965 Die Nebenwirkung dauert an
Größe (cm):165 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):55
Geschlecht:weiblich

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Weitere Bezeichnungen, die zu Schilddrüsenüberfunktion gruppiert wurden

10 mg SD Überfunktion, Hyperthyreose (nach Radiojodtherapie gebessert), Hypertyreose, latente Hyperthxreose, niedriger Thyroxin-Wert im Blutbild, Schilddrüsen ÜF, schilddrüsen-überfunkt.diab., Schilddrüsenüberf.Bypas Herz etc., Schilddrüsenüberfunktion / behandelt, Schilddrüsenüberfunktion 50mg (Schludere mittlerweile bei der einnahme )

Klassifikation nach ICD-10

E05.0Hyperthyreose mit diffuser Struma
E05.1Hyperthyreose mit toxischem solitärem Schilddrüsenknoten
E05.2Hyperthyreose mit toxischer mehrknotiger Struma
E05.3Hyperthyreose durch ektopisches Schilddrüsengewebe
E05.4Hyperthyreosis factitia
E05.5Thyreotoxische Krise
E05.8Sonstige Hyperthyreose
E05.9Hyperthyreose, nicht näher bezeichnet

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Schilddrüsenüberfunktion Krankheit / Anwendungsgebiet - Wissen

Ursachen


Zu einer Schilddrüsenüberfunktion kommt es durch eine vermehrte Produktion und/oder Freisetzung von Schilddrüsenhormonen aus der Schilddrüse oder durch die Einnahme einer zu hohen Medikamentendosis an Schilddrüsenhormonen.

Schilddrüsenautonomie


Wenn sich einzelne Teile des Schilddrüsengewebes verselbstständigen und nicht mehr auf den Regelkreis des Körpers zur Ausschüttung von Schilddrüsenhormon reagieren spricht man von einer Schilddrüsenautonomie. Solche Bereiche werden heiße Knoten genannt, da sie selbsttätig Schilddrüsenhormone produzieren. Man unterscheidet eine unifokale Autonomie (ein heißer Knoten), eine multifokale Autonomie (mehrere heiße Knoten) und eine disseminierte Autonomie (zahlreich verstreute autonome Areale).

Eine Schilddrüsenautonomie bildet sich bevorzugt in Gebieten mit Jodmangel aus, da Jod zur Produktion von Schilddrüsenhormonen benötigt wird und ein Mangel an Jod einen Wachstumsreiz für die Schilddrüse setzt. Im Rahmen dieses Wachstums bilden sich gehäuft autonome Areale aus. Die Mehrzahl der Schilddrüsenautonomien bildet sich im höheren Lebensalter.

Bei einer Autonomie der Schilddrüse kommt es nicht zwangsläufig sofort zu einer Hyperthyreose, da das übrige Schilddrüsengewebe so geregelt wird, dass es sehr wenig Hormon produziert und somit wieder eine dem Bedarf angepasste Hormonmenge resultiert. Allerdings kann es bei plötzlicher Jodzufuhr in großen Mengen (z.B. Röntgenkontrastmittel) zu einer Schilddrüsenüberfunktion kommen. Dabei spielen die Mengen an Jod in Nahrungsmitteln (Jodsalz, Seefisch) in der Regel keine Rolle.

Autoimmunhyperthyreose


Auch eine Autoimmunerkrankung (Immunsystem greift körpereigene Zellen an) kann zu einer Störung der Schilddrüsenhormonausschüttung führen.

Morbus Basedow


Es werden Antikörper gebildet, die gegen den TSH-Rezeptor (thyroideastimulierender Rezeptor) der Schilddrüse gerichtet sind und auf diesen stimulierend wirken. Diese Antikörper werden als TRAK (TSH-Rezeptor-Autoantikörper) bezeichnet. Bei Stimulation des TSH-Rezeptor wird die Produktion und Freisetzung von Schilddrüsenhormonen angekurbelt, was zu einem erhöhten Schilddrüsenhormonspiegel im Blut und somit zu den Symptomen einer Hyperthyreose führt.

