Glivec

Glivec Patienteninformation

Glivec ist ein Arzneimittel, das den Wirkstoff Imatinib enthält. Dieses Arzneimittel wirkt bei den unten genannten Erkrankungen, indem es das Wachstum von anormalen Zellen hemmt. Einige dieser Erkrankungen sind Krebserkrankungen.

Glivec wird bei Erwachsenen und Kindern angewendet:

- Zur Behandlung der chronischmyeloischen Leukämie (CML). Leukämie ist eine...

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Imatinib100% (1 Bew.)

In Glivec kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Imatinib

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Was ist Glivec und wofür wird es angewendet?
Glivec ist ein Arzneimittel, das den Wirkstoff Imatinib enthält. Dieses Arzneimittel wirkt bei den unten genannten Erkrankungen, indem es das Wachstum von anormalen Zellen hemmt. Einige dieser Erkrankungen sind Krebserkrankungen.

Glivec wird bei Erwachsenen und Kindern angewendet:

- Zur Behandlung der chronischmyeloischen Leukämie (CML). Leukämie ist eine Krebserkrankung weißer Blutzellen. Diese weißen Zellen unterstützen normalerweise den Körper bei der Abwehr von Infektionen. Die chronischmyeloische Leukämie ist eine Form der Leukämie, bei der bestimmte anormale weiße Zellen (so genannte myeloische Zellen) unkontrolliert zu wachsen beginnen.

Glivec wird auch bei Erwachsenen angewendet:

- Zur Behandlung von PhiladelphiaChromosom-positiver akuter lymphoblastischer Leukämie (Phpositive ALL). Leukämie ist eine Krebserkrankung weißer Blutzellen. Diese weißen Zellen unterstützen normalerweise den Körper bei der Abwehr von Infektionen. Die akute lymphoblastische Leukämie ist eine Form der Leukämie, bei der bestimmte krankhafte weiße Zellen (so genannte Lymphoblasten) unkontrolliert zu wachsen beginnen. Glivec hemmt das Wachstum dieser Zellen.
- Zur Behandlung von Myelodysplastischen/myeloproliferativen Erkrankungen (MDS/MPD). Diese gehören zu einer Gruppe von Bluterkrankungen, bei denen bestimmte Blutzellen unkontrolliert zu wachsen beginnen. Glivec hemmt das Wachstum dieser Zellen bei einem bestimmten Typ dieser Erkrankungen. - Zur Behandlung des hypereosinophilen Syndroms (HES) und/oder der chronischen eosinophilen Leukämie (CEL). Dies sind Bluterkrankungen, bei denen bestimmte Blutzellen (so genannte Eosinophile) unkontrolliert zu wachsen beginnen. Glivec hemmt das Wachstum dieser Zellen bei einem bestimmten Typ dieser Erkrankungen.
- Zur Behandlung von bösartigen Weichteiltumoren des Verdauungstrakts (GIST). GIST ist eine Krebserkrankung des Magens und des Darms. Sie entsteht auf Grund des unkontrollierten Wachstums von Bindegewebszellen dieser Organe.
- Zur Behandlung von Dermatofibrosarcoma protuberans (DFSP). DFSP ist eine Krebserkrankung des Gewebes unter der Haut, in dem bestimmte Zellen unkontrolliert zu wachsen beginnen. Glivec hemmt das Wachstum dieser Zellen. Im folgenden Teil der Gebrauchsinformation werden die oben genannten Abkürzungen verwendet, wenn über diese Erkrankungen gesprochen wird.

Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie wissen wollen, wie Glivec wirkt oder warum Ihnen dieses Arzneimittel verschrieben worden ist.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Glivec beachten?
Glivec wird Ihnen nur von einem Arzt verschrieben werden, der Erfahrung mit Arzneimitteln zur Behandlung von Blutkrebs oder soliden Tumoren hat.

Folgen Sie bitte sorgfältig allen Anweisungen Ihres Arztes, auch wenn sie von den allgemeinen Informationen in dieser Packungsbeilage abweichen.

