Gebärmutterhalskrebs

Der Gebärmutterhalskrebs wird medizinisch als Zervixkarzinom oder Kollumkarzinom bezeichnet. Es handelt sich hierbei um eine bösartige Wucherung von Zellen im Bereich des Gebärmutterhalses, die ohne Behandlung zum Tode führt.

Community über Gebärmutterhalskrebs

Wir haben 10 Patienten Berichte zu der Krankheit Gebärmutterhalskrebs.

Prozentualer Anteil 100%0%
Durchschnittliche Größe in cm1660
Durchschnittliches Gewicht in kg580
Durchschnittliches Alter in Jahren350
Durchschnittlicher BMIin kg/m220,780,00

Andere Bezeichnungen für die Krankheit Gebärmutterhalskrebs

Cervix-Ca, Gebärmutterhalskrebs, Zervixkarzinom

Bei Gebärmutterhalskrebs wurde bisher über folgende Medikamente berichtet:

MedikamentHäufigkeitBewertung (Durchschnitt)
Gardasil60% (4 Bew.)
Aldara20% (2 Bew.)
Diclofenac10% (1 Bew.)
Liviella10% (1 Bew.)

Bei Gebärmutterhalskrebs wurde bisher über folgende Wirkstoffe berichtet:

WirkstoffHäufigkeitBewertung (Durchschnitt)
Humanes Papillomvirus Typ 6,11,16,1860% (4 Bew.)
Imiquimod20% (2 Bew.)
Diclofenac10% (1 Bew.)
Tibolon10% (1 Bew.)

Fragen zur Kranheit Gebärmutterhalskrebs

alle Fragen zu Gebärmutterhalskrebs

Folgende Berichte von Patienten liegen bisher vor

Patienten Berichte über die Anwendung von Gardasil bei Gebärmutterhalskrebs

 

Gardasil für Gebärmutterhalskrebs mit Sensibilitätsstörungen, Parästhesien, Hyporeflexie, Sehstörungen

Wir behandelten eine junge Patientin, die mit Verdacht auf Hirnstammencephalitis oder Myelitis (Entzündung im Bereich der Hirnstamms oder Rückenmarks) aufgenommen wurde. In der Anamnee berichtete die Patientin über ca. 10 Tage zuvor aufgetretene Nacken- und Rückenschmerzen. Zwei Tage später habe sie ein Taubheitsgefühl im Bereich des Kiefers bemerkt, dann Sensibilitätsstörungen beider Wangen. Im Verlauf traten wiederkehrende schmerzhafte Missempfindungen vom Nackenbereich mit Ausstrahlung in beide Arme, dann auch Beine auf. Bei Aufnahme wurden \\\\\\\"patchy\\\\\\\" verteilte Areale mit verminderter Berührungs- und Schmerzempfindlichkeit aller Extremitäten und des Rumpfes festgestellt. In den genannten Arealen wurden auch…mehr

 

Gardasil für Gebärmutterhalskrebs mit Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen

Ich bin jasmin und 15 Jahre alt. Ein paar Monate nach der Impfung hatte ich extreme Bauchschmerzen hab mir aber nichts dabei gedacht, weil ich dachte es ist wegen meiner Periode. Aber als es nach ein paar Wochen immernoch nicht aufgehört hat hab ich mir sorgen gemacht und bin zum arzt gegangen. Er hat es wie immer alles auf die Pubertät geschoben und ich sollte mehr trinken. Es wurde einfach nicht besser und es kamen immer mehr Nebenwirkungen. Dazu kamen Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen und ständig wurden meine arme und Beine schwach, Druck auf der brust und taub. Durch meinen Nebenwirkungen bin ich öfters umgekippt und War sehr oft im Krankenhaus. Sehr oft. Sie haben mich von Kopf bis Fuß untersucht doch haben nichts gefunden. Sie…mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Aldara bei Gebärmutterhalskrebs

 

