Eurartesim

Eurartesim Patienteninformation

Eurartesim enthält die Bestandteile Piperaquintetraphosphat und Dihydroartemisinin. Es wird zur Behandlung von unkomplizierter Malaria angewendet, wenn die Einnahme eines Medikaments über den Mund (orale Anwendung) angebracht ist.

Malaria wird durch eine Infektion mit einem als Plasmodium bezeichneten Parasiten hervorgerufen, welcher durch den Stich einer infizierten Stechmücke...

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In Eurartesim kommen folgende Wirkstoffe zum Einsatz

Piperaquintetraphosphat , Dihydroartemisinin

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WAS IST EURARTESIM UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?


Eurartesim enthält die Bestandteile Piperaquintetraphosphat und Dihydroartemisinin. Es wird zur Behandlung von unkomplizierter Malaria angewendet, wenn die Einnahme eines Medikaments über den Mund (orale Anwendung) angebracht ist.

Malaria wird durch eine Infektion mit einem als Plasmodium bezeichneten Parasiten hervorgerufen, welcher durch den Stich einer infizierten Stechmücke übertragen wird. Es gibt verschiedene Arten des Parasiten Plasmodium. Eurartesim tötet den Parasiten Plasmodium falciparum ab.

Das Arzneimittel kann von Erwachsenen, Kindern und Säuglingen über 6 Monaten mit einem Körpergewicht von mindestens 5 Kilogramm eingenommen werden.

WAS MÜSSEN SIE BEACHTEN, BEVOR SIE BZW. IHR KIND EURARTESIM EINNEHMEN?

Eurartesim darf nicht eingenommen werden, wenn Sie bzw. Ihr Kind:

- überempfindlich (allergisch) gegen die Wirkstoffe, Piperaquintetraphosphat oder Dihydroartemisinin, oder einen der sonstigen Bestandteile von Eurartesim sind. (Auflistung dieser Bestandteile siehe Abschnitt 6);
- an einer schweren Form der MalariaInfektion leiden, bei der Organe wie das Gehirn, die Lungen oder die Nieren betroffen sind;
- an einer Störung der Herzfunktion, wie zum Beispiel Änderungen des Rhythmus oder der Frequenz des Herzschlages, oder an einer Herzkrankheit leiden;
- wissen, dass ein Verwandter (Eltern, Großeltern, Geschwister) wegen eines Herzproblems plötzlich verstorben ist oder mit Herzproblemen geboren wurde;
- an Veränderungen der Salzkonzentrationen im Körper (Elektrolytstörungen) leiden;
- weitere Arzneimittel einnehmen, die einen Einfluss auf den Herzrhythmus haben können, wie z. B.
- Chinidin, Disopyramid, Procainamid, Amiodaron, Dofetilid, Ibutilid, Hydrochinidin oder Sotalol;
- zur Behandlung der Depression angewendete Arzneimittel;
- zur Behandlung geistigseelischer Störungen angewendete Arzneimittel wie Phenothiazine, Sertindol, Sultoprid, Chlorpromazin, Haloperidol, Mesoridazin, Pimozid oder Thioridazin;
- zur Behandlung von Infektionen angewendete Arzneimittel. Dazu gehören bestimmte Arten von Arzneimitteln, die zur Behandlung von bakteriellen Infektionen (Makrolide [wie Erythromycin oder Clarithromycin] und Fluorchinolone [wie Moxifloxacin und Sparfloxacin]) oder von Pilzinfektionen (darunter Fluconazol und Imidazol) angewendet werden, sowie Pentamidin (wird zur Behandlung einer speziellen Form der Lungenentzündung angewendet) und Saquinavir (zur Behandlung von HIVInfektionen);
- zur Behandlung von Allergien oder Entzündungen angewendete Antihistaminika wie Terfenadin, Astemizol oder Mizolastin;
- bestimmte zur Behandlung von Magenproblemen angewendete Arzneimittel, wie z. B. Cisaprid, Domperidon oder Droperidol;
- weitere Arzneimittel wie VincaAlkaloide und Arsentrioxid (werden zur Behandlung bestimmter Krebserkrankungen eingesetzt), Bepridil (wird zur Behandlung der Angina pectoris angewendet), Diphemanil (wird zur Behandlung von MagenStörungen angewendet), Levomethadyl und Methadon (werden zur Behandlung der Drogenabhängigkeit eingesetzt) und Probucol (wird zur Behandlung erhöhter Cholesterinspiegel im Blut angewendet).
- kürzlich (zum Beispiel innerhalb von ungefähr einem Monat) mit bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung der Malaria behandelt wurden oder bestimmte Arzneimittel zur Vorbeugung der Malaria eingenommen haben. Zu diesen Arzneimitteln gehören: Mefloquin, Halofantrin, Lumefantrin, Chloroquin oder Chinin.

