Halaven

Halaven Patienteninformation

HALAVEN ist ein Arzneimittel gegen Krebs, das Wachstum und Ausbreitung von Krebszellen stoppt.

Es wird eingesetzt, wenn mindestens zwei andere Chemotherapien zur Behandlung von lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs (d. h. ein Brustkrebs, der sich über den ursprünglichen Tumor hinaus ausgebreitet hat) angewandt wurden, aber keine Wirkung mehr zeigen.

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In Halaven kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Eribulin

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50 mehr Nebenwirkungen mit Halaven

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WAS IST HALAVEN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?


HALAVEN ist ein Arzneimittel gegen Krebs, das Wachstum und Ausbreitung von Krebszellen stoppt.

Es wird eingesetzt, wenn mindestens zwei andere Chemotherapien zur Behandlung von lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs (d. h. ein Brustkrebs, der sich über den ursprünglichen Tumor hinaus ausgebreitet hat) angewandt wurden, aber keine Wirkung mehr zeigen.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON HALAVEN BEACHTEN?



HALAVEN darf nicht angewendet werden,


- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Eribulinmesylat oder einen der sonstigen Bestandteile von HALAVEN sind.
- wenn Sie stillen.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von HALAVEN ist erforderlich,


- wenn Sie Probleme mit der Leber haben.
- wenn Sie Fieber oder eine Infektion haben.
- wenn Sie an Taubheitsgefühl, Kribbeln, Prickeln, Berührungsempfindlichkeit oder Muskelschwäche leiden.
- wenn Sie Herzprobleme haben.

Wenn Sie eines dieser Symptome betrifft, informieren Sie Ihren Arzt, der die Behandlung eventuell beendet oder die Dosis senkt.
Bei Anwendung von HALAVEN mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um pflanzliche Ergänzungsmittel und nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Schwangerschaft und Stillzeit


HALAVEN kann schwerwiegende Geburtsfehler verursachen und sollte nicht angewendet werden, wenn Sie schwanger sind, es sei denn, es wird für unbedingt notwendig erachtet, und es wurden alle Risiken für Sie und das Baby sorgfältig abgewogen. Bei Männern kann das Arzneimittel nach der Anwendung zu bleibenden Fruchtbarkeitsstörungen führen und sie sollten mit ihrem Arzt darüber sprechen, bevor die Behandlung begonnen wird. Frauen im gebärfähigen Alter müssen eine wirksame Empfängnisverhütungsmethode während und für bis zu 3 Monate nach der Behandlung mit HALAVEN anwenden.

HALAVEN darf während der Stillzeit nicht angewendet werden, weil eine Gefährdung des Babys möglich ist.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

HALAVEN kann Nebenwirkungen wie Müdigkeit (sehr häufig) und Schwindel (häufig) verursachen. Sie dürfen kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen, wenn Sie müde sind oder es Ihnen schwindelig ist.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von HALAVEN

Dieses Arzneimittel enthält geringe Mengen Ethanol (Alkohol), weniger als 100 mg in einer Durchstechflasche.

WIE IST HALAVEN ANZUWENDEN?


HALAVEN wird Ihnen von einem Arzt oder einer Krankenpflegekraft für eine Dauer von 2 bis 5 Minuten intravenös gegeben. Die Dosis, die Sie erhalten, richtet sich nach Ihrer Körperoberfläche (ausgedrückt in Quadratmetern bzw. m2) und wird nach Ihrem Körpergewicht und Ihrer Körpergröße berechnet. Die übliche Dosis HALAVEN beträgt 1,23 mg/m2, aber diese Dosis kann von Ihrem Arzt entsprechend den Ergebnissen Ihrer Blutuntersuchung oder anhand anderer Faktoren angepasst werden.

Wie häufig wird Ihnen HALAVEN gegeben werden?

HALAVEN wird Ihnen in der Regel an Tag 1 und 8 eines 21-TageZyklus gegeben. Ihr Arzt wird festlegen, wie viele Behandlungszyklen Sie erhalten sollen. Je nach den Ergebnissen Ihrer Blutuntersuchungen muss der Arzt die Gabe des Arzneimittels unter Umständen hinauszögern, bis sich die Ergebnisse der Blutuntersuchungen wieder normalisiert haben. Der Arzt kann auch beschließen, Ihre Dosis zu senken.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann HALAVEN Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen (wurden bei mindestens 1 von 10 Patientinnen berichtet) sind:
- Abnahme der weißen oder roten Blutkörperchen
- Müdigkeit oder Schwäche
- Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Durchfall
- Taubheitsgefühl, Kribbeln oder Prickeln
- Fieber
- Appetitlosigkeit
- Gelenk- und Muskelschmerzen
- Kopfschmerzen
- Haarausfall

