Insulatard

Insulatard Patienteninformation


Insulatard ist ein Humaninsulin zur Behandlung von Diabetes.
Insulatard ist ein lang wirkendes Insulin. Das bedeutet, dass etwa 1½ Stunden nachdem Sie es angewendet haben, Ihr Blutzucker zu sinken beginnt und dass die Wirkung etwa 24 Stunden anhalten wird. Insulatard wird oft in Kombination mit schnell wirkenden Insulinprodukten angewendet.

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In Insulatard kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Isophan-Insulin

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Insulatard Patienteninformationen

WAS IST INSULATARD UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?



Insulatard ist ein Humaninsulin zur Behandlung von Diabetes.
Insulatard ist ein lang wirkendes Insulin. Das bedeutet, dass etwa 1½ Stunden nachdem Sie es angewendet haben, Ihr Blutzucker zu sinken beginnt und dass die Wirkung etwa 24 Stunden anhalten wird. Insulatard wird oft in Kombination mit schnell wirkenden Insulinprodukten angewendet.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON INSULATARD BEACHTEN?



Insulatard darf nicht angewendet werden

- wenn Sie allergisch (überempfindlich) auf dieses Insulinprodukt, Metacresol oder einen der sonstigen Bestandteile reagieren (siehe Abschnitt 7 Weitere Informationen). Achten Sie auf die unter 5 Welche Nebenwirkungen sind möglich? beschriebenen Symptome einer Allergie
- wenn Sie erste Anzeichen einer Hypoglykämie spüren (Symptome einer Unterzuckerung). Weitere Informationen über Unterzuckerung finden Sie unter 4 Verhalten im Notfall.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Insulatard ist erforderlich

- wenn Sie an einer Funktionsstörung der Nieren, der Leber, der Nebennieren, der Hirnanhangs- oder der Schilddrüse leiden

- wenn Sie Alkohol trinken: Achten Sie auf Anzeichen einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) und trinken Sie nie Alkohol auf leeren Magen
- wenn Sie sich mehr körperlich bewegen als üblich oder wenn Sie Ihre übliche Ernährung ändern wollen
- wenn Sie krank sind: Wenden Sie Ihr Insulin weiter an
- wenn Sie ins Ausland reisen: Reisen über mehrere Zeitzonen hinweg können Ihren Insulinbedarf und den Zeitpunkt Ihrer Insulininjektionen beeinflussen

Bei Anwendung von Insulatard mit anderen Arzneimitteln

Viele Arzneimittel haben Auswirkungen auf die Wirkung von Glucose in Ihrem Körper und können Ihre Insulindosis beeinflussen. Nachstehend sind die gängigsten Arzneimittel aufgeführt, die sich auf Ihre Insulinbehandlung auswirken können. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie irgendwelche anderen Arzneimittel, auch solche, die nicht rezeptpflichtig sind, einnehmen/anwenden oder vor kurzem eingenommen/angewendet haben.
Ihr Insulinbedarf kann sich ändern, wenn Sie zusätzlich Folgendes nehmen: Orale Antidiabetika (zum Einnehmen), Monoaminoxidasehemmer (MAOHemmer), Betarezeptorenblocker, AngiotensinConverting-Enzyme (ACE)-Hemmer, Acetylsalicylsäure, anabole Steroide, Sulfonamide, orale

Kontrazeptiva, Thiazide, Glucokortikoide, Schilddrüsenhormone, Betasympathomimetika, Wachstu

mshormon, Danazol, Octreotid oder Lanreotid.

Pioglitazon (orales Antidabetikum zur Behandlung von Typ 2 Diabetes mellitus) Einige Patienten mit bereits seit langem bestehendem Typ 2 Diabetes mellitus und Herzerkrankung oder Schlaganfall, die mit Pioglitazon und Insulin behandelt wurden, entwickelten eine Herzinsuffizienz. Informieren Sie Ihren Arzt so schnell wie möglich, wenn bei Ihnen Symptome einer Herzinsuffizienz wie ungewöhnliche Kurzatmigkeit oder eine schnelle Gewichtszunahme oder lokale Schwellungen (Ödeme) auftreten.