In Gebieten, in denen kein Jodmangel herrscht ist die Basedow-Erkrankung die häufigste Ursache für eine Schilddrüsenüberfunktion. Frauen sind 5 mal häufiger betroffen als Männer und es erkranken in der Regel jüngere Patienten (zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr). Zwei Drittel der Betroffenen erkranken nach dem 35. Lebensjahr.

Hashimoto-Thyreoiditis


Gegen die Schilddrüse gerichtete Antikörper bewirken eine Entzündung und Zerstörung von Schilddrüsengewebe. Dies führt im langfristigen Verlauf zu einem Mangel an Schilddrüsenfunktion, also einer Schilddrüsenunterfunktion. Zu Beginn der Erkrankung oder vorübergehend kann eine Schilddrüsenüberfunktion vorliegen, wenn viel gespeichertes Hormon freigesetzt wird bei der Zerstörung der Zellen.

Thyreoiditis


Bei einer Entzündung der Schilddrüse, einer sogenannten Thyreoiditis, kann es vorübergehend zu einer Stoffwechselsituation mit Schilddrüsenüberfunktion kommen, wenn viele Zellen zugrunde gehen und viele Schilddrüsenhormone freigesetzt werden.

Seltene Ursachen


In seltenen Fällen kommt es zu einer Hyperthyreose aufgrund der Einnahme einer zu hohen Dosis von Schilddrüsenhormonen. Weiterhin kann ein hormonproduzierender Tumor in der Schilddrüse der Auslöser sein. Den Anreiz zur Ausschüttung von Schilddrüsenhormonen setzt vor allem das in der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) produzierte TSH (thyroideastimulierendes Hormon). Ein Tumor in diesem Bereich des Gehirnes kann also ebenfalls zu einer Schilddrüsenüberfunktion führen, genauso wie ein Tumor in einem anderen Körperteil, welcher in der Lage ist TSH zu produzieren.

Symptome


Das klinische Erscheinungsbild der Schilddrüsenüberfunktion ist sehr vielfältig und kann von Person zu Person sehr unterschiedlich sein. Aus diesem Grund ist die Diagnosestellung unter Umständen schwierig. Bei älteren Personen überwiegen oftmals die herzspezifischen Symptome während bei jüngeren Patienten vorwiegend die vegetativen Symptome (psychomotorische Unruhe, Schwitzen, etc.) auftreten.

Typische Symptome sind:

  • Psychomotorische Unruhe (gesteigerte Nervosität, Gereiztheit, Schlaflosigkeit, feinschlägiger Tremor (Zittern) der ausgestreckten Finger)
  • Sinustachykardie (gesteigerte Herzfrequenz, eventuell zusätzlich Herzrhythmusstörung wie z.B. Vorhofflimmern oder Extrasystolen)
  • Gewichtsverlust trotz gesteigertem Appetit
  • Wärmeintoleranz (Schweißausbrüche, eventuell subfebrile Temperaturen)
  • Gesteigerte Stuhlfrequenz (Durchfälle, in manchen Fällen aber auch Verstopfung)
  • Struma (vergrößerte Schilddrüse; in 70-90 % der Fällen)
  • Warme, feuchte Haut, brüchige Fingernägel und weiches, dünnes Haar
  • Myopathie (Schwäche der Oberschenkelmuskulatur, Erschöpfung, Kraftlosigkeit)
  • eventuell Osteoporose (Knochenschwund), erhöhter Blutzucker (durch gesteigerten Stoffwechsel), Fettleber, Zyklusstörungen (verlängerte Monatsblutung, Unfruchtbarkeit)

Beim Morbus Basedow können zusätzlich auftreten:

  • Endokrine Orbitopathie (Hervortreten der Augen), auch als Exophthalmus bezeichnet
  • Prätibiales Myxödem (derbe Hautveränderung an der Vorderseite des Unterschenkels)
  • Akropachie (keulenförmige Auftreibung der Finger- und Zehenendglieder)

Typisch für den Morbus Basedow ist die Kombination von Struma, Exophthalmus und Tachykardie (Herzrasen), welche in 50 % der Fälle anzutreffen ist. Man spricht hierbei von der Merseburger Trias des Morbus Basedow.

