Aptivus

Das Medikament Aptivus wurde von sanego-Benutzern wie folgt bewertet

Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Aptivuswurde bisher von 1 sanego-Benutzer mit durchschnittlich 8,4 von 10 möglichen Punkten bewertet.

Bei der Anwendung von Aptivus traten bisher folgende Nebenwirkungen auf

Durchfall (1/1)
100%
Kopfschmerzen (1/1)
100%

Anzahl der Nennungen der Nebenwirkung bezogen auf die Anzahl der Berichte bei sanego

Aptivus wurde bisher bei folgenden Krankheiten/Anwendungsgebieten verwendet

KrankheitHäufigkeitBewertung (Durchschnitt)
Bakterielle Infektion100%(2 Bew.)

Anzahl der Nennungen der Krankheiten/Anwendungsgebiete bezogen auf die Anzahl der Berichte bei sanego

Aptivus Patienteninformation

APTIVUS gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die ProteaseHemmer genannt werden, und wird zur Behandlung der Infektion mit dem Humanen ImmunschwächeVirus (HIV) angewendet. APTIVUS hemmt das Enzym HIVProtease, welches das HIVirus zur Vermehrung benötigt. Durch Hemmung des Enzyms Protease trägt APTIVUS zur Kontrolle der HIVInfektion bei. Sie müssen APTIVUS zusammen mit folgenden Arzneimitteln...

Aptivus Patienteninformation lesen

Wir haben 1 Patienten Bericht zu Aptivus.

Prozentualer Anteil 0%100%
Durchschnittliche Größe in cm0182
Durchschnittliches Gewicht in kg070
Durchschnittliches Alter in Jahren051
Durchschnittlicher BMIin kg/m20,0021,13

In Aptivus kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Tipranavir

Fragen zu Aptivus

Zu Aptivus liegen noch keine Fragen vor –  eigene Frage zu Aptivus stellen.

Folgende Berichte liegen bisher vor

 

Epivir für Infektion, Infektion mit Durchfall, Kopfschmerzen

wenn man es nicht bräuchte, es ist die Hölle

Epivir bei Infektion; Aptivus bei Infektion

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
EpivirInfektion1 Jahre
AptivusInfektion8 Wochen

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

wenn man es nicht bräuchte, es ist die Hölle

Eingetragen am  als Datensatz 46886
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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

,

Wirkstoffe der Medikamente:

Lamivudin, Tipranavir

Patientendaten:

Geburtsjahr:1965 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):182 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):70
Geschlecht:männlich

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Aptivus wurde von sanego-Benutzern bisher mit folgenden Medikamenten kombiniert

Epivir

Aptivus Patienteninformationen

WAS IST APTIVUS UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?


APTIVUS gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die ProteaseHemmer genannt werden, und wird zur Behandlung der Infektion mit dem Humanen ImmunschwächeVirus (HIV) angewendet. APTIVUS hemmt das Enzym HIVProtease, welches das HIVirus zur Vermehrung benötigt. Durch Hemmung des Enzyms Protease trägt APTIVUS zur Kontrolle der HIVInfektion bei. Sie müssen APTIVUS zusammen mit folgenden Arzneimitteln einnehmen:
- niedrig dosiertes Ritonavir (damit ein ausreichend hoher APTIVUSSpiegel im Blut erreicht wird)
- andere Arzneimittel gegen HIV. Ihr Arzt wird entscheiden, welche anderen Arzneimittel Sie nehmen sollen. Dies hängt unter anderem davon ab,
- welche anderen Arzneimittel gegen HIV Sie bereits genommen haben
- gegen welche Arzneimittel Ihr HIVirus resistent ist. Resistent bedeutet, dass die Arzneimittel nicht so gut gegen HIV wirken.

APTIVUS wird speziell gegen HIViren angewendet, die gegen die meisten anderen ProteaseHemmer resistent sind. Vor Behandlungsbeginn hat Ihr Arzt bei Ihnen eine Blutprobe genommen, um die Resistenz Ihres HIVirus zu testen. Die Tests haben bestätigt, dass das HIV in Ihrem Blut gegen die meisten anderen ProteaseHemmer resistent ist. Daher ist eine Behandlung mit APTIVUS für Sie geeignet. Sie dürfen APTIVUS nicht einnehmen, wenn Sie noch nie eine antiretrovirale Therapie erhalten haben oder wenn eine Behandlung mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln möglich ist.

