Infanrix hexa

Infanrix hexa Patienteninformation

Infanrix hexa ist ein Impfstoff, der verwendet wird, um Ihr Kind vor folgenden sechs Krankheiten zu schützen:
- Diphtherie: eine schwere bakterielle Infektion, die hauptsächlich die Atemwege und gelegentlich die Haut betrifft. Es kommt zum Anschwellen der Atemwege, was starke Schwierigkeiten beim Atmen und in manchen Fällen auch Ersticken verursachen kann. Die Bakterien setzen...

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In Infanrix hexa kommen folgende Wirkstoffe zum Einsatz

Diphtherie-Toxoid, Haemophilus influenza b Antigene, Hepatitis-B-Oberflächenantigen, Pertussis-Toxoid, Poliomyelitis-Impfstoff, Tetanus-Toxoid

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50 mehr Nebenwirkungen mit Infanrix hexa

Infanrix hexa Patienteninformationen

Was ist Infanrix hexa und wofür wird es angewendet?
Infanrix hexa ist ein Impfstoff, der verwendet wird, um Ihr Kind vor folgenden sechs Krankheiten zu schützen:
- Diphtherie: eine schwere bakterielle Infektion, die hauptsächlich die Atemwege und gelegentlich die Haut betrifft. Es kommt zum Anschwellen der Atemwege, was starke Schwierigkeiten beim Atmen und in manchen Fällen auch Ersticken verursachen kann. Die Bakterien setzen außerdem ein Gift frei, das zu Nervenschäden, Herzproblemen und sogar zum Tod führen kann.
- Tetanus: Tetanusbakterien gelangen durch Schnittverletzungen, Kratzer oder Wunden der Haut in den Körper. Wunden, die besonders gefährdet für eine TetanusInfektion sind, sind Verbrennungen, Brüche, tiefe Wunden oder Wunden, die durch Erde, Staub, Pferdemist oder Holzsplitter verunreinigt sind. Die Bakterien setzen ein Gift frei, das Muskelsteifheit, schmerzhafte Muskelkrämpfe und Krampfanfälle bis hin zum Tod verursachen kann. Die Muskelkrämpfe können so stark sein, dass sie Knochenbrüche der Wirbelsäule verursachen können.
- Keuchhusten (Pertussis): eine hochinfektiöse Erkrankung, die die Atemwege betrifft. Die Krankheit verursacht schwere Hustenanfälle, die zu Atemproblemen führen können. Der Husten wird oft von einem „keuchenden“ Geräusch begleitet. Der Husten kann ein bis zwei Monate oder länger anhalten. Keuchhusten kann auch zu Ohrinfektionen, lang andauernder Bronchitis, Lungenentzündung, Krampfanfällen und Hirnschäden bis hin zum Tod führen.
- Hepatitis B: wird durch das HepatitisB-Virus verursacht. Es bewirkt eine Schwellung der Leber. Das Virus tritt in Körperflüssigkeiten wie Blut, Samen, Scheidensekreten oder Spucke (Speichel) infizierter Personen auf.
- Kinderlähmung: Eine Virusinfektion, die oftmals nur eine leichte Erkrankung auslöst. In manchen Fällen kann sie jedoch sehr schwerwiegend sein und zu bleibenden Schäden oder auch zum Tod führen. Kinderlähmung kann zur Bewegungsunfähigkeit der Muskeln führen (Muskellähmung). Sie betrifft auch die Muskeln, die zum Atmen oder Gehen benötigt werden. Die Gliedmaßen, die von der Krankheit betroffen sind, können schmerzhaft verformt sein.
- Haemophilus influenzaeTyp b (Hib): kann eine Hirnhautentzündung verursachen. Dies kann zu schweren Problemen wie geistigem Zurückbleiben (Retardierung), Lähmung, Taubheit, Epilepsie oder teilweiser Erblindung führen. Eine HibInfektion kann auch eine Schwellung des Kehlkopfdeckels verursachen, die zum Erstickungstod führen kann. Seltener kann es auch zur Infektion des Blutes, des Herzens, der Lungen, der Knochen und der Gelenke sowie der Gewebe von Augen und Mund kommen.

