Optaflu

Optaflu Patienteninformation

Optaflu ist ein Impfstoff zum Schutz vor der Grippe (Influenza). Optaflu enthält aufgrund der Art seiner Herstellung kein Hühnereiweiß/Eiprotein. Für die Herstellung des Impfstoffs wurden die Grippeviren abgetötet und so aufbereitet, dass der Impfstoff nur noch die Oberflächeneiweiße der Grippeviren enthält (InfluenzavirusOberflächenantigene). Diese Eiweiße regen Ihr Immunsystem an, einen...

Optaflu Patienteninformation lesen

In Optaflu kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Influenza-Wirkstoff Oberflächenantigen

Fragen zu Optaflu

alle Fragen zu Optaflu

50 mehr Nebenwirkungen mit Optaflu

Optaflu Patienteninformationen

WAS IST OPTAFLU UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?


Optaflu ist ein Impfstoff zum Schutz vor der Grippe (Influenza). Optaflu enthält aufgrund der Art seiner Herstellung kein Hühnereiweiß/Eiprotein. Für die Herstellung des Impfstoffs wurden die Grippeviren abgetötet und so aufbereitet, dass der Impfstoff nur noch die Oberflächeneiweiße der Grippeviren enthält (InfluenzavirusOberflächenantigene). Diese Eiweiße regen Ihr Immunsystem an, einen eigenen Schutzmechanismus gegen Grippe aufzubauen.

Optaflu wird bei Erwachsenen zur Vorbeugung gegen eine Grippe angewendet, insbesondere bei denjenigen, bei denen das Risiko für Komplikationen (Folgeerkrankungen) besonders groß wäre, wenn sie an einer Grippe erkranken.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON OPTAFLU BEACHTEN?



Optaflu darf NICHT angewendet werden,

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Grippeimpfstoff oder einen der sonstigen Bestandteile von Optaflu sind,
- wenn Sie an einer akuten fiebrigen Erkrankung leiden,
- wenn Sie an einer akuten Infektion leiden.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Optaflu ist erforderlich
BEVOR Sie die Impfung erhalten,
- informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Ihre Abwehrkräfte (Immunsystem) geschwächt sind oder Sie derzeit eine Behandlung bekommen, die das Immunsystem beeinflusst, z. B. Arzneimittel gegen Krebs (Chemotherapie) oder Kortikosteroide (siehe Abschnitt 2, Absatz „Bei Anwendung von Optaflu mit anderen Arzneimitteln“).
- sorgen Ihr Arzt und seine Mitarbeiter dafür, dass medizinische Behandlungs- und Überwachungsmöglichkeiten bereitstehen, falls nach der Impfung der seltene Fall einer anaphylaktischen Reaktion eintritt (eine sehr schwere allergische Reaktion mit Symptomen wie Atemnot, Schwindel, schwachem und beschleunigtem Puls sowie Hautausschlag). Eine solche Reaktion kann bei jedem Impfstoff auftreten, der gespritzt wird, so auch bei Optaflu. WÄHREND Sie die Impfung erhalten,
- werden Ihr Arzt und seine Mitarbeiter darauf achten, Ihnen Optaflu nicht in ein Blutgefäß zu injizieren.

Kinder und Jugendliche
- Optaflu wird nicht für die Anwendung bei Kindern unter 18 Jahren empfohlen, da keine entsprechenden Informationen zur Verfügung stehen.

Bei Anwendung von Optaflu mit anderen Arzneimitteln

Besondere Vorsicht ist erforderlich, wenn Sie Optaflu und eines der folgenden Arzneimittel zur gleichen Zeit anwenden:
- Arzneimittel gegen Krebs (Chemotherapie), Kortikosteroide (z. B. Kortison) und sonstige Arzneimittel, die das Immunsystem beeinflussen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie mit einem dieser Arzneimittel behandelt werden. Die Abwehrreaktion Ihres Körpers könnte geschwächt sein, wodurch die Impfung möglicherweise nicht so gut wirkt.
- Andere Impfstoffe. Optaflu kann zusammen mit anderen Impfstoffen verabreicht werden. Die Impfstoffe sollten jedoch in diesem Fall in unterschiedliche Gliedmaßen verabreicht werden. Beachten Sie auch, dass sich die Nebenwirkungen der Impfstoffe hierdurch verstärken können.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Die Unbedenklichkeit von Optaflu bei Schwangeren und stillenden Müttern wurde nicht untersucht. Die begrenzten Daten über InfluenzaImpfungen bei schwangeren Frauen deuten auf keine negativen Wirkungen für das ungeborene Kind hin. Eine Anwendung des Impfstoffs kann ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel erwogen werden. Bei schwangeren Frauen mit Erkrankungen, die das Risiko der Komplikationen einer Grippeerkrankung erhöhen, wird die Anwendung des Impfstoffs unabhängig vom Schwangerschaftsstadium empfohlen. Optaflu kann während der Stillzeit angewendet werden.

Deshalb wird Ihr Arzt entscheiden, ob Sie in der Schwangerschaft bzw. Stillzeit Optaflu erhalten sollten.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Optaflu

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“. Dieses Arzneimittel enthält Kalium, jedoch weniger als 1 mmol (39 mg) Kalium pro Dosis, d.h. es ist nahezu „kaliumfrei“.

WIE IST OPTAFLU ANZUWENDEN?