APTIVUS Kapseln werden angewendet bei
- Jugendlichen, die 12 Jahre oder älter sind
- Erwachsenen


WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON APTIVUS BEACHTEN?



Sie müssen APTIVUS zusammen mit niedrig dosiertem Ritonavir und anderen antiretroviralen Arzneimitteln einnehmen. Es ist wichtig, dass Sie auch über diese Arzneimittel Bescheid wissen. Lesen Sie deshalb bitte auch die Packungsbeilagen für Ritonavir und für Ihre anderen antiretroviralen Arzneimittel sorgfältig. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie weitere Fragen zu Ritonavir oder zu den anderen Ihnen verschriebenen Arzneimitteln haben.


APTIVUS darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Tipranavir sind
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen einen der sonstigen Bestandteile von APTIVUS sind (siehe Liste der sonstigen Bestandteile in Abschnitt 6)
- wenn Sie eine mittelgradige bis schwere Leberfunktionsstörung haben. Ihr Arzt wird eine Blutprobe nehmen, um zu prüfen wie gut Ihre Leber arbeitet (Leberfunktionstest). Abhängig von Ihrer Leberfunktion müssen Sie möglicherweise den Behandlungsbeginn verschieben oder die Behandlung mit APTIVUS beenden
- wenn Sie gegenwärtig Arzneimittel mit folgenden Wirkstoffen einnehmen:
- Rifampicin (zur Behandlung von Tuberkulose)
- Cisaprid (zur Behandlung von Magenproblemen)
- Pimozid oder Sertindol (zur Behandlung von Schizophrenie)
- Triazolam oder Midazolam zum Einnehmen (zur Behandlung von Angst- oder Schlafstörungen)
- Mutterkornartige Mittel (zur Behandlung von Kopfschmerzen)
- Astemizol oder Terfenadin (zur Behandlung von Allergien und Heuschnupfen)
- Simvastatin oder Lovastatin (zur Senkung des Cholesterinspiegels im Blut)
- Amiodaron, Bepridil, Flecainid, Propafenon oder Chinidin (zur Behandlung von Störungen der Herzfunktion)
- Metoprolol (zur Behandlung einer Herzleistungsschwäche)
- Alfuzosin oder Sildenafil (zur Behandlung einer seltenen Blutgefäßerkrankung, die durch einen erhöhten Blutdruck in den Lungenarterien gekennzeichnet ist)

Nehmen Sie keine Mittel ein, die Johanniskraut enthalten (ein pflanzliches Mittel gegen Depressionen), weil dies die Wirksamkeit von APTIVUS beeinträchtigen kann.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von APTIVUS ist erforderlich

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden:
- Hämophilie A oder B
- Diabetes mellitus
- Lebererkrankungen

Wenn Sie
- erhöhte Leberwerte
- Hepatitis B oder C haben, besteht allgemein ein erhöhtes Risiko für schwere und möglicherweise tödliche Leberschäden bei einer Behandlung mit antiretroviralen Mitteln, einschließlich APTIVUS. Bevor und während Sie mit APTIVUS behandelt werden, wird Ihr Arzt Ihre Leberfunktion mit Hilfe von Blutuntersuchungen überwachen. Wenn Sie an einer Lebererkrankung oder Hepatitis leiden, wird Ihr Arzt entscheiden, ob zusätzliche Untersuchungen notwendig sind. Bitte verständigen Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt, falls Sie Anzeichen oder Symptome einer Hepatitis feststellen, wie:
- Fieber
- allgemeines Unwohlsein
- Übelkeit
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- Erschöpfung
- Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut oder der Augäpfel)

APTIVUS kann die HIVInfektion nicht heilen: Beachten Sie bitte, dass Sie auch weiterhin Infektionen und andere Erkrankungen entwickeln können, die im Rahmen der HIVErkrankung auftreten. Daher sollten Sie regelmäßigen Kontakt zu Ihrem Arzt halten. Zudem sollten Sie beachten, dass bei Einnahme von APTIVUS weiterhin das Risiko besteht, andere Menschen durch Blut oder sexuelle Kontakte mit HIV zu infizieren. Um eine HIV-Übertragung zu vermeiden, sollten Sie weiterhin angemessene Vorsichtsmaßnahmen treffen, z.B. Kondome verwenden, Ihr Kind nicht stillen und kein Blut spenden.

