Docetaxel Teva Pharma

Docetaxel Teva Pharma Patienteninformation

Der Name dieses Arzneimittels lautet Docetaxel Teva Pharma. Docetaxel ist eine Substanz, die aus Eibennadeln gewonnen wird. Docetaxel gehört zur Gruppe der als Taxane bezeichneten Arzneimittel, die gegen Krebs wirksam sind.

Docetaxel Teva Pharma wurde von Ihrem Arzt zur Behandlung von Brustkrebs, bestimmten Formen von Lungenkrebs (nichtkleinzelliges Bronchialkarzinom) und...

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Taxotere100% (19 Bew.)

In Docetaxel Teva Pharma kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Docetaxel

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Docetaxel Teva Pharma Patienteninformationen

WAS IST DOCETAXEL TEVA PHARMA UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?



Der Name dieses Arzneimittels lautet Docetaxel Teva Pharma. Docetaxel ist eine Substanz, die aus Eibennadeln gewonnen wird. Docetaxel gehört zur Gruppe der als Taxane bezeichneten Arzneimittel, die gegen Krebs wirksam sind.

Docetaxel Teva Pharma wurde von Ihrem Arzt zur Behandlung von Brustkrebs, bestimmten Formen von Lungenkrebs (nichtkleinzelliges Bronchialkarzinom) und Prostatakarzinom verschrieben:
- Für die Behandlung von fortgeschrittenem Brustkrebs kann Docetaxel Teva Pharma alleine verabreicht werden.
- Für die Behandlung von Lungenkrebs kann Docetaxel Teva Pharma entweder alleine oder in Kombination mit Cisplatin verabreicht werden.
- Für die Behandlung des Prostatakarzinoms wird Docetaxel Teva Pharma in Kombination mit Prednison oder Prednisolon gegeben.


WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON DOCETAXEL TEVA PHARMA BEACHTEN?



Docetaxel Teva Pharma darf Ihnen nicht gegeben werden, wenn

- Sie überempfindlich (allergisch) gegen Docetaxel oder einen der sonstigen Bestandteile von Docetaxel Teva Pharma sind.
- die Zahl Ihrer weißen Blutkörperchen zu gering ist.
- Sie eine schwere Lebererkrankung haben.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Docetaxel Teva Pharma ist erforderlich
Vor jeder Behandlung mit Docetaxel Teva Pharma müssen Sie sich einem Bluttest unterziehen, um feststellen zu lassen, ob Sie ausreichend Blutzellen und eine entsprechende Leberfunktion haben, um Docetaxel Teva Pharma erhalten zu können. Im Falle einer Beeinträchtigung der weißen Blutzellen können bei Ihnen Fieber oder Infektionen auftreten.

Sie werden gebeten, einen Tag vor der Verabreichung von Docetaxel Teva Pharma eine Prämedikation einzunehmen, die aus einem oralen Kortikosteroid wie Dexamethason besteht, und dies für einen oder 2 weitere Tage fortzusetzen, um bestimmte unerwünschte Wirkungen, insbesondere allergische Reaktionen und Flüssigkeitseinlagerungen (Anschwellen der Hände, Füße, Beine und Gewichtszunahme), die nach der Infusion von Docetaxel Teva Pharma auftreten können, möglichst gering zu halten.

Während der Behandlung können Ihnen andereArzneimittel zur Aufrechterhaltung der Zahl Ihrer Blutzellen verabreicht werden.

Bei Einnahme von Docetaxel Teva Pharma mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder KrankenhausApotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt, da Docetaxel Teva Pharma oder andere Arzneimittel nicht so gut wie erwartet wirken und bei Ihnen mit größerer Wahrscheinlichkeit Nebenwirkungen auftreten könnten.

Schwangerschaft

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt um Rat.

Docetaxel Teva Pharma darf NICHT verabreicht werden, wenn Sie schwanger sind, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für eindeutig erforderlich.

Sie dürfen während der Behandlung mit diesem Arzneimittel nicht schwanger werden und müssen während der Therapie eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden, da Docetaxel Teva Pharma dem ungeborenen Kind schaden kann. Wenn Sie während Ihrer Behandlung schwanger werden, müssen Sie umgehend Ihren Arzt verständigen.

Wenn Sie als Mann mit Docetaxel Teva Pharma behandelt werden, werden Sie darauf hingewiesen, während und bis zu 6 Monate nach der Behandlung, kein Kind zu zeugen und vor der Therapie Rat hinsichtlich einer Spermakonservierung einzuholen, da Docetaxel die männliche Fortpflanzungsfähigkeit verändern kann.

Stillzeit

Sie dürfen während Ihrer Behandlung mit Docetaxel TevaPharmanicht stillen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es liegt kein Grund vor, dass Sie zwischen den Behandlungszyklen mit Docetaxel Teva Pharma nicht Auto fahren sollten, außer Sie fühlen sich schwindlig oder sind unsicher.

