Angststörungen

Angststörungen

Angst hat viele Gesichter. Und das ist seit Jahrtausenden gut und sinnvoll für unser Leben. Denn Angst ist die Voraussetzung dafür, eine Gefahr zu erkennen und gegebenenfalls sein Leben retten zu können. Die natürliche Angst vergeht, sobald die Gefahr vorbei ist. Anders ist es, wenn Angst das eigene Leben so sehr bestimmt, dass Angst vor der Angst besteht und sich die Betroffenen der für sie bedrohlichen Situation nicht mehr aussetzen. Dann spricht man von Angststörung. Meistens kommt es dann zu einem Rückzug, Orte und Situationen, die Angst machen, werden gemieden.

Community über Angststörungen

Wir haben 4213 Patienten Berichte zu der Krankheit Angststörungen.

Prozentualer Anteil 67%33%
Durchschnittliche Größe in cm167180
Durchschnittliches Gewicht in kg7187
Durchschnittliches Alter in Jahren4244
Durchschnittlicher BMIin kg/m225,7426,82

Andere Bezeichnungen für die Krankheit Angststörungen

Agoraphobie, akute Panikattacke, Angstneurose, Angstpsychose, Angststörungen, Emetophobie, GAD, Generalisierte Angststörungen, Herzneurose, Panikattacken, Phobie, Platzangst, Psychsomatische Angststörungen, Verlustängste, Zukunftsangst

Bei Angststörungen wurde bisher über folgende Medikamente berichtet:

MedikamentHäufigkeitBewertung (Durchschnitt)
Citalopram10% (431 Bew.)
Cipralex9% (366 Bew.)
Trevilor8% (255 Bew.)
Paroxetin7% (254 Bew.)
Opipramol6% (257 Bew.)
Tavor5% (226 Bew.)
Mirtazapin4% (166 Bew.)
Lyrica4% (192 Bew.)
Sertralin3% (146 Bew.)
Cymbalta3% (115 Bew.)
Fluoxetin3% (104 Bew.)
Seroquel2% (93 Bew.)
Paroxat2% (62 Bew.)
Lorazepam2% (109 Bew.)
Doxepin2% (69 Bew.)
Alprazolam1% (65 Bew.)
Insidon1% (64 Bew.)
Diazepam1% (97 Bew.)
Trimipramin1% (59 Bew.)
alle 230 Medikamente gegen Angststörungen

Bei Angststörungen wurde bisher über folgende Wirkstoffe berichtet:

WirkstoffHäufigkeitBewertung (Durchschnitt)
Citalopram10% (468 Bew.)
Paroxetin9% (339 Bew.)
Venlafaxin9% (303 Bew.)
Escitalopram9% (369 Bew.)
Opipramol8% (325 Bew.)
Lorazepam7% (357 Bew.)
Mirtazapin5% (205 Bew.)
Sertralin4% (175 Bew.)
Pregabalin4% (193 Bew.)
Duloxetin3% (115 Bew.)
Fluoxetin3% (112 Bew.)
Alprazolam3% (121 Bew.)
Bromazepam2% (114 Bew.)
Quetiapin2% (111 Bew.)
Trimipramin2% (84 Bew.)
Doxepin2% (73 Bew.)
Diazepam2% (111 Bew.)
Johanniskraut-Trockenextrakt2% (62 Bew.)
Promethazin1% (65 Bew.)
alle 151 Wirkstoffe gegen Angststörungen

Fragen zur Kranheit Angststörungen

alle Fragen zu Angststörungen

Folgende Berichte von Patienten liegen bisher vor

Patienten Berichte über die Anwendung von Citalopram bei Angststörungen

 

Citalopram für Depression, Angststörung mit Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Gewichtszunahme, Libidoverlust

Das Medikament hatte nach der üblichen Anlaufzeit von 3- 4 Wochen sehr gut angeschlagen.Der Antrieb wurde besser die Stimmung aufgehellt und Stimmungsschwankungen ausgeglichen.Seit dem ich es nehme hatte ich nicht eine einzige Panikattacke(und die waren früher oft und sehr heftig!) mehr ,und auch das Gefühl von Beklemmung, also der Treibstoff der Panikattacken, ist weg.Nebenwirkungen: bei Therapiebeginn Kopfschmerzen und Mundtrockenheit was sich aber nach 2-3 Wochen gelegt hat.Und etwas an Gewicht zugelegt aber nicht so dramatisch wie bei anderen Mitteln.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Cipralex bei Angststörungen

 

Cipralex für Depression, Angststörungen, Panikattacken mit Gewichtszunahme, Appetitsteigerung, Schweißausbrüche, Durchfall

Neheme das Medikament (10 mg pro Tag)zusammen mit Bisoprolol (2,5 mg) seit Juli 2009 ein. Ich hatte am Anfang vermehrtes Schwitzen und mir wurde es immer wieder Schwindelig. Diese Probleme habe ich seit längerer Zeit nicht mehr. Was sich sonst veränder hat ist, das ich jetzt immer wieder Hunger bekomme und auch an Gewicht zugenommen habe (ca. 4 Kg in 5 Monaten). Kann man vermutlich mit Regelmäsigem Sport in den Griff bekommen wen man Zeit dafür hat. Außerdem Träume ich Nachts oft sehr Intensiv und ziehmlich wirres zeug, was vorher fast nie der fall war (auf dauer etwas Störend). Aber ich Schlafe auch ziehmlich gut. Ab und zu bekomme ich Hitzegefühl was auch zu leichten Schweisausbrüchen führt aber man Gewöhnt sich mit der Zeit daran. Ca.…mehr

 

Cipralex für Angst mit Übelkeit, Schwindel

Ich hatte wegen eines Nervenzusammenbruchs und starken Panikattacken Cipralex verschrieben bekommen. Morgens 10mg Nebenwirkungen hatte ich keine. Jetzt nach 6 Jahren möchte ich diese ausschleichend absetzen. Nehme nun seit 6 Tagen 5mg. Abgesehen davon, dass ich etwas sensibel bin, geht es mir gut. Körperlich merke ich, dass der Schwindel und die Übelkeit, die ich schon so lange hatte, nicht mehr vorhanden sind. mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Trevilor bei Angststörungen

 