Schwangerschaft und Stillzeit


Wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft planen oder ein Kind stillen: Bitte fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Wenn Sie ein Fahrzeug führen oder Werkzeuge oder Maschinen bedienen: Achten Sie auf Anzeichen einer Unterzuckerung (Hypoglykämie). Ihre Konzentrations- oder Reaktionsfähigkeit ist im Fall des Auftretens einer Unterzuckerung vermindert. Führen Sie nie ein Fahrzeug und bedienen Sie nie eine Maschine, wenn Sie die Symptome einer Hypoglykämie bemerken. Wenn Sie häufig an Unterzuckerungen leiden oder wenn Sie Probleme haben, Unterzuckerungen zu erkennen, besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Sie überhaupt Fahrzeuge führen oder Maschinen bedienen können.

WIE IST INSULATARD ANZUWENDEN?


Sprechen Sie mit Ihrem Arzt und Ihrer Diabetesberaterin über Ihren Insulinbedarf. Befolgen Sie deren Rat genau. Diese Packungsbeilage ist eine allgemeine Anleitung. Falls Ihr Arzt einen Wechselvon einer Insulinart oder -marke zu einer anderen veranlasst hat, muss möglicherweise die Dosis durch Ihren Arzt angepasst werden. Sie sollten immer regelmäßig Ihren Blutzucker messen.

Vor der Anwendung von Insulatard


- Überprüfen Sie anhand des Etiketts, ob es sich um den richtigen Insulintyp handelt.
- Desinfizieren Sie die Gummimembran mit einem medizinischen Tupfer.

Verwenden Sie Insulatard nicht


- in Insulininfusionspumpen

- wenn der schützende Schnappdeckel locker ist oder fehlt. Jede Durchstechflasche hat einen Schnappdeckel aus Plastik, der vor Manipulationen schützt. Falls dieser nicht völlig unversehrt ist, wenn Sie die Durchstechflasche bekommen, geben Sie die Durchstechflasche an Ihre Apotheke zurück
- wenn es nicht korrekt aufbewahrt worden ist oder eingefroren war (siehe 6 Wie ist Insulatard aufzubewahren?)
- wenn es nach dem Resuspendieren nicht gleichmäßig weiß und trübe ist.

Die Anwendung dieses Insulins
Insulatard ist zur Injektion unter die Haut (subkutan) vorgesehen. Injizieren Sie Ihr Insulin nie direkt in eine Vene oder einen Muskel. Wechseln Sie immer die Injektionsstelle, um Verdickungen unter der Haut zu vermeiden (siehe 5 Welche Nebenwirkungen sind möglich?). Die besten Stellen, um sich die Injektion zu geben, sind: Ihre Bauchdecke (Abdomen), Ihr Gesäß, die Vorderseite Ihrer Oberschenkel oder Ihrer Oberarme. Die Wirkung des Insulins tritt schneller ein, wenn es in die Bauchdecke injiziert wird.



Insulatard Durchstechflaschen

sind zur Verwendung mit Insulinspritzen mit der entsprechenden Einheitenskala vorgesehen.

Injektion von Insulatard alleine

1. Direkt vor der Injektion dieses Insulins rollen Sie die Durchstechflasche zwischen Ihren Händen bis die Flüssigkeit gleichmäßig weiß und trübe ist. Das Resuspendieren ist einfacher, wenn das Insulin Raumtemperatur erreicht hat
2. Ziehen Sie Luft in die Spritze, in der gleichen Menge wie die Insulindosis, die Sie benötigen
3. Spritzen Sie die Luft in die Durchstechflasche: Stechen Sie die Injektionsnadel durch den Gummistopfen und drücken Sie auf den Kolben der Spritze
4. Drehen Sie die Durchstechflasche und die Spritze auf den Kopf
5. Ziehen Sie die richtige Insulindosis in die Spritze auf
6. Ziehen Sie die Injektionsnadel aus der Durchstechflasche
7. Stellen Sie sicher, dass keine Luft in der Spritze verbleibt: Halten Sie die Injektionsnadel nach oben und drücken die Luft heraus
8. Überprüfen Sie, ob Sie die richtige Dosis haben
9. Führen Sie die Injektion sofort durch.

