Abraxane

Abraxane Patienteninformation

Abraxane ist ein Arzneimittel, das PaclitaxelAlbumin enthält. Albumin ist ein Bestandteil des menschlichen Blutes. Paclitaxel gehört zur Gruppe der als Taxane bezeichneten Arzneimittel, die zur Krebsbehandlung verwendet werden.

Abraxane wird zur Behandlung von Mammakarzinom verwendet, wenn andere Therapien versucht wurden, jedoch nicht erfolgreich waren, und wenn Sie nicht für...

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In Abraxane kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Paclitaxel

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WAS IST ABRAXANE UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?


Abraxane ist ein Arzneimittel, das PaclitaxelAlbumin enthält. Albumin ist ein Bestandteil des menschlichen Blutes. Paclitaxel gehört zur Gruppe der als Taxane bezeichneten Arzneimittel, die zur Krebsbehandlung verwendet werden.

Abraxane wird zur Behandlung von Mammakarzinom verwendet, wenn andere Therapien versucht wurden, jedoch nicht erfolgreich waren, und wenn Sie nicht für Anthracyclinenthaltende Therapien in Frage kommen.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON ABRAXANE BEACHTEN?



Abraxane darf nicht angewendet werden,


- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Paclitaxel oder einen der sonstigen Bestandteile von Abraxane sind;
- wenn Sie stillen;
- wenn Ihre weißen Blutkörperchen erniedrigt sind (Ausgangswerte für Neutrophilenzahl von <1,5 x 109/l – Ihr Arzt wird Sie darüber informieren).

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Abraxane ist erforderlich:

- wenn Sie eine eingeschränkte Nierenfunktion haben;
- wenn bei Ihnen Taubheitsgefühl, Kribbeln, prickelndes Gefühl, Berührungsempfindlichkeit oder Muskelschwäche auftritt;
- wenn Sie unter schweren Leberproblemen leiden;
- wenn Sie Herzprobleme haben.

Falls irgendeiner dieser Zustände bei Ihnen vorliegt, kann Ihr Arzt eventuell die Behandlung absetzen oder die Dosis reduzieren.

Bei Anwendung von Abraxane mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt, da diese eventuell eine Wechselwirkung mit Abraxane verursachen könnten.

Bei Anwendung von Abraxane zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Nahrungsmittel und Getränke haben keinerlei Auswirkungen auf Abraxane.

Schwangerschaft und Stillzeit

Paclitaxel verursacht vermutlich schwerwiegende Schädigungen des Ungeborenen und sollte deshalb im Fall einer Schwangerschaft nicht verwendet werden.

Frauen im gebärfähigen Alter sollten während und bis zu 1 Monat nach der Behandlung mit Abraxane eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden. Männlichen Patienten, die mit Abraxane behandelt werden, wird angeraten, während und bis zu sechs Monate nach der Behandlung kein Kind zu zeugen. Außerdem sollten sie sich vor der Behandlung über eine Spermakonservierung beraten lassen, da durch die AbraxaneBehandlung die Möglichkeit einer bleibenden Unfruchtbarkeit besteht.

Es ist nicht bekannt, ob Paclitaxel in die Muttermilch übergeht.Aufgrund der möglichen schädlichen Wirkung für den Säugling, muss das Stillen während der Behandlung eingestellt werden.

Fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Abraxane kann Nebenwirkungen verursachen wie Müdigkeit (sehr häufig) und Schwindelgefühl (häufig), die sich auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen auswirken können. Falls bei Ihnen solche Symptome auftreten, dürfen Sie nicht Auto fahren oder Maschinen bedienen, bis diese vollständig verschwunden sind.

Wenn Sie im Rahmen Ihrer Behandlung auch andere Arzneimittel erhalten, sollten Sie sich in Bezug auf das Fahren oder Bedienen von Maschinen von Ihrem Arzt beraten lassen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Abraxane

Eine Dosis des Arzneimittels enthält ca. 425 mg Natrium. Wenn Sie eine kochsalzarme Diät einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen.


