Aerinaze

Aerinaze Patienteninformation

Aerinaze Tabletten enthalten eine Kombination aus zwei arzneilich wirksamen Bestandteilen: Desloratadin, ein Antihistaminikum und Pseudoephedrin, ein Dekongestivum (ein Schleimhaut abschwellendes Arzneimittel). Antihistaminika tragen zur Linderung der allergischen Beschwerden bei, indem sie verhindern, dass Histamin, eine körpereigene Substanz, seine Wirkung entfalten kann. Dekongestiva lindern...

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In Aerinaze kommen folgende Wirkstoffe zum Einsatz

Pseudoephedrin, Desloratadin

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WAS IST AERINAZE UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?


Aerinaze Tabletten enthalten eine Kombination aus zwei arzneilich wirksamen Bestandteilen: Desloratadin, ein Antihistaminikum und Pseudoephedrin, ein Dekongestivum (ein Schleimhaut abschwellendes Arzneimittel). Antihistaminika tragen zur Linderung der allergischen Beschwerden bei, indem sie verhindern, dass Histamin, eine körpereigene Substanz, seine Wirkung entfalten kann. Dekongestiva lindern die Verstopfung der Nase.

Aerinaze Tabletten lindern Beschwerden, die in Zusammenhang mit saisonaler allergischer Rhinitis
Heuschnupfen) auftreten, wie Niesen, laufende oder juckende Nase und tränende oder juckende Augen
bei gleichzeitiger Verstopfung der Nase.


WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON AERINAZE BEACHTEN?



Aerinaze darf nicht eingenommen werden, wenn Sie: - allergisch (überempfindlich) gegen Desloratadin, Loratadin, Pseudoephedrin oder einen der sonstigen Bestandteile von Aerinaze sind
- Bluthochdruck, eine HerzKreislauf-Erkrankung haben oder bereits einen Schlaganfall hatten
- ein Glaukom (Erhöhung des Augeninnendruckes, sog. „Grüner Star“), Schwierigkeiten beim Wasserlassen, einen Harnwegsverschluss oder eine Schilddrüsenüberfunktion haben
- mit einem Monoaminoxidase(MAO)-Hemmer (einer Klasse von Antidepressiva) behandelt werden bzw. wenn die Anwendung eines MAOHemmers innerhalb der letzten 2 Wochen beendet wurde.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Aerinaze ist erforderlich,
falls Sie unter bestimmten Umständen besonders empfindlich gegenüber dem Schleimhaut abschwellenden Arzneimittel Pseudoephedrin sein könnten, das in diesem Arzneimittel enthalten ist. Informieren Sie vor der Einnahme von Aerinaze Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie: - 60 Jahre oder älter sind. Ältere Erwachsene können empfindlicher auf die Wirkung dieses Arzneimittels reagieren
- Augenprobleme (wie erhöhter Augeninnendruck oder ein Glaukom) haben
- einen
Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) haben
- Geschwüre im MagenDarm-Trakt haben, die zu einer Verengung des Magens, des Dünndarms oder der Speiseröhre führen (stenosierendes peptisches Ulcus)
- einen
Darmverschluss haben (Verschluss des Magenausgangs oder des Zwölffingerdarms).
- eine
Verengung/Verschluss des Blasenhalses haben (Blasenhalsobstruktion)
- bekannte
Schwierigkeiten beim Atmen haben aufgrund eines Krampfs der Lungenmuskulatur (Bronchospasmen)
- eine
Prostatavergrößerung haben oder
- Probleme mit der Leber, den Nieren oder der Blase haben.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn bei Ihnen folgende Zustände auftreten oder diagnostiziert werden, da er Ihnen möglicherweise empfehlen wird, die Behandlung mit Aerinaze abzubrechen: - Bluthochdruck

- Herzjagen, Herzklopfen

- Herzrhythmusstörungen

- Übelkeit und Kopfschmerzen oder eine Verstärkung bestehender Kopfschmerzen bei der Einnahme von Aerinaze.