Mischung von Insulatard mit schnell wirkendem Insulin

Rollen Sie die Durchstechflasche mit Insulatard zwischen Ihren Händen, bis die Flüssigkeit gleichmäßig weiß und trübe ist. Das Resuspendieren ist einfacher, wenn das Insulin Raumtemperatur erreicht hat
2. Ziehen Sie so viel Luft in die Spritze auf wie die Dosis an Insulatard, die Sie benötigen. Spritzen Sie die Luft in die Durchstechflasche mit Insulatard und ziehen Sie dann die Injektionsnadel heraus
3. Ziehen Sie so viel Luft in die Spritze auf wie die Dosis an schnell wirkendem Insulin, die Sie benötigen. Spritzen Sie die Luft in die Durchstechflasche mit schnell wirkendem Insulin. Drehen Sie dann die Durchstechflasche und die Spritze auf den Kopf
4. Ziehen Sie die richtige Dosis an schnell wirkendem Insulin in die Spritze auf. Ziehen Sie die Injektionsnadel aus der Durchstechflasche. Stellen Sie sicher, dass keine Luft in der Spritze verbleibt: Halten Sie die Injektionsnadel nach oben und drücken die Luft heraus. Überprüfen Sie die Dosis
5. Stechen Sie nun die Injektionsnadel in die Durchstechflasche mit Insulatard. Drehen Sie dann die Durchstechflasche und die Spritze auf den Kopf
6. Ziehen Sie die richtige Dosis an Insulatard in die Spritze auf. Ziehen Sie die Injektionsnadel aus der Durchstechflasche. Stellen Sie sicher, dass keine Luft in der Spritze verbleibt und überprüfen Sie die Dosis
7. Führen Sie die Injektion der Mischung sofort durch.

Mischen Sie schnell wirkendes und lang wirkendes Insulin immer in dieser Reihenfolge.


Injektion des Insulins

- Injizieren Sie das Insulin unter die Haut. Verwenden Sie die Injektionstechnik, die Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Diabetesberaterin empfohlen hat
- Lassen Sie die Injektionsnadel mindestens 6 Sekunden lang unter Ihrer Haut, um sicherzustellen, dass die vollständige Dosis injiziert wurde.

VERHALTEN IM NOTFALL



Wenn Sie eine Unterzuckerung erleiden

Eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) bedeutet, dass Ihr Blutzuckerspiegel zu niedrig ist.


Die Warnzeichen einer Unterzuckerung können plötzlich auftreten und können sein:kalter Schweiß, kalte blasse Haut, Kopfsch

merzen, Herzrasen, Übelkeit, großer Hunger, vorübergehende Sehstörungen, Benommenheit, ungewöhnliche Müdigkeit und Schwäche, Nervosität oder Zittern, Angstgefühle, Verwirrung, Konzentrationsschwierigkeiten.
Falls Sie irgendeines dieser Warnzeichen bemerken: Essen Sie Traubenzucker oder ein stark zuckerhaltiges Produkt (Süßigkeiten, Kekse, Fruchtsaft), ruhen Sie sich anschließend aus.
Nehmen Sie keinerlei Insulin, wenn Sie erste Anzeichen einer Unterzuckerung spüren. Sie sollten deswegen immer Traubenzucker, Süßigkeiten, Kekse oder Fruchtsaft bei sich haben.
Sagen Sie Ihren Verwandten, Freunden und engen Arbeitskollegen, dass sie Sie im Falle einer Bewusstlosigkeit in die stabile Seitenlage bringen und sofort einen Arzt verständigen müssen. Sie dürfen Ihnen nichts zu essen oder zu trinken geben, da Sie daran ersticken könnten.

