NutropinAq

NutropinAq Patienteninformation

Die Wirkungen von Somatropin entsprechen denjenigen des menschlichen Wachstumshormons, das in der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) gebildet wird. Das Wachstumshormon hat direkte Wirkungen auf die Produktion anderer Hormone, wie z. B. IGF-1, sowie auf den Stoffwechsel. Die anabolen und wachstumsfördernden Wirkungen von Somatropin werden teilweise indirekt über IGF-1 vermittelt.

NutropinAq...

NutropinAq Patienteninformation lesen

Andere Medikamente mit den gleichen Wirkstoffen wie in NutropinAq

MedikamentHäufigkeitBewertung (Durchschnitt)
genotropin100% (2 Bew.)

In NutropinAq kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Somatropin

Fragen zu NutropinAq

Zu NutropinAq liegen noch keine Fragen vor –  eigene Frage zu NutropinAq stellen.

50 mehr Nebenwirkungen mit NutropinAq

NutropinAq Patienteninformationen

WAS IST NutropinAq UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?


Die Wirkungen von Somatropin entsprechen denjenigen des menschlichen Wachstumshormons, das in der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) gebildet wird. Das Wachstumshormon hat direkte Wirkungen auf die Produktion anderer Hormone, wie z. B. IGF-1, sowie auf den Stoffwechsel. Die anabolen und wachstumsfördernden Wirkungen von Somatropin werden teilweise indirekt über IGF-1 vermittelt.

NutropinAq wird angewendet:


- Zur Langzeitbehandlung von Kindern mit Wachstumsstörungen infolge ungenügender Sekretion von körpereigenem Wachstumshormon.
- Zur Langzeitbehandlung von Wachstumsstörungen infolge TurnerSyndrom.
- Zur Behandlung von vorpubertären Kindern mit Wachstumsstörungen infolge chronischer Niereninsuffizienz bis zum Zeitpunkt einer Nierentransplantation.
- Zur Substitution von Wachstumshormon bei Erwachsenen, die entweder bereits seit der Kindheit oder seit dem Erwachsenenalter an einem Wachstumshormonmangel leiden.


WAS MÜSSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON NutropinAq BEACHTEN?


NutropinAq darf nicht angewendet werden:

- Wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Somatropin oder einen der sonstigen Bestandteile von NutropinAq sind.
- Für die Wachstumsförderung, wenn das Wachstum bereits abgeschlossen ist.
- Bei Diagnose eines aktiven Tumors. Die Therapie mit Somatropin muss abgebrochen werden, falls es Anzeichen gibt, dass der Tumor wächst.
- Während akuter, schwerer Erkrankung aufgrund von Komplikationen nach einer Herz- oder Bauchoperation oder schweren Unfallverletzungen oder im Fall einer akuten, schweren Atemstörung.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von NutropinAq ist erforderlich:


- Bei Patienten mit vorangegangenen bösartigen Erkrankungen sollte der Arzt besonders auf Zeichen und Symptome eines Rückfalls achten.
- Patienten mit bereits bestehenden Tumoren oder Wachstumshormonmangel, verursacht durch Hirnschädigungen, sollten in regelmäßigen Abständen auf ein Fortschreiten oder Wiederauftreten der Erkrankung untersucht werden.
- Kinder mit PraderWilli-Syndrom sollten nicht mit NutropinAq behandelt werden, außer sie leiden auch an Wachstumshormonmangel.
- Bei Patienten, die aufgrund einer akuten, schweren Erkrankung auf einer Intensivstation behandelt werden, sollte der Arzt das Risiko einer Weiterbehandlung mit Somatropin sorgfältig abwägen.
- Falls während des Wachstums ein Hinken oder Schmerzen in der Hüfte oder den Knien auftreten sollten, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
- Eine Skoliose kann sich bei jedem Kind während schnellem Wachstum verschlechtern. Während der Behandlung sollten Anzeichen einer Skoliose kontrolliert werden.
- Bei Patienten, die mit NutropinAq behandelt werden, sollte auf Hinweise einer Glukoseintoleranz geachtet werden. Patienten mit Diabetes mellitus sollten während einer Behandlung mit NutropinAq regelmäßig ihren Arzt aufsuchen. Unter Umständen muss nach Beginn der SomatropinTherapie die Insulindosis angepasst werden.
- Diabetiker mit sich verschlechternder oder schwerer Augenerkrankung sollten nicht mit Somatropin behandelt werden.
- Dieses Arzneimittel enthält 8,2 mg Natrium pro Zylinderampulle, die bei Patienten mit einer kontrollierten Natriumdiät berücksichtigt werden müssen.
- Falls, besonders in den ersten acht Wochen nach Beginn der SomatropinTherapie, Symptome wie Sehstörungen, Kopfschmerzen, Übelkeit und/oder Brechreiz auftreten, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
- Eine unbehandelte Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) kann die optimale Wirkung von Somatropin verringern. Eine stark ausgeprägte Schilddrüsenunterfunktion muss vor Beginn einer Therapie mit NutropinAq behandelt werden.
- Da eine SomatropinTherapie im Anschluss an eine Nierentransplantation nicht ausreichend untersucht worden ist, sollte die Behandlung mit Wachstumshormon nach einer solchen Operation beendet werden.
- Patienten mit einem Mangel an adrenokortikotropem Hormon (ACTH) sollten während der Therapie mit Wachstumshormon regelmäßig den Arzt aufsuchen. Unter Umständen muss die GlukokortikoidSubstitutionstherapie angepasst werden, nachdem mit der NutropinAqTherapie begonnen wurde.
- Über das Auftreten von Leukämie wurde bei einer kleinen Anzahl von Patienten mit Wachstumshormonmangel, die mit Wachstumshormon behandelt wurden, berichtet. Ein kausaler Zusammenhang mit der SomatropinTherapie wurde nicht festgestellt.
- Bei Kindern, im Vergleich zu Erwachsenen unter SomatropinBehandlung, könnte es ein erhöhtes Risiko geben, eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) zu entwickeln. Obwohl selten vorkommend, sollte an eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse gedacht werden, wenn Kinder unter SomatropinBehandlung Bauchschmerzen haben.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln:


