Thrombose

Die Thrombose oder auch tiefe Venenthrombose ist eine intravasale lokalisierte Gerinnung von Blutbestandteilen. Sie birgt die Gefahr einer Lungenembolie und des postthrombotischen Syndroms mit einer chronisch-venösen Insuffizienz. Das Risiko, an einer Thrombose zu erkranken ist von Alter und Risikofaktoren abhängig, oft tritt sie bei Immobilisation, bei der Therapie mit Ovulationshemmern - gerade in Verbindung mit Rauchen - , bei Gerinnungsstörungen und bei Tumorerkrankungen auf. Klinisch äussert sie sich in Schwellung, Überwärmung und Druckempfindlichkeit des betreffenden Bereiches und in muskelkaterähnlichen Schmerzen.

Eine ‘‘Thrombose, tiefe Venenthrombose oder auch Phlebothrombose, ist eine Gerinnseöbildung in einer tiefen, innerhalb der Muskelfaszien liegenden Vene, die den Gefäßabschnitt teilweise, oder komplett einengt, was zu einer Abflussbehinderung des Blutes zum Herzen führt. Von einer Thrombose sind Menschen im höheren Lebensalter häufiger betroffen als jüngere. Bei bis zu einem Drittel aller durchgeführten Autopsien finden sich ausgedehnte Bein- und Beckenvenenthrombosen. Am häufigsten finden sich Thrombosen in den tiefen Bein- und Beckenvenen. Seltener sind die in den Arm- und Schultervenen lokalisiert.

Community über Thrombose

Wir haben 289 Patienten Berichte zu der Krankheit Thrombose.

Prozentualer Anteil 71%29%
Durchschnittliche Größe in cm168181
Durchschnittliches Gewicht in kg7590
Durchschnittliches Alter in Jahren4457
Durchschnittlicher BMIin kg/m226,5727,44

Andere Bezeichnungen für die Krankheit Thrombose

3-Etagen-Thrombose, Beckenvenenthrombose, Beinvenenthrombose, Blutgerinnsel, Carotisthrombose, Oberarmthrombose, Sinusvenenthrombose, Thrombose, Tiefe Becken-Beinvenenthrombose, Tiefe Beckenvenenthrombose, Tiefe Beinvenenthrombose, Zentralvenentrombose

Bei Thrombose wurde bisher über folgende Medikamente berichtet:

MedikamentHäufigkeitBewertung (Durchschnitt)
Marcumar44% (104 Bew.)
xarelto14% (42 Bew.)
Falithrom11% (28 Bew.)
Clexane6% (14 Bew.)
Mono-Embolex3% (10 Bew.)
Cerazette3% (8 Bew.)
Fraxiparin3% (6 Bew.)
Pradaxa2% (5 Bew.)
ASS1% (6 Bew.)
Marcuphen-CT1% (3 Bew.)
Mirena1% (3 Bew.)
Arixtra<1% (2 Bew.)
Heparin<1% (1 Bew.)
Aspirin<1% (1 Bew.)
Bella HEXAL<1% (1 Bew.)
Certoparin-Natrium<1% (1 Bew.)
Crestor<1% (1 Bew.)
Faktu Akut<1% (1 Bew.)
HAES-Infusion<1%
alle 30 Medikamente gegen Thrombose

Bei Thrombose wurde bisher über folgende Wirkstoffe berichtet:

WirkstoffHäufigkeitBewertung (Durchschnitt)
Phenprocoumon56% (136 Bew.)
Rivaroxaban14% (42 Bew.)
Enoxaparin6% (14 Bew.)
Certoparin3% (10 Bew.)
Desogestrel3% (8 Bew.)
Nadroparin3% (6 Bew.)
Dabigatran etexilat mesilat2% (5 Bew.)
Acetylsalicylsäure2% (8 Bew.)
Levonorgestrel1% (3 Bew.)
Ethinylestradiol<1% (2 Bew.)
Fondaparinux<1% (2 Bew.)
Buprenorphin<1% (4 Bew.)
Heparin<1% (1 Bew.)
Acenocoumarol<1% (1 Bew.)
Ibuprofen<1% (1 Bew.)
Hydroxyethylstärke<1%
Cyproteron<1% (1 Bew.)
Rosuvastatin<1% (1 Bew.)
Clopidogrel<1%
alle 28 Wirkstoffe gegen Thrombose

Fragen zur Kranheit Thrombose

alle Fragen zu Thrombose

Folgende Berichte von Patienten liegen bisher vor

Patienten Berichte über die Anwendung von Marcumar bei Thrombose

 

Marcumar für Thrombose mit Hautveränderungen

Nach zweimaliger TVT im re. US und Faktor V Defekt nehme ich seit 8 Jahren Marcumar. Ich betreibe regelmäßig Sport und hatte bisher keinerlei Probleme. Weder Gewichtszunahme oder sonstige Beschwerden. Ob meine zunehmende Glatze damit zu tun hat, kann ich nicht sagen. Der Gerinnungsgtest wird im 6-wöchigem Abstand durchgeführt und zeigt meist konstante Werte, gelegentliche Abweichungen sind möglich ( zu viel Vit.K im Essen oder zu hoher Alkoholkonsum). In letzter Zeit kam es zu einer geringfügigen Hautveränderung im Bereich des re.US, jedoch mit Salben gut behandelt. Bei längeren Reisen bzw. Autofahrten trage ich einen Kompressionssttrumpf wodurch eine Anschwellung des US vermieden werden kann.mehr

 

Marcumar für Thrombose mit keine Nebenwirkungen

Ich kann schlecht schlafen. Sonst habe ich keine Nebenwirkungen.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von xarelto bei Thrombose