Glivec darf nicht eingenommen werden,

- wenn Sie allergisch gegen Imatinib oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Wenn dies auf Sie zutrifft, teilen Sie es Ihrem Arzt mit und nehmen Sie Glivec nicht ein.
Wenn Sie glauben, allergisch zu sein, sich aber nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Glivec einnehmen:
- wenn Sie eine Leber-, Nieren- oder Herzerkrankung haben oder jemals hatten.
- wenn Sie das Arzneimittel Levothyroxin einnehmen, weil Ihre Schilddrüse entfernt wurde. Wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie Glivec einnehmen.

Sprechen Sie bitte unverzüglich mit Ihrem Arzt, wenn Sie bei sich während der Einnahme von Glivec eine schnelle Gewichtszunahme feststellen. Glivec kann zu Wasseransammlungen im Körper führen (schwere Flüssigkeitsretention).

Während der Einnahme von Glivec wird Ihr Arzt regelmäßig überwachen, ob das Arzneimittel wirkt. Ihr Blut und Ihr Körpergewicht werden ebenfalls regelmäßig überprüft.

Kinder und Jugendliche

Glivec dient auch der Behandlung von Kindern mit CML. Es gibt keine Erfahrungen bei Kindern unter 2 Jahren mit CML. Die Erfahrung bei Kindern mit Phpositiver ALL ist begrenzt. Es gibt keine Erfahrungen bei Kindern mit GIST.

Einige Kinder und Jugendliche wachsen unter Glivec langsamer als normal. Der Arzt wird das Wachstum regelmäßig überwachen.

Einnahme von Glivec zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Azneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt (wie z. B. Paracetamol), einschließlich pflanzlicher Arzneimittel (wie z. B. Johanniskraut). Einige Arzneimittel können die Wirkung von Glivec beeinflussen, wenn sie zusammen eingenommen werden. Sie können die Wirkung von Glivec verstärken oder vermindern, was entweder zu verstärkten Nebenwirkungen führen kann oder dazu, dass Glivec weniger wirkt. Glivec kann auf einige andere Arzneimittel den gleichen Einfluss haben.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
- Glivec sollte nicht während der Schwangerschaft verwendet werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich, weil es Ihrem Baby schaden kann. Ihr Arzt wird mit Ihnen die möglichen Risiken einer Einnahme von Glivec während der Schwangerschaft besprechen.
- Frauen, die schwanger werden können und die Glivec erhalten, wird zu einer wirksamen Empfängnisverhütung während der Behandlung geraten.
- Während der Behandlung mit Glivec dürfen Sie nicht stillen.
- Patienten, die sich während der Behandlung mit Glivec Sorgen um Ihre Fruchtbarkeit machen, wird empfohlen mit Ihrem Arzt darüber zu sprechen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Ihnen könnte bei der Einnahme dieses Arzneimittels schwindlig werden. Sie könnten sich schläfrig fühlen oder verschwommen sehen. Falls dies eintritt, dürfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen oder Werkzeuge oder Maschinen bedienen, bis Sie sich wieder wohl fühlen.

Wie ist Glivec einzunehmen?
Ihr Arzt hat Ihnen Glivec verschrieben, weil Sie an einer ernsten Erkrankung leiden. Glivec kann Ihnen helfen, diese Erkrankung zu bekämpfen.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Es ist wichtig, dass Sie dies solange tun, wie es Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker sagt. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Hören Sie nicht auf Glivec einzunehmen, außer Ihr Arzt empfiehlt Ihnen die Beendigung der Behandlung. Falls Sie nicht in der Lage sind, das Arzneimittel so einzunehmen, wie es Ihr Arzt verordnet hat oder wenn Sie denken, dass Sie es nicht mehr benötigen, informieren Sie Ihren Arzt umgehend.

Wie viel Glivec sollten Sie einnehmen?


Anwendung bei Erwachsenen
Ihr Arzt wird Sie genau informieren, wie viele Glivec Kapseln Sie einnehmen sollen. - Wenn Sie wegen CML behandelt werden:
In Abhängigkeit von Ihrem Zustand beträgt die übliche Anfangsdosis entweder 400 mg oder 600 mg: - 400 mg werden in Form von 8 Kapseln einmal täglich eingenommen.
- 600 mg werden in Form von 12 Kapseln einmal täglich eingenommen. - Wenn Sie wegen GIST behandelt werden:
Die Anfangsdosis beträgt 400 mg und wird in Form von 8 Kapseln einmal täglich eingenommen.