Falls bei Ihnen eine Operation geplant ist, kann Ihr Arzt Ihnen dazu raten, Aerinaze für ein paar Tage im voraus abzusetzen.

Bei einem der aktiven Bestandteile von Aerinaze, Pseudoephedrinsulfat, besteht die Gefahr eines Missbrauchs und Pseudoephedrinsulfat kann in großen Mengen giftig sein.

Laboruntersuchungen Setzen Sie Aerinaze mindestens 48 Stunden vor der Durchführung von Hauttests ab.
Bei Sportlern kann Aerinaze zu positiven Dopingtests führen.

Bei Einnahme von Aerinaze mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Dies ist besonders wichtig, bei der Einnahme der folgenden Arzneimittel: - Digitalis, ein Medikament zur Behandlung von bestimmten Herzkrankheiten
- Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck (z.B. α-Methydopa. Mecamylamin, Reserpin, Veratrum Alkaloide und Guanethidine)
- Dekongestiva (abschwellende Mittel: oral oder nasal)
- DiätMitteln (Appetitzüglern)
- Amphetaminen
-
Arzneimitteln zur Behandlung von Migräne, z.B. ErgotAlkaloide (wie Dihydroergotamin, Ergotamin oder Methylergometrin)
- das Antibiotikum
Linezolide
- Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson’schen Krankheit oder Unfruchtbarkeit, z.B. Bromocriptin, Cabergolin, Lisurid und Pergolid
- Antacida bei
Verdauungsstörungen oder Magenverstimmungen
- das Medikament Kaolin zur Behandlung von Durchfall.

Bei Einnahme von Aerinaze zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Aerinaze Tabletten können mit oder ohne Mahlzeit eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Von der Anwendung von Aerinaze während der Schwangerschaft wird abgeraten.

Von verminderter Milchproduktion bei stillenden Müttern wurde im Zusammenhang mit Pseudoephedrin, einem Bestandteil von Aerinaze, berichtet. Von der Anwendung von Aerinaze während der Stillzeit wird abgeraten.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Bei Anwendung in der empfohlenen Dosierung ist nicht damit zu rechnen, dass Aerinaze zu Benommenheit führt oder die Aufmerksamkeit herabsetzt. In sehr seltenen Fällen kann es jedoch zu einer Benommenheit kommen, die zu einer Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit oder der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen führen kann.

WIE IST AERINAZE EINZUNEHMEN?


Nehmen Sie Aerinaze Tabletten immer genau nach Anweisung Ihres Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
: Nehmen Sie eine Aerinaze Tablette zweimal täglich mit oder ohne Mahlzeit zusammen mit einem Glas Wasser ein. Schlucken Sie die Tablette ganz. Sie dürfen die Tablette vor dem Schlucken nicht zerbeißen, zerbrechen oder kauen.

Aerinaze soll nicht bei Kindern unter 12 Jahren angewendet werden.

Nehmen Sie nicht mehr Aerinaze Tabletten ein als empfohlen. Nehmen Sie die Aerinaze Tabletten nicht häufiger ein als empfohlen.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht länger als an 10 aufeinanderfolgenden Tagen ein, es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen andere Anweisungen gegeben.

Wenn Sie eine größere Menge von Aerinaze eingenommen haben, als Sie sollten

Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eine größere Menge Aerinaze eingenommen haben als Sie sollten.