 

xarelto für Thrombose, Tiefe Beinvenenthrombose mit keine Nebenwirkungen

Ich benutze nun Xeralto schon rund 360 Tage, keinerlei Nebenwirkungen. Auch nach Flügen in´s Ausland nicht. Keinerlei beobachte Mehrblutung nach Blutentnahmen oder auch Verletzungen. Zuletzt große Hautabschürfung am Ellenbogen. Keinerlei Mehrblutung. Sofort Grundbildung usw. usw.
Meine Thrombose habe ich 6 Monat nach einer Schlauchmagenoperation bekommen. Sehe aber keinen Zusammenhang. Eher, dass ich zu wenig trinken kann, weil nur noch Magen von rund 200 ccm. Wie es weitergeht ist mir unbekannt. Uniklinik München betreut mich bestens. Will aber weg von Medikamten, habe noch nie welche genommen. 72 kg abgenommen in 16 Monaten. Vielleicht das ein Zusammenhang zur Thrombose, aber Xeralto macht mir überhaupt keine Probleme. Fühle mich…mehr

 

xarelto für Thrombose mit Schwitzen

Seitdem ich nun seit etwas über einem Jahr täglich 20mg Xarelto nehme, habe ich immer noch Probleme mit starkem schwitzen (Hände, Rücken, Gesicht und Achseln), auch im Winter, sodass ich oft nur im T-Shirt draußen war. Auf der anderen Seite ist mir im späten Frühling oft kalt (im Hochsommer ist das Schwitzen jedoch wieder verstärkt). Ebenso hab ich unreine Haut bekommen. Ansonsten Verträge ich das Medikament aber sehr gut und hatte auch nie ernste Nebenwirkungen.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Falithrom bei Thrombose

 

Falithrom für Thrombose mit Thrombosen, Haarausfall, Gewichtsprobleme, Kopfschmerzen, Nasenbluten

Nach meiner Schwangerschaft mit 42 wieder mit der Pille angefangen.
Nach 4 Wochen eine Thrombose.Jetzt nehme ich auch das Falihrom.
Habe auch Haarausfall,Gewichtsprobleme,sehr oft Kopfschmerzen.
Nasenbutenmehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Clexane bei Thrombose

 

Clexane 8000 anti-Xa IU /0,8 ml (N1) für Thrombose Bein links Unterschenklel mit keine Nebenwirkungen

Meine Thrombose im Bein wurde mit Clexane 8000 anti-Xa IU/0,8 ml Fertigspritzen behandelt. Am ersten Tag wurde alle 8 Stunden je eine Spritze in das Bauchfettgewebe unter die Haut gespritzt. Beginn am 1. Tag Mittags 12:00 Uhr dann Abends 20:00 Uhr und dann am darauffolgenen Tag um 08:00 Uhr. Dann jeweils Abends 20:00 Uhr und Morgens 08:00 Uhr je eine Spritze unter die Haut im Bauch, 14 Tage lang. Bereits nach den ersten drei Spritzen trat eine deutliche Verbesserung ein. Das Bein wurde in dieser Zeit hoch gelegt und eine ruhige Schonhaltung eingehalten. Die Schwellung klang ab und die Schmerzen liessen nach und nach innerhalb drei Tage nach. Zu meiner Person: Männlich, 51 Jahre, Gewicht von 135 Kg bei einer Körpergröße von 1,95 cm. Beruf:…mehr

 

clexane für 4-etagen bein-beckenvenen thrombose mit juckender Ausschlag

Bis lang habe ich gute Erfahrungen mit Clexane 0,6 gemacht.
Die Nebenwirkungen sind auch bei mir bekannt, wie Juckreiz und Hautausschlag. Ich danke euch für eure Erfahrungsberichte.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Mono-Embolex bei Thrombose

 

Mono-Embolex für 3-Etagen-Thrombose mit keine Nebenwirkungen

Ich habe nun meine zweite 3-Etagen-Thrombose bekommen, innerhalb von 2 Jahren.
Ich bin im 3 Monat schwanger und daher kommt bei mir Marcumar nicht in Frage.
Spritze morgens und abends Mono Embolex.
Habe seit dem so ein komisches Gefühl im Brustkorb und Stiche in der Herzgegend.
Mein Arzt besteht auf einer wö. Blutprobe.
Falls ich die Spritzen nicht vertrage...mehr

 

Mono-Embolex8000 für Tumorbedingte 4 Etagenthrombose mit Brennen an der Injektionsstelle

Keine ab und zu brennen an der Einstichstelle je nach dem wie ich gespritzt habemehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Cerazette bei Thrombose

 

Cerazette für Thrombose mit Gewichtszunahme, Heißhungerattacken, Antriebslosigkeit, Pickel, Libidoverlust

Ich hatte im Mai 2010 leider eine tiefe Venenthrombose und durfte deshalb nur noch die Cerazette nehmen. Anfangs war ich sehr glücklich, weil ich die Regel nicht mehr hatte und ich damit sowieso immer schon Probleme hatte. Ich habe leider alle Nebenwirkungen bekommen, die man sich nur vorstellen kann. Das Schlimmste ist die Gewichtszunahme. Ich habe seit Beginn der Einnahme 25 Kilo zugenommen. Der Heißhunger war unglaublich. Ich habe auf nichts mehr Lust, alles ist so anstrengend und lähmend. Ich bekam Pickel, die schlimm aussahen und auch sehr sehr unangenehm waren. Lust auf Sex war komplett verschwunden.
Ich kann sie leider nicht empfehlen, da es mir unter der Einnahme wirklich mehr als schlecht ging. Ich werde sie jetzt absetzen und…mehr

 

