Nevirapine Teva

Nevirapine Teva Patienteninformation

Nevirapin Teva gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als antiretrovirale Substanzen bezeichnet werden. Es wird zur Behandlung der Infektion durch das humane ImmunschwächeVirus (HIV-1) angewendet. HIV wird durch Kontakt mit infiziertem Blut oder Sexualkontakte mit infizierten Pesonen übertragen.

Nevirapin gehört zur Klasse der nichtnukleosidische ReverseTranskriptase-Hemmer...

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Nevirapin

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Nevirapine Teva Patienteninformationen

WAS IST NEVIRAPIN TEVA UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?


Nevirapin Teva gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als antiretrovirale Substanzen bezeichnet werden. Es wird zur Behandlung der Infektion durch das humane ImmunschwächeVirus (HIV-1) angewendet. HIV wird durch Kontakt mit infiziertem Blut oder Sexualkontakte mit infizierten Pesonen übertragen.

Nevirapin gehört zur Klasse der nichtnukleosidische ReverseTranskriptase-Hemmer (NNRTI). Nevirapin Teva bekämpft die HIV-1-Infektion, indem es die Virenmenge im Blut verringert.

Nevirapin Teva wird in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln zur Behandlung von HIV verschrieben. Ihr Arzt wird Ihnen die Arzneimittel empfehlen, die für Sie am besten geeignet sind.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON NEVIRAPIN TEVA BEACHTEN?



Nevirapin Teva darf nicht eingenommen werden,

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Nevirapin oder einen der sonstigen Bestandteile von Nevirapin Teva sind.
- wenn Sie bei einer früheren Einnahme von Nevirapin Teva an Leberentzündung (Hepatitis), starkem Hautausschlag oder Leberschädigung litten.
- wenn Sie eine andauernde Lebererkrankung haben oder Veränderungen in Ihrer Leberfunktion auftreten
- wenn Sie ein Medikament. das Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthält, einnehmen.

Diese pflanzliche Substanz kann verhindern, dass Nevirapin Teva wie vorgesehen wirkt.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Nevirapin Teva ist erforderlich


Während der ersten 18 Wochen der Behandlung mit Nevirapin Teva ist es sehr wichtig, dass Sie und Ihr Arzt auf Anzeichen einer Leber- oder Hautreaktion achten. Diese können schwerwiegend und sogar lebensbedrohlich verlaufen.

Wenn Sie schwerwiegenden Hautausschlag oder Überempfindlichkeit (allergische Reaktionen, die möglicherweise mit Hautausschlag verbunden sein können) erleiden in Verbindung mit anderen Nebenwirkungen wie
- Fieber,


- Bläschenbildung,


- Geschwüre im Mund,
- Augenentzündung,


- Schwellungen im Gesicht,

- Schwellungen am gesamten Körper,
- Atemnot,


- Muskel- oder Gelenkschmerzen,

- allgemeines Krankheitsgefühl,

- oder Bauchschmerzen
MÜSSEN SIE DIE EINNAHME VON NEVIRAPIN TEVA BEENDEN UND UNVERZÜGLICH mit Ihrem Arzt IN KONTAKT treten, weil solche Reaktionen lebensbedrohlich sein oder zum Tod führen können. Wenn Sie jemals nur leichten Hautausschlag ohne irgendwelche anderen Reaktionen entwickelt haben, informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt. Er wird Ihnen mitteilen, ob Sie die Einnahme von Nevirapin Teva beenden müssen.

Wenn Sie Symptome entwickeln, die auf eine Schädigung der Leber hinweisen, wie
- Appetitlosigkeit,



- Krankheitsgefühl (Übelkeit),
- Erbrechen,


- Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht),
- Bauchschmerzen

müssen Sie die Einnahme von Nevirapin Teva beenden und unverzüglich mit Ihrem Arzt Kontakt aufnehmen.. Wenn Sie schwere Leber-, Haut- oder Uberempfindlichkeitsreaktionen während der Einnahme von Nevirapin Teva entwickeln, dürfen Sie NIEMALS MEHR Nevirapin Teva EINNEHMEN, ohne Ihren Arzt zu befragen. Sie müssen Nevirapin Teva in der von Ihrem Arzt verordneten Dosis einnehmen. Das ist insbesondere innerhalb der ersten 14 Tage der Behandlung wichtig (siehe weitere Hinweise im Abschnitt „Wie ist Nevirapin Teva einzunehmen“).
Die folgenden Patientengruppen haben ein erhöhtes Risiko Leberprobleme zu entwickeln:
- Frauen
- Hepatitis B oder C Infizierte
- Patienten, die im Test von der Norm abweichende Leberfunktionswerte haben
- Nicht vorbehandelte Patienten mit höherer CD4-Zellzahl zu Beginn der Nevirapin Teva Behandlung (Frauen mit mehr als 250 Zellen/mm³, Männer mit mehr als 400 Zellen/mm³)
- Vorbehandelte Patienten mit nachweisbarer HIV-1-Viruslast im Plasma und höherer CD4-