Wenn Sie die Einnahme von Aerinaze vergessen haben

Wenn Sie vergessen haben, eine Dosis rechtzeitig einzunehmen, holen Sie die Anwendung so bald wie möglich nach und wenden Sie die nächste Dosis zum vorgesehenen Zeitpunkt an. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann Aerinaze Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die folgenden Nebenwirkungen wurden in Studien beobachtet:

Häufige Nebenwirkungen (mindestens 1 von 100 Patienten) im Zusammenhang mit Aerinaze:
- Herzjagen
- Appetitlosigkeit
- Müdigkeit
- Rastlosigkeit mit vermehrter
- Verstopfung
- Kopfschmerzen körperlicher Aktivität
- Zucker im Urin
- Schlafstörungen
- Mundtrockenheit
- erhöhte Blutzuckerwerte
- Nervosität
- Schwindel
- Durst
- Benommenheit
- Halsschmerzen

Gelegentliche Nebenwirkungen (mindestens 1 von 1.000 Patienten):
- Herzklopfen oder
- Nasenentzündungen
- HarnverhaltHerzrhythmusstörungen
- laufende Nase
- Veränderung bei der
- vermehrte körperliche
- Nasennebenhöhlenentzün- Häufigkeit des Wasserlassens Aktivität dungen
- Juckreiz
- Hautrötung
- Rachentrockenheit
- Schüttelfrost
- Hitzewallungen
- Magenschmerzen
- Verminderung des
- Verwirrung
- MagenverstimmungGeruchssinns
- verschwommenes Sehen
- Übelkeit
- auffällige Leberwerte
- trockene Augen
- Stuhlveränderungen
- Unruhe
- Nasenbluten
- Schmerzen oder
- Angst
- Nasenreizungen Schwierigkeiten beim
- ReizbarkeitWasserlassen

Nach der Markteinführung von Desloratadin wurden folgende Nebenwirkungen sehr selten berichtet:
- schwere allergische Reaktionen
- Bauchschmerzen
- Benommenheit (Atemnot, pfeifendes Atmen,
- Übelkeit
- Schlafstörungen Juckreiz, Nesselausschlag und
- Erbrechen
- MuskelschmerzenSchwellungen)
- Magenbeschwerden
- Krampfanfällen
- Hautausschläge
- Durchfall
- Rastlosigkeit mit vermehrter
- Herzklopfen
- Halluzinationenkörperlicher Aktivität
- Herzjagen
- Schwindel
- Leberentzündung
- auffällige Leberwerte

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.


WIE IST AERINAZE AUFZUBEWAHREN?


Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht über 30 °C lagern. Blisterpackungen im Umkarton aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: November 2011

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Aerinaze folgende Nebenwirkungen auftreten

Häufig  (1 - 10%)

Kopfschmerzen

Müdigkeit

Verstopfung

Benommenheit

Halsschmerzen

Schwindel

Schlafstörungen

Mundtrockenheit

Appetitlosigkeit

Herzjagen

Rastlosigkeit mit vermehrter körperlicher Aktivit…

Zucker im Urin

erhöhte Blutzuckerwerte

Nervosität

Durst

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

laufende Nase

Übelkeit

Schwierigkeiten beim Wasserlassen

Schüttelfrost

Herzklopfen

Reizbarkeit

Nasenbluten

verschwommenes Sehen

Juckreiz

Magenschmerzen

Hautrötung

Hitzewallungen

Unruhe

Angst

Magenverstimmung

Herzrhytmusstörungen

Nasenentzündungen

Veränderung bei der Häufigkeit des Wasserlassens

vermehrte körperliche Aktivität

Nasennebenhöhlenentzündungen

Rachentrockenheit

Verminderung des Geruchssinns

Verwirrung

auffällige Leberwerte

trockene Augen

Stuhlveränderungen

Schmerzen beim Wasserlassen

Nasenreizungen

Harnverhalt

Sehr selten  (0 - 0,01%)

schwere allergische Reaktionen

Herzklopfen

Herzjagen

Bauchschmerzen

Übelkeit

Erbrechen

Durchfall

Schwindel

Benommenheit

Muskelschmerzen

Halluzinationen

Rastlosigkeit mit vermehrter körperlicher Aktivit…

Leberentzündung

pfeifendes Atmen

Nesselausschlag

Schwellungen

Krampfanfälle

Atemnot

Schlafstörungen

Juckreiz

Magenbeschwerden

Hautausschläge

auffällige Leberwerte

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