Cerazette für Thromboseneigung mit Dauerblutungen

Nehme seit 2 jahren die cerazette und habe des öfteren dauerblutungen von ca 1 monat gehabt. Jetzt reichts mir wieder einmal und ich wechsle auf den verhütungscomputer cyclotest. Ich hatte das problem der dauerblutung schon beim ersten einnahmeversuch vor 6 jahren. Die dauerblutungen beginnen bei mir erst nach 1 1/2 jähriger einnahme..irgendwie eigenartig...die ersten 1 1/2 jahre hatte ich nur gelegentlich mini zwischenblutungen die aber nur 3-4 tage dauerten. Eine weitere nebenwirkung war das häufige auftreten von scheidenpilz 5mal im jahr ca. Beim 1 jährigen Verzicht auf hormonelle verhütung hatte ich nie einen pilz! So weit so gut jetzt reichts mir wieder mit der cerazette und ich hör aufmehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Fraxiparin bei Thrombose

 

Falithrom für Thrombose, Thrombose mit Leberwerterhöhung, Zahnfleischblutungen

Nach der Diagnose einer tiefen Beinvenenthrombose wurde am gleichen Abend noch gewichtsadaptiert Fraxiparin verabreicht.
Nachdem das ganze mit dem Hausarzt besprochen wurde wurde nebendem Fraxiparin nun auch Falithrom/Marcuma als Orales Antikoagulanzienmittel verbareicht.

Das medikament muss indivduell auf jeden Patienten abgestimmt werden, deswegen muss man wöchentlich 2x mal zu Bluttests.

Bereits nach einer Woche mit Falithrom haben sich meine Leberwerte in einen stark angestiegenen Bereich begeben 430+ und 410+.
Weitere beschwerden war ein fast kontinuierliches Zahnfleischbluten.

Weiterhin wurde konstant Fraxiparin gewichtsadaptiert im 12 stunden Rythmus gesprizt.

Nach dem Absetzen von Falthrom haben sich die Leberwerte…mehr

 

Fraxiparin für Vorbeugung von Thrombose mit Magenkrämpfe, Stimmungsschwankungen, Hämatomanfälligkeit

Hauptsächlich nach Nahrungsaufnahme Bauchschmerzen/krämpfe. Stimmungsschwankungen und Hämatome.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Pradaxa bei Thrombose

 

pradaxa für Thrombose mit Haarausfall, Durchfall, Antriebslosigkeit, Magenschmerzen

Ich sollte auf Pradaxa mit 2x 150 g eingestellt werden, weil ich auf Marcumar allergische Reaktionen zeigte. Der Gerinnungshemmer dient als Prophylaxe und sollte zunächst auf eine Dauer von 6 Monaten eingesetzt werden. Seit 2 Wochen habe ich gravierenden Haarausfall. Ich fürchte (hierfür gibt es keine Bestätigung seitens meiner behandelnden Ärzte), dass dies vom Pradaxa kommt. Andere Medikamente werden derzeit nicht eingenommen, auch habe ich keine besonderen Diäten oder ähnliches derzeit vorgenommen. Außerdem schlägt mir das Pradaxa auf den Magen. Nüchtern die Tabletten einzunehmen ist unmöglich. Davon bekomme ich Magenschmerzen und Durchfall.mehr

 

pradaxa für Thrombose mit Verdauungsbeschwerden

Verdauungsprobleme,Trägheit, weniger motiviert für Neuesmehr

Patienten Berichte über die Anwendung von ASS bei Thrombose

 

ASS für thrombosegefahr mit keine Nebenwirkungen

Ich musste zusätzlich zu Falithrom noch Ass nehmen. Eine Tablette pro Tag. Seitdem läuft das Blut gutmehr

 

ASS für Blutgerinnsel mit keine Nebenwirkungen

Nach einer Magenspiegelung sagte mir die behandelnde Ärztin: Ihre Beschwerden (Magenschleimhautentzündung) sind auf Ihre Einnahme von Asperin zurückzuführen.
Mein Hausarzt hat mir als Alternative das Präparat Clopidogrel-CT 75 mg verordnet. Nach Änderung der Medikation ist eine
erhebliche Besserung eingetreten.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Marcuphen-CT bei Thrombose

 

Marcuphen-CT für Thrombose mit Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Hauttrockenheit, Haarausfall, Zyklusstörungen

Vor einem Monat habe ich die Therapie, die auf (hoffentlich) 6 Monate ausgelegt ist, begonnen.
Die ersten 10 Tage musste ich parallel Heparin spritzen. Wöchentlich mache ich den Quick-Test, da ich noch nicht auf meine Dosis eingestellt bin. Die Einnahme und Handhabung ist einfach. Ich bin mit dem Thema Thrombose gut vertraut, da mein Vater seit 25 Jahren (lebenslang) Macumar nimmt.
Allerdings spüren ich die Nebenwirkungen: vor allem beeinträchtigt mich die Müdigkeit und Unkonzentriertheit. Das leichte Nachbluten bei kleinen Verletzungen ist hinnehmbar. Meine Haut ist empfindlicher und trockener geworden, kleine blutunterlaufene Punkte sind aufgetreten. Leichter Haarausfall. Am meisten zu schaffen macht mir die extrem starke…mehr

 

Marcuphen-CT für 2 tiefe Beinvenenthrombosen mit Müdigkeit, Haarausfall, Übelkeit, Erbrechen

Haarausfall, Müdigkeit, Übelkeit und Erbrechen sind meine derzeitigen Nebenwirkungen. Da ich es aber erst sechs Tage einnehme, noch in der Einstellphase bin, warte ich ab, ob sich diese Nebenwirkungen minimieren. Falls nicht, werde ich es mit dem Arzt besprechen müssen. Auf jeden Fall habe ich kürzester Zeit 2 kg abgenommen. Kein Wunder, wenn einem nur noch übel ist.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Mirena bei Thrombose