Hautausschlag: Leichter bis mäßiger Hautausschlag, z.B.
- Nesselsucht
- Ausschlag mit flachen oder erhabenen kleinen roten Flecken
- Sonnenallergie ist bei ungefähr 1 von 10 Patienten aufgetreten, die APTIVUS eingenommen haben. Einige Patienten mit Hautausschlag litten außerdem an
- Gelenkschmerzen oder Gelenksteifigkeit
- Engegefühl im Rachen
- Juckreiz am ganzen Körper

Eine Umverteilung, Ansammlung oder Verlust von Körperfett kann bei Patienten auftreten, die eine antiretrovirale Kombinationsbehandlung erhalten. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie bemerken, dass sich die Fettverteilung in Ihrem Körper ändert.

Vor und während der Behandlung mit APTIVUS wird Ihr Arzt es möglicherweise für notwendig erachten, Ihre Blutlipidwerte (Blutfettwerte) zu überwachen.

Bei einigen Patienten mit fortgeschrittener HIVInfektion (AIDS) und bereits früher aufgetretenen BegleitInfektionen können kurz nach Beginn der antiretroviralen Behandlung Anzeichen und Symptome einer Entzündung von zurückliegenden Infektionen auftreten. Es wird angenommen, dass diese Symptome auf eine Verbesserung der körpereigenen Immunantwort zurückzuführen sind, die es dem Körper ermöglicht Infektionen zu bekämpfen, die möglicherweise ohne erkennbare Symptome vorhanden waren. Wenn Sie irgendwelche Anzeichen einer Infektion bemerken, informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie ohnmächtig werden oder abnorme Herzschläge wahrnehmen. APTIVUS in Kombination mit niedrig dosiertem Ritonavir kann Änderungen Ihres Herzrhythmus sowie der elektrischen Aktivität Ihres Herzens verursachen. Diese Änderungen können mit einem EKG (Elektrokardiogramm) nachgewiesen werden.

Knochenerkrankungen: Bei einigen Patienten, die eine antiretrovirale Kombinationsbehandlung erhalten, kann sich eine als Osteonekrose (Absterben von Knochengewebe infolge unzureichender Blutversorgung des Knochens) bezeichnete Knochenerkrankung entwickeln. Zu den vielen Risikofaktoren für die Entwicklung dieser Erkrankung können unter anderem die Dauer der antiretroviralen Kombinationsbehandlung, die Anwendung von Kortikosteroiden, Alkoholkonsum, eine starke Unterdrückung des Immunsystems oder ein höherer BodyMass-Index (Maßzahl zur Beurteilung des Körpergewichts im Verhältnis zur Körpergröße) gehören. Anzeichen einer Osteonekrose sind Gelenksteife, -beschwerden und -schmerzen (insbesondere in Hüfte, Knie und Schulter) sowie Schwierigkeiten bei Bewegungen. Falls Sie eines dieser Anzeichen bei sich bemerken, informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Kinder: APTIVUS Weichkapseln sollten nicht bei Kindern unter 12 Jahren angewendet werden.

Ältere Patienten: Wenn Sie älter als 65 Jahre sind, wird Ihr Arzt vorsichtig sein, wenn er Ihnen APTIVUS Weichkapseln verschreibt, und Ihre Therapie engmaschig überwachen.