Bei der thyreotoxischen Krise (Maximalform der Schilddrüsenüberfunktion) werden drei Stadien unterschieden und es kommt zu folgenden Symptomen:

Stadium1:

  • Tachykardie (Herzrasen) bis > 150/min
  • Arrythmie (Herzrhythmusstörungen)
  • Fieber bis 41 °C, Schwitzen, Exsikkose (Austrocknung)
  • Psychomotorische Unruhe, Angst, Tremor (Zittern)
  • Erbrechen, Durchfälle
  • Muskelschwäche

Stadium 2:
zusätzlich Bewusstseinsstörung oder Desorientiertheit

Stadium 3:
zusätzlich Koma und eventuell Kreislaufversagen

Diagnose


Zur Diagnosefindung einer Schilddrüsenüberfunktion ist die Anamnese (Arzt-Patienten-Gespräch) hinsichtlich vorangegangener Jodeinnahme (Medikamente, Röntgenkontrastmittel) und der vorhandenen Symptome besonders zu beachten.
Weitere Hinweise liefert das Labor: ein erniedrigtes TSH (kompensatorisch runter reguliert) und/oder erhöhte Werte für die Schilddrüsenhormone T3 und T4 (in der Regel werden die freien, ungebundenen Hormone bestimmt, die als fT3 und fT4 bezeichnet werden). Im Anfangsstadium können die Schilddrüsenhormone noch normale Werte haben, da der Kompensationsmechanismus des Körpers dann noch funktioniert (latente Hyperthyreose). Deshalb ist immer der Wert des Steuerhormons TSH zu bestimmen, welches auf zu Beginn der Erkrankung schon eine Erniedrigung zeigt.

Zur Bestimmung der Ursache kann der Ultraschall eingesetzt werden um Schilddrüsenautonomien, also heiße Knoten, oder das im Ultraschall typische Bild eines Morbus Basedow nachzuweisen. Zur Bestätigung des Morbus Basedow dient der Nachweis von Antikörpern im Blutsystem. Weiterhin kann die Szintigrafie der Schilddrüse hilfreich sein zur Einordnung der Schilddrüsenüberfunktion.

Zu einer Überfunktion aufgrund einer zu hoch dosierten Einnahme von Schilddrüsenhormonen kann es durch versehentlich zusätzliche Medikamenteneinnahme, einer falsch verordneten Dosis oder durch einen beabsichtigten Missbrauch durch den Patienten kommen. Letzteres geschieht gelegentlich im Rahmen einer gewollten Gewichtsabnahme. Von dieser Maßnahme ist jedoch dringend abzuraten, da sich erhebliche Auswirkungen auf den Körper ergeben bei einer Schilddrüsenüberfunktion. Diese Ursache lässt sich in der Regel durch ein einfühlsames Gespräch und Diskrepanzen in den Laborwerten erkennen.

Therapie


Die Therapie richtet sich nach der Ursache der Schilddrüsenüberfunktion und dem Alter des Betroffenen. In Frage kommen medikamentöse, operative oder nuklearmedizinische Therapieverfahren.

Medikamentöse thyreostatische Therapie


Der Sinn einer thyreostatischen Therapie ist die Hemmung der Schilddrüsenfunktion (Hormonproduktion). Jede Hyperthyreose wird vorerst bis zum Erreichen von normalen Schilddrüsenhormonwerten mit dieser Sorte von Medikamenten behandelt. Erst dann werden andere Therapiemöglichkeiten angewandt um die Erkrankung zu therapieren. Bei einem Morbus Basedow wird ungefähr 1 Jahr mit einem thyreostatischem Medikament behandelt und anschließend ein Auslassversuch gestartet. Kommt es anschließend wieder zu einer Schilddrüsenüberfunktion wird eine Operation oder eine Radiojodtherapie durchgeführt. Da die Wirkung dieser Medikamente erst verzögert eintritt können vorübergehend andere Medikamente eingesetzt werden um die Symptome zu lindern, wie z.B. ein β-Blocker zur Vermeidung von Herzrasen.
Häufig verwendete Thyreostatika bei der Schilddrüsenüberfunktion sind Carbimazol, Thiamazol oder Irenat.