 

Mirena für Thrombose mit keine Nebenwirkungen

Hallo ihr Lieben,
ich habe die Spirale mit knapp 18. Jahren eingesetzt bekommen, da ich durch die Pille eine Beinvenenthrombose bekam. Die Hormonspirale war und ist dadurch für mich die einzige Möglichkeit zur sicheren Verhütung.
Das Einsetzen war unangenehm, aber nicht sonderlich schmerzhaft. Die Kosten lagen bei gerade mal 10€ Rezeptgebühr, da meine Krankenkasse die Verhütungsmittel bis zum 20. Lebensjahr bezahlt und meine Ärztin die Behandlung kostenfrei machte. Damit habe ich für 10€, fünf Jahre lang eine sichere Verhütung.
Meine Periode kommt seit dem regelmäßig und ist sehr schwach.
Nebenwirkungen sind bei mir nicht eingetreten und ich bin sehr zufrieden.mehr

 

Mirena für Thrombose, Empfängnisverhütung mit Zystenbildung

Vorteil: keine einzige Blutung - daher für mich auch in jungen Jahren wg Thrombose absolut empfehlenswert

Nachteil: häufiger Zysten, die zT auch 4 cm groß werdenmehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Arixtra bei Thrombose

 

arixtra für Thrombose mit Juckreiz, Libidoverlust, Hämatomanfälligkeit

Infolge einer Tiefen Beinvenenentzündung, sollte ich 6 Wochen Arixtra spritzen. Ich habe mir das Blutverdünnnungsmittel in die untere Hautpartie gespritzt, was für mich bei jedem Mal kein Vergnügen darstellte. Mein Bauch war voll von verhärteten Blutergüssen und nach kurzer Zeit war der Rest des Körpers auch voll davon. Das war allerdings nur ein kleines Übel. Das größere war ein kontinuierliches Jucken am ganzen Körper,sodass ich mir im Schlaf die Beine blutig gekratzt habe. Aufgrund einer später festgestellten Fettstoffwechselstörung,nahm ich Arixtra noch weitere 2 Monate,in denen meine Libido immer mehr abnahm,bis sie garnicht mehr vorhanden war und ich auf Reize nicht mehr reagiert habe. Immerhin trat die Libido nach Absetzen von…mehr

 

arixtra für tiefe bein becken thrombose mit keine Nebenwirkungen

Nachdem ich Macromar und diverse andere Blutverdünner nicht vertragen hatte,bekagm ich Arixtra und mit diesem Medikament habe ich keine Nebenwirkungen und absulut keine Blauen Flecke mehr.ich nehme seit 2011 Arixtra znd kann es wirklich weiter empfehlen.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Heparin bei Thrombose

 

Heparin für Thromboseprophylaxe, Thromboseprophylaxe, Tiefe Becken-Beinvenenthrombose mit Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme, Nekrose

Nach OP einer tiefen Becken-Beinvenenthrombose wurde Heparin und anschließend auf Marcumar umgestellt.

3 Wochen nach dieser Umstellung bildete sich aus einem Handflächengroßem blauen Fleck eine MARCUMAR-NEKROSE. Ärzte waren sich nicht sicher, was das für eine tiefe Wunde ist und woher diese stammt.

Erst nach einem halben Jahr (unter weiterer Dosierung von Marcumar) wurde eine Marcumarnekrose festgestellt.

Seit 2005 habe ich insgesamt ca. 10 kg zugenommen. Bin eigentlich eine SPORTSKanone nur seit der Marcumardosierung habe ich öfter Stimmungsschwankungen oder einfach keine Lust zu nichts....!
Habe auch schon festgestellt, dass ich schneller als früher auf 180 bin.mehr

 

Heparin für Thrombose mit Schmerzen an der Injektionsstelle, Hämatomanfälligkeit, Übelkeit, Magenschmerzen

Starke Schmerzen beim Einspritzen, viele blaue Flecken am Bauch, es brennt beim Eindrücken des Heparin. In wenigen Tagen werde ich auf Marcumar umgestellt, hoffentlich geht das besser und hat weniger Nebenwirkungen.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Aspirin bei Thrombose

 

Aspirin Protect für Thrombose mit Magenbeschwerden, Durchfall, Übelkeit, Sodbrennen, Angstzustände, Depressive Verstimmungen

Ich habe nach paar Wochen Anwendung heftiges Magen-Reiz-Syndrom bekommen. Ich habe normale ASS zu Protect gewechselt, weil ich mein Magen schonen wollte. Statt dessen habe ich das gegen teil erreicht. Später habe ich erfahren dass es bei vielen die Unverträglichkeit auftritt. Ich hätte gesagt: ich empfehle es keinem. Ich hatte zwei Wochen Durchfall und Brechfall mit Übelkeit, extreme Sodbrennen, konnte nichts behalten (auch keine andere Medikamente). Mein Bauch hat vibriert und gezittert. Letztendlich endete es mit schwere Depressionen und Angstzustände. Nach dem absetzten hatte ich ca. drei Wochen gebraucht um mich zu erholen. Mit Baldrian und Maloxan hatte ich mir etwas Hilfe erschaffen.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Bella HEXAL bei Thrombose

 

Bella Hexal für Depression, Abgeschlagenheit, Stimmungsschwankungen, Thrombose bescherden mit Lustlosigkeit, Beinschmerzen, Stimmungsschwankungen, Depressive Verstimmungen

ich fühle mich lustlos, ich habe im ruhezustand Thrombosebeschwerden dabei bewege ich mich sehr viel bei der Arbeit. Ich habe sehr oft stimmungsschwankungen besonders meinem Partner gegenüber, und hinzu kommt noch das ich Depressive erscheinungen habe und alles negativ sehemehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Certoparin-Natrium bei Thrombose