In Abhängigkeit von Ihrem Ansprechen auf die Behandlung kann Ihr Arzt für CML und GIST eine höhere oder niedrigere Dosis verschreiben. Wenn Ihre tägliche Dosis 800 mg (16 Kapseln) beträgt, sollten Sie 8 Kapseln morgens und 8 Kapseln abends einnehmen. - Wenn Sie wegen Phpositiver ALL behandelt werden:
Die Anfangsdosis beträgt 600 mg und wird in Form von 12 Kapseln einmal täglich eingenommen. - Wenn Sie wegen MDS/MPD behandelt werden:
Die Anfangsdosis beträgt 400 mg und wird in Form von 8 Kapseln einmal täglich eingenommen. - Wenn Sie wegen HES/CEL behandelt werden:
Die Anfangsdosis beträgt 100 mg und wird in Form von 2 Kapseln einmal täglich eingenommen. Ihr Arzt wird darüber entscheiden, ob die Dosis auf 400 mg erhöht wird, die in Form von 8 Kapseln einmal täglich eingenommen wird. Dies hängt davon ab, wie Sie auf die Behandlung ansprechen. - Wenn Sie wegen DFSP behandelt werden:
Die Dosis beträgt 800 mg pro Tag (16 Kapseln), die in Form von 8 Kapseln morgens und 8 Kapseln abends eingenommen wird.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Ihr Arzt wird Sie informieren, wieviele Glivec Kapseln Ihrem Kind gegeben werden sollen. Die notwendige Menge an Glivec hängt vom Zustand Ihres Kindes, von seinem Körpergewicht und seiner Größe ab. Die tägliche Gesamtdosis für ein Kind darf 800 mg nicht überschreiten. Die tägliche Dosis kann Ihrem Kind als Einmalgabe verabreicht oder auf zwei Gaben (die Hälfte morgens und die Hälfte abends) aufgeteilt werden.

Wann und wie wird Glivec eingenommen?


- Nehmen Sie Glivec mit einer Mahlzeit ein. Dies kann helfen, Magenbeschwerden bei der Einnahme von Glivec vorzubeugen.
- Schlucken Sie die Kapseln im Ganzen und trinken Sie dazu ein großes Glas Wasser.
Öffnen oder zerdrücken Sie die Kapseln bitte nicht, es sei denn, Sie haben Schwierigkeiten mit dem Schlucken (z. B. Kinder).
- Wenn Sie nicht in der Lage sind, die Kapseln zu schlucken, können Sie die Kapseln öffnen und den Kapselinhalt in ein Glas Wasser ohne Kohlensäure oder Apfelsaft geben.
- Wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden können und die Kapseln zu öffnen versuchen, sollten Sie mit dem Inhalt vorsichtig umgehen, um Kontakt mit Haut oder Augen oder das Einatmen des Pulvers zu vermeiden. Waschen Sie unmittelbar danach Ihre Hände.

Wie lange wird Glivec eingenommen?

Nehmen Sie Glivec jeden Tag ein, solange Ihr Arzt Ihnen dies empfiehlt.

Wenn Sie eine größere Menge von Glivec eingenommen haben, als Sie sollten

Sprechen Sie bitte unverzüglich mit Ihrem Arzt, wenn Sie unbeabsichtigt zu viele Kapseln Glivec eingenommen haben. Es kann sein, dass Sie in diesem Fall eine medizinische Beobachtung benötigen. Bringen Sie die Medikamentenpackung mit.

Wenn Sie die Einnahme von Glivec vergessen haben

- Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie die fehlende Dosis sobald Sie sich daran erinnern. Falls die Einnahme der nächsten Dosis unmittelbar bevorsteht, lassen Sie die vergessene Dosis aus.
- Dann fahren Sie mit Ihrem normalen Einnahmeschema fort.
- Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Ihre Pflegefachkraft.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Diese sind im Allgemeinen von geringem bis mäßigem Schweregrad.

