Crixivan

Crixivan Patienteninformation

CRIXIVAN gehört zur Arzneimittelklasse der so genannten ProteaseHemmer. Durch seine Wirkung gegen das HumaneImmunschwächeVirus (HIV) verringert CRIXIVAN die Anzahl der HIViren im Blut.

CRIXIVAN sollte in Kombination mit anderen antiretroviralen Wirkstoffen zur Behandlung HIV-1-infizierter Erwachsener und Kinder (4 bis 17 Jahre) eingesetzt werden.

Es wurde gezeigt, dass CRIXIVAN...

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In Crixivan kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Indinavir

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Crixivan Patienteninformationen

WAS IST CRIXIVAN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?



CRIXIVAN gehört zur Arzneimittelklasse der so genannten ProteaseHemmer. Durch seine Wirkung gegen das HumaneImmunschwächeVirus (HIV) verringert CRIXIVAN die Anzahl der HIViren im Blut.

CRIXIVAN sollte in Kombination mit anderen antiretroviralen Wirkstoffen zur Behandlung HIV-1-infizierter Erwachsener und Kinder (4 bis 17 Jahre) eingesetzt werden.

Es wurde gezeigt, dass CRIXIVAN hilft, das Risiko zu verringern, eine Krankheit zu entwickeln, die mit der HIVErkrankung assoziiert ist. Es wurde auch gezeigt, dass CRIXIVAN hilft, die Menge an HIV im Körper (die so genannte „Viruslast”) zu senken und die Zahl der CD4-(T-)Zellen zu erhöhen. CD4-Zellen spielen eine wichtige Rolle bei der Erhaltung eines gesunden Immunsystems und damit auch für die Bekämpfung von Infektionen. Es kann sein, dass CRIXIVAN nicht bei jedem Patienten diese Wirkungen hat.


WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON CRIXIVAN BEACHTEN?


CRIXIVAN darf nicht eingenommen werden:
wenn Sie überempfindlich (allergisch) auf Indinavir oder auf einen der sonstigen Bestandteile von CRIXIVAN sind.

Folgende Anzeichen und Symptome können auf eine allergische Reaktion hinweisen: Juckreiz, gerötete Haut, Quaddeln oder Nesselsucht, Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Hals oder Schwierigkeiten beim Atmen.

CRIXIVAN mit oder ohne Ritonavir (Wirkstoff zur Behandlung der HIV-1-Infektion) darf nicht eingenommen werden:

wenn Sie Arzneimittel, die folgende Wirkstoffe enthalten, anwenden:
- Rifampicin (ein Antibiotikum zur Behandlung von Infektionen)
- Amiodaron (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)
- Terfenadin oder Astemizol (zur Behandlung von Heuschnupfen oder anderen allergischen Erkrankungen)
- Cisaprid (zur Behandlung von Verdauungsstörungen)
- Alprazolam, Triazolam und Midazolam oral (zum Einnehmen; Arzneimittel zur Beruhigung und zur Behandlung von Schlafstörungen)
- Pimozid (für bestimmte psychische Erkrankungen)
- Ergotaminderivate wie Ergotamintartrat mit und ohne Koffein (zur Behandlung von MigräneKopfschmerzen)
- Johanniskraut (Hypericum perforatum; pflanzliches Mittel zur Behandlung von Depressionen)
- Simvastatin oder Lovastatin (zur Senkung erhöhter Blutfettwerte [Cholesterin])