Trevilor für Angst- und Panikstörung mit Verstopfung, Absetzerscheinungen

Ich habe bis dieses Jahr August Trevilor 75mg genommen und habe es gut vertragen. 2007 wurde ich in einer psychosomatischen Klinik darauf eingestellt. Einzigste Nebenwirkung war Verstopfung, der aber mit Lactulose positiv entgegengewirkt wurde.
Ich hatte in den 4 Jahren so gut wie keine Panikattacke gehabt und mir ging es auch so relativ gut.
Da ich aber nun an dem Punkt angekommen bin mich der Angst ohne "Betäubungsmacher" zu stellen habe ich es abgesetzt. Da ich bis September schon nur alle 2-3 Tage eine 37,5mg genommen hatte, hatte ich nur geringfügige Absetzsymptome.mehr

 

Venlafaxin für Angststörungen mit Libidoverlust, Appetitlosigkeit, Schwitzen, Blähungen, Magen-Darm-Beschwerden, Erektionsstörungen

am Anfang war es eine Qual, aber nach einer Zeit wirkt es echt gut. Libidoverlust ist eine NW momentan nach 6 Monatenmehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Paroxetin bei Angststörungen

 

Paroxetin für Angststörungen mit Gewichtszunahme, Müdigkeit

Nach 4 Monaten starken körperlichen Beschwerden (Schmerzen, Schwindel, Panikattacken, Sehstörungen, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Unruhe etc.) wurde bei mir eine Angststörung attestiert. Nach 2 Wochen einnahme des Medikamentes ging es mir jeden Tag ein wenig besser. Die Dosis musste bis auf 60 mg erhöht werden, bis alle Symptome verschwanden. Nebenwirkung: Habe 25 kg zugenommen, was mich sehr belastet. Ausserdem plagt mich oft eine starke Müdigkeit. Nun bin ich langsam am abgewöhnen. Sehr langsam, da ich sofort auf eine geringere Einnahme reagiere. Fahre in 5 mg-Schritten runter und wenn ich etwas bemerke, wie z.B. stärkere Unruhe, Kopfschmerzen, Zuckungen im Kopf etc. bleibe ich mindestens einen Monat auf dieser Dosis, bis alle…mehr

 

Paroxetin für Depression, Angststörungen, Derealisation mit Durchfall, Übelkeit, Gähnen

Die Einnahme von Paroxetin (35mg) hat mir geholfen, mein Leben wieder auf die Reihe zu kriegen.Hatte schwere Angstzustände, Gedankenkreisen und Derealisation, dass ich nicht mehr in der Lage war, meinen Alltag zu bewältigen.
Bin mit 5mg angefangen und hab langsam auf 35mg gesteigert. Nach ca. 2 Wochen bemerkte ich, wie mein Gehirn sich langsam entspannte. Konnte mich z.B. nicht mehr so in meine Ångste reinsteigern,wie als wenn eine Mauer davor aufgebaut wurde. Die volle Wirkung trat etwa nach 4 Monaten ein.
Das einzig Negative was ich über das Medikament sagen kann, war das extreme Gähnen mit Übelkeit und der Durchfall in der Anfangsphase. Das habe ich aber gern in Kauf genommen, um mein Leben wieder zu haben.

Und gebt nicht auf.Bis…mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Opipramol bei Angststörungen

 

valdoxan für Depression, Angststörungen, Zwangsstörungen, Zahnschmerzen, Schmerzen nach OP, starke Schmerzen nach Rücken OP, Panikattacken, Angstzustände, Depression, Zwangsgedanken, Depression, Depression und Schlafstörungen mit Unruhe, Zittern, Gewichtszunahme, Wassereinlagerungen

Valdoxan 25 mg ist nichts für mittelschwere und schwere Depressionen(meine Erfahrung).Bei leichter Depression gut zum einschlafen.Ein Medikament mit wenig Nebenwirkungen.
Mirtazapin zum Anfang gut vertragen,später kamen einige Nebenwirkungen wie zittern,Unruhe,starke Gewichtszunahme,das schlimmste war das ich mich nicht mehr im Spiegel erkannt habe,ich dachte da steht eine fremde Person.Daraufhin bekam ich Seroquel Prolong und Sertralin .Zu Anfang Seroquel Prolong 25mg dann langsam erhöht auf 50mg,100mg,150mg.Dieses Medikament kann man sehr hoch setzen glaube auf Gabe von 800/1000 mg am Tag,mir hatten 100 mg gut geholfen,hatte zu der Zeit ja auch drei verschiedene Sorten eingenommen(Valdoxan,Seroquel und Sertralin).Mit dieser dreier Kombi…mehr

 

Opipramol für starke Angstzustaende mit keine Nebenwirkungen

Mir ging es so schlecht wie noch nie. Kein Medikament half mehr. Da las ich von Opripamol. Ich redete mit meinem Arzt und der meinte man könnte es versuchen. Jetzt nach 14 Tagen geht es mir schon viel besser.Hoffentlich bleibt es so. Nebenwirkungen habe ich bis jetzt noch keine bemerkt.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Tavor bei Angststörungen

 

Tavor für Angststörungen mit keine Nebenwirkungen

Ich habe Tavor (2,0mg) schon länger im "Giftschrank" für Notfälle aller Art.Nun gab es einen längeren davon und ich habe tgl.eine Dosis zwischen 1,5mg u.3mg eingenommen.Das die Wirkung allmählich weniger wird,wußte ich und so kam es auch.
Als ich über "Google" die Situation für einen Entzug recherchiert habe,wurde ich doch panisch und habe mich in der hiesigen Uniklinik (psychosomatische Abtlg.) erkundigt,was da dran ist.Die Ärztin dort
meinte,ich solle die Tabletten einfach absetzen,es würde bei der Dauer und Dosis nichts passieren.
Hat mich nicht überzeugt und ich habe mich stationär für einen "Entzug" aufnehmen lassen. Der Arzt (war ein Prof.) beim Aufnahmegespräch meinte dann auch,woher meine Angst hinsichtlich der Absetzung…mehr

 

Tavor für Angst, Unruhe mit Abhängigkeit

Wenn bei mir gar nichts mehr geht und ich Ängste habe oder stark unruhig bin, dann ist Tavor bei mir Mittel der Wahl. Ich nehme es nur bei Bedarf, da es abhänigig machen kann. Doch bisher war das bei mir nicht so, obwohl ich zwei Wochen, dreimal tgl. eine (1,0 mg) genommen hab.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Mirtazapin bei Angststörungen

 

