Ecalta

Ecalta Patienteninformation

ECALTA wird zur Behandlung einer Pilzinfektion im Blut, einer sogenannten Candidämie, verordnet. Diese Infektion wird durch Pilzzellen (Hefen) verursacht, die als Candida bezeichnet werden.

ECALTA gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Echinocandine genannt werden. Mit diesen Arzneimitteln werden schwerwiegende Pilzinfektionen behandelt.

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In Ecalta kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Anidulafungin

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Ecalta Patienteninformationen

WAS IST ECALTA UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?


ECALTA wird zur Behandlung einer Pilzinfektion im Blut, einer sogenannten Candidämie, verordnet. Diese Infektion wird durch Pilzzellen (Hefen) verursacht, die als Candida bezeichnet werden.

ECALTA gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Echinocandine genannt werden. Mit diesen Arzneimitteln werden schwerwiegende Pilzinfektionen behandelt.

ECALTA verhindert eine normale Ausbildung der Zellwand von Pilzen. Bei Kontakt mit ECALTA haben die Pilzzellen unvollständige oder fehlerhafte Zellwände, die sie zerbrechlich machen oder am Wachstum hindern.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON ECALTA BEACHTEN?



Sie dürfen nicht mit ECALTA behandelt werden,


- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Anidulafungin, andere Echinocandine (z. B. CANCIDAS) oder einen der sonstigen Bestandteile von ECALTA sind.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von ECALTA ist erforderlich,


- wenn es bei Ihnen während der Behandlung zu Leberproblemen kommt. In diesem Fall kann sich Ihr Arzt dazu entschließen, Ihre Leberfunktion genauer zu kontrollieren.
- wenn Sie während der Behandlung mit ECALTA Anästhetika erhalten.
Kinder
ECALTA sollte nicht an Patienten unter 18 Jahren verabreicht werden.

Bei Anwendung von ECALTA mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Beginnen oder beenden Sie keine andere Arzneimittelbehandlung ohne Zustimmung Ihres Arztes oder Apothekers.

Schwangerschaft und Stillzeit

Die Auswirkungen von ECALTA bei schwangeren Frauen sind nicht bekannt. Daher wird die Anwendung von ECALTA während der Schwangerschaft nicht empfohlen. Frauen im gebärfähigen Alter müssen eine wirksame Verhütungsmethode anwenden. Nehmen Sie umgehend Kontakt mit Ihrem Arzt auf, wenn Sie während der Anwendung von ECALTA schwanger werden.

Die Auswirkungen von ECALTA bei stillenden Frauen sind nicht bekannt. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, bevor Sie ECALTA in der Stillzeit anwenden.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es wurden keine Untersuchungen zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen durchgeführt.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von ECALTA

Dieses Arzneimittel enthält Fructose (ein Zucker). Bitte wenden Sie es erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt an, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Dieses Arzneimittel enthält 24 Vol% Ethanol (Alkohol), das heißt bis zu 6 g pro Dosis über einen Zeitraum von 1,5 Stunden (12 g bei der Anfangsdosis über einen Zeitraum von 3 Stunden). Dies entspricht der Menge, die Sie zu sich nehmen, wenn Sie 144 Milliliter Bier (288 Milliliter bei der Anfangsdosis) oder 60 Milliliter Wein (120 Milliliter bei der Anfangsdosis) trinken, was für Alkoholkranke gefährlich sein könnte. Außerdem muss der Alkoholgehalt bei schwangeren oder stillenden Frauen, bei Kindern und bei Hochrisikogruppen, wie z. B. bei Patienten mit Leberschäden oder Epilepsie, berücksichtigt werden. Der Alkoholgehalt dieses Arzneimittels kann die Wirksamkeit anderer Arzneimittel beeinflussen. Der Alkoholgehalt dieses Arzneimittels kann die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.

WIE IST ECALTA ANZUWENDEN?


ECALTA wird stets von einem Arzt oder von medizinischem Fachpersonal zubereitet und Ihnen verabreicht (am Ende der Gebrauchsinformation befinden sich im Abschnitt, der nur für Ärzte und medizinisches Fachpersonal bestimmt ist, weitere Informationen zur Zubereitung).