WIE IST DOCETAXEL TEVA PHARMA ANZUWENDEN?



Docetaxel Teva Pharma wird Ihnen von medizinischem Fachpersonal verabreicht.

Übliche Dosis

Die Dosis ist abhängig von Ihrem Körpergewicht und Ihrer generellen Konstitution. Ihr Arzt wird Ihre Körperoberfläche in Quadratmeter (m²) berechnen und die Dosierung, die Sie erhalten sollen, festlegen.


Hinweise zur und Art der Anwendung
Docetaxel Teva Pharma wird als Infusion in eine Ihrer Venen gegeben (intravenöse Anwendung). Die Infusion dauert etwa eine Stunde. Während dieser Zeit bleiben Sie im Krankenhaus.

Häufigkeit der Anwendung

Normalerweise sollten Sie Ihre Infusion einmal alle 3 Wochen erhalten.

Ihr Arzt kann die Menge und Häufigkeit der Dosierungen abhängig von Ihrem Blutbild, Ihrem Allgemeinzustand und Ihrem Ansprechen auf Docetaxel Teva Pharma verändern. Informieren Sie bitte Ihren Arzt, insbesondere beim Auftreten von Durchfall, Entzündungen im Mundbereich, Taubheitsgefühl oder einem Gefühl von Kribbeln, Fieber, und geben Sie ihm/ihr die Ergebnisse Ihrer Bluttests. Solche Informationen erlauben es ihm/ihr zu entscheiden, ob eine Dosisreduktion notwendig ist. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder KrankenhausApotheker.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?



Wie alle Arzneimittel kann Docetaxel Teva Pharma Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Ihr behandelnder Arzt wird dies mit Ihnen besprechen und die möglichen Risiken und Nutzen der Behandlung erläutern.

Für die Häufigkeitsangaben der möglichen, unten aufgeführten Nebenwirkungen werden folgende Kategorien definiert: sehr häufig (betrifft mehr als 1 Behandelten von 10); häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100); gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000); selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000); sehr selten (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Die häufigsten Nebenwirkungen von Docetaxel Teva Pharma allein sind: eine Abnahme der roten oder weißen Blutzellen, Haarausfall, Übelkeit, Erbrechen, Entzündungen im Mundbereich, Durchfall und Müdigkeit.

Der Schweregrad der Nebenwirkungen kann bei Gabe von Docetaxel Teva Pharma in Kombination mit anderen Chemotherapeutika erhöht sein.

Während der Infusion im Krankenhaus können folgende allergische Reaktionen (bei mehr als 1 von 10 Patienten) auftreten:
- Hitzewallung, Hautreaktionen, Juckreiz
- Gefühl der Brustenge, Atembeschwerden
- Fieber oder Schüttelfrost
- Rückenschmerzen
- Niedriger BlutdruckWeitere schwere Reaktionen können auftreten.

Das Krankenhauspersonal wird Ihren Zustand während der Behandlung engmaschig überwachen. Informieren Sie das Krankenhauspersonal sofort, wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken.

In der Zeit zwischen den Infusionen von Docetaxel Teva Pharma kann Folgendes eintreten, und die Häufigkeit kann mit der Kombination der Arzneimittel, die eingenommen werden, variieren:


Sehr häufig (aufgetreten bei mehr als 1 von 10 Patienten)
- Infektionen, Verminderung der Anzahl roter (Anämie) oder weißer Blutkörperchen (wichtig für die Infektionsabwehr) und Blutplättchen
- Fieber: Wenn Sie Fieber haben, müssen Sie unverzüglich Ihren Arzt informieren
- Allergische Reaktionen wie oben beschrieben
- Appetitverlust (Anorexie)
- Schlaflosigkeit
- Gefühllosigkeit, Gefühl von Nadelstichen oder Schmerzen in den Gelenken oder Muskeln
- Kopfschmerzen
- Geschmacksveränderungen
- Augenentzündungen oder vermehrtes Tränen der Augen
- Schwellung aufgrund gestörten Lymphabflusses
- Kurzatmigkeit
- Nasenausfluss; Entzündung des Rachens und der Nase; Husten
- Nasenbluten
- Entzündungen im Mund
- Magenstörungen, einschließlich Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, Verstopfung
- Bauchschmerzen
- Verdauungsstörungen
- Kurzzeitiger Haarverlust (in den meisten Fällen sollte der normale Haarwuchs wiederkehren)
- Rötung und Schwellung Ihrer Handflächen oder Fußsohlen, die eine Ablösung der Haut verursachen können (dies kann ebenfalls an den Armen, im Gesicht oder am Körper auftreten)
- Veränderungen in der Farbe der Nägel, die sich nachfolgend ablösen können
- Muskelschmerzen und Schmerzen; Rückenschmerzen oder Knochenschmerzen
- Veränderung oder Ausbleiben der Regelblutung
- Schwellung der Hände, Füße, Beine
- Müdigkeit oder grippeähnliche Symptome
- Gewichtszunahme oder –verlust