Bitte wenden Sie Eurartesim erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an, wenn einer der oben genannten Umstände auf Sie bzw. Ihr Kind zutrifft oder Sie sich nicht sicher sind.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Eurartesim ist erforderlich

Bitte halten Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie bzw. Ihr Kind:
- Leber- oder Nierenprobleme haben;
- an einer MalariaInfektion leiden, die von einem anderen Parasiten als Plasmodium falciparumverursacht wird;
- zur Behandlung der Malaria andere Arzneimittel einnehmen oder eingenommen haben (mit Ausnahme der oben erwähnten);
- schwanger sind oder stillen (siehe unten);
- weiblich oder älter (über 65 Jahre) sind oder sich erbrechen;
- bestimmte andere Arzneimittel einnehmen, mit denen es zu stoffwechselbedingten Wechselwirkungen kommen könnte. Beispiele sind im Abschnitt „Bei Einnahme von Eurartesim mit anderen Arzneimitteln“ aufgeführt. Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich bei einem der genannten Punkte nicht ganz sicher sind.

Anwendung bei Kindern

Geben Sie dieses Arzneimittel nicht Säuglingen unter 6 Monaten bzw. Säuglingen mit einem Körpergewicht unter 5 kg.

Bei Einnahme von Eurartesim mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie bzw. Ihr Kind andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Manche Arzneimittel können die Wirkung von Eurartesim beeinflussen und Ihr Arzt entscheidet unter Umständen, dass Eurartesim für Sie bzw. Ihr Kind nicht geeignet ist oder dass zusätzliche Kontrollen erforderlich sind, während Sie bzw. Ihr Kind Arzneimittel einnehmen, mit denen es zu möglichen stoffwechselbedingten Wechselwirkungen kommen könnte. Beispiele sind unten aufgeführt (es gibt aber noch etliche weitere):
- bestimmte Arzneimittel zur Behandlung erhöhter Cholesterinspiegel im Blut (wie z. B. Atorvastatin, Cerivastatin, Lovastatin, Simvastatin)
- Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzproblemen (wie z. B. Diltiazem, Nifedipin, Nitrendipin, Verapamil, Felodipin, Amlodipin)
- bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von HIVInfektionen (antiretrovirale Mittel): Proteasehemmer (wie z. B. Amprenavir, Atazanavir, Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir), nichtnukleosidische ReverseTranskriptase-Inhibitoren (wie z. B. Efavirenz, Nevirapin)
- bestimmte Arzneimittel zur Behandlung mikrobieller Infektionen (wie z. B. Telithromycin, Rifampicin, Dapson)
- bei (Ein)schlafstörungen angewendete Arzneimittel: Benzodiazepine (wie z. B. Midazolam, Triazolam, Diazepam, Alprazolam), Zaleplon, Zolpidem
- Arzneimittel zur Vorbeugung/Behandlung epileptischer Anfälle: Barbiturate (wie z. B. Phenobarbital), Carbamazepin oder Phenytoin
- nach einer Organtransplantation und bei Autoimmunerkrankungen angewendete Arzneimittel (wie z. B. Ciclosporin, Tacrolimus)
- Geschlechtshormone, auch die in hormonellen Verhütungsmitteln enthaltenen (wie z B. Gestoden, Progesteron, Östradiol), Testosteron
- Glukokortikoide (Hydrocortison, Dexamethason)
- Omeprazol (zur Behandlung von Erkrankungen, die durch Magensäure bedingt sind)
- Paracetamol (zur Behandlung von Schmerzen und Fieber)
- Theophyllin (zur Verbesserung der Belüftung der Bronchien)
- Nefazodon (zur Behandlung der Depression)
- Aprepitant (zur Behandlung von Übelkeit)
- bestimmte im Rahmen einer Vollnarkose eingesetzte Gase (z. B. Enfluran, Halothan und Isofluran).

Einnahme von Eurartesim zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Sie sollten Eurartesim Tabletten ausschließlich mit Wasser einnehmen. Sie sollten dieses Arzneimittel auf nüchternen Magen einnehmen. Sie sollten jede Dosis frühestens 3 Stunden nach der letzten Mahlzeit einnehmen und innerhalb von 3 Stunden nach jeder EurartesimDosis keine Nahrung zu sich nehmen. Wasser kann von Ihnen jederzeit getrunken werden. Wegen möglicher stoffwechselbedingter Wechselwirkungen darf Eurartesim nicht mit Grapefruitsaft eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind, vermuten schwanger zu sein, schwanger werden wollen, oder wenn Sie stillen.