- Wenn eine schwere Unterzuckerung nicht behandelt wird, kann das zu (vorübergehenden oder dauerhaften) Hirnschäden oder sogar zum Tode führen
- Wenn Sie eine Unterzuckerung mit Bewusstlosigkeit hatten oder bei häufig auftretender Unterzuckerung, suchen Sie Ihren Arzt auf. Möglicherweise müssen Ihre Insulindosis, der Zeitpunkt der Anwendung, Ihre Ernährung oder Ihre körperliche Bewegung angepasst werden.

Verwendung von Glucagon

Sie können das Bewusstsein schneller wiedererlangen, wenn Ihnen das Hormon Glucagon von einer Person, die mit dessen Gabe vertraut ist, injiziert wird. Wenn Ihnen Glucagon gegeben wurde, sollten Sie, sobald Sie wieder bei Bewusstsein sind, Traubenzucker oder ein zuckerhaltiges Produkt zu sich nehmen. Wenn Sie nicht auf die Glucagonbehandlung reagieren, müssen Sie in einem Krankenhaus weiterbehandelt werden. Nehmen Sie nach einer Glucagoninjektion mit Ihrem Arzt Kontakt auf: Sie müssen den Grund für Ihre Unterzuckerung herausfinden, um weitere Unterzuckerungen zu vermeiden.

Ursachen einer Unterzuckerung

Sie bekommen eine Unterzuckerung, wenn Ihr Blutzucker zu niedrig wird. Dies kann passieren:
- wenn Sie zu viel Insulin injizieren
- wenn Sie zu wenig essen oder eine Mahlzeit auslassen
- wenn Sie sich mehr als sonst körperlich anstrengen.
Wenn Ihr Blutzucker zu hoch ansteigt
Ihr Blutzucker kann zu hoch ansteigen (dies wird Hyperglykämie genannt).
Die Warnzeichen treten allmählich auf.Zu ihnen gehören:Verstärkter Harndrang, Durst, Appetitlosigkeit, Übelkeit oder Erbrechen, Benommenheit oder Müdigkeit, gerötete trockene Haut, Mundtrockenheit und fruchtig (nach Aceton) riechender Atem.
Falls Sie irgendeines dieser Warnzeichen bemerken: Überprüfen Sie Ihren Blutzuckerspiegel und untersuchen Sie, wenn möglich, Ihren Urin auf Ketone. Suchen Sie dann sofort einen Arzt auf. Diese Symptome können Anzeichen eines sehr ernsten Zustandes sein, den man diabetische Ketoazidose nennt. Unbehandelt kann dieser Zustand in diabetischem Koma oder Tod enden.

Ursachen für hohen Blutzucker


- Sie haben eine Insulininjektion vergessen
- wiederholtes Injizieren von weniger Insulin als Sie benötigen
- eine Infektion oder Fieber
- mehr Essen als üblich
- weniger körperliche Bewegung als üblich.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann Insulatard Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten

müssen. Insulatard kann Hypoglykämien (niedrigen Blutzucker) verursachen. Beachten Sie

die Ratschläge in 4 Verhalten im Notfall.

Nebenwirkungen, über die gelegentlich berichtet wurde
(bei weniger als 1 von 100 Patienten)

Veränderungen an der Injektionsstelle (Lipodystrophie).
Wenn Sie sich zu oft eine Injektion an der gleichen Stelle geben, kann an dieser Stelle das Unterhautfettgewebe schrumpfen (Lipatrophie) oder zunehmen (Lipohypertrophie). Solchen Hautveränderungen können Sie vorbeugen, indem Sie bei jeder Injektion die Injektionsstelle wechseln. Falls Sie Vertiefungen oder Verdickungen Ihrer Haut an der Injektionsstelle bemerken, berichten Sie Ihrem Arzt oder Ihrer Diabetesberaterin darüber, denn diese Reaktionen können sich verschlimmern oder die Aufnahme Ihres Insulins beeinflussen, wenn Sie in eine solche Stelle injizieren.