Optaflu wird Ihnen von einem Arzt oder von einem seiner Mitarbeiter verabreicht. Die übliche Dosis für Erwachsene ab 18 Jahren ist 0,5 ml Optaflu Suspension. Optaflu wird in den oberen Teil des Oberarms (Deltamuskel) gespritzt. Unter keinen Umständen darf Optaflu in ein Blutgefäß gespritzt werden.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann Optaflu Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden in den klinischen Studien beobachtet:

sehr häufig bei mehr als 1 von 10 Impflingen häufig bei mehr als 1 von 100 Impflingen, jedoch weniger als 1 von 10 Impflingen gelegentlich bei mehr als 1 von 1.000 Impflingen, jedoch weniger als 1 von 100 Impflingen selten bei mehr als 1 von 10.000 Impflingen, jedoch weniger als 1 von 1.000 Impflingen sehr selten bei weniger als 1 von 10.000 Impflingen bzw. nur in Einzelfällen

Sehr schwere Nebenwirkungen

Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder gehen Sie zur Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses, wenn folgende Nebenwirkung bei Ihnen auftritt – Sie müssen möglicherweise dringend ärztlich behandelt bzw. ins Krankenhaus aufgenommen werden:
Sehr selten:
- Atemnot, Schwindel, schwacher und beschleunigter Puls sowie Hautausschlag: Anzeichen einer anaphylaktischen Reaktion (einer sehr schweren allergischen Reaktion) Selten:
- taubes Gefühl und Kribbeln
- schmerzhafte Nervenbeschwerden, z. B. anfallsartige heftige Schmerzen im Gesicht, Hals oder Ohr, Krampfanfälle (nur bei Grippeimpfstoffen auf Eibasis beobachtet)

Informieren Sie ebenfalls sofort Ihren Arzt, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt – möglicherweise müssen Sie ärztlich behandelt werden:
Sehr selten:
- Hautausschlag, Fieber, Gelenkschmerzen oder Nierenbeschwerden: Anzeichen einer Entzündung der Blutgefäße
- Fieber, Kopfschmerzen, Erbrechen, Benommenheit mit Steigerung bis hin zum Koma sowie Krampfanfälle: Anzeichen einer Entzündung im Gehirn oder Rückenmark
- Schwächegefühl zunächst in den Beinen, dann auch in den Armen, mit Taubheits- und Kribbelgefühl: Anzeichen einer Entzündung der Nerven

Schwere Nebenwirkungen

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt – Sie müssen möglicherweise ärztlich behandelt werden:
Sehr selten:
- Blutungen oder blaue Flecken: Anzeichen für einen Mangel an Blutplättchen

Leichte Nebenwirkungen

Sehr häufig:
- grippeähnliche Symptome wie Kopfschmerzen, Unwohlsein, Müdigkeit
- Schmerzen, HautrötungDiese Reaktionen sind in der Regel schwach ausgeprägt und dauern nur wenige Tage. Schmerzen und Kopfschmerzen traten bei Älteren häufig auf.

Häufig:
- Schweißausbrüche, Gelenk- und Muskelschmerzen, Schüttelfrost, Verhärtung oder Schwellung an der Einstichstelle, blaue Flecken, Fieber, Frösteln
- Beschwerden im MagenDarm-Trakt wie Bauchschmerzen, Durchfall oder VerdauungsproblemeDiese Reaktionen sind in der Regel schwach ausgeprägt und dauern nur wenige Tage.

Gelegentlich:
- allgemeine Hautreaktionen wie Juckreiz, Quaddeln oder unspezifischer Ausschlag

Selten:
- Schwellung und Schmerzen der örtlichen Lymphknoten
- Fieber über 39,0°C

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

WIE IST OPTAFLU AUFZUBEWAHREN?


Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen Optaflu nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Aufbewahrung des ungeöffneten Produkts:
- Im Kühlschrank lagern (2°C - 8°C).
- Nicht einfrieren.
- Fertigspritze im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Vorbereitung des Produkts vor dem Gebrauch: Ihr Arzt bzw. seine Mitarbeiter werden darauf achten, dass der Impfstoff vor dem Gebrauch Zimmertemperatur erreicht und geschüttelt wird.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: Mai 2011

Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Optaflu folgende Nebenwirkungen auftreten

Sehr häufig  (>10%)

Schmerzen

Müdigkeit

Kopfschmerzen

Hautrötung

Unwohlsein

Häufig  (1 - 10%)

Bauchschmerzen

Durchfall

Gelenkschmerzen

Fieber

Muskelschmerzen

Verdauungsprobleme

Schüttelfrost

Verhärtung an der Einstichstelle

Schwellung an der Einstichstelle

Frösteln

Blaue Flecken

Schweißausbrüche

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

unspezifischer Ausschlag auf der Haut

Juckreiz auf der Haut

Quaddeln auf der Haut

Selten  (0,01 - 0,1%)

Kopfschmerzen

Erbrechen

Krampfanfälle

Hautausschlag

Gelenkschmerzen

Kribbeln

Entzündung der Nerven

Fieber

Schwellung der örtlichen Lymphknoten

Schmerzen der örtlichen Lymphknoten

Fieber über 39°C

taubes Gefühl

schmerzhafte Nervenbeschwerden

anfallsartige heftige Schmerzen im Gesicht

anfallsartige heftige Schmerzen im Hals

anfallsartige heftige Schmerzen im Ohr

Nierenbeschwerden

Benommenheit mit Steigerung bis hin zum Koma

Mangel an Blutplättchen

Sehr selten  (0 - 0,01%)

Hautausschlag

Schwindel

Atemnot

anaphylaktische Reaktion

schwacher Puls

beschleunigter Puls

[]