Eurartesim darf in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn keine anderen geeigneten und wirksamen Malariamittel zur Verfügung stehen und Ihr Arzt Ihnen deshalb Eurartesim verordnet hat. Wenn Sie Eurartesim während der Schwangerschaft erhalten, beachten Sie bitte, dass zur Erfassung von Schwangerschaftsverläufen ein Schwangerschaftsregister geführt wird.

Sie dürfen während der Einnahme dieses Arzneimittels nicht stillen.

Wenn Sie Folsäuresupplemente zur Verhinderung möglicher angeborener Neuralrohrdefekte einnehmen, können Sie diese zusammen mit Eurartesim weiter einnehmen.

Fragen Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Nach der Einnahme von Eurartesim können Sie aktiv am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen.

WIE IST EURARTESIM EINZUNEHMEN?


Wenden Sie Eurartesim immer genau nach Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Dieses Arzneimittel sollte auf nüchternen Magen und mit Wasser eingenommen werden. Sie bzw. Ihr Kind sollten jede Dosis frühestens 3 Stunden nach der letzten Mahlzeit einnehmen. Außerdem sollten Sie bzw. Ihr Kind in den 3 Stunden nach der Einnahme von Eurartesim nichts essen. Wasser kann jederzeit getrunken werden. Wenn die Tabletten schwer zu schlucken sind, können sie zerstoßen und mit Wasser verrührt werden. Die Mischung muss sofort getrunken werden.

Eine EurartesimBehandlung ersteckt sich über drei aufeinander folgende Tage. Nehmen Sie an jedem Tag eine Dosis ein. Sie sollten die Dosis an jedem der drei Tage möglichst immer ungefähr zur selben Uhrzeit einnehmen.

Die Tagesdosis hängt vom Körpergewicht des Patienten ab. Ihr Arzt müsste eine Dosis verordnet haben, die Ihrem Körpergewicht bzw. dem Körpergewicht Ihres Kindes angemessen ist, nämlich:
Körpergewicht
Tagesdosis (mg)
Gesamtzahl Tabletten für die
(kg)
Behandlung
5 bis weniger als Täglich eine halbe 160 mg/20 mg 1,5 Tabletten 7 Tablette 7 bis weniger Täglich eine 160 mg/20 mg Tablette 3 Tabletten als 13 13 bis weniger Täglich eine 320 mg/40 mg Tablette 3 Tabletten als 24 24 bis weniger Täglich zwei 320 mg/40 mg Tabletten 6 Tabletten als 36 36 bis weniger Täglich drei 320 mg/40 mg Tabletten 9 Tabletten als 75 75 bis 100 Täglich vier 320 mg/40 mg Tabletten 12 Tabletten

Wenn Sie mehr als 100 kg wiegen, befolgen Sie bitte die von Ihrem Arzt verordnete Dosierung.

Erbrechen bei der Einnahme dieses Arzneimittels

Wenn es dazu innerhalb von:
- 30 Minuten nach der Einnahme von Eurartesim kommt, muss die gesamte Dosis nochmals eingenommen werden.
- 31-60 Minuten kommt, muss die Hälfte der Dosis nochmals eingenommen werden. Wenn Sie oder Ihr Kind die zweite Dosis ebenfalls erbrechen, dürfen Sie keine weitere Dosis einnehmen bzw. Ihrem Kind geben. Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, um eine andere Behandlung der Malaria zu erhalten.

Einnahme dieses Arzneimittels bei erneuter MalariaInfektion

- Bei einem erneuten MalariaAnfall darf innerhalb eines Jahres eine zweite EurartesimBehandlung durchgeführt werden, wenn Ihr Arzt dies für eine geeignete Therapie hält. Sie oder Ihr Kind dürfen innerhalb eines Jahres nicht mehr als zwei Behandlungen durchlaufen. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an Ihren Arzt. Sie oder Ihr Kind dürfen innerhalb von 2 Monaten nach der ersten Anwendung keine zweite EurartesimBehandlung erhalten.
- Wenn es bei Ihnen bzw. Ihrem Kind mehr als zweimal innerhalb eines Zeitraums von einem Jahr zu einer Malariainfektion kommt, wird Ihr Arzt eine andere Behandlung verordnen.