Diese Nebenwirkungen können mit einer bestimmten Häufigkeit auftreten, die folgendermaßen definiert ist:
- Sehr häufig: Könnte mehr als 1 von 10 Patienten betreffen.
- Häufig: Könnte bis zu 1 von 10 Patienten betreffen.
- Gelegentlich: Könnte bis zu 1 von 100 Patienten betreffen.
- Selten: Könnte bis zu 1 von 1.000 Patienten betreffen.
- Sehr selten: Könnte bis zu 1 Patienten von 10.000 betreffen.
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.

Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein. Informieren Sie Ihren Arzt unverzüglich, wenn bei Ihnen eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt:


Sehr häufige oder häufige Nebenwirkungen:
- Rasche Gewichtszunahme. Die Behandlung mit Glivec kann dazu führen, dass Ihr Körper beginnt, Wasser einzulagern (schwere Flüssigkeitsretention).
- Anzeichen einer Infektion wie Fieber, Schüttelfrost, Halsentzündung oder Mundgeschwüre. Glivec kann die Anzahl der weißen Blutkörperchen vermindern, sodass Sie leichter Infektionen bekommen können.
- Unerwartete Blutungen oder blaue Flecken (obwohl Sie sich nicht verletzt haben).

Gelegentliche oder seltene Nebenwirkungen:

- Brustschmerzen, unregelmäßiger Herzschlag (Anzeichen von Herzbeschwerden).
- Husten, schwieriges oder schmerzhaftes Atmen (Anzeichen von Lungenbeschwerden).
- Benommenheit, Schwindel oder Ohnmacht (Anzeichen von niedrigem Blutdruck).
- Übelkeit mit Appetitverlust, eine helle Färbung des Urins, Gelbfärbung der Haut oder Augen (Anzeichen von Leberproblemen).
- Hautausschlag, Hautrötung mit Bläschen auf den Lippen, den Augen, der Haut oder im Mund, Abschälen der Haut, Fieber, rote oder purpurne Flecken auf der Haut, Juckreiz, brennendes Gefühl, Pustelbildung (Anzeichen von Hautproblemen).
- Starke Bauchschmerzen, Blut in Erbrochenem, im Stuhl oder im Urin, schwarzer Stuhl (Anzeichen von MagenDarm-Erkrankungen).
- Stark verminderte Urinmenge, Durst (Anzeichen von Nierenbeschwerden).
- Übelkeit mit Durchfall und Erbrechen, Bauchschmerzen oder Fieber (Anzeichen von Darmbeschwerden).
- Schwere Kopfschmerzen, Erschlaffen oder Lähmung der Gliedmaßen oder des Gesichts, Schwierigkeiten beim Sprechen, plötzlicher Bewusstseinsverlust (Anzeichen von Beschwerden des Nervensystems).
- Blasse Haut, Müdigkeit, Kurzatmigkeit und Dunkelfärbung des Urins (Anzeichen einer erniedrigten Anzahl roter Blutkörperchen).
- Augenschmerzen oder Verschlechterung des Sehvermögens.
- Schmerzen in der Hüfte oder Schwierigkeiten beim Gehen.
- Taube oder kalte Zehen und Finger (Anzeichen eines RaynaudSyndroms).
- Plötzliche Schwellung und Rötung der Haut (Anzeichen einer bakteriellen Zellgewebsentzündung).
- Schwerhörigkeit.
- Erschlaffung der Muskulatur und Muskelkrämpfe mit einem anormalen Herzrhythmus (Anzeichen einer Änderung des Kaliumspiegels im Blut).
- Blaue Flecken.
- Magenschmerzen mit Übelkeit.
- Muskelkrämpfe mit Fieber, rotbrauner Urin, Schmerzen oder Muskelschwäche (Anzeichen von Muskelbeschwerden).
- Schmerzen im Becken, manchmal zusammen mit Übelkeit und Erbrechen, mit unerwarteter Blutung aus der Scheide, Schwindel oder Ohnmacht wegen eines niedrigen Blutdruckes (Anzeichen für Eierstock- oder Unterleibsbeschwerden).
- Übelkeit, Kurzatmigkeit, unregelmäßiger Herzschlag, trüber Urin, Müdigkeit und/oder Gelenkbeschwerden zusammen mit abnormalen Laborwerten (z. B. hohe Kalium-, Harnsäure- und Phosphatspiegel sowie niedrige Kalziumspiegel im Blut). Falls bei Ihnen eine der genannten Nebenwirkungen auftritt, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt.