Mirtazapin für Depression, Emetophobie mit Gewichtszunahme

Hallöchen
Ich nehme dieses Medikament MIRTAZIPIN 15mg seid genau 1 Jahr bin so eingestellt, dass ich es nur zur Unterstützung habe weil ich zu starke Angst vor Kontrollverlust habe.Ich nehme abends 18 Uhr eine halbe und zum Schlafen eine ganze Tablette. Ich habe ehrlich gesagt innerhalb weniger Monate 25 kg zugenommen und gesunden Appetit gehabt wie seid meiner Kindheit nicht mehr.Da ich durch meine Erkrankungen abgemagert war haben mir die 25 kg sehr gut getan wobei ich bei kräftigeren Menschen eher davon abraten würde wegen der Zunahme.Ansonsten hatte ich keine negativen Nebenwirkungen im gegenteil meine Suizid Gedanken meine traurigen u absoluten negativen Gefühle besserten sich so gut.Ich arbeite natürlich sehr an mir aber die…mehr

 

Mirtazapin für Depression, Angststörungen, Schlafstörung mit Muskelschwäche, Atembeschwerden, Zittern, Taubheitsgefühle

Nach jahrelanger Einnahme von 50-100 mg Opipramol sollte ich auf 15 mg Mirtazapin umstellen, weil die antidepressive Wirkung des Opipramol nicht mehr ausreichte. Mirtazapin wirkt wie Opipramol sedierend und appetitsteigernd; diese Wirkungen sind bei mir erwünscht.

Kurz nach der Einnahme der 15 mg Mirtazapin am Abend setzte eine Muskelschwäche am gesamten Körper ein; insbesondere fiel mir das Atmen schwer. Nachdem ich eine kurze Panik wegen der Atemprobleme überwunden hatte, konnte ich gut und erholsam schlafen und meine Stimmung war danach besser. Allerdings kam neben leichtem Zittern noch eine Taubheit an der linken Kopfseite hinzu, vom Auge über den Kiefer bis zum Hals, und das Schlucken fiel mir schwer. An Sport war wegen der…mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Lyrica bei Angststörungen

 

Lyrica für Angststörungen mit Benommenheit, Wassereinlagerungen, Müdigkeit, Potenzstörungen, Gedächtnisstörungen

nehme 600mg Lyrica auf drei mal am tag verteilt 3mal 200mg. nehme es jetzt schon bald 3monate, leider hilft es bei mir nicht gegen meine angststörung. am anfang bischen wie besoffen aber legt sich schnell wieder, was ich immer noch habe an nebenwirkungen sind: wassereinlagerungen, schwache blase... müdikeit, potenzprobleme und irgendwie funktioniert mein kurzzeitgedächniss nicht mehr so gut.
werde es bald wieder absetzen.
alles in allem war es ein versuch wert.

ps: muss nicht heissen das es nicht gegen ängste hilft nur weil es bei mir nicht geholfen hat.mehr

 

Lyrica für Angststörungen mit Hautausschlag, Sprachschwierigkeiten

Das Medikament hilft gut gegen die angs,t aber die nebenwirkungen wie der hautausschlag, das rote gesicht und die lallende sprache lässt einen wie einen alkoholiker wirkenmehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Sertralin bei Angststörungen

 

Sertralin für Depression, Angststörung mit Unruhe

Seit einem halben Jahr nehme ich morgens Sertralin ( die ersten Monate einschleichend bis zu 100 mg, derzeit 75 mg) ohne dass nennenswerte Nebenwirkungen zu spüren wäre - lediglich eine leichte Bewegungsunruhe, die ich selbst als wenig störend empfinde.
Ich bin dankbar, dass es dieses Medikament gibt, weil es mir wirklich sehr gut geholfen hat, meine unmotivierten und meist unbegründeten Angstzustände, deren Entstehung im Mobbing am Arbeitsplatz begründet sind, in den Griff zu kriegen. Auch meine Depressionen und die damit verbundenen Schlafstörungen haben sich eklatant gebessert.
Mir ist, als wäre mir ein neues Leben geschenkt worden. Ich kann aufgrund meiner überaus positiven Erfahrungen dieses Antidepressivum sehr empfehlen. Die…mehr

 

Sertralin für Angststörungen mit Durchfall, starkes Träumen, Einschlafschwierigkeiten

Seit 12 Tagen nehme ich Sertalin Duro jeweils eine viertel Tablette täglich.
Eine halbe Tablette habe ich nicht vertragen, fürchterlicher Durchfall.
Ich bin Alkoholiker und trinke abends gelegentlich drei Bier.
Sehr intensive Träume bis zu 4 Stück in der Nacht, sehr intensiv.
Starke einschlafprobleme und aufwachen mitten in der Nacht.
Ich will es weiter versuchen, aber eben in schwacher Dosierung.
Sertalin scheint OK zu sein wie gesagt ich versuche es weiterhin und bin mal gespannt.
Geträumt habe ich ohne auch immer sehr viel, ich habe den Eindruck das durch das lebhafte Träumen Konflikte oder Spannungen abgebaut werden oder verarbeitet werden.
Bin hoffnungsvoll und vertraue weiterhin auf Sertalin.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Cymbalta bei Angststörungen

 

Cymbalta für Angststörungen, Schwere Depression mit Schlafstörungen, Kopfschmerzen, unruhige Beine

Weil es mir in meiner akuten Krankheitsphase sehr geholfen hat, hier erfahrungsberichte zu lesen, möchte ich meine Erfahrung mit Duloxetin (nehme Duloxalta) berichten. Angefangen hat mein Hausarzt mit opipramol, da ich Medikamenten sehr skeptisch gegenüber stand. Dieses Medikament hat mich am leben erhalten, war große Hilfe, aber konnte nix gegen Depression ausrichten. Das nächste von der Fachärztin war escitalopram. Nebenwirkungen: leichte Übelkeit (1 Woche) und starkes Kloß Gefühl im Magen (etwa 4wochen), war aber kein Problem. Hat gegen Angst sehr gut geholfen, aber war nach wie vor extrem mude, gegen Depression nix gebracht. Nach 6 Wochen Umstellung auf Duloxetin. Bereits nach zwei tagen deutliche Veränderung zum besseren. Wacher,…mehr

 

Cymbalta für Depression, Angststörungen, Suizidgefährdung mit Libidoverlust, Benommenheit, Herzrasen, Pulssteigerung, Schuppenflechte, Gewichtszunahme

Ich hatte 2013 einen Totalzusammenbruch,da wusste hygroskopisch allerdings noch gar nicht,was mit mir los ist... Nach zahlreichem Rumprobieren,u.a. mit Tavor ( für mich schon sehr nah an einer Droge!) bekam ich Cymbalta, 30mg/Tag.
Mir geht es besser,aber die Nebenwirkungen machen mich fertig: Libidoverlust (ich zwinge mich zum Sex) , Watte im Kopf,Herzrasen, extrem hoher Puls, Schuppenflechte, extreme Gewichtszunahme und -am schlimmsten- Ich fange jedes negative Gefühl meiner Umwelt auf.
Da ich keine Alternative weiß,nehme ich Cymbalta weiter,da ich nicht wieder in diesen Sumpf will. Bin etwas ratlos,aber ich hoffe,ich konnte meinen Leidensgenossen weiter helfen.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Fluoxetin bei Angststörungen

