Iasibon

Iasibon Patienteninformation

Der arzneilich wirksame Bestandteil von Iasibon, Ibandronsäure, gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Bisphosphonate bekannt sind. Es hemmt den zunehmenden Verlust an Calcium in den Knochen (Knochenresorption) und normalisiert so den erhöhten Calciumspiegel im Blut. Es verhütet auch Knochenkomplikationen und –brüche infolge der Ausbreitung von Krebszellen in den Knochen....

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Medikament%Bewertung (Durchschnitt)
Bonviva78% (61 Bew.)
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In Iasibon kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Ibandronsäure

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50 mehr Nebenwirkungen mit Iasibon

Iasibon Patienteninformationen

WAS IST IASIBON UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?


Der arzneilich wirksame Bestandteil von Iasibon, Ibandronsäure, gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Bisphosphonate bekannt sind. Es hemmt den zunehmenden Verlust an Calcium in den Knochen (Knochenresorption) und normalisiert so den erhöhten Calciumspiegel im Blut. Es verhütet auch Knochenkomplikationen und –brüche infolge der Ausbreitung von Krebszellen in den Knochen.

Iasibon wird bei Erwachsenen angewendet bei:
- Krankhaft (abnorm) erhöhtem Calciumspiegel im Blut (Hyperkalzämie) infolge von Tumoren.
- Patienten mit Brustkrebs und Knochenmetastasen (Neubildungen) zur Vorbeugung von skelettalen Ereignissen (Knochenbrüche, Knochenkomplikationen, die eine Radiotherapie oder einen chirurgischen Eingriff erfordern).


WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON IASIBON BEACHTEN?



Iasibon darf nicht eingenommen werden,

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile von Iasibon sind.
- wenn Sie einen niedrigen Calciumspiegel im Blut haben (Hypokalzämie).

Während der Behandlung kann Ihr Blut kontrolliert werden, um sicherzustellen, dass Sie die korrekte Dosis von Iasibon erhalten.

Wenn Sie in zahnärztlicher Behandlung sind oder sich einem zahnärztlichen Eingriff unterziehen müssen, teilen Sie Ihrem Zahnarzt mit, dass Sie mit Iasibon behandelt werden.

Iasibon darf bei Kindern unter 18 Jahren nicht angewendet werden.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Iasibon ist erforderlich,
wenn Sie wissen oder es für möglich halten, dass Sie
- eine Überempfindlichkeit gegenüber anderen Bisphosphonaten haben
- einen niedrigen Calciumspiegel im Blut haben
- andere Störungen des Mineralstoffwechsels haben (z.B. einen VitaminD-Mangel)
- eine mäßige oder eine schwere Nierenerkrankung haben.
- Überhydratation (wenn bei Ihnen das Risiko einer Herzschwäche besteht)

Bei Anwendung von Iasibon mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Vorsicht ist geboten, wenn Bisphosphonate gleichzeitig mit Aminoglykosiden (Antibiotika) angewendet werden, da beide Arzneimittel zu einer Senkung des Serumcalciumspiegels über längere Zeiträume führen können. Auf einen möglicherweise gleichzeitig bestehenden erniedrigten Magnesiumserumspiegel (Hypomagnesiämie) ist zu achten.

Schwangerschaft und Stillzeit

Iasibon darf bei Ihnen nicht angewendet werden, wenn Sie schwanger sind oder stillen. Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Iasibon

Dieses Arzneimittel enthält Natrium, aber weniger als 1mmol (23 mg) Natrium pro Dosis, d.h., es ist nahezu „natriumfrei“.


WIE IST IASIBON ANZUWENDEN?


Ihr Arzt oder Ihre Krankenschwester wird Ihnen Iasibon als Infusion geben. Ihr Arzt wird festlegen, wie viel Iasibon Sie in Abhängigkeit von Ihrer Krankheit erhalten werden. Die empfohlene Dosis zur Prävention skelettbezogener Ereignisse bei Patienten mit Brustkrebs und Knochenmetastasen beträgt 6 mg intravenös in Abständen von 3 – 4 Wochen. Bei den meisten Patienten mit einer schweren Hyperkalzämie ist eine Einmaldosis von 4 mg ausreichend. Ihr Arzt kann Ihre Dosis anpassen, falls Sie Nierenprobleme haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann Iasibon Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Die folgenden Nebenwirkungen traten nach intravenöser Gabe von Iasibon auf.

