Docetaxel Teva

Docetaxel Teva Patienteninformation

Der Name dieses Medikamentes lautet Docetaxel Teva. Docetaxel ist eine Substanz, die aus Eibennadeln gewonnen wird. Docetaxel gehört zur Gruppe der als Taxane bezeichneten Medikamente, die gegen Krebs wirksam sind.

Docetaxel Teva wurde von Ihrem Arzt zur Behandlung von Brustkrebs, bestimmten Formen von Lungenkrebs (nichtkleinzelliges Bronchialkarzinom), Prostatakarzinom, Magenkarzinom...

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Docetaxel

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Docetaxel Teva Patienteninformationen

WAS IST DOCETAXEL TEVA UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?



Der Name dieses Medikamentes lautet Docetaxel Teva. Docetaxel ist eine Substanz, die aus Eibennadeln gewonnen wird. Docetaxel gehört zur Gruppe der als Taxane bezeichneten Medikamente, die gegen Krebs wirksam sind.

Docetaxel Teva wurde von Ihrem Arzt zur Behandlung von Brustkrebs, bestimmten Formen von Lungenkrebs (nichtkleinzelliges Bronchialkarzinom), Prostatakarzinom, Magenkarzinom oder KopfHals-Tumoren verschrieben:
- Für die Behandlung von fortgeschrittenem Brustkrebs kann Docetaxel Teva entweder alleine oder in Kombination mit Doxorubicin, Trastuzumab oder Capecitabin verabreicht werden.
- Für die Behandlung von Brustkrebs im frühen Stadium mit oder ohne Beteiligung von Lymphknoten kann Docetaxel Teva in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid verabreicht werden.
- Für die Behandlung von Lungenkrebs kann Docetaxel Teva entweder alleine oder in Kombination mit Cisplatin verabreicht werden.
- Für die Behandlung des Prostatakarzinoms wird Docetaxel Teva in Kombination mit Prednison oder Prednisolon gegeben.
- Für die Behandlung des metastasierten Magenkarzinoms wird Docetaxel Teva in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil gegeben.
- Für die Behandlung von KopfHals-Tumoren wird Docetaxel Teva in Kombination mit Cisplatin und 5-Fluorouracil gegeben.


WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON DOCETAXEL TEVA BEACHTEN?



Docetaxel Teva darf Ihnen NICHT gegeben werden, wenn

- Sie überempfindlich (allergisch) gegen Docetaxel oder einen der sonstigen Bestandteile von Docetaxel Teva sind
- die Zahl Ihrer weißen Blutkörperchen zu gering ist
- Sie eine schwere Lebererkrankung haben
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Docetaxel Teva ist erforderlich
Vor jeder Behandlung mit Docetaxel Teva müssen Sie sich einem Bluttest unterziehen, um feststellen zu lassen, ob Sie ausreichend Blutzellen und eine entsprechende Leberfunktion haben, um Docetaxel Teva erhalten zu können. Im Falle einer Beeinträchtigung der weißen Blutzellen können bei Ihnen Fieber oder Infektionen auftreten.

Sie werden gebeten, einen Tag vor der Verabreichung von Docetaxel Teva eine Prämedikation einzunehmen, die aus einem oralen Kortikosteroid wie Dexamethason besteht und dies für einen oder 2 weitere Tage fortzusetzen, um bestimmte unerwünschte Wirkungen, insbesondere allergische Reaktionen und Flüssigkeitseinlagerungen (Anschwellen der Hände, Füße, Beine und Gewichtszunahme), die nach der Infusion von Docetaxel Teva auftreten können, möglichst gering zu halten.

Während der Behandlung können Ihnen andereArzneimittel zur Aufrechterhaltung der Zahl Ihrer Blutzellen verabreicht werden.

Bei Anwendung von Docetaxel Teva mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder KrankenhausApotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt, da Docetaxel Teva oder andere Arzneimittel nicht so gut wie erwartet wirken und bei Ihnen mit größerer Wahrscheinlichkeit Nebenwirkungen auftreten könnten.

Schwangerschaft

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt um Rat.

Docetaxel Teva darf NICHT verabreicht werden, wenn Sie schwanger sind, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für eindeutig erforderlich.

Sie dürfen während der Behandlung mit diesem Arzneimittel nicht schwanger werden und müssen während der Therapie eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden, da Docetaxel Teva dem ungeborenen Kind schaden kann. Wenn Sie während Ihrer Behandlung schwanger werden, müssen Sie umgehend Ihren Arzt verständigen.

Wenn Sie als Mann mit Docetaxel Teva behandelt werden, werden Sie darauf hingewiesen, während und bis zu 6 Monate nach der Behandlung kein Kind zu zeugen und vor der Therapie Rat hinsichtlich einer Spermakonservierung einzuholen, da Docetaxel die männliche Fortpflanzungsfähigkeit verändern kann.