 

Fluoxetin für Schwindel, Angsstörung mit Müdigkeit, Schwindel, Hitzewallungen, Schwitzen, Traumveränderungen

Ich habe Fluoxetin nach einem anderem Medikament (mit ähnlicher Wirkung bekommen, da man angeblich davon nicht zunimmt). Ich bin übergewichtig und daher war mir dieser Beweggrund wichtig genug, das Medikament zu wechseln. Leider habe ich festgestellt, dass sich bei mir seitdem einige Nebenwirkungen eingestellt haben und ich gegenüber dem vorhergehenden Präperat keinerlei Besserung hinsichtlich meines Schwindels und meiner damit verbundenen Angststörung hatte. Die Nebenwirkungen fingen an mit täglichen Hitzeattacken und Schweißausbrüchen am Kopf, bei denen der Körper allerdings eiskalt war. Diese haben sich mittlerweile gelegt und kommen "nur" noch ca. alle 3 Tage vor. Zudem habe ich ein extremes Schlaf- und Ruhebedürfniss, ich schlafe,…mehr

 

Fluoxetin für Angst mit Magenschmerzen, Gewichtsverlust, Durchfall, Zittern, Wadenkrämpfe, Schwindel, Missempfindungen, Hautblässe

starke Angstattacken und profilaktisch gegen Bulimie-Rückfall.
Magenschmerzen, Durchfall, Gewichtsabnahme, Zittern, Wadenkrämpfe, Schwinde, Blässe, "Ameisenlaufen".
Wobei ich natürlich nicht sicher sagen kann, dass die Symptome von den Tabletten gekommen sind. Ich vermute einen Zusammenhang, welcher jedoch von einem anderen Medikament mit beeinflusst/verstärkt wurde.
Ein Tipp an alle!! Kontrollieren Sie die Medikation Ihres Psychiaters. Psychiater sind keine Pharmazeuten, welche die chemischen Prozesse verstehen. Jedem kann mal ein Fehler passieren, weshalb ich keine Anzeige erstatten werde und auch keine Untersuchung der letzten beiden (verschiedenen) Tabletten durchführen lassen werden. Seien Sie selbst achtsam!mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Seroquel bei Angststörungen

 

Seroquel Prolong für Panikattacken, Paranoide Psychose mit Mundtrockenheit, Müdigkeit, Benommenheit, Kopfschmerzen, Absetzerscheinungen

Mundtrockenheit, Müdigkeit/ besonders in den Morgenstunden, Benommenheit, ab und zu Kopfschmerzen, besonders bei höherer Dosis fühlt man sich leer, weich... schlecht Absetzbar nach längerer Anwendung. Besonders bei pychotischen Eigenschaften während einer Psychose sehr gut geeignet. Die pychotischen Eigenschaften stellen sich kurz nach Einnahme relativ gut ein. Um Rückfälle einer Pychose oder Depression zu vermeiden, muss dieses Medikament mind. 1 Jahr in einer bestimmten Dosis eingenommen werden. Um in akuten Phasen schnell zu sättigen, wird dieses Medikament zunächst in einer sehr hohen Dosis angesetzt. Dies kann bis zu 1200 mg und höher sein. Besonders Patienten, die mit Antidepressiva schlechte erfahrungen bezüglich der Nebenwirkungen…mehr

 

Seroquel für Depression, Schlafstörung, Angst, Unruhe mit Appetitsteigerung, Hangover

Bei mir hat Seroquel gut geholfen gegen die Angst und die Schlafprobleme, allerdings macht es sowohl Appetit als auch am nächsten Morgen einen Hang-Over.
Für jemand, der im Berufsleben steht ist es wahrscheinlich nicht empfehlenswert, aber sonst durchausmehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Paroxat bei Angststörungen

 

Paroxat hexal für Panikattacken, Angstzustände mit Mundtrockenheit, Übelkeit, Panikattacken, Gewichtszunahme

Nebenwirkungen:
- anfänglich Mundtrockenheit, Übelkeit
- am 3. Tag der Einnahme heftige Panikattacke die ca. 1 Stunde anhielt

Verlauf:
- nach ca. einer Woche Einnahme verschwand die Übelkeit
- Mundtrockenheit blieb erhalten
- Gewichtszunahme von 10kg innerhalb der ersten 6 Monate nach Therapiebeginn

Absetzungsversuch:
- nach einem Jahr mit einer Dosis von 1x täglich 20mg
- 2 Wochen reduzierte Dosis von 15mg/Tag - nebenwirkungsfrei
- weitere 3 Wochen reduzierte Dosis von 10mg/Tag - nebenwirkungsfrei
- seit 3 Tagen reduzierte Dosis von 5mg/Tag - ab dem 1. Tag: Schwindel, Übelkeit, leichte Angstzustände
- Dosis zurück auf 10mg/Tag erhöhtmehr

 

Paroxat für Angststörungen mit Anorgasmie, Müdigkeit, Libidoverlust, Schwitzen

Ich habe Paroxat (zuerst 20mg dann die meiste Zeit 10mg) mit 18 begonnen zu nehmen und Jahre genommen, da ich unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung und Angststörung litt/leide. Die Medikamente haben gut gegen meine Ängste gewirkt und mich psychisch stabilisiert-ich konnte wieder vollständig am Leben teilnehmen und studieren. DOCH haben sie eine sehr krasse Auswirkung auf mein Libido gehabt- ich wurde ORGASMUSUNFÄHIG! Das diese Anorgasmie nicht an mir, sondern an den Medis lag, habe ich erst nach einem Absetzversuch gemerkt... (ich hatte mein erstes Mal als ich das Medi schon nahm). Ich sehe diese Anorgasmie als heftige Nebenwirkung/Einschränkung und bin deshalb sehr wütend. Nun habe ich wieder begonnen Medikamente zu nehmen und…mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Lorazepam bei Angststörungen

 

Lorazepam für Depression, Angststörungen, Psych.Labilität mit Müdigkeit

hallo, also mein Freund nimmt zur Zeit eine halbe Lorazepam morgens,mittags und abends, nachts ne ganze. und nachts (20h) bekommt er noch 175mg Clozapin.
Er hat trotzdem immer noch hin und wieder Konzentrationsstörungen, und reagiert manchmal verspätet. Er weiß oft nicht ob was richtig und was falsch ist und kann sich nur schwer für etwas entscheiden.