 

Certoparin-Natrium für Vorbeugung Trombose mit Brennen an der Injektionsstelle

Außer leichtes brennen an der Einspritzstelle habe ich bis jetzt noch keine Nebenwirkungen feststellen können.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Crestor bei Thrombose

 

Crestor für Abgeschlagenheit, hoher Blutdruck, Müde, 3-Etagen-Thrombose, teilweise Magenschmerzen mit Kopfschmerzen, Schmerzen

Nach 30 Tagen Einnahme des neuen Medikaments Crestor 10 mg fühle ich mich unendlich krank. Zwinge mich morgens zum Aufstehen, habe ständig unterschwellige bis starke Kopfschmerzen. Hatte auch schon mal aus unersichtlichem Grund nachmittags - mitten bei meiner Büroarbeit am Computer - Schmerzen, vom Kopf bis zu den Beinen. Habe gerade ein neues Rezept für 100 Stück bekommen, werde es aber nicht abholen. Aus den eben genannten Gründen. Nehme wieder das Fluvastatin. Ich will ja trotz meiner Stoffwechselkrankheit noch ein bißchen Lebensqualität. Und nicht schon am frühen Morgen rumrennen, als wenn ich eine durchzechte Nacht hinter mir hätte.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Faktu Akut bei Thrombose

 

Faktu akut für Perianalvenenthrombose, Perianalvenenthrombose mit Allergische Hautreaktion

Unglaublich schmerzhaftes Ziehen + Stechen im Analbereich, begleitet von einem Juckreiz, den ich als ehemals recht stark Neurodermitis-leidender so noch nicht erlebt habe. Leichter Juckreiz und leichte Schwellungen im Genitalbereich. Zusätzlich leichtes Nässen im Analbereich.
Der Arzt der Notaufnahme (habe es nach 1 Nacht ohne Schlaf am nächsten Abend nicht mehr ausgehalten) war zwar kompetent, riet mir aber zu einer Enddarm-Spiegelung - da er von diesen Nebenwirkungen wohl nichts wusste - die ich nach diesen Berichten hier wohl erstmal aussetze, um lieber zum Hausarzt zu gehen.

Ibuprofen hilft mir, nicht von Schmerzen regelrecht geschüttelt zu werden und nur lethargisch dazuliegen. Es ist nun erträglich, das Jucken ist noch leicht zu…mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von HAES-Infusion bei Thrombose

 

HAES Infusion für Zentralvenentrombose mit Juckreiz

Ca 1 Woche nach Infusiontherapie (14x) Starker stechender Juckreiz am Oberkörper Einmal gekratz sehr starker anhaltender Juckreiz jetzt schon über 3 Wochen nach Therapiemehr

Weitere Bezeichnungen, die zu Thrombose gruppiert wurden

2 mal Beckenvenenthrombose, 2 Throbosen innerhalb von 2 Jahren, 2 Thrombosen, 2 tiefe Beinvenenthrombosen, 2-fache tiefe beinvenenthrombos, 2x Thrombose, 2x thrombosen, 2x Unterschenkel-Venenthrombose innerhalb mehrerer, 3 Etagen Thrombose, 3 Etagen Tiefenvenenthrombose

Klassifikation nach ICD-10

I80.-Thrombose, Phlebitis und Thrombophlebitis

Benutzer mit Erfahrungen

Mitglied werden…

  • Gleichgesinnte kennen lernen
  • Antworten erhalten
  • Unterstützung finden
  • Anderen helfen
  • Wissen weiter geben
Anmelden

alle 225 Benutzer zu Thrombose

Empfohlene Ärzte für Thrombose

Internist
  • Dr. med. Nikolaus Höllen
    Dr. med. Nikolaus Höllen
    (9 Bewertungen)
  • Dr. med. Georg Garanin
    Dr. med. Georg Garanin
    (0 Bewertungen)
Arzt für Innere und Allgemeinmedizin
  • Dr. med. Susanna Meier
    Dr. med. Susanna Meier
    (10 Bewertungen)
  • Dr. med. Jochen Röthele
    Dr. med. Jochen Röthele
    (4 Bewertungen)
Arzt für Angiologie
  • Dr. med. Susanne Lehmeyer
    Dr. med. Susanne Lehmeyer
    (9 Bewertungen)
  • Dr. med. Christoph Kalka
    Dr. med. Christoph Kalka
    (2 Bewertungen)
Gefäßchirurg
  • Günter H. Geelhaar
    Günter H. Geelhaar
    (2 Bewertungen)
  • Dr. med. Thomas Haffner
    Dr. med. Thomas Haffner
    (71 Bewertungen)

Thrombose Krankheit / Anwendungsgebiet - Wissen

Ursachen


Ursachen für eine Venenthrombose sind vielfältig. Neben Schädigungen des Gefäßes selbst, durch Operationen, Fremdkörper (zentrale Venenkatheter) oder ungewohnte körperliche Belastung (siehe Thrombose par effort weiter unten), kann es durch verlangsamte Blutströmung zu Venenthrombosen kommen. Eine verlangsamte Blutströmung ist meist bedingt durch Immobilisation wie bei Bettlägerigkeit, Langzeit-Gipsbehandlung oder auch eine stundenlange, beengte Sitzhaltung (Reisethrombose). Auch ein Herzinsuffiziens kann zu einer verlangsamung des Blutstromes führen.
Auch Veränderungen der Blutzusammensetzung können eine Phlebothrombose begünstigen. Hier sind vor allem eine Erhöhung der Blutviskosität ("Zähflüssigkeit", z.B. im Rahmen einer Polyglobulie oder Exsikkose), Zellvermehrung (z.B. bei Polycythaemia vera) und eine hormonelle Dysbalance im Rahmen einer SChwangerschaft zu nennen. Außerdem sind natürlich Störungen der Blutgerinnung, wie eine Resistenz gegen aktivierte Protein C, seltener Protein-C-Mangel oder Protein-S-Mangel.
Als letzter Punkt sollten auch Begleiterscheinungen (Paraneoplasien) bei Tumorerkrankungen genannt sein,