- Eine gleichzeitige Behandlung mit Glukokortikoiden kann die wachstumsfördernde Wirkung von Somatropin verringern.
- Da Somatropin die Empfindlichkeit gegenüber Insulin senken kann, kann bei Patienten mit Diabetes mellitus unter Umständen eine Anpassung der antidiabetischen Therapie notwendig werden.
- Bei gleichzeitiger Anwendung von Somatropin und Kortikosteroiden, Sexualhormonen, Antikonvulsiva oder Cyclosporin wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
- Eine zuvor nicht erkannte Funktionsschwäche der Nebenniere kann aufgedeckt und eine Kortikosteroidbehandlung erforderlich werden. Bei Patienten, deren Funktionsschwäche der Nebenniere bereits behandelt wird, kann während der Behandlung mit Somatropin eine Dosisanpassung der Kortikosteroide erforderlich sein.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Schwangerschaft und Stillzeit:

Bei Eintritt einer Schwangerschaft sollte NutropinAq abgesetzt werden. Es ist nicht bekannt, ob Somatropin in die Muttermilch übergeht. Eine Aufnahme von intaktem Protein aus dem MagenDarm-Trakt des Säuglings ist jedoch unwahrscheinlich. Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Bedienen von Maschinen:

Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen von NutropinAq auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen durchgeführt. Somatropin hat keinen bekannten Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen.


WIE IST NutropinAq ANZUWENDEN?


Die Diagnose und Durchführung einer SomatropinTherapie soll von Ärzten eingeleitet und überwacht werden, die über entsprechende Erfahrung verfügen. Ihr Arzt wird die für Sie erforderliche Dosierung von NutropinAq festlegen. Bitte ändern Sie diese Dosierung nicht, ohne vorher mit Ihrem Arzt oder Apotheker zu sprechen. Im Allgemeinen wird die Dosierung nach den folgenden Regeln berechnet:

Wachstumsstörungen bei Kindern infolge ungenügender Sekretion von Wachstumshormon: 0,025 - 0,035 mg/kg Körpergewicht als tägliche subkutane Injektion.

Wachstumsstörungen infolge TurnerSyndrom: Bis zu 0,05 mg/kg Körpergewicht als tägliche subkutane Injektion.

Wachstumsstörungen infolge chronischer Niereninsuffizienz: Bis zu 0,05 mg/kg Körpergewicht als tägliche subkutane Injektion. Die SomatropinTherapie kann bis zum Zeitpunkt einer Nierentransplantation fortgesetzt werden.