Bei Einnahme von APTIVUS mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden oder vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Dies ist sehr wichtig, wenn Sie andere Arzneimittel zusammen mit APTIVUS und Ritonavir einnehmen, weil sich die Wirkung der Arzneimittel verstärken oder abschwächen kann. Diese sogenannten Wechselwirkungen können zu schwerwiegenden Nebenwirkungen führen oder die angemessene Behandlung anderer Gesundheitsbeschwerden verhindern.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln gegen HIV:
- Abacavir und Zidovudin: Diese Wirkstoffe gehören zu einer Gruppe von Arzneimitteln gegen HIV namens nukleosidische ReverseTranskriptase-Hemmer (NRTI). Ihr Arzt wird Ihnen Abacavir oder Zidovudin nur verschreiben, wenn Sie keine anderen NRTI nehmen können. Davon abgesehen können Sie APTIVUS in Kombination mit Ritonavir zusammen mit anderen HIVReverse-TranskriptaseHemmern einnehmen, z.B.
- Stavudin
- Lamivudin
- Tenofovir
- Didanosin: Didanosin magensaftresistente Tabletten müssen Sie in einem Abstand von mindestens 2 Stunden vor oder nach APTIVUS einnehmen.
- ProteaseHemmer: Die Einnahme von APTIVUS kann einen starken Abfall des Blutspiegels anderer HIVProtease-Hemmer zur Folge haben. Dies gilt z.B. für die ProteaseHemmer Amprenavir, Atazanavir, Lopinavir und Saquinavir. Die gleichzeitige Einnahme von APTIVUS und Atazanavir kann den Blutspiegel von APTIVUS und Ritonavir stark erhöhen. Ihr Arzt wird sorgfältig abwägen, ob Sie mit APTIVUS in Kombination mit diesen ProteaseHemmern behandelt werden können.

Andere Arzneimittel, mit denen APTIVUS in Wechselwirkung treten kann:
- Verhütungsmittel zum Einnehmen/Hormonersatztherapie: Wenn Sie zur Schwangerschaftsverhütung die „Pille“ einnehmen, sollten Sie eine zusätzliche oder eine andere Verhütungsmethode (z.B. Barrieremethoden wie Kondome) anwenden. Im Allgemeinen wird nicht empfohlen, APTIVUS in Kombination mit Ritonavir zusammen mit Verhütungsmitteln zum Einnehmen oder mit einer Hormonersatztherapie anzuwenden. Bitte fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie weiterhin Verhütungsmittel zum Einnehmen oder eine Hormonersatztherapie erhalten möchten. Bei Verhütungsmitteln zum Einnehmen oder einer Hormonersatztherapie und gleichzeitiger Behandlung mit APTIVUS besteht ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Hautausschlag. Ein solcher Hautausschlag ist normalerweise leicht bis mäßig. Sprechen Sie dennoch mit Ihrem Arzt, weil eventuell APTIVUS oder das Verhütungsmittel zum Einnehmen oder die Hormonersatztherapie vorübergehend abgesetzt werden müssen.
- Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin (zur Behandlung von Epilepsie): Diese Wirkstoffe können die Wirksamkeit von APTIVUS vermindern.
- Sildenafil, Vardenafil, Tadalafil (Wirkstoffe gegen Erektionsstörungen): Die Wirkung von Sildenafil und Vardenafil wird wahrscheinlich verstärkt, wenn Sie sie zusammen mit APTIVUS einnehmen. Tadalafil darf Ihnen erst verschrieben werden, wenn Sie APTIVUS mindestens 7 Tage lang eingenommen haben.
- Omeprazol, Esomeprazol, Lansoprazol, Pantoprazol, Rabeprazol (ProtonenpumpenHemmer zur Verminderung der Magensäureproduktion)
- Metronidazol (gegen Infektionen)
- Disulfiram (zur Behandlung einer Alkoholabhängigkeit)

Die folgenden Arzneimittel werden nicht empfohlen:
- Fluticason (gegen Asthma)
- Atorvastatin (zur Cholesterinsenkung)
- Salmeterol (zur langfristigen Behandlung von Asthma oder zur Vorbeugung von Krämpfen der Bronchialmuskulatur bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung [COPD])
- Colchicin (zur Behandlung eines Gichtanfalls)
- Bosentan (zur Behandlung von arteriellem Lungenhochdruck)

APTIVUS kann die Wirksamkeit weiterer Arzneimittel beeinträchtigen, z.B.:
- Methadon, Meperidin (Pethidin) zur Heroinsubstitution