CRIXIVAN mit Ritonavir darf darüber hinaus nicht eingenommen werden

wenn Sie Arzneimittel, die folgende Wirkstoffe enthalten, anwenden:
- Alfuzosin (zur Behandlung von Beschwerden bei einer vergrößerten Vorsteherdrüse [Prostata])
- Meperidin (zur Behandlung mäßiger bis starker Schmerzen)
- Piroxicam (zur Behandlung entzündlicher Gelenkerkrankungen)
- Propoxyphen (zur Behandlung leichter bis mäßiger Schmerzen)
- Bepridil (zur Behandlung von Schmerzen und Engegefühl im Brustkorb [Angina pectoris])
- Encainid, Flecanid, Propafenon oder Chinidin (Arzneimittel zur Behandlung eines unregelmäßigen Herzschlags)
- Fusidinsäure (Antibiotikum zur Behandlung von Infektionen)
- Clozapin (zur Behandlung bestimmter psychischer Erkrankungen)
- Clorazepat oder Diazepam (Beruhigungsmittel)
- Estazolam oder Flurazepam (Schlafmittel)
- wenn Sie eine Lebererkrankung haben und die Leber nicht richtig arbeitet.

Wenn CRIXIVAN zusammen mit Ritonavir angewendet wird, informieren Sie Ihren Arzt und beachten Sie die weiteren Informationen der Gebrauchsinformation von Ritonavir.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von CRIXIVAN ist erforderlich:

Sie sollten wissen, dass CRIXIVAN eine HIVInfektion nicht heilen kann. Dies bedeutet, dass bei Ihnen möglicherweise weiterhin Infektionen oder andere Erkrankungen im Zusammenhang mit der HIVErkrankung auftreten können. Auch unter der Behandlung mit CRIXIVAN sollten Sie deshalb weiter von Ihrem Arzt betreut werden.

Die HIVInfektion ist eine Erkrankung, die durch Kontakt mit infiziertem Blut oder durch sexuellen Kontakt mit HIVInfizierten übertragen wird. Die Behandlung mit CRIXIVAN verringert nicht das Risiko, andere Menschen durch sexuellen Kontakt oder Kontakt mit Blut mit HIV zu infizieren.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eine Lebererkrankung in Ihrer Krankengeschichte haben. Patienten mit chronischer Leberentzündung (Hepatitis B oder C), die mit antiretroviralen Arzneimitteln behandelt werden, haben ein erhöhtes Risiko für schwere und möglicherweise lebensbedrohliche Nebenwirkungen in der Leber und können Blutuntersuchungen zur Kontrolle der Leberfunktion benötigen.

Es wurde über Nierenentzündungen und Nierensteine berichtet. Diese führten bei einigen Patienten zu schwereren Nierenproblemen einschließlich Nierenversagen. In den meisten Fällen kam es zu einer Rückbildung der Nierenfunktionsstörung bzw. des Nierenversagens. Rufen Sie Ihren Arzt an, wenn Sie plötzlich starke Schmerzen im Rücken verspüren. Verursacht durch Nierensteine, kann gleichzeitig Blut im Urin auftreten.

Ihr Arzt wird Ihre Blutwerte regelmäßig überwachen, um mögliche Abweichungen wie einen schnellen Zerfall der roten Blutkörperchen (Anämie), Erhöhung der Leberenzymwerte, Einschränkung der Nierenfunktion oder Veränderung des Blutzuckers (Hyperglykämie) feststellen zu können.

Bei hämophilen Patienten (Blutern, Typ A und B) ist eine Zunahme von Blutungen unter der Behandlung mit diesem Arzneimittel oder mit einem anderen ProteaseHemmer berichtet worden. Beim Auftreten dieser Nebenwirkung sollten Sie sofort Ihren Arzt um Rat fragen.

Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt, wenn bei Ihnen starke Muskelschmerzen oder Schwächegefühl der Muskulatur auftreten. Starke Muskelschmerzen und Schwächegefühl der Muskulatur sind bei Patienten aufgetreten, die ProteaseHemmer einschließlich CRIXIVAN zusammen mit cholesterinsenkenden Arzneimitteln, so genannten „Statinen“, eingenommen hatten. Es wurde auch über Schmerzen, Empfindlichkeit oder Schwäche der Muskulatur berichtet, insbesondere bei Patienten unter einer antiretroviralen Kombinationsbehandlung der HIVErkrankung mit ProteaseHemmern mit Nukleosidanaloga, die keine Statine erhielten. In seltenen Fällen waren diese Muskelprobleme schwerwiegend (Rhabdomyolyse, d. h. Zerfall von Skelettmuskelzellen).