Wachstumshormonmangel bei Erwachsenen: Niedrige Anfangsdosen von 0,15 - 0,3 mg als tägliche subkutane Injektion. Die Dosis kann vom Arzt je nach dem individuellen Bedarf des Patienten schrittweise erhöht werden. Die endgültige Dosis übersteigt selten 1,0 mg/Tag. Im Allgemeinen sollte die niedrigste wirksame Dosis verabreicht werden. Bei älteren oder übergewichtigen Patienten kann eine niedrigere Dosierung erforderlich sein.
NutropinAq darf nur zusammen mit dem NutropinAq Pen verwendet werden. Bitte verabreichen Sie sich die verschriebene Dosis NutropinAq täglich und wechseln Sie dabei jedes Mal die Injektionsstelle. Am Anfang der Therapie ist es empfehlenswert, dass ein Arzt oder eine Krankenschwester die Injektion verabreicht und Sie anleitet, den entsprechenden NutropinAq Pen mit Ihrer NutropinAqZylinderampulle zu verwenden. Nach entsprechender Übung kann die Injektion vom Patienten selbst oder von seiner Betreuungsperson verabreicht werden. Das Arzneimittel wird in einer Zylinderampulle als sterile Lösung geliefert und enthält einen Konservierungsstoff, damit es mehrmals angewendet werden kann. Benutzen Sie bitte für jede Injektion eine neue, sterile Injektionsnadel. Verwenden Sie die Lösung nur dann, wenn sie durchsichtig und nicht trüb ist. Beachten Sie bitte auch die Gebrauchsanweisung auf der Rückseite.

Die Behandlung mit Somatropin ist eine Langzeittherapie. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge von NutropinAq angewendet haben, als Sie sollten:

Wenn Sie eine größere Menge NutropinAq injiziert haben als empfohlen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Eine akute Überdosierung kann zunächst zu einer Abnahme des Blutzuckers (Hypoglykämie) führen und anschließend zu einem Anstieg des Blutzuckers (Hyperglykämie). Eine fortdauernde Überdosierung kann möglicherweise zu einem verstärkten Wachstum von Ohren, Nase, Lippen, Zunge und Backenknochen führen (Gigantismus und/oder Akromegalie). Diese Anzeichen entsprechen den bekannten Wirkungen eines Überschusses an menschlichem Wachstumshormon.

Wenn Sie die Anwendung von NutropinAq vergessen haben:

Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Die Behandlung sollte mit der verordneten Dosis fortgeführt werden.

Wenn Sie die Anwendung von NutropinAq abbrechen:

Eine Unterbrechung oder vorzeitige Beendigung der Behandlung mit Somatropin kann den Erfolg der Wachstumshormontherapie beeinträchtigen. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt, bevor Sie die Behandlung abbrechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann NutropinAq Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Diese Nebenwirkungen können mit einer bestimmten Häufigkeit, wie nachfolgend beschrieben, auftreten:

Sehr häufig: betrifft mehr als 1 Behandelten von 10
Häufig: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Sehr häufige Nebenwirkungen Bei Erwachsenen: Einlagerung von Flüssigkeit im Körper (Ödeme) mit Schwellungen an Händen und Füßen (periphere Ödeme), Muskelschmerzen (Myalgie) und Schmerzen in einem oder mehreren Gelenken (Arthralgie).

Häufige Nebenwirkungen
Kraftlosigkeit (Asthenie), Reaktionen an der Injektionsstelle, Kopfschmerzen, Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), erhöhte Muskelspannung (Hypertonie), Beeinträchtigung der Glukosetoleranz, AntikörperBildung gegen das Protein Somatropin. Bei Kindern: Schmerzen in einem oder mehreren Gelenken (Arthralgie), Muskelschmerzen (Myalgie), Einlagerung von Flüssigkeit im Körper (Ödeme) und Schwellungen an Händen und Füßen (periphere Ödeme).

Gelegentliche Nebenwirkungen
Beschleunigter Herzschlag (Tachykardie), Abnahme der roten Blutkörperchen im Blut (Anämie), Schläfrigkeit, schnelle unfreiwillige Bewegungen der Augen (Nystagmus), Sehnervenschwellung (Papillenödem), Doppeltsehen (Diplopie), Vertigo (Drehschwindel- oder Schwindelgefühl), Erbrechen, Bauchschmerzen, Blähungen, Krankheitsgefühl, Harninkontinenz, übermäßige Harnausscheidung, häufiges Wasserlassen, Urinanomalie, Entzündung der Haut mit Abschuppung, Hautschwund (Hautatrophie), Hautverdickung (Hauthypertrophie), übermäßiger Haarwuchs im Gesicht und am Körper (Hirsutismus), Lipodystrophie (lokal begrenzte Abnahme des Hautfettgewebes), Urtikaria (Nesselsucht), Muskelschwund (Muskelatrophie), Knochenschmerzen, Karpaltunnelsyndrom, Fortschreiten der Skoliose (Zunahme der Wirbelsäulenkrümmung), Senkung des Blutzuckers, Anstieg des SerumPhosphatspiegels, bösartige (krebsartige) Tumore, gutartige (nichtkrebsartige) Tumore, Bluthochdruck (Hypertonie), Atrophie an der Injektionsstelle (Abnahme des Hautfettgewebes an der Injektionsstelle), Blutung an der Injektionsstelle, Schwellung (Beule) und Verdickung an der Injektionsstelle, Gebärmutterblutung (Blutung aus der Gebärmutter über die Scheide), Genitalfluor (Ausfluss aus Penis oder Scheide) und Persönlichkeitsstörungen (abnormes Verhalten).