Aldara für Vorstufe von Gebärmutterhalskrebs mit Muskelschmerzen, Schüttelfrost, grippeähnliche Symptome, Schlaflosigkeit

Nach der Anwendung von Aldaracreme, hatte ich 3 Tage lang unglaublich starke Muskel- und Gelenkschmerzen über Pobacken, unteren Rücken und die Wirbelsäule. Selbst am 5. Tag hatte ich noch Muskelschmerzen, hatte aber wieder Energie.
Zudem hatte ich ohne Fieber starken Schüttelfrost und zwischendurch auch schwitzen, begleitet von fast ohnmächtig werden.
Zudem lag ich 3 Tage und Nächte im Bett und war trotz den Schmerzmedikamenten nicht funktionsfähig! Da ich sonst immer überaus viel Energie habe und gesund und sportlich bin, dachte ich zuerst ich hätte eine Grippe. Als ich aber nach dem 2. Sachet Aldaracreme eine Woche später, genau die gleichen Symptome im selben Abstand zur Behandlung hatte, realisierte ich den Zusammenhang mit der…mehr

 

Aldara Zäpfchen für Pap 3d hpv high risk mit Gliederschmerzen, Fieber, Scheidenentzündung, Depressive Verstimmungen, Kopfschmerzen

Ich habe scheidenzäpfchen bei einem pap 3d und hpv high risk befund verschrieben bekommen. 4 monate anwendung mit starken gliederschmerzen, fieber, scheidenschleimhautentzündungen, schlechter stimmung, kopfschmerzen... Aber es hat geholfen! Habe jetzt wieder einen normalbefund und ich würde es jederzeit wieder machen.

Haltet durch, es zahlt sich aus!mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Diclofenac bei Gebärmutterhalskrebs

 

Diclofenac für Gebärmutterhalskrebs mit keine Nebenwirkungen

Hallo
Bei mir wurde vor 3 wochen gebärmutterhalskrebs sprich cerivixkarzinom festgestellt,
nach der OP nach Wertheim habe ich diclofenac eingenommen um die OP -Wunde zu ertragen.
Sehr empfehlenswert ,besonders die Zäpfchen.
ich kann jeder jungen frau nur empfeheln alle halbe Jahr zur Vorsorge zu gehen,sonst
macht sie die Höllentour durch -so wie ich.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Liviella bei Gebärmutterhalskrebs

 

Liviella für Gebärmutterhalskrebs, Hormonstörung mit keine Nebenwirkungen

anfangs probleme mit dem gewicht, hat sich eingespielt...
woher soll ich wissen, ob nebenwirkungen bestehen, depressiv, müde, matt, energielos, kann ich nicht sagen, ob das von der liviella sein, soll, wenn man jetzt schilddrüsenkrebs festgestellt hat, ich versteh die welt nicht mehr....
wie oft soll ich eigentlich einen eintrag schreiben, daß mir mal ein jemand eine tip gibt??? wer kennt sich aus, wer rät mir , oder ist dies hier nicht annehmbar ???
es heißt doch die community antwortet, wann denn ?? und was heißt es denn, wenn ich eine frage stelle???
ich kann auch nicht sagen ,daß irgendwwtwas behoben wäre oder andauert, ich will doch nur geholfen werden???mehr

Weitere Bezeichnungen, die zu Gebärmutterhalskrebs gruppiert wurden

Gebährmutterhalskrebs, Gebärmutterhalskrebs OP, Gebärmutterkrebs, Gebärmutterhalskrebs, gegen Gebärmutterhalskrebs, nach Cervix-Carzinom Total-OP, Pap 3d hpv high risk, Vorsorge Gebärmutterhalskrebs, Vorstufe von Gebärmutterhalskrebs, Wertheim-OP (Cervix-Carzinom)

Klassifikation nach ICD-10

C53.-Bösartige Neubildung der Cervix uteri
C53.0Bösartige Neubildung: Endozervix
C53.1Bösartige Neubildung: Ektozervix
C53.8Bösartige Neubildung: Cervix uteri, mehrere Teilbereiche überlappend
C53.9Bösartige Neubildung: Cervix uteri, nicht näher bezeichnet