Eine antiretrovirale Kombinationsbehandlung der HIVErkrankung kann Veränderungen der Körperform aufgrund von Veränderungen der Fettverteilung verursachen. Diese Veränderungen können einen Fettverlust an den Beinen, Armen und im Gesicht, Fettzunahmen im Bauchraum und an inneren Organen, eine Vergrößerung der Brüste und Fettansammlungen im Nacken (“Stiernacken”) umfassen. Ursache und langfristige Wirkungen dieser Veränderungen sind derzeit nicht bekannt. Eine antiretrovirale Kombinationstherapie kann auch erhöhte Milchsäurewerte, erhöhten Blutzucker, erhöhte Blutfette und eine verminderte Aufnahme von Insulin in die Körperzellen (Insulinresistenz) verursachen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Veränderungen bezüglich Ihres Körperfetts bemerken.

Knochenerkrankungen Bei einigen Patienten, die eine Kombinationsbehandlung gegen die HIVErkrankung erhalten, kann sich eine als Osteonekrose (Absterben von Knochengewebe infolge unzureichender Blutversorgung des Knochens) bezeichnete Knochenerkrankung entwickeln. Zu den vielen Risikofaktoren für die Entwicklung dieser Erkrankung können unter anderem die Dauer der Kombinationsbehandlung, die Anwendung von Kortikosteroiden, Alkoholkonsum, eine starke Unterdrückung des Immunsystems oder ein höherer BodyMass-Index (Maßzahl zur Beurteilung des Körpergewichts im Verhältnis zur Körpergröße) gehören. Anzeichen einer Osteonekrose sind Gelenksteife, -beschwerden und
-schmerzen (insbesondere in Hüfte, Knie und Schulter) sowie Schwierigkeiten bei Bewegungen. Falls Sie eines dieser Anzeichen bei sich bemerken, informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Bei einigen Patienten mit fortgeschrittener HIVInfektion (AIDS) und bereits früher aufgetretenen Begleitinfektionen können kurz nach Beginn der antiretroviralen Behandlung Anzeichen und Beschwerden eines Wiederaufflammens von zurückliegenden Infektionen auftreten. Es wird angenommen, dass diese Beschwerden auf eine Verbesserung der körpereigenen Immunantwort zurückzuführen sind, die es dem Körper ermöglicht Infektionen zu bekämpfen, die möglicherweise ohne erkennbare Beschwerden vorhanden waren. Wenn Sie irgendwelche Anzeichen einer Infektion bemerken, informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt.

Informieren Sie Ihren Arzt
- über bestehende und frühere Erkrankungen und gesundheitliche Probleme, insbesondere Leberfunktionsstörungen aufgrund einer Zirrhose,
- wenn Sie Probleme mit den Nieren (einschließlich Rückenschmerzen mit oder ohne Blut im Urin) haben,
- wenn Sie Allergien haben,
- wenn Sie hohe Cholesterinwerte haben und cholesterinsenkende Arzneimittel (so genannte „Statine“) einnehmen,
- wenn Sie zuckerkrank sind,
- wenn Sie Bluter sind.

Kinder

CRIXIVAN kann von Kindern ab 4 Jahren eingenommen werden, sobald sie Hartkapseln schlucken können. CRIXIVAN ist nicht für Kinder unter 4 Jahren bestimmt.
Bei Einnahme von CRIXIVAN zusammen mit anderen Arzneimitteln
Einige Arzneimittel (siehe CRIXIVAN darf nicht eingenommen werden) dürfen nicht gleichzeitig mit CRIXIVAN mit oder ohne Ritonavir eingenommen werden. Manche Arzneimittel dürfen nur bei Dosisänderungen des anderen Arzneimittels bzw. von CRIXIVAN eingenommen werden (z. B. Itraconazol und Ketoconazol [zur Behandlung von Pilzerkrankungen], Cyclosporin [zur Unterdrückung des Immunsystems, z.B. nach Organtransplantation], Nevirapin, Delavirdin und Efavirenz [zur Behandlung der HIV-1-Erkrankung]).