Zudem kommt halt noch das wenn er die tabletten dann abends um 20h genommen hat dass man so ziemlich genau die uhr nach stellen kann dass er dann todmüde wird. ca 21h ist er schon meist am schlafen, was nicht immer so toll ist weil es halt irgendwie so vorprogrammiert ist.mehr

 

Tavor für Angststörungen, Angststörungen mit keine Nebenwirkungen

Ich habe Tavor (Lorazepam) aufgrund einer erneut aufgetretenen Angststörung von meiner Neurologin verschrieben bekommen. Als Notfallmedikament. Leider war zu dieser Zeit an jedem Tag ein "Notfall" in Form von starken Angst- und Panikanfällen zu verzeichnen. Da ich mich zuerst gegen den Einsatz von Antidepressiva entschied und versuchte dem Ganzen mit pflanzlichen Mittelchen zu entgegnen, verschlechterte sich mein Zustand immer mehr, sodass ich kurz vor der Einweisung in eine Klinik stand.
Tavor war das Einzige was mich in dieser Zeit "gerettet" hat und mir etwas Licht in mein Dunkel bringen konnte. Nebenwirkungen traten keine auf.
Ich möchte hier den Einsatz dieser Medikamentengruppe nicht anpreisen, aber es ist mir sehr wichtig mal mit…mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Doxepin bei Angststörungen

 

Doxepin für Angststörungen, Agoraphobie mit Abhängigkeit, Verwirrtheit, Angstgefühle, Schwindel, Müdigkeit

Hallo.
Ich habe Doxepin vor einigen Jahren schonmal über längere Zeit genommen.
Damals habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Tropfen schnell zu einer Abhängigkeit geführt haben und ich das Haus nicht mehr verlassen konnte, ohne wenigstens den bitteren Geschmack zu schmecken...
Ich habe sie wieder von meinem Arzt bekommen, er hat gesagt, ich soll langsam damit beginnen (Mein Körper reagiert sehr gut auf Medikation), also habe ich 10 Tropfen genommen, nach ein paar Tagen traten starke Verwirrtheitszustände auf (ich lag im Bett und wusste nicht mehr, warum ich Arme und Beine habe...) Ich habe sie sofort abgesetzt und mein zustand besserte sich rasch.
Erklärung meines Arztes: Es waren Überdosierungserscheinungen...
Lange Zeit habe ich…mehr

 

Doxepin für Depression, Angststörungen mit Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Kreislaufbeschwerden

Hallo
Ich bin neu hier im Forum , stelle mich mal kurz vor ich bin Sarah 21 Jahre und leide und Angststörung und Depression ,deswegen hat man mir das Medikament Doxepin verschrieben , ich nehme es jetzt genau 7 Wochen und am montag war ich beim Arzt und da hat man eine Veränderung im EKG festgestellt und ich habe jetzt angst das es was schlimmes ist ich fühle mich mit dem medikament ständig müde und abgeschlagen.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Alprazolam bei Angststörungen

 

Alprazolam für Panikattacken, soziale Phobie mit keine Nebenwirkungen

Nehme bei Bedarf bis höchstens 0,75mg Alprazolam am Tag. In der Regel komme ich aber auch mit 0,25mg aus. Tage ohne gibt es auch.
Es ist das einzigste Medikament, welche mir hilft meine ständigen Ängste zu bewältigen. Habe viele Therapien gemacht, Verhaltenstherapie, Klinik und Tiefenpsychologie und Hypnose, leider mit wenig Erfolg. Antidepressiva ohne Ende ausprobiert mit dem einzigen Erfolg der Gewichtszunahme.
Nun verstehe ich nicht, warum dieses Medikament (Alprazolam) immer so furchtbar gefährlich dargestellt wird und kein Arzt es ohne knurren verschreiben will.
Wenn es doch Hilft !!!
Es gibt doch andere Krankheiten zB Parkinson, diese Patienten nehmen den ganzen Tag jede Menge Medis mit heftigen Nebenwirkungen, um einigermaßen…mehr

 

Alprazolam für Angststörungen, Unruhe mit Müdigkeit, Gedächtnislücken

Ich habe das Medikament einmalig in einer extrem belastenden Situation verwendet, um dieser kurzzeitig zu 'entfliehen'. Dafür hat es gut gewirkt, meine Stimmung wurde stabilisiert bzw. gewisser Weise etwas aufgehellt, ich wurde sehr viel ruhiger und schläfrig. Im Nachhinein konnte ich mich an einige Dinge, die ich unter Einfluss des Medikaments gesagt bzw. getan habe nicht mehr erinnern. Als Notfallmedikament auf jeden Fall zu empfehlen. Sollte aber auf keinen Fall regelmäßig verwendet werden, da schnell Gefahr der Abhängigkeit.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Insidon bei Angststörungen

 

Insidon für Depressionen, Angst, Erschöpfung mit keine Nebenwirkungen

Wenn ich lese, dass hier jemand schreibt \\\\\\\"Er könne niemandem zu diesem Wirkstoff raten\\\\\\\" dann werde ich richtig wütend!
Mir hat dieses Medikament wahrscheinlich das Leben gerettet, weil ich aus einer tiefen Depression mit Suizidgedanken nicht mehr hinauskam und ein normales Antidepressivum zu lange gebraucht hätte, um zu wirken. Insidon wirkte sehr schnell und das ohne eine einzige Nebenwirkung!
Es muss wohl jeder selbst wissenund ausprobieren und kommt sicherlich auch darauf an, ob ich das Medikament kombiniere, überdosiere oder Alkohol dazu trinke.mehr

 

Insidon für Angststörungen mit Sehschwäche, Schwindel

Hallo, ich nehme seit dem Sekundentod meines Vaters( vor 13 Jahren) 50 mg Insidon 1 x abends ein. Anfangs habe ich in der Akutphase 3 x 1 für ca.4 Wochen eingenommen und sehr gut vertragen.Seitdem 1 x 1 abends und Bedarfsweise bei Stressphasen 2 x1. Leider hab ich in den letzten 2 Jahren ein unangenehmes Gefühl.Ich leide unter schlechterem,teils unscharfem Sehen.Ich war bereits 2 x. beim Augenarzt und hab bis auf eine Lesebrille und Augentropfen zur Befeuchtung keinen auffälligen Befund.Meine Angst ist aber,da ich in dem Buch " Bittere Pillen" gelesen habe,dass es zu Langzeitschäden der Augen durch den Wirkstoff Opipramol kommen kann, die Tabletten weiter zu nehmen.Da bei mir schon alles mögliche ausprobiert wurde,weil die Ängste nicht…mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Diazepam bei Angststörungen