Stillzeit

Sie dürfen während Ihrer Behandlung mit Docetaxel Teva NICHT stillen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es liegt kein Grund vor, dass Sie zwischen den Behandlungszyklen mit Docetaxel Teva nicht Auto fahren sollten, außer Sie fühlen sich schwindlig oder sind unsicher.

WIE IST DOCETAXEL TEVA ANZUWENDEN?



Docetaxel Teva wird Ihnen von medizinischem Fachpersonal verabreicht.


Übliche Dosierung
Die Dosis ist abhängig von Ihrem Körpergewicht und Ihrer generellen Konstitution. Ihr Arzt wird Ihre Körperoberfläche in Quadratmeter (m²) berechnen und die Dosierung, die Sie erhalten sollen, festlegen.

Art der Anwendung

Docetaxel Teva wird als Infusion in eine Ihrer Venen (intravenöse Anwendung) gegeben. Die Infusion dauert etwa eine Stunde. Während dieser Zeit bleiben Sie im Krankenhaus.

Häufigkeit der Anwendung

Normalerweise sollten Sie Ihre Infusion einmal alle 3 Wochen erhalten.

Ihr Arzt kann die Menge und Häufigkeit der Dosierungen abhängig von Ihrem Blutbild, Ihrem Allgemeinzustand und Ihrem Ansprechen auf Docetaxel Teva verändern. Informieren Sie bitte Ihren Arzt, insbesondere beim Auftreten von Durchfall, Entzündungen im Mundbereich, Taubheitsgefühl oder einem Gefühl von Kribbeln, Fieber und geben Sie ihm/ihr die Ergebnisse Ihrer Bluttests. Solche Informationen erlauben es ihm/ihr zu entscheiden, ob eine Dosisreduktion notwendig ist. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder KrankenhausApotheker.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?



Wie alle Arzneimittel kann Docetaxel Teva Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Ihr behandelnder Arzt wird dies mit Ihnen besprechen und die möglichen Risiken und Nutzen der Behandlung erläutern.

Für die Häufigkeitsangaben der möglichen, unten aufgeführten Nebenwirkungen werden folgende Kategorien definiert: sehr häufig (betrifft mehr als 1 Behandelten von 10); häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100); gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000); selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000); sehr selten (betrifft weniger als 1 Behandelter von 10.000 Patienten), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Die häufigsten Nebenwirkungen von Docetaxel Teva allein sind: eine Abnahme der roten oder weißen Blutzellen, Haarausfall, Übelkeit, Erbrechen, Entzündungen im Mundbereich, Durchfall und Müdigkeit.

Der Schweregrad der Nebenwirkungen kann bei Gabe von Docetaxel Teva in Kombination mit anderen Chemotherapeutika erhöht sein.

Während der Infusion im Krankenhaus können folgende allergische Reaktionen (bei mehr als 1 von10 Patienten) auftreten:
- Hitzewallung, Hautreaktionen, Juckreiz
- Gefühl der Brustenge, Atembeschwerden
- Fieber oder Schüttelfrost
- Rückenschmerzen
- niedriger Blutdruck. Weitere schwere Reaktionen können auftreten.

Das Krankenhauspersonal wird Ihren Zustand während der Behandlung engmaschig überwachen. Informieren Sie das Krankenhauspersonal sofort, wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken.

In der Zeit zwischen den Infusionen von Docetaxel Teva kann Folgendes eintreten, und die Häufigkeit kann mit der Kombination der Medikamente, die eingenommen werden, variieren:

Sehr häufig
(aufgetreten bei mehr als 1 von 10 Patienten)
- Infektionen, Verminderung der Anzahl roter (Anämie) oder weißer Blutkörperchen (wichtig für die Infektionsabwehr) und Blutplättchen
- Fieber: Wenn Sie Fieber haben, müssen Sie unverzüglich Ihren Arzt informieren
- Allergische Reaktionen wie oben beschrieben
- Appetitverlust (Anorexie)
- Schlaflosigkeit
- Gefühllosigkeit, Gefühl von Nadelstichen oder Schmerzen in den Gelenken oder Muskeln
- Kopfschmerzen
- Geschmacksveränderungen
- Augenentzündungen oder vermehrtes Tränen der Augen
- Schwellung aufgrund gestörten Lymphabflusses
- Kurzatmigkeit
- Nasenausfluss; Entzündung des Rachens und der Nase; Husten
- Nasenbluten
- Entzündungen im Mund
- Magenstörungen, einschließlich Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, Verstopfung
- Bauchschmerzen
- Verdauungsstörungen
- Kurzzeitiger Haarverlust (In den meisten Fällen sollte der normale Haarwuchs wiederkehren.)
- Rötung und Schwellung Ihrer Handflächen oder Fußsohlen, die eine Ablösung der Haut verursachen können (Dies kann ebenfalls an den Armen, im Gesicht oder am Körper auftreten.)
- Veränderungen in der Farbe der Nägel, die sich nachfolgend ablösen können.
- Muskelschmerzen und Schmerzen; Rückenschmerzen oder Knochenschmerzen
- Veränderung oder Ausbleiben der Regelblutung
- Schwellung der Hände, Füße, Beine
- Müdigkeit oder grippeähnliche Symptome
- Gewichtszunahme oder –verlust.