Möglicherweise muss Ihr Arzt die Dosierung anderer Arzneimittel, die Sie zusammen mit APTIVUS einnehmen, erhöhen oder verringern. Dazu gehören unter anderem:
- Rifabutin und Clarithromycin (Antibiotika)
- Theophyllin (gegen Asthma)
- Desipramin, Trazodon und Bupropion (gegen Depressionen; Bupropion auch zur Raucherentwöhnung)
- Midazolam (als Injektion verabreicht): Midazolam ist ein Beruhigungsmittel gegen Angststörungen und Schlafstörungen

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Arzneimittel wie Thrombozytenaggregationshemmer und Blutgerinnungshemmer oder Vitamin E einnehmen. Unter diesen Umständen wird Ihr Arzt gegebenenfalls besondere Vorsichtsmaßnahmen in Erwägung ziehen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden möchten. Wenn Sie schwanger sind, sollten Sie APTIVUS erst nach eingehender Beratung mit Ihrem Arzt einnehmen. Über die Sicherheit einer Anwendung von APTIVUS in der Schwangerschaft ist nichts bekannt (siehe auch Abschnitt 2, unter „Verhütungsmittel zum Einnehmen/Hormonersatztherapie“).

APTIVUS enthält sehr geringe Mengen Alkohol (siehe unten, „Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von APTIVUS“).

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie stillen. Sie dürfen Ihr Kind nicht stillen, weil die HIVInfektion möglicherweise mit der Muttermilch auf den Säugling übertragen werden kann.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Einige Nebenwirkungen von APTIVUS können Ihre Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen (z.B. Benommenheit, Schläfrigkeit). In diesem Fall dürfen Sie nicht fahren oder Maschinen bedienen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von APTIVUS Kapseln

APTIVUS enthält 7 % Ethanol (Alkohol), d.h. bis zu 400 mg je täglicher Dosis. Dies entspricht 8 ml Bier oder weniger als 4 ml Wein. Dies kann schädlich für Alkoholkranke sein und ist bei Schwangeren, Stillenden und Kindern sowie bei Personen mit erhöhtem Risiko (z.B. Patienten mit Lebererkrankungen oder Epilepsie) zu berücksichtigen.

APTIVUS enthält außerdem Macrogolglycerolricinoleat, das Magenbeschwerden und Durchfall verursachen kann.

Dieses Arzneimittel enthält eine geringe Menge Sorbitol. Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

WIE IST APTIVUS EINZUNEHMEN?


Nehmen Sie APTIVUS immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Sie müssen APTIVUS zusammen mit Ritonavir einnehmen.

APTIVUS Kapseln sollen mit dem Essen eingenommen werden.

Die übliche Dosis für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren ist:
- 500 mg (2 Kapseln mit je 250 mg) APTIVUS, zusammen mit
- 200 mg (2 Kapseln mit je 100 mg) Ritonavir, zweimal täglich mit dem Essen.

Nehmen Sie APTIVUS immer zusammen mit weiteren antiretroviralen Arzneimitteln. Für diese Arzneimittel sind die Angaben in den jeweiligen Packungsbeilagen zu beachten.

APTIVUS soll so lange eingenommen werden wie vom Arzt angeordnet.

Wenn Sie eine größere Menge von APTIVUS eingenommen haben, als Sie sollten

Setzen Sie sich so schnell wie möglich mit Ihrem Arzt in Verbindung, wenn Sie mehr als die verschriebene Menge an APTIVUS eingenommen haben.

Wenn Sie die Einnahme von APTIVUS vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme Ihrer APTIVUSDosis vergessen haben und der reguläre Zeitpunkt für die tägliche Einnahme von APTIVUS oder Ritonavir bereits um mehr als 5 Stunden überschritten ist, warten Sie bis zum nächsten regulären Einnahmezeitpunkt und nehmen Sie dann die nächste Dosis von APTIVUS und Ritonavir ein. Wenn der reguläre Zeitpunkt für die tägliche Einnahme von APTIVUS und/oder Ritonavir um weniger als 5 Stunden überschritten ist, nehmen Sie die vergessene Dosis sofort nachträglich ein. Nehmen Sie dann zum nächsten regulären Einnahmezeitpunkt die nächste Dosis von APTIVUS und Ritonavir ein.
Wenn Sie die Einnahme von APTIVUS abbrechen
Es hat sich gezeigt, dass die Einnahme aller Arzneimittel zu den empfohlenen Zeitpunkten:
- die Wirksamkeit Ihrer antiretroviralen Kombinationsbehandlung sehr stark erhöht
- das Risiko vermindert, dass Ihr HIVirus gegen die antiretroviralen Mittel resistent wird