WIE IST ABRAXANE ANZUWENDEN?


Abraxane wird Ihnen von einem Arzt oder einer Krankenschwester aus einem Infusionsbeutel in eine Vene gegeben. Die Dosis, die Sie erhalten, basiert auf der Größe Ihrer Körperoberfläche und auf den Ergebnissen der Blutuntersuchungen. Die übliche Dosis ist 260 mg pro m2 Körperoberfläche.

Wie oft werden Sie Abraxane erhalten?

Abraxane wird normalerweise alle drei Wochen gegeben.

Wie lange dauert die intravenöse Infusion bei Ihnen?

Abraxane wird über einen Zeitraum von 30 Minuten gegeben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann Abraxane Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Die Häufigkeit der unten aufgeführten möglichen Nebenwirkungen wird nach folgender Konvention definiert: Sehr häufig (betrifft mehr als 1 von 10 Patienten), häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Patienten), gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1.000 Patienten), selten (betrifft 1 von 10 von 10.000 Patienten), sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10.000 Patienten), unbekannt (Häufigkeit auf der Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Die sehr häufigen Nebenwirkungen sind:
- Haarausfall, Hautausschlag
- Abnormale Senkung der Neutrophilenzahl im Blut
- Senkung der weißen Blutkörperchen im Blut
- Mangel an roten Blutkörperchen
- Senkung der Lymphozyten im Blut
- Abnahme der Blutplättchen im Blut
- Auswirkung auf die peripheren Nerven (Schmerzen und Taubheitsgefühl)
- Schmerzen in einem oder mehreren Gelenken
- Schmerzen in den Muskeln
- Übelkeit, Durchfall, Verstopfung, Entzündungen der Mundschleimhaut, Appetitverlust
- Erbrechen
- Schwäche und Müdigkeit, Fieber

Die häufigen Nebenwirkungen sind:
- Jucken, trockene Haut, Nagelerkrankungen
- Infektion, Fieber mit Rückgang der Anzahl von Neutrophilen im Blut, Hautrötung mit Hitzegefühl
- Brust-, Hals- oder Bauchschmerzen, Kopfschmerzen
- Verdauungsstörungen, abdominale Beschwerden
- Atembeschwerden
- Dehydratation, Geschmacksstörungen, Gewichtsabnahme, Hypokaliämie
- Schmerzen in den Extremitäten, Rücken- oder Gliederschmerzen, Knochenschmerzen, Muskelkrämpfe
- Schwindel, reduzierte Muskelkoordination oder Schwierigkeiten beim Lesen, verstärkter oder verminderter Tränenfluss, Ausfallen der Wimpern
- Veränderung in der Herzfrequenz oder im Herzrhythmus
- Schwellung der Schleimhäute oder Weichteile
- Schlafstörungen, Depressionen, Angstzustände
- Erhöhung der Leberenzyme

