Aloxi

Aloxi Patienteninformation

Aloxi gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Serotonin- (5HT3-) Antagonisten bezeichnet werden.

Diese können die Wirkung einer als Serotonin bezeichneten chemischen Substanz blockieren, welche Übelkeit und Erbrechen verursachen kann.

Aloxi wird bei erwachsenen Patienten zur Vorbeugung gegen Übelkeit und Erbrechen verwendet, die im Zusammenhang mit einer Chemotherapie...

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In Aloxi kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Palonosetron

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WAS IST ALOXI UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?


Aloxi gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Serotonin- (5HT3-) Antagonisten bezeichnet werden.

Diese können die Wirkung einer als Serotonin bezeichneten chemischen Substanz blockieren, welche Übelkeit und Erbrechen verursachen kann.

Aloxi wird bei erwachsenen Patienten zur Vorbeugung gegen Übelkeit und Erbrechen verwendet, die im Zusammenhang mit einer Chemotherapie wegen Krebs auftreten.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON ALOXI BEACHTEN?



Aloxi darf nicht angewendet werden

− Wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile von Aloxi sind.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Aloxi ist erforderlich,

− wenn Sie einen akuten Darmverschluss haben oder in ihrer Vorgeschichte wiederholt unter Verstopfung gelitten haben. − wenn Sie Aloxi gemeinsam mit anderen Arzneimitteln verwenden, die Herzrhythmusstörungen verursachen können, wie zum Beispiel Amiodaron, Nicardipin, Chinidin, Moxifloxacin, Erythromycin, Haloperidol, Chlorpromazin, Quetiapin, Thioridazin, Domperidon. − wenn bei Ihnen selbst oder einem nahen Verwandten eine bestimmte Veränderung des Herzrhythmus (Verlängerung des QTIntervalls) vorliegt.

Es wird nicht empfohlen, Aloxi in den Tagen nach der Chemotherapie anzuwenden, es sei denn, Sie erhalten einen weiteren ChemotherapieZyklus.
Bei Anwendung von Aloxi mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Schwangerschaft

Wenn Sie schwanger sind oder glauben, schwanger zu sein, wird Ihr Arzt Ihnen Aloxi nicht geben, es sei denn, es ist eindeutig erforderlich. Es ist nicht bekannt, ob Aloxi schädliche Folgen hat, wenn es während der Schwangerschaft verwendet wird.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, wenn Sie schwanger sind oder glauben, schwanger geworden zu sein.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Aloxi in die Muttermilch übergeht. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, bevor Sie Aloxi verwenden, wenn Sie stillen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Aloxi kann Schwindel oder Müdigkeit verursachen. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, dürfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Aloxi

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Durchstechflasche, ist also im Wesentlichen „natriumfrei“.

WIE IST ALOXI ANZUWENDEN?


Normalerweise injiziert ein Arzt oder eine Krankenschwester Aloxi 30 Minuten vor Beginn der Chemotherapie. Die übliche AloxiDosis beträgt 250 Mikrogramm, gegeben in Form einer raschen Injektion in eine Vene.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?



Wie alle Arzneimittel kann Aloxi Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Die Häufigkeit der unten aufgeführten möglichen Nebenwirkungen wird nach folgender Konvention definiert: sehr häufig (betrifft mehr als 1 Anwender von 10); häufig (betrifft 1 bis 10 Anwender von 100); gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Anwender von 1.000); selten (betrifft 1 bis 10 Anwender von 10.000); sehr selten (betrifft weniger als 1 Anwender von 10.000); nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Häufige Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Schwindel, Verstopfung und Durchfall.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
- Blutdruckanstieg oder -abfall
- Abweichungen von der normalen Herzschlagfolge oder Mangeldurchblutung des Herzens
- Venenverfärbung und/oder Venenerweiterung
- Kaliumüberschuss oder Kaliummangel im Blut
- hohe Blutzuckerspiegel oder Zucker im Urin
- niedrige Kalziumspiegel im Blut
- hohe Spiegel des Blutfarbstoffs Bilirubin im Blut
- hohe Spiegel bestimmter Leberenzyme
- gehobene Stimmung oder Angstgefühle
- Schläfrigkeit oder Schlafstörungen
- Appetitminderung oder Appetitverlust
- Schwäche, Abgeschlagenheit, Fieber oder grippeähnliche Beschwerden
- Taubheitsgefühl, brennendes Gefühl, Kribbeln oder „ Ameisenlaufen“ auf der Haut
- juckender Hautausschlag
- Sehstörungen oder Augenreizung
- Bewegungskrankheit
- Ohrensausen
- Schluckauf, Blähungen, Mundtrockenheit oder Verdauungsstörungen
- Bauchschmerzen
- Schwierigkeiten beim Wasserlassen
- Gelenkschmerzen
- EKGVeränderungen (Verlängerung des QTIntervalls)

Sehr seltene Nebenwirkungen: Allergische Reaktionen auf Aloxi (zu den Anzeichen können Anschwellen der Lippen, des Gesichts, der Zunge oder des Rachens, Atembeschwerden oder Kreislaufzusammenbruch gehören; außerdem kann es zu einem juckenden Hautausschlag mit Quaddelbildung (Nesselfieber) kommen), Brennen oder Schmerzen an der Einstichstelle.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

WIE IST ALOXI AUFZUBEWAHREN?


Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Durchstechflasche und dem Umkarton nach „EXP“ bzw. „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Nur zur einmaligen Anwendung, nicht verwendete Lösung ist zu verwerfen.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Januar 2011

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Aloxi folgende Nebenwirkungen auftreten

Häufig  (1 - 10%)

Kopfschmerzen

Verstopfung

Schwindel

Durchfall

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Blähungen

Blutdruckabfall

Fieber

Blutdruckanstieg

Abweichungen von der normalen Herzschlagfolge

Mangeldurchblutung des Herzens

Venenverfärbung

Venenerweiterung

Kaliumüberschuss

Kaliummangel im Blut

hoher Blutzuckerspiegel

Zucker im Urin

niedriger Kalziumspiegel im Blut

hoher Spiegel des Blutfarbstoffs Bilirubin im Blut

hoher Spiegel bestimmer Leberenzyme

gehobene Stimmung

Angstgefühle

Schläfrigkeit

Schlafstörungen

Appetitminderung

Appetitverlust

Schwäche

Abgeschlagenheit

grippeähnliche Beschwerden

Taubheitsgefühl

brennendes Gefühl

Kribbeln auf der Haut

juckender Hautausschlag

Sehstörung

Augenreizung

Bewegungskrankheit

Ohrensausen

Schluckauf

Mundtrockenheit

Verdauungsstörungen

Bauchschmerzen

Schwierigkeiten beim Wasserlassen

Gelenkschmerzen

EKG Veränderungen

Sehr selten  (0 - 0,01%)

allergische Reaktionen

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