Andere Nebenwirkungen können umfassen:


Sehr häufige Nebenwirkungen:
- Kopfschmerzen oder Müdigkeit.
- Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Verdauungsstörungen.
- Hautausschlag.
- Muskelkrämpfe oder Gelenk-, Muskel- oder Knochenschmerzen.
- Schwellungen wie Gelenkschwellungen oder geschwollene Augen.
- Gewichtszunahme. Wenn Sie einer dieser Effekte in starkem Maße betrifft, informieren Sie Ihren Arzt.

Häufige Nebenwirkungen:
- Appetitverlust, Gewichtsverlust oder Geschmacksstörungen.
- Schwindel oder Schwächegefühl.
- Schlaflosigkeit.
- Augenirritationen mit Juckreiz, Rötung und Schwellung (Bindehautentzündung), vermehrter Tränenfluss oder verschwommenes Sehen.
- Nasenbluten.
- Bauchschmerzen oder Blähbauch, Blähungen, Sodbrennen oder Verstopfung.
- Jucken.
- Ungewöhnlicher Haarverlust oder Ausdünnen der Haare.
- Taubheit an Händen und Füßen.
- Entzündungen im Mund.
- Gelenkschwellungen und Gelenkschmerzen.
- Mundtrockenheit, trockene Haut oder trockene Augen.
- Verminderte oder erhöhte Hautempfindlichkeit.
- Hitzewallungen, Schüttelfrost oder Nachtschweiß. Wenn Sie einer dieser Effekte in starkem Maße betrifft, informieren Sie Ihren Arzt.

Nicht bekannt:

- Rötung und/oder Schwellung der Handflächen und Fußsohlen, das von Kribbeln und brennendem Schmerz begleitet sein kann.
- Verlangsamtes Wachstum bei Kindern und Jugendlichen. Wenn Sie eine dieser Nebenwirkungen in starkem Maße betrifft, informieren Sie Ihren Arzt.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Ihre Pflegefachkraft. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.


Wie ist Glivec aufzubewahren?

- Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
- Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.
- Nicht über 30°C lagern.
- In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.
- Verwenden Sie keine Packung, die beschädigt ist oder an der manipuliert wurde.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Februar 2012

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Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Glivec folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Hautausschlag

Gelenkschmerzen

Muskelschmerzen

Übelkeit

Durchfall

Erbrechen

Müdigkeit

Fieber

Knochenschmerzen

Kopfschmerzen

Schüttelfrost

Verdauungsstörungen

Muskelkrämpfe

Halsentzündung

Gewichtszunahme

Blaue Flecken

Schwellungen

Rasche Gewichtszunahme

Wassereinlagerungen

schwere Flüssigkeitsretention

Anzeichen einer Infektion

Mundgeschwüre

Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen

leichteres Infektionsrisiko

Unerwartete Blutungen

unerwartete blaue Flecken

Gelenkschwellungen

geschwollene Augen

Häufig  (1 - 10%)