Häufige Nebenwirkungen (wurden bei mindestens 1 von 100 Patientinnen berichtet) sind:
- Abnahme der Blutplättchen (mit daraus resultierenden Blutergüssen oder verlängerter Zeit bis zum Stillen einer Blutung)
- Infektion mit Fieber, Schüttelfrost
- Schneller Herzschlag, Hitzewallung
- Schwindel, Gleichgewichtsstörungen
- Verstärkte Tränenbildung, Konjunktivitis (Rötung und Reizung der Augenoberfläche), Nasenbluten
- Dehydratation, Mundtrockenheit, Mundschleimhautgeschwüre, weißer Mundbelag (Mundsoor), Verdauungsstörungen, Sodbrennen, Bauchschmerzen oder -schwellung
- Weichgewebeschwellung, Schmerzen (insbesondere Brust-, Rücken und Knochenschmerzen), Muskelkrämpfe oder -schwäche
- Mund-, Atemwegs- und Harnwegsinfektionen
- Halsentzündung, gerötete entzündete oder laufende Nase, grippeähnliche Symptome
- Abnormale Leberfunktionswerte, veränderte Zucker-, Phosphat-, Kalium- oder Magnesiumspiegel im Blut
- Gewichtsverlust
- Schlaflosigkeit, Depression, Geschmacksveränderung
- Atemnot, Husten, Halsschmerzen
- Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung und Taubheit an Händen und Füßen, Nagelerkrankungen, trockene oder gerötete Haut, übermäßige Schweißausbrüche (einschließlich Nachtschweiß)

Gelegentliche Nebenwirkungen (wurden bei weniger als 1 von 100 Patientinnen berichtet) sind:
- Schwere Infektionen mit Blutvergiftung (Sepsis), Gesichtsherpes, Gürtelrose
- Ohrenklingeln
- Blutgerinnsel
- Lungenentzündung
- Hohe Bilirubinwerte im Blut
- Lokale Hautschwellung
- Nierenversagen, Blut oder Protein im Urin, schmerzhaftes Wasserlassen

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

WIE IST HALAVEN AUFZUBEWAHREN?



Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen HALAVEN nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis” und dem auf der Durchstechflasche nach „Verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: April 2011

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Halaven folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Haarausfall

Taubheitsgefühl

Gelenkschmerzen

Muskelschmerzen

Übelkeit

Durchfall

Verstopfung

Erbrechen

Schwäche

Müdigkeit

Fieber

Kopfschmerzen

Appetitlosigkeit

Abnahme der weißen Blutkörperchen

Abnahme der roten Blutkörperchen

Kribbeln

Prickeln

Häufig  (1 - 10%)

trockene Haut

Nagelerkrankungen

Brustschmerzen

Halsschmerzen

Bauchschmerzen

Verdauungsstörungen

Dehydratation

Rückenschmerzen

Knochenschmerzen

Muskelkrämpfe

Schwindel

Juckreiz

Depression

Husten

Schmerzen

Hautausschlag

Muskelschwäche

Konjunktivitis

Geschmacksveränderung

Mundtrockenheit

Gewichtsverlust

Gleichgewichtsstörungen

Sodbrennen

Schüttelfrost

schneller Herzschlag

Harnwegsinfektionen

laufende Nase

Schlaflosigkeit

grippeähnliche Symptome

Atemnot

Nachtschweiß

Abnahme der Blutplättchen

Infektion mit Fieber

Hitzewallung

verstärkte Tränenbildung

Nasenbluten

Mundschleimhautgeschwüre

Mundsoor

weißer Mundbelag

Bauchschwellung

Weichgewebeschwellung

Mundinfektionen

Atemwegsinfektionen

Halsentzündung

gerötete Nase

entzündete Nase

abnormale Leberfunktionswerte

veränderter Zuckerspiegel im Blut

veränderter Phosphatspiegel im Blut

veränderter Kaliumspiegel im Blut

veränderter Magnesiumspiegel im Blut

Schwellung an Händen

Schwellung an Füßen

Taubheit an den Händen

Taubheit an den Füßen

gerötete Haut

übermäßige Schweißausbrüche

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Blut im Urin

Nierenversagen

Lungenentzündung

Ohrenklingeln

Blutgerinnsel

Protein im Urin

schmerzhaftes Wasserlassen

schwere Infektionen mit Sepsis

Gesichtsherpes

Gürtelrose

hohe Bilirubinwerte im Blut

lokale Hautschwellung

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