Wie der Impfstoff wirkt

- Infanrix hexa hilft dem Körper Ihres Kindes einen eigenen Schutz (Antikörper) aufzubauen. Diese Antikörper schützen Ihr Kind vor diesen Krankheiten.
- Wie bei allen Impfstoffen kann es sein, dass Infanrix hexa möglicherweise nicht jedes geimpfte Kind vollständig schützt.
- Der Impfstoff kann keine der Krankheiten verursachen, vor denen er Ihr Kind schützt.

Was müssen Sie beachten, bevor Ihr Kind Infanrix hexa erhält?

Infanrix hexa darf nicht angewendet werden, wenn:

- Ihr Kind allergisch (überempfindlich) ist auf:
- Infanrix hexa oder irgendeinen Bestandteil dieses Impfstoffes (aufgelistet in Abschnitt 6)
- Neomycin oder Polymyxin (Antibiotika) Eine allergische Reaktion kann sich durch juckende Hautausschläge, Atemnot oder Anschwellen des Gesichts oder der Zunge äußern.
- Ihr Kind bereits eine allergische Reaktion auf eine Impfung gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Hepatitis B, Kinderlähmung oder Haemophilus influenzae Typ b gezeigt hat.
- bei Ihrem Kind innerhalb von 7 Tagen nach einer früheren Impfung mit einem Impfstoff gegen Keuchhusten Störungen des Nervensystems aufgetreten sind.
- Ihr Kind eine schwere Infektion mit Fieber (über 38ºC) hat. Eine leichte Erkrankung wie z. B. eine Erkältung dürfte im Allgemeinen unproblematisch sein, Sie sollten aber zuerst mit Ihrem Arzt darüber sprechen.

Infanrix hexa darf nicht verabreicht werden, wenn einer der oben aufgeführten Punkte auf Ihr Kind zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Ihr Kind mit Infanrix hexa geimpft wird.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Infanrix hexa ist erforderlich

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Ihrem Kind dieser Impfstoff verabreicht wird, wenn:
- Ihr Kind nach einer früheren Impfung mit Infanrix hexa oder einem anderen KeuchhustenImpfstoff irgendwelche Probleme hatte, insbesondere:
- Fieber (über 40ºC) innerhalb von 48 Stunden nach der Impfung
- Kollaps oder „schockähnlicher“ Zustand innerhalb von 48 Stunden nach der Impfung
- anhaltendes Schreien über drei Stunden und länger innerhalb von 48 Stunden nach der Impfung
- Krampfanfälle mit oder ohne Fieber innerhalb von drei Tagen nach der Impfung
- Ihr Kind an einer nichtdiagnostizierten oder fortschreitenden Erkrankung des Gehirns oder an einer unkontrollierten Epilepsie leidet. Der Impfstoff sollte erst verabreicht werden, wenn die Erkrankung unter Kontrolle ist.
- Ihr Kind an einer Blutgerinnungsstörung leidet oder leicht Blutergüsse bekommt.
- Ihr Kind zu Fieberkrämpfen neigt oder diese in der Familie aufgetreten sind.

Wenn einer der oben aufgeführten Punkte auf Ihr Kind zutrifft (oder Sie sich nicht ganz sicher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Ihr Kind mit Infanrix hexa geimpft wird.

Bei Anwendung von Infanrix hexa mit anderen Arzneimitteln oder Impfstoffen

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Ihr Kind andere Arzneimittel einnimmt / anwendet bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet hat, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt oder wenn Ihr Kind vor kurzem einen anderen Impfstoff erhalten hat.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Infanrix hexa

Dieser Impfstoff enthält Neomycin und Polymyxin (Antibiotika). Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Ihr Kind schon einmal eine allergische Reaktion auf diese Bestandteile gezeigt hat.