Die Behandlung beginnt mit 200 mg am ersten Tag (Anfangsdosis). Anschließend beträgt die Tagesdosis dann 100 mg (Erhaltungsdosis).

ECALTA wird Ihnen einmal täglich als langsame Infusion (tröpfchenweise) in eine Vene verabreicht. Dies wird mindestens 1,5 Stunden bei der Erhaltungsdosis und drei Stunden bei der Anfangsdosis dauern.

Ihr Arzt wird festlegen, wie lange die Behandlung dauern wird und wie viel ECALTA Sie täglich erhalten. Er wird Ihr Ansprechen und Ihren Gesundheitszustand kontrollieren.

Generell muss die Behandlung noch für mindestens 14 Tage über den Termin hinaus fortgesetzt werden, an dem zum letzten Mal Candida bei Ihnen im Blut festgestellt wurde.

Wenn Sie eine größere Menge von ECALTA erhalten haben, als Sie sollten

Wenn Sie befürchten, dass man Ihnen zu viel ECALTA gegeben hat, sprechen Sie umgehend Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal darauf an.

Wenn die Anwendung von ECALTA vergessen wurde

Da Sie dieses Arzneimittel unter genauer medizinischer Beobachtung erhalten, ist es unwahrscheinlich, dass eine Dosis ausgelassen wird. Sprechen Sie dennoch mit Ihren Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, wenn Sie meinen, dass eine Dosis vergessen wurde. Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn die vorherige Anwendung vergessen wurde.

Wenn die Anwendung von ECALTA abgebrochen wird

Wenn Ihr Arzt die Behandlung mit ECALTA beendet, sollte dies für Sie keine spürbaren Auswirkungen haben.

Möglicherweise wird Ihr Arzt Ihnen nach der Behandlung mit ECALTA ein anderes Arzneimittel verschreiben, um Ihre Pilzinfektion weiterzubehandeln oder eine Rückkehr der Pilzinfektion zu verhindern.

Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal umgehend, wenn Ihre ursprünglichen Beschwerden wieder auftreten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann ECALTA Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig: Mehr als 1 Behandelter von 10 Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100 Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: Weniger als 1 Behandelter von 10.000 Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Häufige Nebenwirkungen

- Störungen der Blutgerinnung
- Niedrige Kaliumwerte im Blut (Hypokaliämie)
- Krämpfe (epileptische Anfälle)
- Kopfschmerzen
- Hautrötung
- Durchfall, Erbrechen, Übelkeit
- Veränderung der Leberfunktionswerte
- Hautausschlag, Juckreiz
- Veränderung der Nierenfunktionswerte

Gelegentliche Nebenwirkungen


- Erhöhte Blutzuckerwerte
- Bluthochdruck
- Hitzewallungen
- Magenschmerzen
- Verminderter Gallenfluss aus der Gallenblase in den Darm (Cholestase)
- Nesselfieber
- Schmerzen an der Injektionsstelle

Häufigkeit nicht bekannt

- Niedriger Blutdruck
- Plötzliche Anspannung der Muskeln rund um die Atemwege, was zu keuchendem Atmen oder Husten führt
- Atemnot

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

WIE IST ECALTA AUFZUBEWAHREN?


Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Sie dürfen ECALTA nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. ECALTA nicht über 25 °C lagern. Die rekonstituierte Lösung darf nicht über 25 °C gelagert werden. Nicht einfrieren. Die Infusionslösung darf nicht über 25 °C gelagert werden. Nicht im Kühlschrank lagern oder einfrieren. Arzneimittel dürfen nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: September 2011

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Ecalta folgende Nebenwirkungen auftreten

Häufig  (1 - 10%)

Kopfschmerzen

Übelkeit

Erbrechen

Hypokaliämie

Durchfall

Juckreiz

Hautausschlag

Hautrötung

Störungen der Blutgerinnung

Krämpfe

epileptische Anfälle

Veränderungen der Leberfunktionswerte

Veränderung der Nierenfunktionswerte

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Magenschmerzen

Bluthochdruck

Schmerzen an der Injektionsstelle

Hitzewallungen

erhöhte Blutzuckerwerte

Cholestase

Nesselfieber

Nicht bekannt

Atemnot

niedriger Blutdruck

plötzliche Anspannung der Muskeln rund um die Ate…

keuchendes Atmen

Husten

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