Lamivudine Teva

Lamivudine Teva Patienteninformation

Lamivudin Teva gehört zur Gruppe der Virostatika und wird zur Behandlung von HepatitisB-VirusInfektionen eingesetzt.

Lamivudin Teva wird zur Behandlung von Erwachsenen mit Langzeit- (chronischer) Hepatitis B eingesetzt.

HepatitisB-Viren führen zu einer Infektion der Leber und können diese schädigen. Eine Behandlung mit Lamivudin Teva kann die Anzahl der HepatitisB-Viren in Ihrem...

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MedikamentHäufigkeitBewertung (Durchschnitt)
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In Lamivudine Teva kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Lamivudin

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Lamivudine Teva Patienteninformationen

WAS IST LAMIVUDIN TEVA UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?


Lamivudin Teva gehört zur Gruppe der Virostatika und wird zur Behandlung von HepatitisB-VirusInfektionen eingesetzt.

Lamivudin Teva wird zur Behandlung von Erwachsenen mit Langzeit- (chronischer) Hepatitis B eingesetzt.

HepatitisB-Viren führen zu einer Infektion der Leber und können diese schädigen. Eine Behandlung mit Lamivudin Teva kann die Anzahl der HepatitisB-Viren in Ihrem Körper senken. Das sollte zu einer Verminderung der Leberschädigung und zu einer Besserung Ihrer Leberfunktion führen.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON LAMIVUDIN TEVA BEACHTEN?



Lamivudin Teva darf nicht eingenommen werden,


- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Lamivudin oder einen der sonstigen Bestandteile von Lamivudin Teva sind.

Bei Unklarheiten fragen Sie bitte Ihren Arzt.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Lamivudin Teva ist erforderlich

Lamivudin Teva senkt die Zahl der HepatitisB-Viren in Ihrem Körper, hält die Leberschädigung unter Kontrolle und vermindert so zukünftige gesundheitliche Probleme mit Ihrer Leber. Für eine effektive Behandlung ist es erforderlich, Lamivudin Teva jeden Tag einzunehmen. Patienten reagieren unterschiedlich auf die Behandlung, daher ist nicht bekannt, wie lange Sie das Medikament einnehmen müssen.

Ihr Arzt wird die Wirksamkeit des Medikaments durch die regelmäßige Entnahme von Blutproben überprüfen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden Ihrem Arzt helfen zu entscheiden, wann Ihre Behandlung mit Lamivudin Teva beendet werden kann.

Bevor Sie mit der Einnahme von Lamivudin Teva beginnen, sollten Sie alle gesundheitlichen Probleme, die Sie haben, mit Ihrem Arzt besprechen. Wenn Sie an einer Erkrankung der Nieren leiden, ist dieses Arzneimittel nicht für Sie geeignet, da Ihre Nieren hauptsächlich für die Ausscheidung des Arzneimittels aus Ihrem Körper verantwortlich sind.

Beenden Sie die Einnahme von Lamivudin Teva nicht ohne Anweisung Ihres Arztes, da ein geringes Risiko besteht, dass sich Ihre Hepatitis verschlechtert. Wenn Sie die Einnahme von Lamivudin Teva beenden, wird Ihr Arzt Sie mindestens in den folgenden 4 Monaten auf mögliche Probleme hin untersuchen. Dies bedeutet, dass Ihnen Blutproben zur Prüfung auf abnorme Leberwerte, die auf eine Leberschädigung hindeuten, abgenommen werden. Der Wirkstoff dieses Arzneimittels ist Lamivudin. Wenn Sie diesen bereits zur Behandlung einer HIVInfektion einnehmen, wird Ihr Arzt Sie weiterhin mit der höheren Dosis, die normalerweise 150 mg zweimal täglich beträgt, behandeln, da die niedrigere Dosis von 100 mg Lamivudin zur Behandlung dieserInfektion unzureichend ist. Da dieses Arzneimittel hilft, Ihre HepatitisB-Infektion unter Kontrolle zu halten, es aber noch nicht bekannt ist, ob es sie heilen wird, besteht weiterhin das Risiko, den Virus auf andere durch Sexualkontakt oder Blut zu übertragen. Sie sollten daher angemessene Vorsichtsmaßnahmen treffen, um dies zu verhindern. Es ist ein wirksamer Impfstoff erhältlich, um Personen mit einem erhöhten Risiko vor einer Infektion mit dem HepatitisB-Virus zu schützen.

Bei Einnahme von Lamivudin Teva mit anderen Arzneimitteln

Lamivudin Teva sollte nicht zusammen mit Zalcitabin (das zur Behandlung von HIVInfektionen angewendet wird) eingenommen werden.

Möglicherweise haben einige Arzneimittel einen Einfluss auf die Wirkung von Lamivudin Teva. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Bei Einnahme von Lamivudin Teva zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Lamivudin Teva kann sowohl mit den Mahlzeiten als auch auf nüchternen Magen eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen oder wenn Sie stillen. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie mit der Einnahme von Lamivudin Teva während der Schwangerschaft fortfahren sollten. Beenden Sie die Behandlung mit Lamivudin Teva nicht ohne Rat Ihres Arztes. Es wird empfohlen, während der Einnahme von Lamivudin Teva nicht zu stillen, da sowohl Lamivudin als auch die Viren in die Muttermilch gelangen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es wurden keine Studien zum Einfluss von Lamivudin Teva auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.