Geschmacksstörungen

Verstopfung

verschwommenes Sehen

Jucken

trockene Haut

Bauchschmerzen

Schwindel

Gelenkschwellungen

Blähbauch

Blähungen

Gelenkschmerzen

Mundtrockenheit

Gewichtsverlust

Appetitverlust

Sodbrennen

Schüttelfrost

Hitzewallungen

Schlaflosigkeit

Schwächegefühl

Nachtschweiß

Nasenbluten

Taubheit an den Händen

Taubheit an den Füßen

Entzündungen im Mund

Bindehautentzündung

trockene Augen

Augenirritationen

Augenirritationen mit Juckreiz

Augenirritationen mit Rötung

Augenirritationen mit Schwellung

vermehrter Tränenfluss

Ungewöhnlicher Haarverlust

Ausdünnen der Haare

Verminderte Hautempfindlichkeit

erhöhte Hautempfindlichkeit

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Brustschmerzen

Schwindel

Ohnmacht

Kurzatmigkeit

Blut im Urin

Übelkeit

schwarzer Stuhl

Augenschmerzen

Hautausschlag

Fieber

niedriger Kalziumspiegel im Blut

brennendes Gefühl

Bauchschmerzen

unregelmäßiger Herzschlag

Schmerzen

Blaue Flecken

Husten

Müdigkeit

Juckreiz

Muskelschwäche

Benommenheit

kalte Finger

kalte Zehen

Gelbfärbung der Haut

Durst

Muskelkrämpfe

niedriger Blutdruck

Magenschmerzen

blasse Haut

Schwierigkeiten beim Sprechen

Blut im Stuhl

Unterleibsbeschwerden

Gelbfärbung der Augen

Dunkelfärbung des Urins

Abschälen der Haut

hoher Kaliumspiegel im Blut

Anzeichen von Herzbeschwerden

schwieriges Atmen

schmerzhaftes Atmen

Anzeichen von Lungenbeschwerden

Anzeichen von niedrigem Blutdruck

Übelkeit mit Appetitverlust

eine helle Färbung des Urins

Anzeichen von Leberproblemen

Hautrötung mit Bläschen auf den Lippen

Hautrötung mit Bläschen auf den Augen

Hautrötung mit Bläschen auf der Haut

Hautrötung mit Bläschen im Mund

rote Flecken auf der Haut

purpurne Flecken auf der Haut

Pustelbildung

Anzeichen von Hautproblemen

starke Bauchschmerzen

Blut in Erbrochenem

Anzeichen von MagenDarm-Erkrankungen

Stark verminderte Urinmenge

Anzeichen von Nierenbeschwerden

Übelkeit mit Durchfall

Übelkeit mit Erbrechen

Anzeichen von Darmbeschwerden

Schwere Kopfschmerzen

Erschlaffen der Gliedmaßen

Erschlaffung des Gesichts

Lähmung der Gliedmaßen

Lähmung des Gesichts

plötzlicher Bewusstseinsverlust

Anzeichen von Beschwerden des Nervensystems

Anzeichen einer erniedrigten Anzahl roter Blutkör…

erniedrigte Anzahl der roten Blutkörperchen

Verschlechterung des Sehvermögens

Schmerzen in der Hüfte

Schwierigkeiten beim Gehen

Taube Zehen

taube Finger

Anzeichen eines RaynaudSyndroms

Plötzliche Schwellung der Haut

plötzliche Rötung der Haut

Anzeichen einer bakteriellen Zellgewebsentzündung

bakterielle Zellgewebsentzündung

Schwerhörigkeit

Erschlaffung der Muskulatur

Muskelkrämpfe mit einem anormalen Herzrhythmus

anormaler Herzrhythmus

Anzeichen einer Änderung des Kaliumspiegels im Bl…

Änderung des Kaliumspiegels im Blut

Magenschmerzen mit Übelkeit

Muskelkrämpfe mit Fieber

rotbrauner Urin

Anzeichen von Muskelbeschwerden

Muskelbeschwerden

Schmerzen im Becken

Schmerzen im Becken mit Übelkeit

Schmerzen im Becken mit Erbrechen

Schmerzen im Becken mit unerwarteter Blutung aus …

unerwartete Blutung aus der Scheide

Schwindel wegen eines niedrigen Blutdrucks

Ohnmacht wegen eines niedrigen Blutdruckes

Anzeichen für Eierstockbeschwerden

Anzeichen für Unterleibsbeschwerden

Eierstockbeschwerden

trüber Urin

Gelenkbeschwerden zusammen mit abnormalen Laborwe…

Gelenkbeschwerden

abnormale Laborwerte

hoher Harnsäurespiegel im Blut

hoher Phosphatspiegel im Blut

Nicht bekannt

verlangsamtes Wachstum (Kinder)

verlangsamtes Wachstum (Jugendliche)

Rötung der Handflächen

Rötung der Fußsohlen

Schwellung der Handflächen

Schwellung der Fußsohlen

Kribbeln der Handflächen

Kribbeln der Fußsohlen

brennender Schmerz der Fußsohlen

brennender Schmerz der Handflächen

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