Seltene Nebenwirkungen
Erhöhter Blutzuckerspiegel, Gewichtszunahme, erhöhter Hirndruck (gutartiger intrakranieller Hochdruck, erhöhter intrakranieller Druck), Migräne (schwere Kopfschmerzen, die manchmal von Übelkeit und Sehstörungen begleitet sind), Missempfindungen wie Kribbeln, Prickeln oder Taubheit (Parästhesien), Schwindel, Verschwommensehen, vergrößerte Mandeln, Durchfall, allgemeines Jucken, Hautrötung, abnorme Knochenentwicklung, Erkrankung, die den Verlauf des Knochenwachstums beeinflusst (Osteochondrosis), Muskelschwäche, Schmerzen in den Extremitäten, Diabetes mellitus, Wiederauftreten von bösartigen (krebsartigen) Tumoren, erhöhtes Wachstum von Muttermalen oder Leberflecken (melanozytärer Naevus), Schwellung im Gesicht, Müdigkeit, Reizbarkeit, Schmerzen, Fieber, Vergrößerung der Brust (Gynäkomastie), abnormes Verhalten, Depression und Schlaflosigkeit (Insomnia).

Indikationsspezifische Nebenwirkungen aus klinischen Studien Wachstumsstörungen bei Kindern infolge ungenügender Sekretion von Wachstumshormon:
Über Tumore des Zentralnervensystems (Hirntumore) wurde häufig berichtet. Von 3 Patienten mit Tumoren des Zentralnervensystems trat bei 2 Patienten erneut ein Medulloblastom und bei 1 Patient ein Histiozytom auf. Siehe auch Abschnitt „Besondere Vorsicht bei der Anwendung von NutropinAq ist erforderlich”.

Wachstumsstörungen bei Kindern infolgeTurnerSyndrom:
Über ungewöhnlich starke Menstruationsblutung wurde häufig berichtet.

Wachstumsstörungen bei Kindern infolge chronischer Niereninsuffizienz:
Über Nierenversagen (Nierenfunktionsstörung), Peritonitis (Bauchfellentzündung), Knochennekrose, erhöhten Kreatininspiegel wurde häufig berichtet. Bei Kindern mit chronischer Niereninsuffizienz war die Wahrscheinlichkeit höher, einen erhöhten Hirndruck (intrakranieller Hochdruck) zu entwickeln, mit dem höchsten Risiko zu Beginn der Behandlung, obgleich Kinder mit organisch bedingtem Wachstumshormonmangel und TurnerSyndrom auch ein erhöhtes Auftreten zeigten.

Wachstumshormonmangel bei Erwachsenen:
Missempfindungen wie Kribbeln, Prickeln oder Taubheit (Parästhesien) wurden sehr häufig berichtet. Diese Patienten berichteten auch von folgenden häufigen Nebenwirkungen: Abnorm hoher Blutzuckerspiegel, Anstieg des SerumLipid (Fett)-Spiegels, Schlaflosigkeit, Gelenkerkrankungen, Arthrose (degenerative Gelenkerkrankung), Muskelschwäche, Rückenschmerzen, Brustschmerzen und Vergrößerung der Brust (Gynäkomastie).

Wie bei allen proteinhaltigen Arzneimitteln kann ein kleiner Anteil von Patienten Antikörper gegen das Protein Somatropin entwickeln. Die Antikörper gegen das Wachstumshormon haben eine sehr geringe Bindungskapazität. Eine nachteilige Beeinflussung der Wachstumsrate konnte nicht festgestellt werden.

Patienten mit Hormonstörungen neigen stärker dazu, eine Epiphysiolyse (Knochenerkrankung) zu entwickeln.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.


WIE IST NutropinAq AUFZUBEWAHREN?


Arzneimittel außerhalb der Reich- und Sichtweite von Kindern aufbewahren. Im Kühlschrank lagern (2°C - 8°C). Nicht einfrieren. Die Blisterpackung im Umkarton aufbewahren.

