Emend

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EMEND wird zur Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen nach einer Operation bei Erwachsenen angewendet.

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In Emend kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Aprepitant

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WAS IST EMEND UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?



EMEND wird zur Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen nach einer Operation bei Erwachsenen angewendet.


WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON EMEND BEACHTEN?



Nehmen Sie EMEND nicht ein,

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Aprepitant oder einem der sonstigen Bestandteile von EMEND sind.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von EMEND ist erforderlich,

- wenn Sie eine Lebererkrankung haben.

Kinder

EMEND ist nicht zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren bestimmt.

Bei Einnahme von EMEND mit anderen Arzneimitteln

EMEND kann Auswirkungen auf andere Arzneimittel haben.

Die Wirkungen von EMEND oder anderen Arzneimitteln können beeinflusst werden, wenn Sie EMEND zusammen z. B. mit den folgenden unten aufgeführten Arzneimitteln anwenden.
- Mittel zur Empfängnisverhütung, einschließlich der "Pille", Hautpflastern, Implantaten und bestimmten hormonabgebenden "Spiralen", wirken möglicherweise nicht richtig, wenn sie zusammen mit EMEND angewendet werden. Verwenden Sie während der Behandlung mit EMEND und noch 2 Monate im Anschluss an die Behandlung mit EMEND eine andere oder zusätzliche Verhütungsmethode,
- Pimozid (Arzneimittel zur Behandlung von psychiatrischen Erkrankungen),
- Terfenadin; Astemizol (Arzneimittel zur Behandlung von Heuschnupfen und anderen allergischen Erkrankungen),
- Cisaprid (Arzneimittel zur Behandlung von Verdauungsstörungen),
- Arzneimittel, die MutterkornalkaloidAbkömmlinge enthalten (zur Behandlung von Migräne),
- Rifampicin, Clarithromycin, Telithromycin (Antibiotika zur Behandlung von Infektionen),
- Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen),
- Carbamazepin (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen und Epilepsie),
- Midazolam und Phenobarbital (Arzneimittel zur Beruhigung oder zum Schlafen),
- Johanniskraut (pflanzliches Präparat zur Behandlung von Depressionen),
- Proteaseinhibitoren (Arzneimittel zur Behandlung von HIVInfektionen),
- Nefazodon (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen),
- Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol und Posaconazol (Arzneimittel zur Behandlung vonPilzinfektionen) und
- KortisonPräparate (wie Dexamethason).

Bittte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Sie dürfen EMEND während der Schwangerschaft nicht einnehmen, außer es ist eindeutig erforderlich. Wenden Sie sich unbedingt an Ihren Arzt, bevor Sie EMEND einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen.

Informationen zur Empfängnisverhütung finden Sie unter "Bei Einnahme von EMEND mit anderen Arzneimitteln".

Es ist nicht bekannt, ob EMEND in die Muttermilch abgegeben wird; Stillen wird deshalb während der Behandlung mit EMEND nicht empfohlen. Wenden Sie sich unbedingt an Ihren Arzt, bevor Sie EMEND einnehmen, wenn Sie stillen oder stillen möchten.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es ist zu berücksichtigen, dass manche Personen sich nach der Einnahme von EMEND schwindelig oder schläfrig fühlen. Wenn Ihnen schwindelig wird oder Sie sich schläfrig fühlen, sollten Sie es nach der Einnahme von EMEND vermeiden, Auto zu fahren oder Maschinen zu bedienen. (siehe Welche Nebenwirkungen sind möglich?)

Wichtige Informationen über bestimmte Bestandteile von EMEND

EMEND enthält Sucrose. Wenn Sie von Ihrem Arzt erfahren haben, dass Sie manche Zuckerarten nicht vertragen, wenden Sie sich vor der Einnahme dieses Arzneimittels deswegen an Ihren Arzt.

WIE IST EMEND EINZUNEHMEN?


Nehmen Sie EMEND immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis von EMEND zum Einnehmen beträgt
eine 40-mgKapsel innerhalb 3 Stunden vor Einleitung der Narkose.

EMEND muss unzerkaut mit etwas Flüssigkeit geschluckt werden.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann EMEND Nebenwirkungen verursachen, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Die Häufigkeit der unten aufgelisteten möglichen Nebenwirkungen wird gemäß folgendem Grundsatz bestimmt: Sehr häufig (bei mehr als 1 von 10 behandelten Patienten) Häufig (bei 1 bis 10 von 100 behandelten Patienten) Gelegentlich (bei1 bis 10 von 1.000 behandelten Patienten)
Selten (bei 1 bis 10 von 10.000 behandelten Patienten)
Sehr selten (bei weniger als 1 von 10.000 behandelten Patienten) Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Häufig treten folgende Nebenwirkung auf:
- erhöhte Leberwerte in Bluttests.

Gelegentlich treten folgende Nebenwirkungen auf:
- Schmerzen im Oberbauch, veränderte Darmgeräusche, Mundtrockenheit, Übelkeit, Magenbeschwerden, schwerwiegende Verstopfung, Störung der Darmpassage (Subileus),
- vermindertes Gefühl oder Empfindlichkeit (v. a. der Haut), Sinnesstörungen, Schwierigkeiten beim Sprechen,
- verringerte Pupillengröße, verringerte Sehschärfe (Sehverlust),
- Schlaflosigkeit,
- verlangsamter Herzschlag,
- pfeifendes Atmen, Kurzatmigkeit.

Folgende Nebenwirkungen treten mit nicht bekannter Häufigkeit auf:
- Allergische Reaktionen, die schwerwiegend sein können und Nesselsucht, Hautausschlag, Juckreiz umfassen sowie Atemnot oder Schluckbeschwerden verursachen können.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

WIE IST EMEND AUFZUBEWAHREN?


Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach "Verwendbar bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Die Kapsel sollte nur unmittelbar vor Einnahme aus dem Blister entnommen werden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: November 2011

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Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Emend folgende Nebenwirkungen auftreten

Häufig  (1 - 10%)

erhöhte Leberwerte in Bluttests

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Kurzatmigkeit

Schlaflosigkeit

Übelkeit

Mundtrockenheit

Magenbeschwerden

Schmerzen im Oberbauch

veränderte Darmgeräusche

schwerwiegende Verstopfung

Subileus

vermindertes Gefühl der Haut

verminderte Empfindlichkeit

verminderte Empfindlichkeit der Haut

Sinnesstörungen

Schwierigkeiten beim Sprechen

verringerte Pupillengröße

verringerte Sehschärfe

Sehverlust

verlangsamter Herzschlag

pfeifendes Atmen

vermindertes Gefühl

Nicht bekannt

Hautausschlag

allergische Reaktionen

Schluckbeschwerden

Atemnot

Nesselsucht

Juckreiz

schwerwiegende allergische Reaktionen

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