Häufig (aufgetreten bei weniger als 1 von 10, aber bei mehr als 1 von 100 Patienten):

- Mundcandidiasis (Pilzbefall im Mund)
- Austrocknung
- Schwindel
- Beeinträchtigtes Hörvermögen
- Abfall des Blutdrucks, unregelmäßige Herzschläge oder Herzrasen
- Herzversagen
- Ösophagitis (Entzündung der Speiseröhre)
- Mundtrockenheit
- Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Schlucken
- Blutung
- Anstieg der Leberenzyme (daher die Notwendigkeit regelmäßiger Bluttests)

Gelegentlich (aufgetreten bei mehr als 1 von 1.000, aber bei weniger als 1 von 100 Patienten):

- Ohnmachtsanfälle
- Hautreaktionen, Phlebitis (Venenentzündung) und Schwellung an der Injektionsstelle
- Entzündung des Dickdarms, des Dünndarms; Darmdurchbruch
- Blutgerinnsel

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder KrankenhausApotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.



WIE IST DOCETAXEL TEVA PHARMA AUFZUBEWAHREN?



Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Docetaxel Teva Pharma darf nach Ablauf des auf dem Umkarton und den Durchstechflaschen angegebenen Verfalldatums nicht mehr verwendet werden.

Nicht über 25°C lagern. Nicht einfrieren.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Die Basislösung sollte sofort für die Zubereitung der Infusionslösung eingesetzt werden, obwohl die chemische und physikalische Stabilität der Basislösung über einen Zeitraum von 8 Stunden bei Aufbewahrung zwischen 2 °C und 8 °C oder bei Raumtemperatur (unter 25°C) erwiesen ist.

Die Infusionslösung sollte innerhalb von 4 Stunden bei Raumtemperatur (unter 25°C) eingesetzt werden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Februar 2012

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Docetaxel Teva Pharma folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Haarausfall

Schmerzen

Muskelschmerzen

Übelkeit

Durchfall

Verstopfung

Appetitverlust

Erbrechen

Müdigkeit

Fieber

Knochenschmerzen

Kopfschmerzen

Juckreiz

Gefühllosigkeit

allergische Reaktionen

Bauchschmerzen

Rückenschmerzen

Schüttelfrost

Anämie

grippeähnliche Symptome

Husten

Gewichtsverlust

Schlaflosigkeit

Kurzatmigkeit

Verdauungsstörungen

Verminderung der Anzahl weißer Blutkörperchen

Verminderung der Anzahl der Blutplättchen

Anorexie

Geschmacksveränderungen

kurzzeitiger Haarverlust

Schwellung der Hände

Schwellung der Füße

Infektionen

Schmerzen in den Gelenken

Schmerzen in den Muskeln

Atembeschwerden

Gewichtszunahme

Nasenbluten

niedriger Blutdruck

Hautreaktionen

Abnahme der roten Blutzellen

Abnahme der weißen Blutzellen

Entzündungen im Mundbereich

Hitzewallung

Gefühl der Brustenge

weitere schwere Reaktionen

Verminderung der Anzahl roter Blutkörperchen

Gefühl von Nadelstichen in den Gelenken

Gefühl von Nadelstichen in den Muskeln

vermehrtes Tränen der Augen

Schwellung aufgrund gestörten Lymphabflusses

Nasenausfluss

Entzündung des Rachens

Entzündung der Nase

Entzündungen im Mund

Rötung der Handflächen

Rötung der Fußsohlen

Schwellung der Handflächen

Ablösung der Haut im Gesicht

Ablösung der Haut am Körper

Veränderungen in der Farbe der Nägel

Ablösen der Nägel

Ausbleiben der Regelblutung

Schwellung der Beine

Augenentzündungen

Ablösung der Haut an den Handflächen

Ablösung der Haut an den Fußsohlen

Ablösung der Haut an den Armen

Magenstörung

Schwellund der Fußsohlen

Veränderungen der Regelblutung

Häufig  (1 - 10%)

Schwindel

Schmerzen beim Schlucken

Mundtrockenheit

Herzrasen

Ösophagitis

Abfall des Blutdrucks

Entzündung der Speiseröhre

Herzversagen

Pilzbefall im Mund

Mundcandidiasis

Austrocknung

unregelmäßige Herzschläge

Schwierigkeiten beim Schlucken

Blutung

Anstieg der Leberenzyme

beeinträchtigtes Hörvermögen

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Blutgerinnsel

Ohnmachtsanfälle

Schwellung an der Injektionsstelle

Phlebitis an der Injektionsstelle

Venenentzündung an der Injektionsstelle

Entzündung des Dickdarms

Entzündung des Dünndarms

Darmdurchbruch

Hautreaktionen an der Injektionsstelle

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