Nach Anbruch kann das Arzneimittel 28 Tage bei 2°C - 8°C aufbewahrt werden.

Die verwendete Zylinderampulle darf zwischen den Injektionen nicht aus dem NutropinAq Pen entfernt werden.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett der Zylinderampulle und auf dem Umkarton nach „EXP“ bzw. „Verw. bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Sie dürfen NutropinAq nicht verwenden, wenn Sie feststellen, dass die Lösung trüb ist.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.
Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Juli 2011

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von NutropinAq folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Arthralgie

Ödeme

Myalgie

Missempfindungen in den Extremitäten (Erwachsene mit organisch bedingtem Wachstumshormonmangel)

Parästhesien (Erwachsene mit organisch bedingtem Wachstumshormonmangel)

Abnorm hoher Blutzuckerspiegel (Erwachsene mit organisch bedingtem Wachstumshormonmangel)

Anstieg des Serum-Lipid-Spiegels (Erwachsene mit organisch bedingtem Wachstumshormonmangel)

Schlaflosigkeit (Erwachsene mit organisch bedingtem Wachstumshormonmangel)

Gelenkerkrankungen (Erwachsene mit organisch bedingtem Wachstumshormonmangel)

Arthrose (Erwachsene mit organisch bedingtem Wachstumshormonmangel)

Muskelschwäche (Erwachsene mit organisch bedingtem Wachstumshormonmangel)

Brustschmerzen (Erwachsene mit organisch bedingtem Wachstumshormonmangel)

Gynäkomastie (Erwachsene mit organisch bedingtem Wachstumshormonmangel)

Rückenschmerzen (Erwachsene mit organisch bedingtem Wachstumshormonmangel)

periphere Ödeme

Häufig  (1 - 10%)

Kopfschmerzen

Asthenie

Reaktionen an der Injektionsstelle

Hypertonie

Arthralgie (Kinder)

Myalgie (Kinder)

Ödeme (Kinder)

periphere Ödeme (Kinder)

Schilddrüsenunterfunktion

Beeinträchtigung der Glukosetoleranz

Antikörper-Bildung gegen Somatropin

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Blähungen

Erbrechen

Schläfrigkeit

Bauchschmerzen

Krankheitsgefühl

Urtikaria

Anämie

Bluthochdruck

Knochenschmerzen

Harninkontinenz

Doppeltsehen

häufiges Wasserlassen

Vertigo

bösartige Tumore

Tachykardie

Schwellung an der Injektionsstelle

Gebärmutterblutung

Blutung an der Injektionsstelle

Hirsutismus

Lipodystrophie

Fortschreiten der Skoliose (Skoliose)

Nystagmus

Papillenödem

übermäßige Harnausscheidung

Urinanomalie

Hautatrophie

Hauthypertrophie

Muskelatrophie

Karpaltunnelsyndrom

Senkung des Blutzuckers

Anstieg des Serumphosphatspiegels

gutartige Tumore

Atrophie an der Injektionsstelle

Genitalfluor

Persönlichkeitsstörungen

Selten  (0,01 - 0,1%)

Schwindel

Müdigkeit

Durchfall

Muskelschwäche

Gewichtszunahme

Depression

Hautrötung

Migräne

Schmerzen

Schlaflosigkeit

Fieber

Parästhesien

Verschwommensehen

Schwellung im Gesicht

Schmerzen in den Extremitäten

Diabetes mellitus

ungewöhnlich starke Menstruationsblutung (Jugendliche mit Turner-Syndrom)

Hirntumore (Kinder mit organisch bedingtem Wachstumshormonmangel )

Nierenversagen (Kinder mit chronischer Niereninsuffizienz)

Peritonitis (Kinder mit chronischer Niereninsuffizienz)

Knochennekrose (Kinder mit chronischer Niereninsuffizienz)

erhöhter Kreatininspiegel (Kinder mit chronischer Niereninsuffizienz)

intrakranieller Hochdruck (Kinder mit chronischer Niereninsuffizienz, Kinder mit organisch bedingtem Wachstumshormonmangel, Kinder mit Turner-Syndrom)

erhöhter Blutzuckerspiegel

gutartiger intrakranieller Hochdruck

erhöhter intrakranieller Druck

vergrößerte Mandeln

allgemeines Jucken

abnorme Knochenentwicklung

Osteochondrosis

Wiederauftreten von bösartigen Tumoren

melanozytärer Naevus

Reizbarkeit

Gynäkomastie

abnormes Verhalten

Nicht bekannt

Epiphysiolyse (Menschen mit Hormonstörungen)

[]