Wenden Sie sich vor der Anwendung folgender Arzneimittel an Ihren Arzt:
- Atorvastatin, Rosuvastatin, Pravastatin, Fluvastatin (Arzneimittel zur Senkung erhöhter Blutfettwerte [Cholesterin])
- Fluconazol (Arzneimittel gegen Pilzinfektionen)
- Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin, Divalproex, Lamotrigin (krampflösende Arzneimittel zur Behandlung von epileptischen Anfallen)
- Dexamethason (Kortikosteroid zur Behandlung von Entzündungen)
- Amprenavir, Saquinavir, Atazanavir (Arzneimittel gegen die HIV-1-Erkrankung)
- Sildenafil, Vardenafil, Tadalafil (Arzneimittel gegen Impotenz)
- Warfarin (Arzneimittel zur Blutverdünnung)
- Amlodipin, Felodipin, Nifedipin, Nicardipin, Digoxin, Diltiazem (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck und von bestimmten Herzerkrankungen)
- Midazolam durch Injektion/Spritzen verabreicht (zur Behandlung akuter Krampfanfälle und zur Beruhigung vor Operationen)
- Venlafaxin, Trazodon (Arzneimittel gegen Depressionen)
- Norethisteron/Ethinylestradiol (Verhütungsmittel, z. B. "die Pille)
- Theophyllin (Arzneimittel gegen Asthma)
- Fentanyl, Morphin (Arzneimittel gegen Schmerzen)
- Fexofenadin, Loratidin (Arzneimittel zur Behandlung von Heuschnupfen und von anderen Beschwerden aufgrund allergischer Erkrankungen)
- Tacrolimus (Arzneimittel zur Unterdrückung des Immunsystems)
- Buspiron (Beruhigungsmittel)

CRIXIVAN kann gleichzeitig mit einer Reihe anderer häufig bei HIVInfektionen eingesetzten Arzneimitteln eingenommen werden. Dazu zählen folgende Arzneimittel:
- Zidovudin (angewendet zur Behandlung der HIV-1-Infektion/AIDS)
- Didanosin (angewendet zur Behandlung der HIV-1-Infektion)
- Lamivudin (angewendet zur Behandlung der HIV-1-Infektion und von Hepatitis)
- Stavudin (angewendet zur Behandlung der HIV-1-Infektion)
- Chinidin (zur Behandlung eines unregelmäßigen Herzschlags)
- Cimetidin (zur Behandlung von Sodbrennen und Magengeschwüren)
- Clarithromycin, Rifabutin, Atovaquon, Erythromycin (zur Behandlung von bakteriellen Infektionen)
- Isoniazid, Rifampicin (zur Behandlung von Tuberkulose)
- Fluconazol (zur Behandlung von Pilzerkrankungen)
- Trimethoprim/Sulfamethoxazol (zur Behandlung bakterieller Infektionen)
- Methadon (eingesetzt im Rahmen eine Behandlung von chronischen Schmerzen)

Einige Arzneimittel können mit CRIXIVAN in Kombination mit Ritonavir zu Wechselwirkungen führen. Bitte fragen Sie Ihren Arzt im Hinblick auf die gleichzeitige Anwendung/Einnahme von Arzneimitteln mit CRIXIVAN und Ritonavir.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Bei der Einnahme von CRIXIVAN zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

CRIXIVAN sollte ohne Nahrung, aber mit Wasser eingenommen werden. Bei Anwendung zusammen mit Ritonavir kann CRIXIVAN mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Die Einnahme kann statt mit Wasser mit Magermilch oder entrahmter Milch, Saft, Kaffee oder Tee erfolgen. Ist die Einnahme ohne Nahrung nicht möglich, kann CRIXIVAN auch mit einer fettarmen, leichten Mahlzeit, z. B. trockenem Toast (ohne Butter) mit Marmelade oder Fruchtkonserve, Saft und Kaffee mit Magermilch oder entrahmter Milch und Zucker oder Cornflakes mit Magermilch oder entrahmter Milch und Zucker eingenommen werden.