Häufig
(aufgetreten bei weniger als 1 von 10, aber bei mehr als 1 von 100 Patienten):
- Mundcandidiasis (Pilzbefall im Mund)
- Austrocknung
- Schwindel
- beeinträchtigtes Hörvermögen
- Abfall des Blutdrucks, unregelmäßige Herzschläge oder Herzrasen
- Herzversagen
- Ösophagitis (Entzündung der Speiseröhre)
- Mundtrockenheit
- Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Schlucken
- Blutung
- Anstieg der Leberenzyme (daher die Notwendigkeit regelmäßiger Bluttests).

Gelegentlich (
aufgetreten bei mehr als 1 von 1.000, aber bei weniger als 1 von 100 Patienten):
- Ohnmachtsanfälle
- Hautreaktionen, Phlebitis (Venenentzündung) und Schwellung an der Injektionsstelle
- Entzündung des Dickdarms, des Dünndarms; Darmdurchbruch
- Blutgerinnsel.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder KrankenhausApotheker, wenn eine der aufgeführten

Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.


WIE IST DOCETAXEL TEVA AUFZUBEWAHREN?



Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Docetaxel Teva darf nach Ablauf des auf dem Umkarton und den Durchstechflaschen angegebenen Verfalldatums nicht mehr verwendet werden.

Nicht über 25°C lagern. Nicht einfrieren.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Die Basislösung sollte sofort für die Zubereitung der Infusionslösung eingesetzt werden, obwohl die chemische und physikalische Stabilität der Basislösung über einen Zeitraum von 8 Stunden bei Aufbewahrung zwischen 2°C und 8°C oder bei Raumtemperatur (unter 25°C) erwiesen ist.

Die Infusionslösung sollte innerhalb von 4 Stunden bei Raumtemperatur (unter 25°C) eingesetzt werden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Februar 2012

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Docetaxel Teva folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Haarausfall

Schmerzen

Muskelschmerzen

Übelkeit

Durchfall

Verstopfung

Appetitverlust

Erbrechen

Müdigkeit

Fieber

Knochenschmerzen

Kopfschmerzen

Juckreiz

Gefühllosigkeit

allergische Reaktionen

Bauchschmerzen

Rückenschmerzen

Schüttelfrost

Anämie

grippeähnliche Symptome

Husten

Gewichtsverlust

Schlaflosigkeit

Kurzatmigkeit

Verdauungsstörungen

Verminderung der Anzahl weißer Blutkörperchen

Anorexie

Geschmacksveränderungen

kurzzeitiger Haarverlust

Schwellung der Hände

Schwellung der Füße

Infektionen

Schmerzen in den Gelenken

Schmerzen in den Muskeln

Atembeschwerden

Gewichtszunahme

Nasenbluten

niedriger Blutdruck

Hautreaktionen

Abnahme der roten Blutzellen

Abnahme der weißen Blutzellen

Entzündungen im Mundbereich

Hitzewallung

Gefühl der Brustenge

weitere schwere Reaktionen

Verminderung der Anzahl roter Blutkörperchen

Gefühl von Nadelstichen in den Gelenken

Gefühl von Nadelstichen in den Muskeln

vermehrtes Tränen der Augen

Schwellung aufgrund gestörten Lymphabflusses

Nasenausfluss

Entzündung des Rachens

Entzündung der Nase

Entzündungen im Mund

Magenstörungen

Rötung der Handflächen

Rötung der Fußsohlen

Schwellung der Handflächen

Schwellung der Fußsohlen

Ablösung der Haut im Gesicht

Ablösung der Haut am Körper

Veränderungen in der Farbe der Nägel

Ablösen der Nägel

Veränderung der Regelblutung

Ausbleiben der Regelblutung

Schwellung der Beine

Verminderung der Blutplättchen

Augenentzündungen

Ablösung der Haut an den Handflächen

Ablösung der Haut an den Fußsohlen

Ablösung der Haut an den Armen

Häufig  (1 - 10%)

Schwindel

Schmerzen beim Schlucken

Mundtrockenheit

Herzrasen

Ösophagitis

Abfall des Blutdrucks

Entzündung der Speiseröhre

Herzversagen

Pilzbefall im Mund

Mundcandidiasis

Austrocknung

unregelmäßige Herzschläge

Blutung

Anstieg der Leberenzyme

beeinträchtigtes Hörvermögen

Schwierigkeiten beim Schlucken ( )

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Blutgerinnsel

Ohnmachtsanfälle

Schwellung an der Injektionsstelle

Phlebitis an der Injektionsstelle

Venenentzündung an der Injektionsstelle

Entzündung des Dickdarms

Entzündung des Dünndarms

Darmdurchbruch

Hautreaktionen an der Injektionsstelle

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