Tuberkulose

Die Tuberkulose bezeichnet eine durch Tröpfcheninfektion verursachte Infektionskrankheit, die in Deutschland einer Meldepflicht unterliegt.

Community über Tuberkulose

Wir haben 1 Patienten Bericht zu der Krankheit Tuberkulose.

Prozentualer Anteil 100%0%
Durchschnittliche Größe in cm1680
Durchschnittliches Gewicht in kg590
Durchschnittliches Alter in Jahren560
Durchschnittlicher BMIin kg/m220,900,00

Andere Bezeichnungen für die Krankheit Tuberkulose

da TBC positiv, Morbus Koch, Schwindsucht, Tuberkulose

Bei Tuberkulose wurde bisher über folgende Medikamente berichtet:

Medikament%Bewertung (Durchschnitt)
Doxycyclin100% (2 Bew.)

Bei Tuberkulose wurde bisher über folgende Wirkstoffe berichtet:

Wirkstoff%Bewertung (Durchschnitt)
Doxycyclin100% (2 Bew.)

Fragen zur Kranheit Tuberkulose

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Folgende Berichte von Patienten liegen bisher vor

Patienten Berichte über die Anwendung von Doxycyclin bei Tuberkulose

 

Doxycyclin100 für Fichtuberkulose, Fischtuberkulose mit Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Gewichtszunahme, Müdigkeit, Antriebslosigkeit

kopfschmerzen habe immer noch mundtrockenheit und vorallem was mich sehr ärgert ich nehme stark zu bin laufend müde und mir fehlr der antrieb

Doxycyclin100 bei Fischtuberkulose; Doxcycylin bei Fichtuberkulose

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
Doxycyclin100Fischtuberkulose6 Monate
DoxcycylinFichtuberkulose6 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

kopfschmerzen habe immer noch mundtrockenheit und vorallem was mich sehr ärgert ich nehme stark zu bin laufend müde und mir fehlr der antrieb

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , , ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Doxycyclin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1960 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):168 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):59
Geschlecht:weiblich

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Weitere Bezeichnungen, die zu Tuberkulose gruppiert wurden

Antibiotika bei TB, Fischtuberkulose, Kontrolle, offene Lungentuberkulose, Offene Tuberkulose, Tuberkulose Prohylaxe, Tuberkulose Prophylaxe

Klassifikation nach ICD-10

A15.-Tuberkulose der Atmungsorgane, bakteriologisch, molekularbiologisch oder histologisch gesichert
A16.-Tuberkulose der Atmungsorgane, weder bakteriologisch, molekularbiologisch noch histologisch gesichert
A17.-†Tuberkulose des Nervensystems
A18.-Tuberkulose sonstiger Organe
A19.-Miliartuberkulose

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Tuberkulose Krankheit / Anwendungsgebiet - Wissen

Beschreibung


Die Tuberkulose, welche auch als Schwindsucht bezeichnet wird, ist eine durch das Mycobacterium tuberculosis verursachte Infektionskrankheit.
Hierbei unterscheidet man unterschiedliche Formen, die prinzipiell alle Organe schädigen können, am häufigsten ist aber jedoch die Lunge betroffen.
Weltweit sind etwa 2 Milliarden Menschen infiziert, von denen etwa 2 Millionen jährlich daran sterben. Damit ist die Tuberkulose die häufigste pathologische Ursache für die Sterblichkeit bei Kindern.
In den westlichen Gebieten Europas gehen jedoch, aufgrund der verbesserten medizinischen Versorgung, die Erkrankungszahlen seit den letzten 100 Jahren stetig zurück.
In Deutschland unterliegt die Tuberkulose einer Meldepflicht.

Ursachen


Tuberkulose wird durch eine Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen. Dabei ist bei intaktem Immunsystem eine Eindämmung der Erreger möglich, sodass sich die Krankheit nicht bemerkbar macht. Hierbei spricht man von einer latenten tuberkulösen Infektion.
Ist das Immunsystem nun aber aufgrund altersbedingter Erscheinungen, etwaigen Vorerkrankungen (HIV, Diabetes mellitus, Krebs) oder einem schlechten Allgemeinzustand geschwächt, kann die Tuberkulose ausbrechen und die Organe befallen. Dies ist in 80 % der Fällen die Lunge, aber auch Infektionen des Darmes, der Nieren, der Haut oder der Knochen sind möglich.