Formen


Bein- und Beckenvenenthrombose


Bei den Bein- und Beckenvenenthrombosen werden grundsätzlich 2 Formen unterschieden.
  • aszendierende Form: Hierbei nimmt der Thrombus seinen Beginn von einer Venenklappe und wächst in Richtung Herz.
  • deszendierende Form: Der Thrombus zeigt hier ein Wachstum in Richtung Peripherie. Dieses Wachstum ist meist durch eine Kompression der Vene verursacht, z.B. durch einen Tumor. (venöses Kompressionssyndrom)

Isolierte Beckenvenenthrombose


Dies ist eine sehr seltene Form der Thrombose, allerdings sind bei Oberschenkelthrombosen die Beckenvenen, durch das Wachstum des Thrombus, in ca. 25% mitbeteiligt.
Bei einer Beteiligung der Beckenvene(n) ist das Embolierisiko sehr hoch. Im Vergleich liegt es bei isolierter Oberschenkelvenenthrombose bei 25-35%, bei Beckenvenenbeteiligung bei 65%)

Arm- und Schultervenenthrombose


Mit ca 2% ist sie eine seltene Lokalisation für Thromben.
Auslöser einer solchen Thrombose sind die Einengung der Vene von außen, wie durch einen Tumor. Oder durch anstrengende Tätigkeiten wie Kegeln oder das Arbeiten über Kopf, wie es beim Anstreichen der Decke der Fall ist. Dies wird auch als sog. Thrombose par effort bezeichnet.
Eine weitere Ursache kann eine Irritation der Vene von innen, durch einen zentralen Venenkatheter, sein.

Phlegmasia coerulea dolens


Sie ist eine besondere Form der tiefen Venenthrombose mit sehr schnell voranschreitendem Verlauf der Thrombosierung im gesamten Abflussbereich einer Extremität. Hierbei wird sowohl eine Thrombosierung der Venen innerhalb der Faszien sowie ausserhalb der Faszien gesehen.
Die Phlegmasia coerulea dolens tritt oft bei bösartigen Tumoren auf und ist mit einer hohen Sterblichkeit von 20-50%, sowie einer hohen Amputationsrate (10-50%) behaftet.
Typisch und namensgebend sind eine rasche, schmerzhafte ('
dolens), elephantiasiartige Anschwellung (phlegmasia) und bläuliche Verfärbung (coerulea''') der Betroffenen Extremität.
Als Therapie der Wahl kommt hier eine Thrombektomie, die operative Entfernung eines Blutgerinnsels, in Frage.

Klinik


Je nach Situation variieren die Symptome einer Thrombose sehr stark. Beispielsweise kommt es bei bettlägerigen Patienten häufig zu keinen oder nur geringen Beschwerden. Aus diesem Grund ist es keine Seltenheit, dass Phlebothrombose oft übersehen werden oder oft erst nach einer Lungenembolie diagnostiziert werden.
Typische Symptome sind:
  • Ödem: erkennbar durch eine Umfangszunahme der Wade mit praller Konsistenz sowie glänzender Haut. Auffällig kann zudem eine Umfangsdifferenz der Extremitäten sein. Bei fortgeschrittenen Ödemen hinterlässt das Eindrücken mit dem Finger eine Grube, die sich nur langsam zurückbildet.
  • Schmerzen: die Schmerzen entstehen durch Dehnung und Zug an den thrombosierten Venen beim Laufen. Auch bei manueller Kompression klagen Betroffene unter heftigen, evtl. auch krampfartigen Schmerzen.
  • Zyanose: als Zyanose wird eine violette bis bläuliche Verfärbung der Haut und Schleimhäute bezeichnet, die für eine Unterversorgung des Blutes mit Sauerstoff spricht. Bei einer Thrombose entsteht sie durch eine Behinderung des venösen Abstroms und einem sich daraus resultierenden Rückstau des Blutes. Die Zyanose ist ein sehr variables Zeichen und ist gelegentlich bei herabhängenden Bein zu erkennen.
  • Signalvenen (Warnvenen): als Signalvenen bezeichnet man ein auffälliges Hervortreten von Hautvenen. Dies ist ein sehr unsicheres und auch inkonstantes Zeichen einer tiefen Venenthrombose.