 

Diazepam für Schlafstörung, Angstattacken, erhöter Puls, Herzinfarktänliche Symtome, Wetterumschwung, die ganze Palette im Falle eines Falles mit keine Nebenwirkungen

Also-an alle die dies hier lesen, es kommt ohne vorwarnung-jedefalls bei mir,eines morgens um halb 2 uhr werde ich wach, bekomme keine luft mehr durch die nase, und fühle mir selber den puls ab. ich merke sofort das dieser sehr hoch ist.nicht nur sehr hoch-sondern absolut unregelmäßig.ich bekomme in sekunden eine angstattacke und denke daß ich mitten in einem herzinfarkt stecke. ich komme aus dem teufelskreis nicht mehr raus.ich lass meine partnerin sofort den rettungswagen rufen.das ende vom lied-nächsten morgen, also nach 8 stunden schlaf und notmedikamenten im krankenhaus wache ich auf als ob nichts wäre.( was ich da noch nicht wusste das starke depressionen mein körper voll beherschen.)ich also nach hause und siehe da wie immer hatte…mehr

 

Diazepam für Angststörungen mit keine Nebenwirkungen

Ich bin 2006 gestürzt und hatte eine Gehirnerschütterung. Noch am gleichen Abend bekam ich Panikanfälle und später Depressionen.
Kam ins Krankenhaus ,wo viele Medikamente ausprobiert wurden, die ich alle nicht vertragen habe.Meine gute Ärztin sagte ich soll jeden Morgen aufstehen und Laufen gehen.
Als Notfallmedikament verschrieb sie mir Diazepamtropfen.
Ich bin morgens stundenlang gelaufen und ab Mittags ging es mir viel besser.
Manchmal bekomme ich noch Panik ,wenn bestimmte Termine anstehen und dann nehme ich 6 Tropfen Diazepam und es geht mir wieder gut.Diazepam ist sehr gut ,aber nur als Notfallmedikament macht sonst süchtig und hilft nicht mehr.mehr

Patienten Berichte über die Anwendung von Trimipramin bei Angststörungen

 

Trimipramin für Angststörungen, Angstzustände mit Schwindel, Gewichtszunahme

Anfangs hatte ich bis zum Mittag starkes Schwindelgefühl und war wie benebeld im Kopf.
Diese Nebenwirkung verschwand aber nach ca. 2/3 Einnahme.
Die Gewichtszunahme hält sich jedoch stetig! (leider!)
Aber dafür geht es mir gut, ich kann schlafen ohne zu grübeln, ich schlafe durch und meine Ängste halten sich absolut in Grenzen.mehr

 

Trimipramin für Angststörungen, Stress mit Müdigkeit, Kopfschmerzen, Sehschwäche

Kopfschmerzen, Müdigkeit und schlechteres Sehen, dafür besserer Schlaf und die Ängste werden gedämpft. Ich warte ab!mehr

Weitere Bezeichnungen, die zu Angststörungen gruppiert wurden

"Panikattacken", 'Angststörung, (Notfall) Panikattacken, *Angststörungen, - Panikstörungen, -Panikstörungen, -und angstzustände, //Angstzustände, 1 stk. täglich - Angst und Panikattacken, 1Angststörungen

Klassifikation nach ICD-10

F40.0-Agoraphobie
F40.1Soziale Phobien
F40.2Spezifische (isolierte) Phobien
F40.8Sonstige phobische Störungen
F40.9Phobische Störung, nicht näher bezeichnet
F41.0Panikstörung [episodisch paroxysmale Angst]
F41.1Generalisierte Angststörung
F41.2Angst und depressive Störung, gemischt

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Angststörungen Arten

Angststörungen

Phobie: Unter einer Phobie versteht man eine Angststörung, die durch bestimmte Gegenstände oder Situationen ausgelöst wird. Es handelt sich um extrem intensive Ängste vor etwas Bekanntem. Die meisten Menschen mit einer Phobie wissen, dass ihre Ängste eigentlich unbegründet sind. Sie zeigen aber trotzdem ausgeprägtes Vermeidungsverhalten von Situationen, die sie mit diesen Ängsten konfrontieren. Phobien teilt man ein nach Agoraphobie (Angst, sich auf öffentlichen Plätzen und Straßen aufzuhalten), soziale Phobie (Furcht vor Situationen, in denen man mit anderen Menschen zu tun hat) und spezifische Phobien. Hierzu gehören Tierphobien (Angst vor Spinnen, Schlangen), Angst vor Naturgewalten wie Gewitter oder Wasser, Blutphobie einschließlich Angst vor Spritzen und Verletzungsphobie, situative Phobie in speziellen Situationen wie Akrophobie (Höhenangst), Erythrophobie (Angst vor dem Erröten), Klaustrophobie (Angst in einem engen Raum eingeschlossen zu sein), Flugangst, Fahrstuhlphobie.

Panikstörung: Bei der Panikstörung treten immer wieder urplötzlich Panikanfälle auf, die Realität verschwimmt zu einer bedrohlichen Situation. Die Panikanfälle beschränken sich nicht auf bestimmte Umstände, sie treten ohne Auslöser völlig unerwartet auf. Da die Panikanfälle nicht durch reale Gefahren erklärt werden können, ist das Quälendste an der Panikstörung die anhaltende Angst vor der Angst, also vor einem erneuten Panikanfall. Panikstörungen sind oft Begleiter anderer Krankheiten wie Depression, Arzneimittelabhängigkeit, Alkoholismus.

Generalisierte Angststörung: Bei der generalisierten Angststörung oder Angstneurose bestehen mindestens ein halbes Jahr lang über die meisten Tage dieser Zeit eine ausgeprägte Furcht und Sorgen, die übertrieben und der jeweiligen Situation nicht angemessen sind. Häufig tritt die generalisierte Angststörung ab dem 40.-50. Lebensjahr auf oder im jungen Erwachsenenalter.

Zwangsstörung: Eine Zwangsstörung ist eine psychische Störung, die durch wiederkehrende Zwangsgedanken und Zwangshandlungen gekennzeichnet ist. Dieses Verhalten nimmt mindestens eine Stunde, häufiger vier bis acht Stunden des Tages in Anspruch. Zwangshandlungen sind ständiges Säubern, Kontrollieren und auch Aggression. Eine Sonderform der Zwangsstörung ist der Sammelzwang beim Vermüllungs-Syndrom (Messie).