Zellzahl zu Beginn der NevirapinBehandlung (Frauen mit mehr als 250 Zellen/mm3, Männer

mit mehr als 400 Zellen/mm3)

Bei einigen Patienten mit fortgeschrittener HIVInfektion (AIDS) und bereits früher aufgetretenen BegleitInfektionen (AIDS definierende Erkrankungen) können kurz nach Beginn der antiretroviralen Behandlung Anzeichen und Symptome einer Entzündung von zurückliegenden Infektionen auftreten. Es wird angenommen, dass diese Symptome auf eine Verbesserung der körpereigenen Immunantwort zurückzuführen sind, die es dem Körper ermöglicht, Infektionen zu bekämpfen, die möglicherweise ohne erkennbare Symptome bereits vorhanden waren. Wenn Sie irgendwelche Anzeichen einer Infektion bemerken. informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt.

Veränderungen des Körperfetts können bei Patienten mit antiretroviraler Kombinationstherapie vorkommen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Veränderungen bezüglich Ihres Körperfetts bemerken.

Probleme mit den Knochen:
Einige Patienten, die eine antiretrovirale Kombinationsbehandlung erhalten, können eine Knochenerkrankung entwickeln, die Osteonekrose (Absterben von Knochengewebe durch mangelnde Blutversorgung des Knochens) genannt wird. Zu den vielen Risikofaktoren für die Entwicklung dieser Erkrankung können die Dauer der antiretroviralen Kombinationsbehandlung, die Anwendung von Kortikosteroiden. Alkoholkonsum, eine schwere Schwäche des Immunsystems und ein höherer BodyMass-Index (Maßzahl zur Beurteilung des Körpergewichts im Verhältnis zur Körpergröße) gehören. Anzeichen einer Osteonekrose sind Gelenksteife, -beschwerden und -schmerzen (insbesondere in Hüfte, Knie und Schulter) sowie Schwierigkeiten bei Bewegungen. Falls Sie eines dieser Anzeichen bei sich bemerken, informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Nevirapin Teva kann eine HIVInfektion nicht heilen. Daher können Sie weiterhin Infektionen und andere mit der HIVInfektion in Zusammenhang stehende Erkrankungen entwickeln. Sie sollten deshalb in regelmäßigem Kontakt mit Ihrem Arzt verbleiben. Bei Einnahme von Nevirapin Teva Tabletten besteht weiterhin das Risiko, HIV durch Blut oder sexuelle Kontakte auf andere zu übertragen.

Anwendung bei Kindern
Nevirapin Teva Tabletten können eingenommen werden von:
- Kindern, die 16 Jahre oder älter sind,
- Kindern unter 16 Jahren,
- mit einem Körpergewicht von 50 kg oder mehr
- oder einer Körperfläche über 1,25 m2.

Bei Einnahme von Nevirapin Teva mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Informieren Sie Ihren Arzt über alle anderen Arzneimittel, die Sie einnehmen, bevor Sie mit der Einnahme von Nevirapin Teva beginnen. Ihr Arzt muss möglicherweise überprüfen, ob Ihre anderen Arzneimittel weiterhin wirken und die Dosierung anpassen. Lesen Sie sorgfältig die Packungsbeilage aller anderer Arzneimittel gegen HIV, die Sie in Kombination mit Nevirapin Teva einnehmen.

Es ist insbesondere wichtig, dass Sie Ihren Arzt darüber informieren, ob Sie folgende Arzneimittel einnehmen oder kürzlich eingenommen haben:
- Johanniskraut (Hypericum perforatum, Arzneimittel zur Behandlung von Depression)
- Rifampicin (Arzneimittel zur TuberkuloseBehandlung)
- Rifabutin (Arzneimittel zur TuberkuloseBehandlung)
- Makrolide z.B. Clarithromycin (Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen)
- Fluconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen)
- Ketaconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen)
- Itraconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen)
- Methadon (Arzneimittel zur Behandlung von OpiatAbhängigen)
- Warfarin (Arzneimittel zur Verringerung der Blutgerinnung)
- hormonelle Kontrazeptiva, z.B. die „Pille”
- Atazanavir (anderes Arzneimittel zur Behandlung der HIVInfektion)
- Lopinavir/Ritonavir (anderes Arzneimittel zur Behandlung der HIVInfektion)
- Fosamprenavir (anderes Arzneimittel zur Behandlung der HIVInfektion)
- Efavirenz (anderes Arzneimittel zur Behandlung der HIVInfektion)

Ihr Arzt wird sorgfältig die Wirkung von Nevirapin Teva und jedem dieser Arzneimittel überprüfen, wenn Sie sie zusammen einnehmen.