Komplikationen

  • Lungenembolie: man versteht darunter einen akuten Verschluss einer Lungenarterie durch ein Blutgerinsel, welches sich zuvor (meist) aus den tiefen Bein- oder Beckenvenen gelöst hat. Die Lungenembolie ist die wichtigste Frühkomplikation einer tiefen Beinvenenthrombose. Bis zu 30% der Patienten mit Oberschenkel- und Beckenvenenthrombose erleiden eine Lungenembolie. Seltener ist diese Komplikation bei Patienten mit Unterschenkelthrombose zu sehen. Bei einer Armvenenthrombose ist das Auftreten einer Lungenembolie als Ausnahme zu sehen. Je nach Größe und Versorgungsgebiet der verschlossenen Arterie sind auch die Symptome sehr variabel. Prinzipiell ist eine Lungenembolie gefährliche Komplikation, die bis zum Tode führen kann.
  • Postthrombotisches Syndrom (PTS): ist die wichtigste Spätkomplikation. Ein solches chronisch venöses Stauungssyndrom kann ca. 5-20 Jahre nach dem akuten Ereignis in Abhängigkeit von Schweregrad und Lokalisation der Thrombose auftreten. Als postthrombotisches Syndrom werden Symptome zusammengefasst, die nach einer tiefen Bein- oder Beckenvenenthrombose bestehen oder sich im Zeitraum von Jahren ausbilden. Ca. 5% der Bevölkerung leiden darunter, wobei Frauen dreimal häufiger betroffen sind als Männer. Ist die erlittene Thrombose lediglich auf einzelne Unterschenkelvenen oder isoliert auf Beckenvenen beschränkt, verbleiben meist keine Dauerschäden. Bei kombinierten Thrombosen der Unterschenkel-Oberschenkel-Beckenvenen kommt es jedoch in 1/3 der Fälle zu bleibenden Schäden, vor allem bei eingeschränkter oder aufgehobener Funktion der Venenklappen in den tiefen Venen.
    • Klinik Typisch sind Symptome wie Schweregefühl und eine Schwellungsneigung der betroffenen Extremität. Dabei nehmen die Beschwerden bei sitzender oder stehender Tätigkeit im Laufe des Tages sowie bei warmen Temperaturen zu. Das PTS wird in 4 Stadien eingeteilt:
      • Stadium I: akute Thrombose: Dieses Stadium dauert etwa 4 Wochen. Ab der 2. Woche kommt es zur Organisation der Thromben, was einen Erfolg der Therapie durch Thrombolyse oder Thrombektomie unwahrscheinlicher macht.
      • Stadium II: postthrombotisches Frühsyndrom: es dauert bis zu 12 Monaten. Die tiefen Venen werden durch körpereigene Fibrinolyse wieder mehr oder weniger durchgängig gemacht; oft ist diese so genannte Rekanalisation unvollständig und bleibt bei 10% sogar völlig aus. Bei verbleibender Durchflussbehinderung der Leitvenen entwickeln sich Umgehungskreisläufe. Das venöse Blut wird also über bereits bestehende, oberflächliche Venen, oder neu ausgebildete Venen geleitet. Aufgrund des vermehrten Bluttransports sind die oberflächlichen Venen manchmal äußerlich sichtbar oder Tastbar.
      • Stadium III: kompensiertes postthrombotisches Syndrom:Nach ca. einem Jahr ist der Abfluss des venösen Blutes über funktionstüchtige Umgehungskreisläufe kompensiert.
      • Stadium IV: postthrombotisches Spätsyndrom: Bei schwerem Krankheitsverlauf kann diese geschaffene stabile Situation dekompensieren. Infolge des großen rezirkulierenden Blutvolumens kommt es zu einer Schlussunfähigkeit der Klappen der oberflächlichen Venen. Der erhöhte venöse Druck im tiefen Beinvenensystem verursacht ein chronisch-venöses Stauungssyndrom mit Komplikationen wie Hyperpigmentation, Verhärtung des Gewebes und die Ausbildung eines Ulkus (Geschwür), vor allem im Bereich des Innenknöchels.

Diagnostisches Vorgehen


Da eine Thrombose, aufgrund der unzuverlässigen klinischen Symptomatik, schwer zu diagnostizieren ist, sollte bei jedem Verdacht auf eine Thrombose eine eingehende Diagnostik erfolgen.
Dabei ist deren Ziel ein eindeutiger und schneller Nachweise oder Ausschluss einer Thrombose um die Progredienz des Thrombus sowie seiner Komplikationen (Lungenembolie und postthrombotisches Spätsyndrom) zu vermeiden.
  • Klinische Untersuchung

Da die Symptome der Patienten stark variieren könne, ist eine eingehende klinische Untersuchung notwendig. Hierzu zählt die seitenvergleichende Inspektion, bei der eine glänzende Haut und evtl. auch Warnvenen gesehen werden können. In der seitenvergleichenden Umfangsmessung kann eine Umfangsdifferenz der betroffenen Extremität gesehen werden. Hinweise auf ein thrombotisches Ereignis kann man weiterhin durch Druck- und Dehnungsschmerzzeichen erhalten. Beim Homans-Zeichen kommt es zu Schmerzen in der Wade bei Beugung des Fußes. Das Payr-Zeichen bezeichnet einen Druckschmerz der medialen Fußsohle.

Die Treffsicherheit dieser klinischen Zeichen liegt jedoch nur bei 50% und führen häufig zu falschpositiven und falsch-negativen Ergebnissen.

  • Apparative Diagnostik

Mittel der ersten Wahl ist hier der Ultraschall. er ist schnell durchzuführen und eine nicht invasive, billige und sichere Methode eine Thrombose zu sichern oder auszuschließen. Ihre Aussagekraft ist bei Thrombosen der Oberschenkelvenen sehr hoch; im Unterschenkel- und Beckenbereich kann sie jedoch mitunter eingeschränkt sein, vor allem bei Adipositas oder lokalen Infektionen. Als Nachweis einer Thrombose gilt hierbei eine unvollständige oder gar fehlende Kompressibilität der betroffenen Vene.
Bei unklaren Befunden, sowie im Abdomen und Schulter-Armbereich, kommen die farbkodierte Dublex-Sonographie, die Phlebographie, die MR-Phlebographie oder die Computertomographie zum Einsatz.

Besonders bei älteren Patienten muss auch ein zugrunde liegendes Tumorleiden (paraneoplastische Thrombose) ausgeschlossen werden.