Die Einnahme von CRIXIVAN mit einer kalorien-, fett- und eiweißhaltigen Mahlzeit beeinträchtigt die Fähigkeit des Körpers, den Wirkstoff aufzunehmen, und verringert dadurch seine Wirksamkeit.

Schwangerschaft und Stillzeit

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden wollen. Falls Sie schwanger sind, dürfen Sie CRIXIVAN nur dann einnehmen, wenn Ihr Arzt dies für unbedingt erforderlich hält. Es ist nicht bekannt, ob es zu einer Schädigung des Ungeborenen kommen kann, wenn eine Schwangere CRIXIVAN einnimmt. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen. Es wird empfohlen, dass HIVinfizierte Frauen ihre Kinder unter keinen Umständen stillen, um die Übertragung von HIV zu vermeiden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Unter Behandlung mit CRIXIVAN wurde über Schwindel und Verschwommensehen berichtet. Sollten solche Beschwerden bei Ihnen auftreten, sollten Sie das Autofahren oder das Bedienen von Maschinen vermeiden.

Wichtige Informationen über bestimmte Bestandteile von CRIXIVAN

Dieses Arzneimittel enthält 299,2 mg Lactose pro 800 mg Dosis (maximale Einzeldosis). Bitte nehmen Sie CRIXIVAN erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

WIE IST CRIXIVAN EINZUNEHMEN?



Nehmen Sie CRIXIVAN immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Erwachsene

Die normale Dosierung für Erwachsene ist 800 mg alle 8 Stunden. Eine weitere Dosierungsmöglichkeit für Erwachsene ist CRIXIVAN 400 mg mit Ritonavir 100 mg jeweils zweimal/Tag eingenommen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Dosierung für Kinder und Jugendliche wird vom Arzt individuell bestimmt.

Verwenden Sie für alle Dosierungen eine geeignete Kombination der 100-mg-, 200-mg- oder 400-mgHartkapseln.

CRIXIVAN muss regelmäßig alle 8 Stunden eingenommen werden; entweder 1 Stunde vor bzw. 2 Stunden nach einer Mahlzeit, um die volle Wirksamkeit zu sichern.

CRIXIVAN Hartkapseln sollten unzerkaut mit Wasser geschluckt werden.

Es ist wichtig, dass Erwachsene jeden Tag, an dem sie CRIXIVAN einnehmen, mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit trinken. Damit helfen Sie, das Risiko zu verringern, dass sich bei Ihnen Nierensteine bilden. Es ist auch für Kinder und Jugendliche wichtig, im Laufe eines Tages genügend Flüssigkeit zu trinken. Der Arzt wird Ihnen die Menge an Flüssigkeit nennen, die Ihr Kind trinken soll.

Ihr Arzt wird Sie über die Dauer der Behandlung mit CRIXIVAN informieren.

Wenn Sie eine größere Menge von CRIXIVAN eingenommen haben, als Sie sollten

Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie eine größere Menge von CRIXIVAN eingenommen haben als verschrieben. Zu den häufigsten Anzeichen und Beschwerden einer Überdosierung zählen: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Rückenschmerzen und Blut im Urin.

Wenn Sie die Einnahme von CRIXIVAN vergessen haben

Falls Sie einmal eine Einnahme vergessen haben, holen Sie diese nicht später am Tag nach. Setzen Sie einfach Ihr gewohntes Einnahmeschema fort.