Die gelegentlichen Nebenwirkungen sind:
- Erhöhter Blutdruck, Gewichtszunahme, Anstieg der Laktatdehydrogenase im Blut, beeinträchtigte Nierenfunktion, erhöhter Blutzuckerspiegel, erhöhter Phosphorspiegel im Blut, verringerter Kaliumspiegel im Blut
- Nervenstörungen, verringerte oder fehlende Reflexe, unwillkürliche Bewegungen, Schmerzen entlang eines Nervs, Verlust des Tastgefühls, Ohnmacht, Schwindelgefühl im Stehen, schmerzhafte Taubheit oder Prickeln, Zittern
- Gereizte Augen, schmerzende Augen, rote Augen, juckende Augen, verschwommene oder doppelte Sicht, reduzierte Sehkraft oder Blitzlichtsehen
- Ohrenschmerzen, Tinnitus
- Husten mit Auswurf, Kurzatmigkeit beim Gehen oder Treppensteigen, verstopfte Nase, laufende Nase oder trockene Nase, reduzierte Atemgeräusche, Wasser in der Lunge, Verlust der Stimme, Atemschwierigkeiten, Blutgerinnsel in der Lunge
- Schluckbeschwerden, Blähungen, trockener Mund, flüssiger Stuhlgang, Sodbrennen, Magenkrämpfe, schmerzender oder wunder Mund oder schmerzendes oder wundes Zahnfleisch, Rektalblutung
- Schmerzhaftes Urinieren, häufiges Urinieren, Blut im Urin, Unfähigkeit, den Urin einzuhalten
- Fingernagelschmerzen; Fingernagelbeschwerden, Fingernagelausfall, Nesselsucht, Hautschmerzen, rote Haut durch Sonnenlicht, Hautverfärbung, roter Ausschlag, juckender Ausschlag, verstärktes Schwitzen, nächtliche Schweißausbrüche, weiße Bereiche auf der Haut, weniger Haarwuchs, allgemeines Jucken, Wundstellen, aufgeschwollenes Gesicht
- Verringerter Phosphorspiegel im Blut, Wasseransammlung, niedriger Albuminspiegel im Blut, verstärkter Durst, verringerter Kalziumspiegel im Blut, verringerter Blutzuckerspiegel, verringerter Natriumspiegel im Blut
- Mundsoor, Schmerzen und Schwellung in Nase und Hals, Hautinfektionen, Infektionen in der Lunge, Infektionen aufgrund des Katheters, Infektion, Rötung oder Schwellung an der Eintrittsstelle der Nadel in die Haut
- Bluterguss
- Schmerzen an der Tumorstelle, Tumorabsterben
- Verringerter Blutdruck, Blutdruckabfall beim Aufstehen, kalte Hände und Füße
- Schmerzen oder Druck in der Brust, Gehschwierigkeiten, Schwellung
- Allergische Reaktion
- Verminderte Leberfunktion, vergrößerte Leber
- Schmerzen in der Brust
- Ruhelosigkeit

Die seltenen Nebenwirkungen sind:
- Abnahme der Blutzellen
- Lungeninfektion
- Hautreaktion auf eine andere Substanz oder Lungenentzündung nach Bestrahlung
- Blutgerinnsel
- Stark verlangsamter Puls, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz
- Austritt von Arzneimittel aus der Vene

Die sehr seltenen Nebenwirkungen sind:
- Schwere Entzündung/schwerer Ausschlag der Haut und Schleimhäute (StevensJohnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse)

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

WIE IST ABRAXANE AUFZUBEWAHREN?


Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Durchstechflasche nach ‚Verwendbar bis’ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Ungeöffnete Durchstechflaschen: Für dieses Arzneimittel sind bezüglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Die Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Nach der ersten Rekonstitution sollte die Suspension sofort verwendet werden. Wenn sie nicht sofort verwendet wird, kann sie in der Durchstechflasche bis zu 8 Stunden im Kühlschrank (2°C-8°C) gelagert werden, wenn diese im Umkarton aufbewahrt wird, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Im Infusionsbeutel kann die rekonstituierte Suspension bei maximal 25ºC bis zu 8 Stunden gelagert werden.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Juli 2011

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Abraxane folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Haarausfall

Hautausschlag

Mangel an roten Blutkörperchen

Taubheitsgefühl

Gelenkschmerzen

Muskelschmerzen

Übelkeit

Durchfall

Verstopfung

Entzündungen der Mundschleimhaut

Appetitverlust

Erbrechen

Schwäche

Müdigkeit

Fieber

Nervenschmerzen

Abnahme der Blutplättchen

Senkung der Lymphozyten

Senkung der weißen Blutkörperchen

Abnormale Senkung der Neutrophilienzahl

Häufig  (1 - 10%)