Daher ist es wichtig, dass Sie APTIVUS streng nach Vorschrift einnehmen wie oben beschrieben. Brechen Sie die Behandlung mit APTIVUS nicht ab, solange Ihr Arzt dies nicht ausdrücklich anordnet.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann APTIVUS Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Patienten auftreten müssen. Es kann jedoch schwierig sein, durch APTIVUS verursachte Nebenwirkungen von den Nebenwirkungen anderer Arzneimittel, die Sie ebenfalls einnehmen, und von den Komplikationen der HIVInfektion zu unterscheiden. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie Ihren Arzt über jede Änderung Ihres Gesundheitszustandes informieren.

Wichtige Nebenwirkungen im Zusammenhang mit APTIVUS

- Störungen der Leberfunktion
- Hepatitis und Fettleber (1 bis 10 Behandelte von 1.000)
- Leberversagen (1 bis 10 Behandelte von 10.000), auch mit tödlichem Verlauf
- erhöhte BilirubinBlutwerte (ein Abbauprodukt von Hämoglobin) Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn bei Ihnen eine der folgenden Beschwerden auftritt, die Anzeichen einer Leberfunktionsstörung sein können:
- Appetitlosigkeit
- Übelkeit
- Erbrechen und/oder Gelbsucht
- Blutungen
- Blutungen im Gehirn, die zu einer dauerhaften Behinderung oder zum Tod führen können, traten bei einigen Patienten auf, die in klinischen Studien mit APTIVUS behandelt wurden. Bei der Mehrzahl der Patienten hatte dies möglicherweise andere Ursachen. So lagen bei diesen Patienten z.B. andere medizinische Umstände vor, oder sie erhielten andere Arzneimittel, die die Blutungen verursacht haben könnten.

Weitere mögliche Nebenwirkungen

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
- sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10)
- häufig (1 bis 10 Behandelte von 100)
- gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1.000)
- selten (1 bis 10 Behandelte von 10.000)
- sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000)

Erwachsene sehr häufig

- Durchfall
- Übelkeit
- erhöhte Blutfettwerte
häufig
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- Blähungen
- Müdigkeit
- Kopfschmerzen
- leichter Hautausschlag, z.B. mit Nesselsucht oder mit flachen oder erhabenen kleinen roten Flecken
- gesteigerte Aktivität der Leberenzyme

gelegentlich

- verringerte Anzahl der roten und weißen Blutkörperchen
- verringerte Anzahl der Blutplättchen
- allergische Reaktionen
- verminderter Appetit
- Diabetes mellitus
- erhöhte Blutzuckerwerte
- erhöhte Cholesterinwerte im Blut
- Schlaflosigkeit und andere Schlafstörungen (einschließlich Schläfrigkeit)
- Schwindel
- Taubheit und/oder Kribbeln und/oder Schmerzen in den Füßen oder Händen
- Atembeschwerden
- Sodbrennen
- Bauchspeicheldrüsenentzündung
- Hautentzündung
- Juckreiz
- Verlust oder Zunahme an Körperfett und andere Änderungen in der Körperfettverteilung (siehe unten)
- Muskelkrämpfe
- Muskelschmerzen
- Nierenfunktionsstörungen
- grippeähnliche Symptome (Krankheitsgefühl mit Fieber)
- Gewichtsverlust

selten

- Wasserverlust (Dehydrierung)
- Schmalerwerden im Gesicht
- erhöhte Blutwerte der BauchspeicheldrüsenEnzyme Amylase und Lipase

Weitere Angaben zu möglichen Nebenwirkungen im Zusammenhang mit einer antiretroviralen Kombinationsbehandlung