Posttraumatische Belastungsstörung: Unter diesem Begriff versteht man psychische Störungen, die nach extrem belastenden Ereignissen (Unfall, Katastrophe, Vergewaltigung) auftreten und von starker Furcht und Hilflosigkeit gekennzeichnet sind. Es treten nicht nur Alpträume und Tagträume auf, sondern auch Teilnahmslosigkeit, Freudlosigkeit und Gleichgültigkeit. Gleichzeitig besteht erhöhte Reizbarkeit, Schreckhaftigkeit und Vermeiden jeglicher Reize, die an das Erlebte erinnern.

Angststörungen Ursachen


Angststörungen

Oft lösen traumatisierende Ereignisse im Leben eine Angststörung aus, beispielsweise das Miterleben eines schweren Unfalls, das Opfer eines Verbrechens geworden zu sein oder das Abschiednehmen von einem geliebten Menschen. Aber auch Hirnerkrankungen oder Hormonstörungen können die Ursache einer Angststörung sein. Es gibt verschiedene Theorien, wie eine Angststörung entstehen kann und sich entwickeln kann:

Erlernte Ängste


Wenn sich aus einer zunächst neuralen Begebenheit ein bedrohliches Ereignis entwickelt, versucht man in Zukunft intuitiv solche Situationen zu meiden. Durch diese Vermeidungsstrategie wird die Angst aufrechterhalten und erlernt. Hinzu kommt, dass körperliche Symptome wie Herzrasen, Schweißausbrüche und zitternde Hände bewusst und verstärkt wahrgenommen werden, sobald der auslösende Reiz sichtbar wird.

Übersensibles Nervensystem


Angststörungen können auch von innen heraus entstehen. Man geht davon aus, dass bei Menschen mit Angststörungen ein übersensibles autonomes Nervensystem vorliegt. Das autonome Nervensystem reguliert Herz, Atmung und die inneren Organe. Bei einem übererregbaren autonomen Nervensystem entstehen die Angstsymptome schneller, da die Reizschwelle niedriger ist.

Kindheitstraumata


Wenn Menschen in ihrer Kindheit und Jugend nicht gelernt haben, mit Ängsten umzugehen, dann können auch im Erwachsenenalter in konflikthaltigen Situationen alte, längst verdrängte Ängste wieder ausbrechen. Häufig ist dieses Verhalten bei Trennungsängsten zu beobachten.

Angststörungen Symptome


Angststörungen

Angststörungen äußern sich individuell verschieden. Manche sind innerlich unruhig, sie fühlen sich der Situation hilflos ausgeliefert. Andere sind eher hektisch, wieder andere vermeiden alles, was sie mit dem Angstauslöser in Kontakt bringen könnte und was sie mit ihm verbinden. Sie schotten sich von ihrer Umwelt ab, gehen nicht mehr aus dem Haus und auch nicht mehr ans Telefon. Wieder andere entwickeln als Abwehrmechanismus Gesten und Grimassen. Die meisten Menschen mit Angststörungen leiden unter Schlafstörungen. Besonders das Einschlafen fällt ihnen sehr schwer. Beschwerden, die bei Angststörungen auftreten können, sind:

  • ständiges grübeln und sich sorgen
  • Nervosität
  • innere Anspannung
  • leichtes Aus-der-Haut-Fahren
  • Schwitzen
  • Erröten
  • Zittern
  • Herzrasen
  • Atemnot
  • Harndrang
  • Schwindel
  • Dramatisierung der Situation
  • Vermeidungsverhalten
  • Fluchtgedanken

Angststörungen Diagnose


Angststörungen

In einem ausführlichen Arzt-Patienten-Gespräch (Anamnese), werden Sie aufgefordert, Ihre Ängste zu beschreiben. Auch die auslösenden Umstände, die Intensität der Angstgefühle, ihre beruflichen und privaten Lebensumstände kommen dabei zur Sprache.

Stellen Sie sich auf genaues Nachfragen des Arztes ein, denn nur so kann er herausfinden, ob es sich um eine Angststörung oder um ganz normale Ängste handelt, unter denen jeder von uns ab und zu leidet. Auch Ihre Kindheit, andere Erkrankungen, Medikamente, die Sie nehmen, familiäre Vorbelastungen werden durchleuchtet. Um auszuschließen, dass die Angststörungen die Folge einer Suchterkrankung sind, werden Sie auch gefragt, ob Sie Drogen wie LSD, Amphetamine, Marihuana nehmen.

Um sicher zu gehen, das eine körperliche Erkrankung wie beispielsweise eine Gehirnentzündung oder gar ein Tumor im Gehirn nicht die Auslöser der Angststörungen sind, können Blutentnahmen zur Feststellung der Entzündungsparameter, Ultraschalluntersuchungen oder eine Kernspintomografie des Schädels nötig sein.

Um die Art der Angststörungen festzustellen, gibt es sogenannte Angst-Fragebögen. Die kann der Patient selbst ausfüllen oder aber der untersuchende Arzt tut es während des Gesprächs.

Angststörungen Behandlung


Angststörungen

An erster Stelle steht die Behandlung der Grunderkrankung. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn die Angststörung eine Depression begleitet. Erst, wenn die ursächliche Erkrankung in Behandlung ist, werden auch die Angstsymptome therapiert.

Bei Angststörungen ohne medizinische Ursache hat sich eine Kombination aus Verhaltenstherapie, Entspannungsmethoden und, wenn nötig, Medikamenten bewährt.

Psychotherapie


Vor allem bei Phobien steht die Psychotherapie ganz oben auf der Liste der Maßnahmen zur Behandlung einer Angststörung. Dabei führt ein Therapeut die Menschen mit Angststörungen ganz bewusst in die angstauslösende Situation. Das soll dazu führen, dass der Patient erlebt, dass die von ihm befürchtete Katastrophe nicht eintritt. So lernt er, Einfluss auf das Ausmaß seiner Ängste zu nehmen, sie im Zaum zu halten und zu beherrschen.

In Gruppentherapien lernen Patienten mit Sozialphobie den Umgang mit anderen Menschen. Rollenspiele helfen dabei, alltägliche Situationen zu erleben und sich darin wieder zurecht zu finden. Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenes Training helfen, zur inneren Ruhe zu finden.