Wenn Sie eine Nierendialyse benötigen, wird Ihr Arzt erwägen, die Dosis von Nevirapin Teva anzupassen. Der Grund dafür ist, dass Nevirapin Teva durch die Dialyse teilweise aus Ihrem Blut ausgewaschen werden kann.

Bei Einnahme von Nevirapin Teva zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Es gibt keine Einschränkungen für die Einnahme von Nevirapin Teva zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Wenn Sie Nevirapin Teva einnehmen, müssen Sie mit dem Stillen aufhören. Im Allgemeinen wird empfohlen, bei einer HIVInfektion nicht zu stillen, weil es möglich ist, dass Ihr Kind über die Muttermilch mit HIV infiziert wird.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Bei Einnahme von Nevirapin Teva kann Müdigkeit auftreten. Bei der aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen ist daher Vorsicht erforderlich. Beim Auftreten von Müdigkeit sollten Sie möglicherweise gefährliche Tätigkeiten (z. B. Teilnahme am Straßenverkehr, Bedienen von Maschinen) vermeiden.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Nevirapin Teva

Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Nevirapin Teva daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

WIE IST NEVIRAPIN TEVA EINZUNEHMEN?


Nehmen Sie Nevirapin Teva immer genau nach Anweisung Ihres Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Ihrem Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Zerkauen oder zerdrücken Sie die Tabletten nicht. Die Dosierung beträgt eine 200 mgTablette täglich während der ersten 14 Tage der Behandlung (diese ‚Einleitungsphase’ verringert nachweislich das Risiko eines Hautausschlags), danach beträgt die übliche Dosierung eine 200 mgTablette zweimal täglich. Da Nevirapin Teva immer zusammen mit anderen antiviralen HIVArzneimitteln eingenommen werden muss, sollten Sie die Anweisungen Ihrer anderen Arzneimittel sorgfältig befolgen. Diese finden Sie in der Packungsbeilage dieser Arzneimittel.

Es ist sehr wichtig, dass Sie während der ersten 14 Tage (Einleitungsphase) nur eine Nevirapin Teva Tablette einnehmen. Wenn Sie einen Hautausschlag innerhalb dieser Zeitspanne entwickeln, suchen Sie Ihren Arzt auf, bevor Sie die Dosis erhöhen.

Die Anwendungsdauer von Nevirapin Teva wird von Ihrem Arzt bestimmt.

Wie weiter oben unter ‚Besondere Vorsicht bei der Amwendung von Nevirapin Teva ist erforderlich‘ bereits erläutert wurde, wird Ihr Arzt die Leberfunktion anhand von Blutuntersuchungen überwachen und auf mögliche Nebenwirkungen wie Hautausschläge achten. Je nach Behandlungsverlauf entscheidet Ihr Arzt sich möglicherweise für eine Unterbrechung oder ein Absetzen der Behandlung mit Nevirapin Teva. Eventuell kann die Behandlung mit einer geringeren Dosis wieder aufgenommen werden.

Nehmen Sie Nevirapin Teva Tabletten nur oral ein. Zerkauen Sie die Tabletten nicht. Sie können Nevirapin Teva Tabletten zu oder unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von Nevirapin Teva eingenommen haben, als Sie sollten

Nehmen Sie nicht mehr Nevirapin Teva als von Ihrem Arzt verordnet und in dieser Packungsbeilage angegeben wird. Derzeit gibt es wenige Erkenntnisse zu den Wirkungen von Überdosierungen mit Nevirapin Teva. Fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat, wenn Sie mehr Nevirapin Teva eingenommen haben als Sie sollten.

Wenn Sie die Einnahme von Nevirapin Teva vergessen haben

Lassen Sie möglichst keine Dosis aus. Wenn Sie innerhalb von 8 Stunden bemerken, dass Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis so bald wie möglich. Wenn Sie es später bemerken, nehmen Sie die nächste Dosis zur üblichen Zeit.