- Blut Eine antiretrovirale Kombinationsbehandlung kann zu folgenden Befunden führen:
- erhöhte Milchsäurewerte im Blut
- erhöhte Blutzuckerwerte. Die Wirksamkeit von Insulin (zur Senkung des Blutzuckers bei Diabetes mellitus) kann verringert sein.
- Hypertriglyceridämie (erhöhte Bluttfettwerte)
- Hypercholesterinämie (erhöhte Cholesterinwerte in Blut)
- Blutungen
- Vermehrte Blutungen. Wenn Sie an Hämophilie A oder B leiden, könnte es bei Ihnen vermehrt zu Blutungen in der Haut oder in den Gelenken kommen. Wenn dies bei Ihnen auftreten sollte, so suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt auf.

Eine antiretrovirale Kombinationsbehandlung kann zu Veränderungen der Figur aufgrund von Änderungen in der Körperfettverteilung führen. Dazu zählen Körperfettverlust an den Beinen und Armen und im Gesicht, vermehrte Fetteinlagerung im Bauch und in anderen inneren Organen, Brustvergrößerung und Fettansammlungen im Nacken („Stiernacken“). Die Ursachen dieser Veränderungen und ihre Langzeitauswirkungen auf die Gesundheit sind gegenwärtig nicht bekannt.

Störungen an der Muskulatur Es gibt Berichte über Muskelschmerzen, Empfindlichkeit der Muskeln oder Muskelschwäche, insbesondere wenn APTIVUS oder andere ProteaseHemmer zusammen mit Nukleosidanaloga eingenommen wurden. In seltenen Fällen waren diese Muskelerkrankungen schwerwiegend und führten auch zum Zerfall von Muskelzellen (Rhabdomyolyse).

Kinder

Die häufigsten Nebenwirkungen waren im Allgemeinen denen bei Erwachsenen vergleichbar. Erbrechen, Hautausschlag und Fieber wurden bei Kindern häufiger beobachtet als bei Erwachsenen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation aufgeführt sind.

WIE IST APTIVUS AUFZUBEWAHREN?


Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Flasche nach „Verwendbar bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Im Kühlschrank lagern (2 °C - 8 °C). Nach dem Öffnen der Flasche muss der Inhalt innerhalb von 60 Tagen verbraucht werden (während dieser Zeit nicht über 25 °C lagern). Sie sollten das Datum, an dem Sie die Flasche geöffnet haben, auf das Etikett und/oder auf den Umkarton schreiben.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Februar 2012

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Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Aptivus folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Übelkeit

Durchfall

erhöhte Blutfettwerte

Häufig  (1 - 10%)

Kopfschmerzen

Müdigkeit

Erbrechen

Bauchschmerzen

Blähungen

Nesselsucht

leichter Hautausschlag

gesteigerte Aktivität der Leberenzyme

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Schwindel

Sodbrennen

Muskelschmerzen

Schlafstörungen

Atembeschwerden

Gewichtsverlust

Bauchspeicheldrüsenentzündung

allergische Reaktionen

Juckreiz

Muskelkrämpfe

verminderter Appetit

erhöhte Blutzuckerwerte

Diabetes mellitus

erhöhte Cholesterinwerte

Hautentzündung

Hepatitis

Kribbeln in den Händen

Kribbeln in den Füßen

Schmerzen in den Füßen

Schmerzen in den Händen

Taubheit in den Füßen

Taubheit in den Händen

grippeähnliche Symptome

Fettleber

verringerte Anzahl der roten Blutkörperchen

verringerte Anzahl der weißen Blutkörperchen

verringerte Anzahl der Blutplättchen

Verlust an Körperfett

Zunahme an Körperfett

Nierenfunktionsstörungen

Selten  (0,01 - 0,1%)

Leberversagen

Dehydrierung

Schmalerwerden im Gesicht

erhöhte Blutwerte der Amylase

erhöhte Blutwerte der Lipase

Nicht bekannt

erhöhte Bilirubin-Blutwerte

Leberfunktionsstörung

Blutungen im Gehirn

Erbrechen (Kinder)

Hautausschlag (Kinder)

Fieber (Kinder)

[]