Auswirkungen, wenn Sie die Behandlung mit CRIXIVAN abbrechen

Es ist wichtig, CRIXIVAN genau so einzunehmen, wie es Ihr Arzt verordnet hat, und das Arzneimittel nicht abzusetzen, ohne Ihren Arzt vorher um Rat zu fragen. Wenn man die Dosis reduziert oder Dosen auslässt, erhöht sich die Gefahr für eine Resistenzentwicklung der HIViren und damit für einen Wirkungsverlust der Behandlung mit CRIXIVAN.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?



Wie alle Arzneimittel kann CRIXIVAN Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die Häufigkeit der unten aufgeführten Nebenwirkungen ist gemäß folgender Übereinkunft definiert: Sehr häufig (tritt bei mehr als 1 von 10 behandelten Patienten auf) Häufig (tritt bei 1 bis 10 von 100 behandelten Patienten auf) Gelegentlich (tritt bei 1 bis 10 von 1.000 behandelten Patienten auf) Selten (tritt bei 1 bis 10 von 10.000 behandelten Patienten auf) Sehr selten (tritt bei weniger als 1 bis 10 von 10000 behandelten Patienten auf) Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar )

Sehr häufige Nebenwirkungen sind:
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfall
- Verdauungsstörungen
- trockene Haut
- Hautausschlag
- Schwäche/Müdigkeit
- veränderte Geschmackswahrnehmungen
- Bauchschmerzen/aufgetriebener Bauch

Häufige Nebenwirkungen sind:
- Schlaflosigkeit
- verringerte oder ungewöhnliche Hautempfindungen
- Blähungen
- trockener Mund
- Sodbrennen
- Juckreiz
- Muskelschmerzen
- schmerzhafte Blasenentleerung

Nach Markteinführung des Arzneimittels wurden folgende Nebenwirkungen berichtet (Häufigkeit nicht bekannt):
- Verminderung der Anzahl der roten Blutkörperchen
- allergische Reaktionen (einschließlich schwerer allergischer Reaktionen mit Schock)
- Taubheitsgefühl des Mundes
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)
- Leberentzündung (Hepatitis)
- Leberversagen
- schwere Hautreaktionen
- Haarausfall
- dunklere Hautfarbe
- eingewachsene Zehennägel mit oder ohne Infektion
- Niereninfektion
- Nierenfunktionsstörung
- Nierenversagen

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

WIE IST CRIXIVAN AUFZUBEWAHREN?



Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Sie dürfen CRIXIVAN nach dem auf dem Flaschenetikett oder dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Bewahren Sie CRIXIVAN in der Originalflasche auf. Halten Sie die Flasche fest verschlossen, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen. Die Flaschen enthalten Trockenmittel, die in der Flasche verbleiben sollen.

Das Arzneimittel soll nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker oder bei Ihrer Gemeinde, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: September 2011

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Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Crixivan folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Hautausschlag

Übelkeit

Durchfall

Erbrechen

Schwäche

Müdigkeit

Kopfschmerzen

Bauchschmerzen

Schwindel

Verdauungsstörungen

trockene Haut

veränderte Geschmackswahrnehmungen

aufgetriebener Bauch

Häufig  (1 - 10%)

Blähungen

Juckreiz

Muskelschmerzen

ungewöhnliche Hautempfindungen

Sodbrennen

Schlaflosigkeit

trockener Mund

verringerte Hautempfindungen

schmerzhafte Blasenentleerung

Nicht bekannt

allergische Reaktionen

Haarausfall

Nierenversagen

schwere allergische Reaktionen

Hepatitis

schwere Hautreaktionen

Verminderung der Anzahl der roten Blutkörperchen

Schock

Taubheitsgefühl des Mundes

Pankreatitis

Leberversagen

dunklere Hautfarbe

eingewachsene Zehennägel mit Infektion

eingewachsene Zehennägel

Niereninfektion

Nierenfunktionsstörung

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