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alle 15 Benutzer zu Gebärmutterhalskrebs

Gebärmutterhalskrebs Krankheit / Anwendungsgebiet - Wissen

Beschreibung



Als Krebs wird gemeinhin eine bösartige Geschwulst im Körper bezeichnet. Geschwülste werden vom Arzt als Tumor genannt. Die Unterscheidung erfolgt in gutartige und bösartige Tumoren. Die Kriterien für bösartige Tumoren sind z.B. infiltratives Wachstum (Einwachsen in umliegende Gewebe oder Organe), destruierendes Wachstum (Zerstörung umliegender Gewebe oder Organe) und Metastasierung (Streuung in Lymphknoten oder Organe mit Absiedlungen von Tochtergeschwülsten). Gutartige Tumoren weisen diese Merkmale nicht auf, können aber durch ihr Wachstum auch einen Krankheitswert bekommen und müssen dann entfernt werden. Der Gebärmutterhalskrebs tritt vornehmlich zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr und dann wieder zwischen dem 65. und dem 75. Lebensjahr auf. Es erkranken jährlich 13 von 100.000 Frauen neu, pro Jahr sind das etwa 7000 Neuerkrankungen in Deutschland, weltweit geschätzt etwa 370.000 Neuerkrankungen pro Jahr. In Deutschland versterben jährlich etwa 2000 Frauen an dieser Diagnose. Eine Erkrankung ist auch während einer Schwangerschaft möglich.

Ursachen



Als Hauptursache gilt die Infektion mit speziellen Unterarten des humanen Papilloma-Virus (HPV). Dieses wird beim Geschlechtsverkehr vom Mann übertragen, bei dem es aber keine krankmachende Bedeutung hat. Insbesondere die Typen 16 und 18 kommen als häufigste Unterarten beim Gebärmutterhalskrebs vor. Bei einer Infektion mit HPV ist das Risiko für das Zervixkarzinom 30- bis 900-fach erhöht!
Zusätzlich gibt es noch genetische Faktoren, die das Auftreten dieser Erkrankung begünstigen.
Weitere Faktoren, die das Auftreten eines Gebärmutterhalskrebs begünstigen:
  • Früher, regelmäßiger Geschlechtsverkehr
  • Ungeschützter Geschlechtsverkehr
  • Schlechte Genitalhygiene, auch des Sexualpartners
  • Promiskuität, also häufiger Wechsel der Sexualpartner
  • Tripper (Gonorrhoe)
  • HIV-Infektion, auch des Sexualpartners
  • Rauchen

Pathologie


Es kommt durch die Infektion mit HPV zu einer Schädigung der Zellen am Gebärmutterhals. Eine leichte Veränderung der Zellen ohne böse Entartung bezeichnet man als Dysplasie. Je weiter diese Dysplasie voranschreitet, umso wahrscheinlicher kommt es zu einer Entartung und damit zum Karzinom. Bei jüngeren Frauen liegt das Karzinom häufiger am Außenrand des Gebärmutterhals, bei älteren Frauen häufiger in der Mitte.
Die Wachstumsrichtung ist exophytisch, d.h. ein blumenkohlartiges Wachstum in Richtung Vagina oder endophytisch, d.h. Wachstum in die Wand hinein, wodurch tiefe Krater entstehen.
Die Metastasierung erfolgt bereits frühzeitig durch Einwachsen in die umliegenden Strukturen, z.B. Harnblase oder Vagina. Über die Lymphgefäße kommt es zu Lymphknotenmetastasen, u.a. auch der Leistenlymphknoten, die dann vergrößert tastbar sind. Auf dem Blutweg kommt es erst später zu Tochtergeschwülsten in Leber, Lunge, Skelett und Gehirn.
Die Einteilung der Stadien erfolgt nach FIGO-Kriterien.