Wie ist Infanrix hexa anzuwenden?

Wie viel wird verabreicht?

- Ihr Kind wird insgesamt zwei oder drei Impfungen im Abstand von mindestens einem Monat zwischen jeder Impfung erhalten.
- Der Arzt oder die Arzthelferin wird Ihnen mitteilen, wann Ihr Kind zur nächsten Impfung kommen soll.
- Wenn weitere Impfungen, so genannte Auffrischimpfungen, erforderlich sind, wird der Arzt es Ihnen sagen.

Wie wird der Impfstoff verabreicht?

- Infanrix hexa wird als Injektion in den Muskel verabreicht.
- Der Impfstoff darf nie in ein Blutgefäß oder in die Haut verabreicht werden.

Wenn Ihr Kind eine Impfung verpasst hat

- Wenn Ihr Kind einen vereinbarten Impftermin verpasst hat, ist es wichtig, dass Sie einen neuen Termin mit Ihrem Arzt vereinbaren.
- Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind die gesamte Impfserie abschließt. Andernfalls ist Ihr Kind
möglicherweise nicht vollständig gegen die Erkrankungen geschützt.


Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Infanrix hexa Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die folgenden Nebenwirkungen können auftreten:

Allergische Reaktionen

Sollte bei Ihrem Kind eine allergische Reaktion auftreten, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt. Anzeichen können sein:
- Hautausschläge, die jucken und/oder bläschenförmig sein können
- Anschwellen der Augen und des Gesichts
- Probleme beim Atmen oder Schlucken
- plötzlicher Blutdruckabfall und Bewusstseinsverlust Diese Reaktionen treten im Allgemeinen sehr bald nach Verabreichung der Impfung auf. Sprechen Sie umgehend mit einem Arzt, wenn diese nach Verlassen der Arztpraxis auftreten.

Kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn bei Ihrem Kind eine der folgenden schweren Nebenwirkungen auftritt:

- Kollaps
- Phasen der Bewusstlosigkeit oder Bewusstseinsstörung
- Krampfanfälle – diese können unter Fieber auftreten Diese Nebenwirkungen sind sehr selten nach Infanrix hexa wie nach anderen Impfstoffen gegen Keuchhusten aufgetreten. Sie treten normalerweise 2 bis 3 Tage nach der Impfung auf.

Andere Nebenwirkungen sind:


Sehr häufig (Nebenwirkungen, die bei mehr als 1 von 10 Impfstoffdosen auftreten können)
- Müdigkeit
- Appetitverlust
- Fieber (38°C oder höher)
- Schwellung, Schmerzen, Rötung an der Injektionsstelle
- Ungewöhnliches Schreien
- Reizbarkeit, Unruhe

Häufig
(Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 10 Impfstoffdosen auftreten können)
- Durchfall
- Erbrechen
- Fieber (mehr als 39,5°C)
- Schwellung größer als 5 cm, oder Verhärtung an der Injektionsstelle
- Erregbarkeit

Gelegentlich
(Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 100 Impfstoffdosen auftreten können)
- Schläfrigkeit
- Husten
- Ausgedehnte Schwellung an der Extremität, an der die Injektion vorgenommen wurde

Selten
(Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 1.000 Impfstoffdosen auftreten können)
- Hautausschlag

Sehr selten
(Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 10.000 Impfstoffdosen auftreten können)
- Lymphknotenschwellung am Hals, in der Achselhöhle oder in der Leistengegend (Lymphadenopathie)
- Bei sehr unreifen Frühgeborenen (Geburt vor oder in der 28. Schwangerschaftswoche) können innerhalb von 2-3 Tagen nach der Impfung längere Atempausen auftreten
- Vorübergehende Atempausen (Apnoen)
- Anschwellen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder des Rachens, das Probleme beim Schlucken oder Atmen verursachen kann (Angioödem)
- Juckreiz (Dermatitis)
- Schwellung der gesamten Extremität, an der die Injektion vorgenommen wurde
- Bläschen an der Injektionsstelle

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Ihr Kind erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie ist Infanrix hexa aufzubewahren?


- Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
- Sie dürfen Infanrix hexa nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
- Im Kühlschrank lagern (2°C – 8°C).
- In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
- Nicht einfrieren. Durch Gefrieren wird der Impfstoff zerstört.
- Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: September 2011

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Infanrix hexa folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Appetitverlust

Müdigkeit

Fieber

Schmerzen an der Injektionsstelle

Rötung an der Injektionsstelle

Schwellung an der Injektionsstelle

Reizbarkeit

Unruhe

Ungewöhnliches Schreien

Fieber (38°C oder höher)

Häufig  (1 - 10%)

Erbrechen

Durchfall

Fieber

Schwellung an der Injektionsstelle

Verhärtung an der Injektionsstelle

Schwellung größer als 5 cm an der Injektionsstelle

Erregbarkeit

Fieber über 39°C

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Schläfrigkeit

Husten

Ausgedehnte Schwellung an der Extremität an der d…

Ausgedehnte Schwellung an Extremität der Injektion

Selten  (0,01 - 0,1%)

Hautausschlag

Sehr selten  (0 - 0,01%)

Krampfanfälle

Juckreiz

Fieber

Anschwellen der Zunge

Anschwellen des Rachens

vorübergehende Atempausen

Apnoen

vorübergehende Apnoen

Schwellung der gesamten Extremität an der die Inj…

Kollaps

Phasen der Bewusstlosigkeit

Phasen der Bewusstseinsstörung

Krampfanfälle unter Fieber

Kollaps 2-3 Tage nach der Impfung

Phasen der Bewusstlosigkeit 2-3 Tage nach der Imp…

Phasen der Bewusstseinsstörung 2-3 Tage nach der …

Krampfanfälle 2-3 Tage nach der Impfung

Krampfanfälle unter Fieber 2-3 Tage nach der Impf…

Lymphknotenschwellung am Hals

Lymphknotenschwellung in der Achselhöhle

Lymphknotenschwellung in der Leistengegend

Lymphadenopathie

Anschwellen des Gesichts

Anschwellen der Lippen

Anschwellen des Mundes

Probleme beim Schlucken

Probleme beim Atmen

Angioödem

Dermatitis

Schwellung der gesamten Extremität der Injektion

Bläschen an der Injektionsstelle

längere Atempausen (sehr unreife Frühgeborene)

längere Atempausen (sehr unreife Frühgebore (Geburt vor/in der 28. Schwangerschaftswoche))

längere Atempausen 2-3 Tage nach der Impfung (sehr unreife Frühgeborene)

längere Atempausen 2-3 Tage nach der Impfung (sehr unreife Frühgebore (Geburt vor/in der 28. Schwangerschaftswoche))

Nicht bekannt

Fieber

Anschwellen des Gesichts

Krampfanfälle

Allergische Reaktion

Bewusstseinsverlust

Hautausschläge

Probleme beim Atmen

Probleme beim Schlucken

plötzlicher Blutdruckabfall

Kollaps

Phasen der Bewusstlosigkeit

Phasen der Bewusstseinsstörung

Krampfanfälle unter Fieber

Kollaps 2-3 Tage nach der Impfung

Phasen der Bewusstlosigkeit 2-3 Tage nach der Imp…

Phasen der Bewusstseinsstörung 2-3 Tage nach der …

Krampfanfälle 2-3 Tage nach der Impfung

Krampfanfälle unter Fieber 2-3 Tage nach der Impf…

juckende Hautausschläge

bläschenförmige Hautausschläge

Anschwellen der Augen

plötzlicher Bewusstseinsverlust

plötzlicher Blutdruckabfall sehr bald nach Verabr…

plötzlicher Bewusstseinsverlust sehr bald nach Ve…

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