Wenn Sie bzw. Ihr Kind eine größere Menge von Eurartesim Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie bzw. Ihr Kind eine größere Menge als die empfohlene Dosis eingenommen haben, informieren Sie Ihren Arzt. Gegebenenfalls schlägt Ihr Arzt Ihnen oder Ihrem Kind eine spezielle Überwachung vor, da Dosen, die höher als die empfohlenen sind, eine schwere unerwünschte Wirkung auf das Herz haben können (siehe auch Abschnitt 4).

Wenn Sie bzw. Ihr Kind die Anwendung von Eurartesim vergessen haben

Wenn Sie bzw. Ihr Kind vergessen haben, die zweite EurartesimDosis zum richtigen Zeitpunkt einzunehmen, holen Sie diese Dosis nach, sobald Sie daran denken. Nehmen Sie die dritte (letzte) Dosis dann etwa 24 Stunden nach der zweiten Dosis ein. Wenn Sie bzw. Ihr Kind vergessen haben, die dritte (letzte) Einnahme zum richtigen Zeitpunkt durchzuführen, holen Sie diese nach, sobald Sie daran denken. Wenden Sie niemals mehr als eine Dosis am selben Tag an, wenn die vorherige Einnahme vergessen wurde. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Wenn Sie bzw. Ihr Kind die Einnahme von Eurartesim abbrechen

Damit das Arzneimittel richtig wirken kann, sollten Sie bzw. Ihr Kind die Tabletten nach Anweisung einnehmen und die gesamte 3-tägige Behandlung zu Ende führen. Wenn Sie bzw. Ihr Kind dazu nicht in der Lage sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann Eurartesim Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die meisten Nebenwirkungen sind nicht stark ausgeprägt und bilden sich normalerweise innerhalb weniger Tage oder Wochen nach der Behandlung wieder zurück.

Wenn es bei Ihnen bzw. Ihrem Kind zu einem Hautausschlag, zum Anschwellen des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens mit Schluckbeschwerden oder Atemproblemen kommt, können dies Anzeichen einer allergischen Reaktion sein. Sie müssen unverzüglich Ihren Arzt informieren oder sofort die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses aufsuchen und dabei diese Packungsbeilage mitnehmen.

Ein Herzproblem, das als QTVerlängerung bezeichnet wird, kann während der Einnahme von Eurartesim und über einige Tage nach Einnahme der letzten Dosis auftreten. Dadurch kann eine lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung verursacht werden.
Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Herzstromkurve (Elektrokardiogramm, EKG) aufzeichnen, während Sie behandelt werden und nachdem Sie die letzte Dosis erhalten haben. Ihr Arzt sagt Ihnen, wann diese Aufzeichnungen vorgenommen werden. Wenn Sie eine Veränderung in Ihrem Herzrhythmus bemerken oder es zu Beschwerden (wie Herzflattern oder eine unregelmäßige Herzschlagfolge) kommt, sollten Sie sich so bald wie möglich und noch bevor die nächste Dosis fällig ist an Ihren Arzt wenden.

Nebenwirkungen bei Erwachsenen
Häufig (betrifft weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten)
Blutarmut, Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen (EKGVeränderungen oder Feststellung einer ungewöhnlich schnellen Herzschlagfolge oder Herzflattern), Fieber, allgemeine Schwäche.

Gelegentlich (betrifft weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten)
Grippe, Atemwegsinfektion, schlechter Appetit oder Appetitlosigkeit, Schwindel, Krampfanfälle, unregelmäßige oder langsame Herzschlagfolge, Husten, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Leberentzündung oder -vergrößerung, auffällige Leberfunktionswerte, Juckreiz, Schmerzen in den Muskeln oder Gelenken.

Nebenwirkungen bei Kindern

Sehr häufig (betrifft mehr als 1 von 10 Behandelten)
Grippe, Husten, Fieber.

Häufig (betrifft weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten)
Atemwegsinfektion, Ohreninfektion, Blutarmut, Auffälligkeiten bei verschiedenen Arten von Blutzellen (weiße Blutkörperchen und Blutplättchen), schlechter Appetit oder Appetitlosigkeit, Augeninfektion, Herzrhythmusstörungen (Veränderungen wie bei Erwachsenen, EKGVeränderungen), Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Hautentzündung, Hautausschlag, allgemeine Schwäche.

