Privigen

Das Medikament Privigen wurde von sanego-Benutzern wie folgt bewertet

Wirksamkeit
Verträglichkeit
Anwendung
Preis/Leistungs-Verhältnis
Empfehlung
Durchschnitt

Privigenwurde bisher von 2 sanego-Benutzern mit durchschnittlich 9,3 von 10 möglichen Punkten bewertet.

Bei der Anwendung von Privigen traten bisher folgende Nebenwirkungen auf

Durchfall (1/2)
50%
keine Nebenwirkungen (1/2)
50%
Kopfschmerzen (1/2)
50%
Müdigkeit (1/2)
50%
Nackenschmerzen (1/2)
50%

Anzahl der Nennungen der Nebenwirkung bezogen auf die Anzahl der Berichte bei sanego

Privigen wurde bisher bei folgenden Krankheiten/Anwendungsgebieten verwendet

KrankheitHäufigkeitBewertung (Durchschnitt)
Polymyositis50%(1 Bew.)
Guillain-Barré-Syndrom50%(1 Bew.)

Anzahl der Nennungen der Krankheiten/Anwendungsgebiete bezogen auf die Anzahl der Berichte bei sanego

Privigen Patienteninformation


Was Privigen ist

Privigen ist eine gebrauchsfertige Infusionslösung. Die Lösung enthält spezielle Eiweißstoffe (Proteine), die aus menschlichem Blutplasma gewonnen wurden. Diese Proteine gehören zur Gruppe der "Immunglobuline", die auch Antikörper genannt werden.

Wie Privigen wirkt

Antikörper werden normalerweise von unserem Immunsystem gebildet und...

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Andere Medikamente mit den gleichen Wirkstoffen wie in Privigen

MedikamentHäufigkeitBewertung (Durchschnitt)
Hizentra100% (1 Bew.)

Wir haben 2 Patienten Berichte zu Privigen.

Prozentualer Anteil 0%100%
Durchschnittliche Größe in cm0180
Durchschnittliches Gewicht in kg092
Durchschnittliches Alter in Jahren052
Durchschnittlicher BMIin kg/m20,0028,40

In Privigen kommt folgender Wirkstoff zum Einsatz

Immunglobulin

Fragen zu Privigen

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Folgende Berichte liegen bisher vor

 

privigen für Guillain-Barré-Syndrom mit keine Nebenwirkungen

Mir ist im Februar 2011 nach einer längeren Bergwanderung aufgefallen das ich sehr merkwürdige "Muskelkaterschmerzen" hatte. Merkwürdig, weil sie im liegen nicht spürbar waren doch beim aufstehen langsam in Gesäss und Beine "flossen". Eine Konsultation bei meiner Hausärztin ergab Darreichung von...

privigen bei Guillain-Barré-Syndrom

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
privigenGuillain-Barré-Syndrom20 Tage

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Mir ist im Februar 2011 nach einer längeren Bergwanderung aufgefallen das ich sehr merkwürdige "Muskelkaterschmerzen" hatte. Merkwürdig, weil sie im liegen nicht spürbar waren doch beim aufstehen langsam in Gesäss und Beine "flossen". Eine Konsultation bei meiner Hausärztin ergab Darreichung von Kortisontabletten welche die Primärbeschwerden kurzfristig behoben. Doch nach einer weiteren Woche bemerkte ich Schwächen beim Treppen- steigen und/oder auch anderen Steigungen ( ich lebe in einem Bergdorf ) was ungewöhnlich war. Ich bin darauf zu einem lokalen Neurologen der "lediglich" ein EMG / NLG ( Nervenleitgeschwindigkeit ) gemacht hat. Es konnte dort keine Diagnose gestellt werden. In den nächsten Tagen verschlechterte sich meine Muskelkraft in den Beinen dramatisch. Deshalb beschloss ich in die beste Neurologische Klinik verfügbar ( in dem Fall St.Gallen ) zu gehen. Dort wurde mir in kürzester Zeit mittels Hirnwasserentnahme ( lumbalpunktion ) GBS diagnostiziert. Noch am selben Abend begann die IVIG mit Privigen, welche zunächst für 5 Tage angesetzt war. Zunächst verschlechterte sich mein Zustand so das ich gar nicht mehr laufen konnte und nur noch mit Rollstuhl unterwegs sein konnte. Konsequente Phyiotherapie, insbesondere der schnellen Einlieferung in eine gute Reha-Klinik mit vollem ( 8 Stunden ) Programm Physio verbesserten zunächst nur leicht. Eine weitere IVIG mit Privigen plus Kortison 1mg/IV über 5 Tage nach ca. 3 Wochen brachten dann einen deutlichen Schub nach vorn. Weitere 8 Wochen Physiotherapie in der Reha haben mich dann wieder vollends auf die Beine gebracht. Heute bin ich vollkommen beschwerdefrei und ganz normal.