Wenn Sie die Einnahme mit Nevirapin Teva abbrechen

Die Einnahme aller Dosen zu den richtigen Zeitpunkten verbessert die Wirksamkeit der Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln erheblich und verringert das Risiko, dass das HIVirus gegen das antiretrovirale Arzneimittel resistent wird. Es ist daher wichtig, dass Sie Nevirapin Teva weiterhin vorschriftsmäßig, wie oben beschrieben, einnehmen, es sei denn, Ihr Arzt weist Sie an. die Behandlung abzubrechen.

Wenn Sie Nevirapin Teva länger als 7 Tage nicht einnehmen, wird Sie Ihr Arzt anweisen, erneut mit der (oben beschriebenen) 14-tägigen Einleitungsphase zu beginnen, bevor Sie wieder zweimal täglich eine Dosis einnehmen können.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann Nevirapin Teva Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Wie bereits oben unter ‚Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Nevirapin Teva ist erforderlich‘ erwähnt wurde, sind die wichtigsten Nebenwirkungen von Nevirapin Teva starke, lebensgefährliche Hautausschläge und schwerwiegende Leberschädigungen. Diese Nebenwirkungen treten vor allem während der ersten 18 Wochen der Behandlung mit Nevirapin Teva auf. Daher ist dieses ein wichtiger Zeitraum, während dessen eine engmaschige Überwachung durch Ihren Arzt erforderlich ist.

Sollten sich bei Ihnen Hautsymptome zeigen, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt.

Normalerweise ist der Hautausschlag nur von leichter oder mäßiger Intensität. Bei einigen Patienten kann ein Hautausschlag, der als eine blasenbildende Hautreaktion erscheint, jedoch schwerwiegend oder lebensbedrohlich sein (StevensJohnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse), und es sind Todesfälle bekannt geworden. In den meisten Fällen tritt sowohl ein schwerer Hautausschlag als auch leichter bis mäßig ausgeprägter Hautausschlag in den ersten sechs Behandlungswochen auf.

Sollten sich bei Ihnen Hautsymptome zusammen mit dem Gefühl krank zu sein zeigen, müssen Sie die Behandlung beenden und unverzüglich Ihren Arzt aufsuchen.

Es können Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen) auftreten. Diese Reaktionen können sich als Anaphylaxie mit den folgenden Symptomen äußern: Hautausschläge, Schwellungen im Gesicht, Krampfzustand der Bronchialmuskulatur oder anaphylaktischer Schock. Überempfmdlichkeitsreaktionen können auch als Hautausschläge auftreten, begleitet von anderen Nebenwirkungen wie: Fieber, Blasenbildung der Haut, Entzündungen der Mundschleimhaut, Augenentzündung, Schwellungen im Gesicht, Schwellungen am ganzen Körper, Atemnot, Muskel- oder Gelenkschmerzen, Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen (Granulozytopenie), allgemeines Krankheitsgefühl oder erhebliche Beeinträchtigungen der Leber- oder Nierenfunktion.

Informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn bei Ihnen Hautausschlag und irgendeine der Nebenwirkungen einer Überempfindlichkeitsreaktion (allergische Reaktion) auftreten. Solche Erscheinungen können lebensbedrohlich sein.

Während der Behandlung mit Nevirapin Teva wurden von der Norm abweichende Leberfunktionen beobachtet. Dazu zählten auch einige Fälle von Leberentzündung (Hepatitis), die plötzlich und heftig sein kann (fulminante Hepatitis) und Leberversagen, beides mit möglicherweise tödlichem Ausgang.

Informieren Sie Ihren Arzt, falls Sie irgendeines der folgenden Symptome einer Leberschädigung bemerken, wie etwa Appetitlosigkeit, Krankheitsgefühl (Übelkeit), Erbrechen, Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht), Bauchschmerzen.