Gelegentlich (betrifft weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten)
Auffälligkeiten bei den roten Blutkörperchen, übermäßig hohe Anzahl an Blutplättchen, Vergrößerung bestimmter Organe (zum Beispiel Leber oder Milz), geschwollene Lymphknoten, Krampfanfälle, Kopfschmerzen, auffällige Herztöne (werden von Ihrem Arzt mithilfe eines Stethoskops festgestellt), Nasenbluten, Fließschnupfen, Übelkeit, Entzündung der Mundschleimhaut, Leberentzündung oder
-vergrößerung, Gelbsucht, auffällige Leberfunktionswerte im Blut, Hautjucken und -entzündung, Schmerzen in den Gelenken.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

WIE IST EURARTESIM AUFZUBEWAHREN?


Eurartesim Tabletten für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen Eurartesim nach dem auf der Packung nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Nicht über 30ºC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.

Sie dürfen Eurartesim nicht verwenden, wenn Sie folgendes bemerken: Die Blisterpackung des Arzneimittels ist nicht mehr unversehrt.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: November 2011

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Eurartesim folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Grippe (Kinder)

Husten (Kinder)

Fieber (Kinder)

Häufig  (1 - 10%)

Blutarmut (Erwachsene)

Kopfschmerzen (Erwachsene)

Herzrhythmusstörungen (Erwachsene)

EKGVeränderungen (Erwachsene)

Feststellung einer ungewöhnlich schnellen Herzsch… (Erwachsene)

Herzflattern (Erwachsene)

Fieber (Erwachsene)

allgemeine Schwäche (Erwachsene)

Atemwegsinfektion (Kinder)

Ohreninfektion (Kinder)

Blutarmut (Kinder)

Auffälligkeiten bei verschiedenen Arten von Blutz… (Kinder)

Auffälligkeiten bei den weißen Blutkörperchen (Kinder)

Auffälligkeiten bei den Blutplättchen (Kinder)

schlechter Appetit (Kinder)

Appetitlosigkeit (Kinder)

Augeninfektion (Kinder)

Herzrhythmusstörungen (Kinder)

Herzrhythmusstörungen (Veränderungen wie bei Erwa… (Kinder)

EKGVeränderungen (Kinder)

Bauchschmerzen (Kinder)

Erbrechen (Kinder)

Durchfall (Kinder)

Hautentzündung (Kinder)

Hautausschlag (Kinder)

allgemeine Schwäche (Kinder)

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Grippe (Erwachsene)

Atemwegsinfektion (Erwachsene)

schlechter Appetit (Erwachsene)

Appetitlosigkeit (Erwachsene)

Schwindel (Erwachsene)

Krampfanfälle (Erwachsene)

unregelmäßige Herzschlagfolge (Erwachsene)

langsame Herzschlagfolge (Erwachsene)

Husten (Erwachsene)

Erbrechen (Erwachsene)

Bauchschmerzen (Erwachsene)

Durchfall (Erwachsene)

Übelkeit (Erwachsene)

Leberentzündung (Erwachsene)

Lebervergrößerung (Erwachsene)

auffällige Leberfunktionswerte (Erwachsene)

Juckreiz (Erwachsene)

Schmerzen in den Muskeln (Erwachsene)

Schmerzen in den Gelenken (Erwachsene)

Auffälligkeiten bei den roten Blutkörperchen (Kinder)

übermäßig hohe Anzahl an Blutplättchen (Kinder)

Vergrößerung bestimmter Organe (Kinder)

Vergrößerung der Leber (Kinder)

Vergrößerung der Milz (Kinder)

geschwollene Lymphknoten (Kinder)

Krampfanfälle (Kinder)

Kopfschmerzen (Kinder)

auffällige Herztöne (Kinder)

Nasenbluten (Kinder)

Fließschnupfen (Kinder)

Übelkeit (Kinder)

Entzündung der Mundschleimhaut (Kinder)

Leberentzündung (Kinder)

Lebervergrößerung (Kinder)

Gelbsucht (Kinder)

auffällige Leberfunktionswerte im Blut (Kinder)

Hautjucken (Kinder)

Hautentzündung (Kinder)

Schmerzen in den Gelenken (Kinder)

Nicht bekannt

Hautausschlag

Anschwellen des Gesichts

Anschwellen des Rachens

Anzeichen einer allergischen Reaktion

Anschwellen der Lippen

Anschwellen der Zunge

Anschwellen des Rachens mit Schluckbeschwerden

Anschwellen des Rachens mit Atemproblemen

QTVerlängerung

lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung

Veränderung in Ihrem Herzrhythmus

Beschwerden wie Herzflattern

unregelmäßige Herzschlagfolge

[]