Hilfe zur Selbsthilfe


Bitte machen Sie sich klar: es ist nicht schlimm, dass Sie mit gewissen Situationen nicht klar kommen und Angst davor haben. Sie sind mit diesem Problem nicht alleine. Fünf von 100 Menschen leiden an einer Angststörung, die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich noch höher.

Wichtig ist, sich so schnell wie möglich professionelle Hilfe zu suchen. Je länger Sie damit warten, desto schwieriger wird es für Sie. Versuchen Sie nicht, mit Ihren Ängsten alleine klar zu kommen und sie als Charakter-Schwäche zu sehen. Sie mögen stark sein, aber Sie brauchen Unterstützung. Holen Sie sich welche in Selbsthilfegruppen und nehmen Sie Therapiemöglichkeiten wahr.

Versuchen Sie nicht, durch Vermeidung der angstauslösenden Situation Ihre Angststörung in den Griff zu bekommen. Dadurch sorgen Sie nur noch mehr dafür, dass sich die Angst umso stärker in Ihrem Leben verfestigt.

Vermeiden Sie es, auf eigene Faust irgendwelche Beruhigungsmittel einzunehmen. Das schadet Ihnen langfristig mehr als es nützt. Das gleiche gilt für Alkohol als Problemlöser.

Medikamente


Ist die Angststörung besonders schwer oder liegt eine Panikstörung vor, werden häufig Medikamente verabreicht.

Antidepressiva


Diese Medikamentengruppe wird zur längeren Behandlung von Angststörungen eingesetzt. Da ihre Wirkung erst nach ein bis drei Wochen spürbar wird, werden in der Anfangsphase der medikamentösen Behandlung die Antidepressiva mit Benzodiazepinen kombiniert, die rasch wirken.

Antidepressiva beeinflussen das Transportsystem der Botenstoffe des Gehirnstoffwechsels. Sie sorgen dafür, dass mehr Noradrenalin, Serotonin und Dopamin verfügbar ist. Welches Medikament gewählt wird hängt davon ab, welche Symptome der Angststörungen im Vordergrund stehen, wie schwer die Angststörungen sind und welche anderen Erkrankungen zusätzlich vorliegen.

Bei großer Unruhe oder Angstzuständen werden sogenannte trizyklische Antidepressiva (TZA) eingesetzt. Sie werden auch dann bevorzugt, wenn die Angststörung von Schmerzen begleitet ist. Trizyklische Antidepressiva erhöhen die Wirkung von Serotonin und Noradrenalin im Gehirn und wirken stark stimmungsaufhellend. Als Wirkstoffe sind gängig: Amitriptylin (der beruhigende Effekt tritt hier sehr schnell ein, die stimmungsaufhellende Wirkung dagegen erst nach etwa zwei Wochen), Amitriptylinoxid (wird häufig bei chronischen Schmerzen, die eine seelische Komponente haben eingesetzt, z.B. bei Migräne und Schmerzen am Bewegungsapparat), Clomipramin (hat sich bei Zwangsstörungen, also bei unwillkürlich wiederkehrenden und als quälend empfundenen Gedanken und Handlungen bewährt), Doxepin (muss regelmäßig und über einen langen Zeitraum genommen werden), Imipramin (wirkt positiv bei Schlafwandeln und nächtlichem Einnässen), Nortriptylin (kommt bei leichten und mittelschweren Depressionen zum Einsatz) und Trimipramin (besonders wirksam bei Schlafstörungen).

Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) verstärken die Wirkung des Botenstoffes Serotonin im Gehirn. Im Gegensatz zu den trizyklischen Antidepressiva wirken sie selektiv, das heißt nur auf den einen Botenstoff. Als Wirkstoffe sind in SSRI-Medikamenten enthalten: Citalopram (hat keine beruhigende, sondern nur eine stimmungsaufhellende Wirkung), Escitalopram (wird bei Angststörungen, Panikattacken eingesetzt), Fluoxetin (auch zur Behandlung von Ess-Störungen), Fluvoxamin (nicht für Kinder und Jugendliche geeignet), Paroxetin (nicht geeignet bei gleichzeitiger Einnahme von MAO-Hemmern) und Sertralin (beugt erneutes Auftreten von depressiven Phasen vor).

Benzodiazepine


Benzodiazepine mindern die Heftigkeit der Gefühle und auch deren bewusste Wahrnehmung. Sie dämpfen gleichzeitig Erregung und Angst, sie entspannen die Muskulatur, lösen Krämpfe und wirken beruhigend.

Benzodiazepine docken an spezielle Bindungsstellen im zentralen Nervensystem an, Dadurch verstärkt sich die Wirkung des körpereigenen Botenstoffes Gamma-Aminobuttersäure (GABA). GABA hemmt die Aktivität von Nervenzellen und wirkt dämpfend. Patienten mit Angststörungen nehmen durch die Benzodiazepine ihre Umwelt und ihren Zustand als nicht mehr bedrohlich wahr. Was um sie herum geschieht, wird durch die Medikamente abgeschirmt. Bei großer Belastung hilft das für einen kurzen Zeitraum, bei längerer Anwendung kann allerdings das Gefühlsleben verarmen.

Vorsicht: Benzodiazepine können bei längerem Gebrauch abhängig machen. Sie verstärken außerdem die Wirkung von Arzneimitteln, die das zentrale Nervensystem dämpfen. Zum Beispiel Neuroleptika bei Psychose, müde machende Antihistaminika bei Allergie, dämpfend wirkende Mittel bei Depression und Epilepsie.

Buspiron


Buspiron wirkt angstlösend und antidepressiv. Es greift an spezifischen Bindungsstellen des Botenstoffs Serotonins an, das im zentralen Nervensystem Informationen überträgt. Die Wirkung von Buspiron tritt erst nach zwei bis vier Wochen ein. Nicht gleichzeitig anwenden mit MAO-Hemmern bei Depressionen. Vorsicht auch beim Verzehr von Grapefruit und Grapefruitsaft: Es verstärkt die Wirkung von Buspiron.

Angststörungen Prognose


Angststörungen

Wie schnell sich die unterschiedlichen Angststörungen therapieren lassen, hängt von der Art der Beschwerden ab. Mit einer Psychotherapie und entsprechenden Medikamenten lassen sich die Angststörungen relativ gut in den Griff bekommen.
Unbehandelt kann sich eine Angststörung immer weiter verstärken, die Angst vor der Angst wird zum Lebensinhalt, es droht ein zunehmender Rückzug aus dem Alltagsleben und Isolation. Für eine gute Prognose der Angststörungen ist es daher enorm wichtig, möglichst früh Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Quellen


Redaktion/Bieni
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