Die im Folgenden beschriebenen Nebenwirkungen entwickelten Patienten, die Nevirapin erhielten.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt: sehr häufig: bei mindestens 1 von 10 behandelten Patienten häufig: bei mindestens 1 von 100 und weniger als 1 von 10 behandelten Patienten gelegentlich: bei mindestens 1 von 1.000 und weniger als 1 von 100 behandelten Patienten selten: bei mindestens 1 von 10.000 und weniger als 1 von 1.000 behandelten Patienten Sehr häufig
- Hautausschlag

Häufig
- Verringerung der Anzahl der weißen Blutzellen (Granulozytopenie)
- Allergische Reaktionen (Überempfindlichkeit)
- Kopfschmerzen
- Gefühl krank zu sein (Übelkeit)
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- Durchfall
- Leberentzündung (Hepatitis)
- Müdigkeitsgefühl
- Fieber
- von der Norm abweichender Leberfunktionstest

Gelegentlich
- Allergische Reaktion, die durch Hautausschlag, Schwellungen im Gesicht, Atemnot (Krämpfe der Bronchialmuskulatur) oder anaphylaktischen Schock charakterisiert ist
- Verringerung der Anzahl der roten Blutkörperchen (Anämie)
- Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht)
- Schwere und lebensbedrohliche Hautausschläge (Stevens Johnson Syndrom / Toxisch Epidermale Nekrolyse)
- Nesselsucht (Urtikaria)
- Flüssigkeitsansammlung unter der Haut (angioneurotisches Ödem)
- Gelenkschmerzen (Arthralgie)
- Muskelschmerzen (Myalgie)
- verringerter PhosphorWert im Blut
- erhöhter Blutdruck

Selten
- plötzliche und heftige Entzündung der Leber (fulminante Hepatitis)
- arzneimittelbedingter Hautausschlag mit Symptomen, die den gesamten Organismus betreffen

Eine antiretrovirale Kombinationsbehandlung kann Veränderungen der Körperform aufgrund von Veränderungen der Fettverteilung verursachen. Diese Veränderungen können einen Fettverlust an den Beinen, Armen und im Gesicht, Fettzunahmen im Bauch und an anderen inneren Organen, eine Vergrößerung der Brüste und Fettansammlungen im Nacken („Stiernacken“) umfassen. Ursache und langfristige Wirkungen dieser Veränderungen auf die Gesundheit sind derzeit nicht bekannt. Eine antiretrovirale Kombinationsbehandlung kann auch erhöhte Milchsäurewerte, erhöhten Blutzucker, erhöhte Blutfette und vermindertes Ansprechen auf Insulin verursachen.

Bei Anwendung von Nevirapin in Kombination mit anderen antiretroviralen Mitteln sind auch folgende Erscheinungen aufgetreten:
- Verringerung der Anzahl der roten Blutkörperchen oder der Blutplättchen
- Bauchspeicheldrüsenentzündung
- Verminderung oder Abnormalitäten der Wahrnehmungsfähigkeit der Haut.

Diese Erscheinungen treten gewöhnlich in Verbindung mit anderen antiretroviralen Mitteln auf, mit ihrem Auftreten ist zu rechnen, wenn Nevirapin Teva kombiniert mit anderen Arzneimitteln angewendet wird; es ist jedoch unwahrscheinlich, dass sie auf die Behandlung mit Nevirapin Teva zurückzuführen sind.

Anwendung bei KindernEs kann eine Verringerung der weißen Blutzellen (Granulozyopenie) auftreten, die bei Kindern häufiger ist. Eine Verringerung der roten Blutkörperchen (Anämie). die in Zusammenhang mit der Nevirapin Behandlung stehen kann, ist ebenfalls häufiger bei Kindern beobachtet worden. Wie beim Hautausschlag, informieren Sie Ihren Arzt über jede Nebenwirkung.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

WIE IST NEVIRAPIN TEVA AUFZUBEWAHREN?


Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und auf dem Blisterstreifen angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungshinweise erforderlich.

Dieses Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Dezember 2011

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Nevirapine Teva folgende Nebenwirkungen auftreten

Häufig  (1 - 10%)

Kopfschmerzen

Übelkeit

Erbrechen

Bauchschmerzen

Durchfall

Fieber

allergische Reaktionen

Müdigkeitsgefühl

Hepatitis

Granulozytopenie

Gefühl krank zu sein

von der Norm abweichender Leberfunktionstest

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Atemnot

erhöhter Blutdruck

Hautausschlag

Urtikaria

Anämie

Myalgie

Schwellungen im Gesicht

Gelbsucht

toxisch epidermale Nekrolyse

Arthralgie

Krämpfe der Bronchialmuskulatur

anaphylaktischer Schock

Stevens- Johnson-Syndrom

angioneurotisches Ödem

verringerter Phosphor-Wert im Blut

Selten  (0,01 - 0,1%)

arzneimittelbedingter Hautausschlag

fulminante Hepatitis

Nicht bekannt

Granulozyopenie (Kinder)

Anämie (Kinder)

fulminante Hepatitis mit tödlichem Ausgang

Leberversagen (mit möglicherweise tödlichem Ausga…

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