Symptome



Der Krebs äußert keine Frühsymptome, die ersten Anzeichen sind erst ab einer gewissen Größe oder beim Tumorzerfall sichtbar. Häufig kommt es zu unregelmäßigen Blutabgängen oder Kontaktblutungen beim Geschlechtsverkehr.
Bei Einbruch des Tumors in die Nachbarorgane kann es zu Schmerzen kommen (z.B. Blase, Enddarm).

Diagnose



Wichtig ist die gynäkologische Untersuchung mit der Kolposkopie, Abstrichentnahme und Zytodiagnostik. Bei der Kolposkopie wird mittels Spekulum und Mikroskop die Wand der Vagina und die Oberfläche des Gebärmutterhalses betrachtet und kann mit speziellen Lösungen angefärbt werden. So sind bereits veränderte Zellen erkennbar. Mittels Abstrich kann man eine Infektion mit HPV nachweisen, die Zytodiagnostik beurteilt die Zellen noch genauer und kann sensiblere Rückschlüsse auf eine maligne Entartung geben. Nach dem Entwickler Papanicolao dieser Methode werden die Dysplasien der Zellen in PAP I-V eingeteilt.
Zur genaueren Feststellung der Tumorausdehnung kommt die Ultraschalluntersuchung oder ein CT/MRT des Beckens in Frage.

Therapie



Bei frühen Stadien und Frauen mit Kinderwunsch wird eine Konisation durchgeführt, bei der ein Fragment (Konus) des Gebärmutterhals entfernt wird. Wenn die Schnittränder frei von Tumorzellen sind, dann ist außer engmaschiger Kontrolle keine weitere Therapie nötig. In fortgeschritteneren Stadien ohne Lymphknotenbefall oder bei Frauen in der Menopause wird eine komplette Entfernung der Gebärmutter nach Wertheim-Meigs durchgeführt. Dabei wird auch der komplette Halteapparat der Gebärmutterentfernt, die Lymphknotenstationen und ein kleiner Teil der Vagina entfernt. Nach der Operation schließt sich noch eine Chemotherapie und Bestrahlung an.
Bei weit fortgeschrittener Erkrankung mit Metastasen erfolgt sofort eine Chemotherapie und Bestrahlung ohne Operation. Wenn diese Therapie die Metastasen verschwinden lässt kann doch noch eine Operation erfolgen.
Bei bestehender Schwangerschaft wird ein frühzeitiger Kaiserschnitt mit gleichzeitiger Gebärmutterentfernung angestrebt.

Vorbeugen



Die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung mit regelmäßigen Abstrichen und Zytodiagnostik kann frühzeitig ein Karzinom aufdecken.
Nach erfolgreicher Behandlung ist zur Sicherung der Krankheitsfreiheit eine regelmäßige Nachsorge erforderlich. Diese erfolgt für 3 Jahre in 3-monatigen Abständen, dann für 2 Jahre halbjährlich, danach jährlich.
Eine wichtige Neuerung ist eine Impfung gegen die häufigsten Subtypen des HPV. Bisherige Studien haben gute Ergebnisse bei der Verhinderung einer HPV-Infektion gezeigt. Diese Impfung sollte vor dem ersten Geschlechtsverkehr stattfinden, da sonst schon eine HPV-Übertragung stattgefunden haben kann. Diese kann jedoch im Abstrich nachgewiesen werden, so dass eine Impfung auch danach noch möglich ist. Die Impfung erfolgt dreimal und bietet danach lebenslangen Schutz vor einer HPV-Infektion. Langzeitergebnisse zu dieser Impfung werden in den nächsten Jahren folgen.

Prognose



Die 5-Jahres-Überlebenschance beträgt 65%, bei schlechteren Stadien bis 35%. Weit metastasierte Karzinome haben allgemein eine sehr schlechte Prognose.

Quellen



  • Gynäkologie und Urologie für Studium und Praxis von Haag, Hanhart, Müller
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