Sehr häufige Nebenwirkungen (traten bei mehr als 1 von 10 Patienten auf) Anstieg der Körpertemperatur

Häufige Nebenwirkungen (traten bei 1 bis 10 von 100 Patienten auf) Grippeähnliche Symptome (einschließlich Fieber, Schüttelfrost, Knochenschmerzen, schmerzende Muskeln), Müdigkeit, Durchfall, Verdauungsstörungen, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schwindel, Bauchschmerzen, Halsentzündung und Schwellung der unteren Gliedmaßen. Diese Symptome bilden sich normalerweise nach einigen Stunden/Tagen von selbst zurück. Weniger häufig haben Patienten über Infektionen, Geschmacksverfälschung, Katarakt, Schenkelblock, Zahnerkrankungen, Hautprobleme, schmerzende Gelenke, Arthritis und Durst berichtet.

Seltene Nebenwirkungen (traten bei 1 bis 10 von 10.000 Patienten auf) Gastroenteritis, Mundsoor, Vaginitis, gutartiges Hautwachstum, Schlafstörungen, Angst, labiler Gemütszustand, Gedächtnisschwund, Taubheit um den Mund (Parästhesie circumoral), Hyperästhesie, Hypertonie, Läsion der Nervenwurzel, Neuralgie, Migräne, zerebrovaskuläre Erkrankungen, Parosmie (Geruchsveränderungen), Taubheit, Herz- und Kreislaufprobleme (einschließlich Herzklopfen, Myokardischämie, Hypertension, Krampfadern), Lymphödem, Lungenödem, Stridor, Gastritis, Cheilitis, Schwierigkeiten beim Schlucken (Dysphagie), Mundulkus, Cholelithiasis, Hautausschlag, Haarausfall, Cystitis, Nierenzyste, Harnstauung, Beckenschmerzen, Schmerzen an der Injektionsstelle, Gewichtsverlust und Hypothermie.

Iasibon kann auch Veränderungen bei Laborwerten, die von Ihrem Arzt ermittelt werden, verursachen. Diese schließen ein: Verminderte Calcium- und Phosphatspiegel, erhöhte Leberenzyme und erhöhte Kreatininspiegel, Störungen beim Nebenschilddrüsenhormon (Parathormon) im Blut, vermindertes Hämoglobin (und selten Dyskrasie des Blutes).

Sehr seltene Nebenwirkungen (traten bei weniger als 1 von 10.000 Patienten auf) Allergische Reaktionen gegen Iasibon, die Keuchen und Atemlosigkeit oder Hautrötungen verursachen können

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

WIE IST IASIBON AUFZUBEWAHREN?


Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen Iasibon nach dem auf dem Umkarton und dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag dieses Monats.

Nach Verdünnung ist die Infusionslösung bei 2 - 8°C (im Kühlschrank) 24 Stunden stabil.

Verwenden Sie Iasibon nicht, wenn Sie bemerken, dass die Lösung nicht klar ist oder Partikel enthält.

Nicht benötigte Infusionslösung ist zu verwerfen.
Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Februar 2011

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Iasibon folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Anstieg der Körpertemperatur

Häufig  (1 - 10%)

Kopfschmerzen

Müdigkeit

Erbrechen

Bauchschmerzen

Verdauungsstörungen

Knochenschmerzen

Schwindel

Durchfall

Fieber

Schüttelfrost

grippeähnliche Symptome

Halsentzündung

schmerzende Muskeln

Schwellung der unteren Gliedmaßen

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Durst

Hautprobleme

Infektionen

Geschmacksverfälschung

Katarakt

Schenkelblock

Zahnerkrankungen

schmerzende Gelenke

Arthritis

Selten  (0,01 - 0,1%)

Taubheit

Hautausschlag

Schlafstörungen

Migräne

Krampfadern

Gastritis

Gastroenteritis

Mundsoor

Vaginitis

gutartiges Hautwachstum

Angst

labiler Gemütszustand

Gedächtnisschwund

Parästhesie circumoral

Hyperästhesie

Hypertonie

Läsion der Nervenwurzel

Neuralgie

zerebrovaskuläre Erkrankungen

Parosmie

Herz- und Kreislaufprobleme

Herzklopfen

Myokardischämie

Hypertension

Lymphödem

Lungenödem

Stridor

Cheilitis

Dysphagie

Mundulkus

Cholelithiasis

Haarausfall

Cystitis

Nierenzyste

Harnstauung

Beckenschmerzen

Schmerzen an der Injektionsstelle

Gewichtsverlust

Hypothermie

Veränderungen bei den Laborwerten

verminderter Calciumspiegel im Blut

verminderter Phosphatspiegel im Blut

erhöhte Leberenzyme im Blut

erhöhter Kreatininspiegel im Blut

Störungen beim Parathormon im Blut

vermindertes Hämoglobin

Dyskrasie des Blutes

Sehr selten  (0 - 0,01%)

allergische Reaktionen

Atemlosigkeit

Keuchen

Hautrötungen

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