WIE IST LAMIVUDIN TEVA EINZUNEHMEN?


Nehmen Sie Lamivudin Teva immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die übliche Dosis beträgt 1 Tablette (100 mg) täglich, die sowohl mit als auch ohne eine Mahlzeit eingenommen wird.

Wenn Sie eine größere Menge von Lamivudin Teva eingenommen haben, als Sie sollten

Eine versehentliche Überdosierung von Lamivudin Teva verursacht normalerweise keine ernsthaften Probleme. Trotzdem sollten Sie Ihren Arzt oder Ihren Apotheker benachrichtigen oder sich mit dem nächstgelegenen Krankenhaus in Verbindung setzen, um weitere Ratschläge einzuholen.

Wenn Sie die Einnahme von Lamivudin Teva vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme Ihres Medikaments vergessen haben, nehmen Sie es sobald Sie daran denken ein, und setzen Sie danach die Einnahme wie vorgeschrieben fort.

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Lamivudin Teva abbrechen

Sie dürfen die Einnahme von Lamivudin Teva nicht abbrechen, ohne Ihren Arzt oder Apotheker zu fragen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann Lamivudin Teva Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. In klinischen Studien waren im Allgemeinen die Anzahl und Art der berichteten Nebenwirkungen bei Patienten, die Lamivudin oder ein wirkstofffreies Medikament (Placebo) erhielten, ähnlich. Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen waren Müdigkeit, Infektionen der Atemwege, Beschwerden im Rachenbereich, Kopfschmerzen, Unwohlsein und Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Jedoch wurde von Patienten unter Lamivudin häufiger über Anstiege von Leberenzymen und Enzymen, die von den Muskeln produziert werden, berichtet.

Nebenwirkungen, von denen angenommen wird, dass sie von Lamivudin verursacht werden, sind nachstehend aufgelistet:

Die Häufigkeit der möglichen Nebenwirkungen ist nach folgenden Kriterien definiert: Sehr häufig (Auftreten bei mehr als 1 von 10 Anwendern) häufig (Auftreten bei 1 bis 10 von 100 Anwendern) gelegentlich (Auftreten bei 1 bis 10 von 1.000 Anwendern) selten (Auftretn bei 1 bis 10 von 10.000 Anwendern) sehr selten (Auftreten bei weniger als 1 von 10.000 Anwendern)

Sehr häufig
- Anstieg bestimmter Leberenzyme, die Transaminasen genannt werden

Häufig
- Anstieg eines Enzyms namens KreatinPhosphokinase, das von den Muskeln produziert wird

Sehr selten
- Abnahme der Blutplättchen (Blutzellen, die für die Blutgerinnung wichtig sind). Wenn Sie wenig Blutplättchen haben, stellen Sie vielleicht fest, dass Sie leichter blaue Flecken entwickeln
- Krämpfe, Muskelschmerzen und Muskelabbau
- ausgeprägte Verschlechterung einer Lebererkrankung nach Absetzen von oder unter der Behandlung mit Lamivudin, wenn sich eine Resistenz entwickelt. Dies kann bei einigen Patienten lebensbedrohlich sein.

Bei einigen Patienten können allergische Reaktionen auf Arzneimittel auftreten. Wenn Sie eines der folgenden Anzeichen kurz nach der Einnahme von Lamivudin Teva bei sich beobachten, UNTERBRECHENSie die Einnahme SOFORTund informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt:

* Plötzliche Atemnot und Schmerzen oder Engegefühl in der Brust. * Schwellung der Augenlider, des Gesichtes oder der Lippen. * Nesselsucht oder Hautausschläge am Körper.

Es gibt Berichte über eine Verschlechterung des Zustandes während der Behandlung und nach Absetzen, wenn sich eine Resistenz entwickelt. Dies kann bei einigen Patienten tödlich sein.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

WIE IST LAMIVUDIN TEVA AUFZUBEWAHREN?


Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen Lamivudin Teva nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Verwenden Sie Lamivudin Teva nicht, wenn Sie eine Veränderung der Tabletten bemerken.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: November 2009

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Lamivudine Teva folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Anstieg bestimmter Leberenzyme

Anstieg der Transaminasen

Häufig  (1 - 10%)

Anstieg der KreatinPhosphokinase

Sehr selten  (0 - 0,01%)

Muskelschmerzen

Krämpfe

Abnahme der Blutplättchen

Blaue Flecken

ausgeprägte Verschlechterung einer Lebererkrankung (Lebererkrankung)

ausgeprägte Verschlechterung einer Lebererkrankun… (Lebererkrankung)

Muskelabbau

Entwicklung einer Resistenz

Resistenz

Entwicklung einer lebensbedrohlichen Resistenz

Nicht bekannt

allergische Reaktionen

Nesselsucht

Engegefühl in der Brust

Schmerzen in der Brust

Schwellung des Gesichtes

Schwellung der Augenlider

Plötzliche Atemnot

Schwellung der Lippen

Hautausschläge am Körper

Verschlechterung des Zustandes

Entwicklung einer tödlichen Resistenz

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