Symptome


Generell unterscheidet man zwischen einer Primärtuberkulose und einer Postprimärtuberkulose (Reaktivierungstuberkulose).
Die Primärtuberkulose bildet sich etwa 6-8 Wochen nach einer erfolgten Erstinfektion aus. Hierbei kommt es in den meisten Fällen zu einer Besiedelung der Lunge und oftmals unbemerkten leichten Symptomen wie Fieber, Abgeschlagenheit, Nachtschweiß und Appetitlosigkeit. Bei einer Lungentuberkulose treten außerdem Husten und eventuelle Atembeschwerden auf.
Bleibt die Erkrankung jedoch aufgrund eines etwaigen symptomfreien Verlaufes unbehandelt , kann sie nach einem längeren Zeitraum (bis zu mehrere Jahre sind möglich) erneut ausbrechen, dann spricht man von einer Postprimärtuberkulose. Infolge jener werden weitere Organe, wie Darm, Urogenitaltrakt, Haut und Nieren befallen. Dabei äußerst sich die Hauttuberkulose lediglich durch kleine Knötchen und eine Schwellung der Lymphknoten.

Diagnose


Im Rahmen eines Anamnesegespräches erhält der Arzt wichtige Informationen über mögliche infizierte Kontaktpersonen oder eine überstandene Primärtuberkulose. Um eine genaue Diagnose ermitteln zu können, muss eine körperliche Untersuchung erfolgen. In deren Rahmen kann ein Hauttest durchgeführt werden, wobei eine geringe Menge an Tuberkulin in die Haut eingebracht wird. Bei bestehendem Impfschutz oder einer Tuberkuloseinfektion kommt es zu einer Verhärtung an dieser Stelle. Somit fällt der Test positiv aus. Tritt keine Verhärtung ein ist der Test als negativ zu bewerten. Wichtig ist aber, dass der Test oft ein ungenaues Ergebnis liefert, da erst einige Wochen nach erfolgter Infektion ein positives Ergebnis angezeigt wird. Ein direkter Nachweis kann aus Sputum, Magen- oder Bronchialsekret geliefert werden. Zusätzlich liefern bildgebende Verfahren, wie eine Röntgenuntersuchung, Aufschluss über mögliche Infektionsherde.

Therapie


Die Therapie erfolgt über die mehrmonatige Gabe einer Mehrfachkombination an Antibiotika, da bei dem Einsatz nur eines Antibiotikums die Gefahr der Resistenzbildung besteht. Ein Beispiel hierfür kann die Kombination von Streptomycin, Isoniazid, Ethambutol und Rifampicin über mindestens 2 Monate sein. Anschließend wird mit nur noch zwei Antibiotika für mindestens 4 Monate weiterbehandelt. In einigen Fällen können sich diese Behandlungszeiträume jedoch stark ausdehnen.

Vorbeugen


Heutzutage wird von einer Tuberkuloseschutzimpfung abgeraten, da das Komplikationsrisiko zu hoch ist. Für stark gefährdete Personen besteht jedoch die Möglichkeit einer prophylaktischen Gabe eines Antibiotikums über mehrere Monate. Dies wird jedoch nur in Ausnahmefällen veranlasst.
Die beste Vorbeugung ist daher die Umsetzung einer strengen Meldepflicht und die Isolation des Erkrankten, sowie dessen Kontaktpersonen.

Prognose


Wird die Erkrankung frühzeitig diagnostiziert und dementsprechend behandelt, ist eine komplikationsfreie Behandlung gut möglich.
Ist die Tuberkulose jedoch schon in einem fortgeschrittenem Stadium kann es zu Entzündungen des Rippenfells, des Herzbeutels, der Nieren und des Gehirns kommen. Auch eine Sepsis mit tödlichem Verlauf ist möglich.

Quellen


Pschyrembel. Klinisches Wörterbuch. DeGruyter, 2010
Mayatepek. Pädiatrie. Elsevier, 2007
Boenninghaus, Lenarz. Hals-Nasen-Ohren Heilkunde. Springer, 2007
Sitzmann. Duale Reihe : Pädiatrie. Thieme, 2006
Groß. Kurzlehrbuch Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie. Thieme,2009
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