Operative Therapie


Es wird erst operiert, wenn eine normale Stoffwechselsituation (normale Werte der Schilddrüsenhormone) durch eine medikamentöse thyreostatische Vorbehandlung erreicht wurde. Eine Operation wird durchgeführt bei stark vergrößerten Schilddrüsen, bei Verdrängungserscheinungen (z.B. Schluckbeschwerden) oder bei Verdacht auf einen Krebs in der Schilddrüse. Beim Morbus Basedow wird eine Fasttotalentfernung und bei einem Krebsverdacht eine Totalentfernung der Schilddrüse durchgeführt. Nach der Operation ist eine lebenslange Gabe von Schilddrüsenhormonen notwendig um nicht eine Schilddrüsenunterfunktion zu bekommen. Typische Operationskomplikationen sind eine Rekurrensparese (Lähmung des Nervus recurrens, führt zu Heiserkeit), Nachblutungen oder bei Verletzung oder versehentlicher Entfernung der Nebenschilddrüsen zu einer Nebenschilddrüsenunterfunktion. Vorübergehend kommt es nach der Operation häufig zu einem Kribbeln der Finger, welches in der Regel nach ein paar Tagen wieder verschwindet und auf eine vorübergehende Minderfunktion der Nebenschilddrüsen zurückzuführen ist.

Radiojodtherapie


Da Jod nur von den Schilddrüsenzellen aufgenommen wird kann man das Schilddrüsengewebe auch durch die Verabreichung von radioaktivem Jod zerstören ohne dabei andere Organe zu gefährden. Die Therapie wird erst nach einer Vorbehandlung mit einem thyreostatischen Medikament begonnen wenn normale Werte für die Schilddrüsenhormone vorliegen. Da die Radiojodtherapie erst nach Wochen zu wirken beginnt muss sowohl vorher, als auch nacher eine Thyreostatikaeinnahme erfolgen. Die Radiojodtherapie ist ein Verfahren mit wenigen Nebenwirkungen und kann daher auch gut bei älteren Personen eingesetzt werden oder wenn ein Patient einer Operation nicht ausgesetzt werden kann. Weiterhin kann sie auch nach erfolgter operativer Schilddrüsenentfernung eingesetzt werden, falls Restgewebe vorhanden geblieben ist und wieder zu einer Schilddrüsenüberfunktion geführt hat. Auch beim Morbus Basedow oder bei Schilddrüsenautonomien wird die Radiojodtherapie erfolgreich angewandt. Nach dieser Therapie müssen lebenslang Schilddrüsenhormone eingenommen werden zur Verhinderung einer Schilddrüsenunterfunktion.

Komplikationen


Im Extremfall kommt es zu einer thyreotoxischen Krise, die mit Koma einhergehen und unbehandelt zum Tod führen kann. Dies geschieht häufig spontan bei Personen mit einer Schilddrüsenüberfunktion nach Jodaufnahme (Medikamente, Röntgenkontrastmittel) oder nach Absetzen einer thyreostatischen Therapie. Die Behandlung erfolgt immer auf der Intensivstation. Eine Hemmung der Hormonproduktion wird durch die Gabe des Thyreostatikums Thiamazol erreicht und bei bedrohlichen Krankheitszuständen kann auch eine notfallmäßige operative Entfernung der Schilddrüse notwendig sein. Weitere Maßnahmen beinhalten den Flüssigkeits-, Elektrolyt- und Kalorienersatz und die Gabe von Glucokortikoiden (Kortison) zur Besserung der bestehenden Symptome.

Quellen:

  • Greten, Heiner: Innere Medizin. Verstehen - Lernen - Anwenden. 12. Auflage. Stuttgart: Thieme, 2005
  • Herold, Gerd: Innere Medizin. 2007

Verfasserin:
Judith Kroll

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