Symptome einer Allergie.
Es können lokale Überempfindlichkeitsreaktionen (Rötung, Schwellung oder Juckreiz) an der Injektionsstelle auftreten. Diese verschwinden normalerweise nach einigen Wochen der Insulinanwendung. Falls sie nicht verschwinden, suchen Sie Ihren Arzt auf.
Suchen Sie sofort einen Arzt auf
- wenn sich die Symptome einer Allergie auf andere Teile des Körpers ausbreiten, oder
- wenn Sie sich plötzlich unwohl fühlen und Sie Schweißausbrüche, Übelkeit (Erbrechen), Atembeschwerden, Herzrasen haben, Ihnen schwindelig ist oder Sie den Eindruck haben, bewusstlos zu werden.
Sie haben möglicherweise eine sehr seltene schwere allergische Reaktion auf Insulatard oder einen seiner Bestandteile (eine so genannte systemische allergische Reaktion). Beachten Sie auch die Warnung unter 2 Was müssen Sie vor der Anwendung von Insulatard beachten?

Diabetische Retinopathie
(Veränderungen des Augenhintergrundes) Wenn Sie an diabetischer Retinopathie leiden und sich Ihre Blutzuckerwerte sehr rasch bessern, kann sich die Retinopathie verschlimmern. Befragen Sie hierzu Ihren Arzt.

Geschwollene Gelenke.
Zu Beginn Ihrer Insulinbehandlung kann eine Wasseransammlung Schwellungen um Ihre Knöchel und andere Gelenke verursachen. Diese verschwinden bald.

Nebenwirkungen, über die sehr selten berichtet wurde
(bei weniger als 1 von 10.000 Patienten)

Sehstörungen.
Zu Beginn Ihrer Insulinbehandlung können Sehstörungen auftreten, die aber normalerweise wieder abklingen.

Schmerzhafte Neuropathie
(Nervenschmerzen) Wenn sich Ihre Blutzuckerwerte sehr rasch bessern, können brennende, kribbelnde Schmerzen auftreten - dies wird als akute schmerzhafte Neuropathie bezeichnet und ist normalerweise vorübergehender Natur. Falls die Schmerzen nicht verschwinden, suchen Sie Ihren Arzt auf.

Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt, Ihre Diabetesberaterin oder Ihren Apotheker.

WIE IST INSULATARD AUFZUBEWAHREN?


Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht in Gebrauch befindliche Durchstechflaschen
sind im Kühlschrank (2°C - 8°C) aufzubewahren. Bewahren Sie sie nicht im oder zu nah am Gefrierfach oder in unmittelbarer Nähe von Kühlelementen

auf. Nicht einfrier

en. In der Originalverpackung aufbewahren.
In Gebrauch befindliche Durchstechflaschen und solche, die in Kürze verwendet werden, sind nicht im Kühlschrank aufzubewahren. Es wird empfohlen - nachdem sie aus dem Kühlschrank entnommen wurde - die Temperatur der Durchstechflasche auf Raumtemperatur ansteigen zu lassen, bevor das Insulin gemäß der Bedienungsanleitung für die erste Verwendung resuspendiert wird. Siehe 3 Wie ist Insulatard anzuwenden?. Sie können sie mit sich führen und bei Raumtemperatur (nicht über 25°C) bis zu 4 Wochen lang aufbewahren. Bewahren Sie die Durchstechflaschen immer im Umkarton auf, wenn Sie sie nicht verwenden, um sie vor Licht zu schützen. Insulatard muss vor übermäßiger Hitze und Sonnenlicht geschützt werden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Mai 2011

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Insulatard folgende Nebenwirkungen auftreten

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Juckreiz an der Injektionsstelle

Rötung an der Injektionsstelle

Schwellung an der Injektionsstelle

Lipatrophie

Lipohypertrophie

Verschlimmerung der Retinopathie (diabetischer Retinopathie)

Sehr selten  (0 - 0,01%)

Übelkeit

Erbrechen

Schwindel

Schweißausbrüche

Sehstörungen

Atembeschwerden

Herzrasen

Ohnmachtsgefühl

schmerzhafte Neuropathie

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