Geschmacksstörungen

Kopfschmerzen

Jucken

trockene Haut

Nagelerkrankungen

Infektion

Fieber mit Rückgang der Anzahl von Neutrophilen i…

Hautrötung mit Hitzegefühl

Brustschmerzen

Halsschmerzen

Bauchschmerzen

Verdauungsstörungen

abdominale Beschwerden

Atembeschwerden

Dehydratation

Gewichtsabnahme

Hypokaliämie

Schmerzen in den Extremitäten

Rückenschmerzen

Gliederschmerzen

Knochenschmerzen

Muskelkrämpfe

Schwindel

reduzierte Muskelkoordination

Schwierigkeiten beim Lesen

verstärkter Tränenfluss

verminderter Tränenfluss

Ausfallen der Wimpern

Veränderung in der Herzfrequenz

Veränderung im Herzrhytmus

Schwellung der Schleimhäute

Schwellung der Weichteile

Schlafstörungen

Depressionen

Angstzustände

Erhöhung der Leberenzyme

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Schwindel

erhöhter Blutdruck

Gewichtszunahme

Anstieg der Laktatdehydrogenase im Blut

beeinträchtigte Nierenfunktion

erhöhter Blutzuckerspiegel

erhöhter Phosphorspiegel im Blut

verringerter Kaliumspiegel im Blut

Nervenstörungen

verringerte Reflexe

fehlende Reflexe

unwillkürliche Bewegungen

Schmerzen entlang eines Nervs

Verlust des Tastgefühls

Ohnmacht

schmerzhafte Taubheit

schmerzhaftes Prickeln

Zittern

gereizte Augen

schmerzende Augen

rote Augen

juckende Augen

verschwommene Sicht

doppelte Sicht

reduzierte Sehkraft

Blitzlichtsehen

Ohrenschmerzen

Tinnitus

Husten mit Auswurf

Kurzatmigkeit

verstopfte Nase

laufende Nase

trockene Nase

reduzierte Atemgeräusche

Wasser in der Lunge

Verlust der Stimme

Atemschwierigkeiten

Blutgerinnsel in der Lunge

Schluckbeschwerden

Blähungen

trockener Mund

flüssiger Stuhlgang

Sodbrennen

Magenkrämpfe

schmerzender Mund

wunder Mund

schmerzendes Zahnfleisch

wundes Zahnfleisch

Rektalblutung

schmerzhaftes Urinieren

häufiges Urinieren

Blut im Urin

Unfähigkeit den Urin einzuhalten

Fingernagelschmerzen

Fingernagelbeschwerden

Fingernagelausfall

Nesselsucht

Hautschmerzen

Hautverfärbung

roter Ausschlag

juckender Ausschlag

verstärktes Schwitzen

Schweißausbrüche

weiße Bereiche auf der Haut

weniger Haarwuchs

Jucken

Wundstellen

aufgeschwollenes Gesicht

verringerter Phosphorspiegel im Blut

Wasseransammlung

niedriger Albuminspiegel im Blut

verstärkter Durst

verringerter Kalziumspiegel im Blut

verringerter Blutzuckerspiegel

verringerter Natriumspiegel im Blut

Mundsoor

Schmerzen in Nase

Schmerzen im Hals

Hautinfektionen

Infektionen in der Lunge

Infektion

Bluterguss

Schmerzen an der Tumorstelle

Tumorabsterben

Verringerter Blutdruck

Blutdruckabfall

kalte Hände

kalte Füße

Schmerzen in der Brust

Druck in der Brust

Gehschwierigkeiten

Schwellung

Allergische Reaktion

verminderte Leberfunktion

vergrößerte Leber

Ruhelosigkeit

Selten  (0,01 - 0,1%)

Abnahme der Blutzellen

Lungeninfektion

Blutgerinnsel

stark verlangsamter Puls

Herzinfarkt

Herzinsuffizienz

Austritt von Arzneimittel aus der Vene

Sehr selten  (0 - 0,01%)

schwere Entzündung der Haut

schwerer Ausschlag der Haut

schwere Entzündung der Schleimhäute

schwerer Ausschlag der Schleimhäute

Stevens-Johnson-Syndrom

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