Therapie


Die Therapie der Phlebothrombose hat in den letzten Jahren einen grundlegenden Wandel erfahren. Die strenge Bettruhe, die Patienten zuvor routinemäßig bis zu 2 Wochen an ein Krankenhausbett gefesselt hat, gehört der Vergangenheit an.
Die heutige Therapie der tiefen Beinvenenthromose steht auf zwei Säulen.
  • pysikalische Therapie mit Kompression der Betroffenen Extremität und
  • medikamentöse Therapie mit Antikoagulation und in Einzelfällen einer Thrombolyse oder Thrombektomie

Kompressionstherapie


Sie hat einen schmerzlindernden und einen abschwellenden Effekt. Zunächst wird das Bein mit Binden gewickelt, später kommen dann Kompressionsstrümpfe zum Einsatz. Die Höhe, bis zu der eine solche Kompressionstherapie durchgeführt wird, richtet sich nach Lokalisation der Thrombose. Die Effektivität dieser Maßnahme ist für eine Dauer von 2 Jahren wissenschaftlich durch Studien belegt.

Antikoagulation


Die wichtigste medikamentöse Sofortmaßnahme ist die Antikoagulation mit Heparin. Sie verhindert das weitere Thrombuswachstum und beugt damit der Komplikation einer Lungenembolie vor. Folgende Präparate sind u.a. in Deutschland für die Thrombosetherapie zugelassen: Nadroparin, Enoxaparin, Tinzaparin und Certoparin.

Sobald wie möglich (1-7 Tage) sollte dann auf orale Antikoagulantien (z.B. Marcumar, Falithrom, Coumadin ) eingestellt werden. Jedoch muss eine überlappende Heparintherapie weitergeführt werden bis der gewünschte Therapeutische Spiegel erreicht ist (Quickwert < 30-40%, INR > 2,0).
Die Behandlung dauert mindestens 3 Monate, in der Regel aber 6-12 Monate. Bei erneuten Thrombosen und bei bestimmten Defekten des Gerinnungs- oder Fibrinolysesystems muss eine Antikoagulation unter Umständen lebenslang durchgeführt werden.

Thrombolyse

Die "Auflösung" des Thrombus hat die Wiedereröffnung der venösen Strombahn zum Ziel. Dabei erfolgt die Applikation der thrombolytischen Substanzen systemisch oder regional über eine Fußrückenvene der betroffenen Extremität. Dabei wird die Applikation über mehrere Stunden, eventuell über Tage durchgeführt.
Bei erfolgreicher, kompletter Rekanalisation besteht keinerlei Risiko mehr für eine postthrombotisches Syndrom.
Auf Grund der teils lebensbedrohlichen Komplikationen ist eine Thrombolyse nicht bei jeder Beinvenenthrombose durchzuführen. Insbesondere bei ausgedehnten Mehretagen-Thrombosen, bei einem Lebensalter unter 50 Jahren und einem geschätzten Thrombosealter von unter 8 Tagen ist eine Thrombolyse indiziert.
Der Patient sollte jedoch stets über Nutzen und Risiken aufgeklärt werden. Hier ist in ca. 15% der Fällen mit bedeutsamen Blutungskomplikationen zu rechnen. Intrakranielle Blutungen treten bis zu 1,5% auf, bei unter 50 Jährigen jedoch nur in bis zu 0,2% der Fälle.
Zugelassen zur Thrombolyse bei tiefer Beinvenenthrombose sind Streptokinase und Urokinase.

Thrombektomie

Die chirurgische Entfernung des Thrombus ist die Therapie der Wahl bei Phlegmasia coerulea dolens zur Erhaltung der Extremität und eventuell bei Einwachsen des Thrombus aus der Vena saphena magna in das tiefe Venensystem. Ansonsten spielt die chirurgische Therapie bei den Phlebothrombosen eine eher untergeordnete Rolle.

Cava-Filter

Bei Patientin mit einer absoluten Kontraindikation gegen eine Antikoagulation oder wenn trotz korrekt durchgeführter Antikoagulation symptomatische Lungenembolien auftreten kann ein gitternetzartiger Filter in die Vena cava inferior eingebracht werden. Dies soll vor weiteren thrombotischen Komplikationen schützen. Eine regelhafte Applikation bei jeder Phlebothrombose ist aber nicht indiziert.

Thromboseprophylaxe

Jeder immobilisierte Patient hat ein erhöhtes Thromboserisiko. Deshalb erhalten diese Patientengruppen sowohl in der operativen als auch in der konservativen Medizin eine primäre Thromboseprophylaxe. Das vor allem gefürchtete Lungenembolierisiko kann so um 60-80% gesenkt werden. Die primäre Thromboseprophylaxe besteht aus physikalischen Maßnahmen und der Gabe von Heparin, welches subkutan verabreicht wird.
Zu den physikalischen Maßnahmen zählen die frühzeitige Mobilisation sowie Bewegungsübungen die den venösen Rückfluss der Beine steigern sollen. Auch Antithrombosestrümpfe, die einen leichten Druck auf das Bein ausüben, haben einen solchen Effekt.
Bei der Heparin-Prophylaxe ist eine Low-dose-Therapie mit unfraktioniertem oder fraktioniertem niedermolekularem Heparin üblich. Schwerwiegende Blutungskomplikationen sind dabei sehr selten.
Bei Hirnblutungen oder der sog. '
malignen Hypertonie]''' ist eine Heparin-Therapie kontraindiziert.

Zu beachten ist, dass Thrombozytenfunktionshemmer wie ASS Thrombosen im tiefen Venensystem nicht zuverlässig verhindern können.

Quellen


Basislehrbuch Innere Medizin, 3. Auflage
Herold Innere Medizin, 2006
Pschyrembel, 259. Auflage
[]