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

Wirkstoffe der Medikamente:

Immunglobulin

Patientendaten:

Geburtsjahr:1964 Die Nebenwirkung ist behoben
Größe (cm):180 Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):92
Geschlecht:männlich

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privigen für Polymyositis mit Müdigkeit, Nackenschmerzen, Kopfschmerzen, Durchfall

Bei geringer Infusionsgeschwindigkeit tolerierbare Beschwerden wie Kopf- und Nackenschmerzen,1-2Tage leichte Müdigkeit. Häufig an einem folgenden Tag Durchfall, der einen Tag anhält. Wirkung: positiv ist, dass seit Therapie mit Privigen keine Infektionen mehr aufgetreten sind wie z.B.Erkältungen...

privigen bei Polymyositis

MedikamentWegen welcher KrankheitDauer der Einnahme
privigenPolymyositis11 Monate

Beschreibung der unerwünschten Nebenwirkung:

Bei geringer Infusionsgeschwindigkeit tolerierbare Beschwerden wie Kopf- und Nackenschmerzen,1-2Tage leichte Müdigkeit. Häufig an einem folgenden Tag Durchfall, der einen Tag anhält.
Wirkung: positiv ist, dass seit Therapie mit Privigen keine Infektionen mehr aufgetreten sind wie z.B.Erkältungen und die immunsuppressive Therapie (Azathioprin)ausgesetzt werden konnte.Doch gibt es immer noch Entzündungsschübe mit erhöhtem CK-Wert, die mit Erhöhung der Cortisondosierung behandelt werden.

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Die Nebenwirkungen dieses Beitrags wurden wie folgt zusammengefasst:

, , ,

Wirkstoffe der Medikamente:

Immunglobulin

Patientendaten:

Geburtsjahr:- 
Größe (cm):- Eingetragen durch Patient
Gewicht (kg):-
Geschlecht:-

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50 mehr Nebenwirkungen mit Privigen

Privigen Patienteninformationen

WAS IST PRIVIGEN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?



Was Privigen ist

Privigen ist eine gebrauchsfertige Infusionslösung. Die Lösung enthält spezielle Eiweißstoffe (Proteine), die aus menschlichem Blutplasma gewonnen wurden. Diese Proteine gehören zur Gruppe der "Immunglobuline", die auch Antikörper genannt werden.

Wie Privigen wirkt

Antikörper werden normalerweise von unserem Immunsystem gebildet und helfen dem Körper bei der Bekämpfung von Infektionen. Bestimmte Erkrankungen können das Immunsystem stark beeinträchtigen. Das kann dazu führen, dass Sie möglicherweise nicht ausreichend eigene Antikörper haben oder zusätzliche Antikörper benötigen. Die Antikörper, die Sie durch Privigen erhalten, können Ihre eigenen Antikörper ergänzen oder fehlende Antikörper ersetzen. Die in Privigen vorhandenen Antikörper werden aus menschlichem Blutplasma gewonnen. Daher wirken sie so, als wären es Ihre eigenen Antikörper. Privigen kann außerdem die Symptome bestimmter Entzündungskrankheiten verringern. In diesen Fällen reguliert Privigen die fehlerhafte Funktion des Immunsystems. Allerdings ist noch nicht genau bekannt, wie diese Wirkung zustande kommt.

Wofür Privigen verwendet wird

Privigen wird in drei unterschiedlichen Situationen verwendet:

A) Behandlung von Patienten, die zu wenige Antikörper haben (Ersatzbehandlung). Dabei handelt es sich um drei Gruppen:

Patienten mit einem angeborenen Antikörpermangel (primäre Immunmangelsyndrome) wie:
- kongenitale Agammaglobulinämie oder Hypogammaglobulinämie,
- allgemeine variable Immunmangelkrankheiten,
- schwere kombinierte Immunmangelkrankheiten,
- WiskottAldrich-Syndrom.
2. Patienten mit bestimmten Formen von Blutkrebs, die zu einer mangelnden Antikörperbildung und zu wiederkehrenden Infektionen führen, wie:
- Myelom,
- chronische Lymphozytenleukämie mit schwerer sekundärer Hypogammaglobulinämie.
3. Kinder mit angeborener AIDSErkrankung (Acquired Immunodeficiency Syndrome) und wiederkehrenden Infektionen.

B) Behandlung von Patienten mit bestimmten Entzündungskrankheiten (Immunmodulation). Es gibt drei Gruppen:

Patienten, die nicht genug Blutplättchen aufweisen (idiopathische thrombozytopenische Purpura (ITP)) und
- ein hohes Blutungsrisiko aufweisen,
- bei denen in naher Zukunft ein operativer Eingriff vorgesehen ist.
2. Patienten mit GuillainBarré-Syndrom. Dabei handelt es sich um eine akute Erkrankung, die durch eine Entzündung der peripheren Nerven gekennzeichnet ist und eine ausgeprägte Muskelschwäche vor allem in den Beinen und Armen hervorruft.
3. Patienten mit KawasakiSyndrom. Dabei handelt es sich um eine akute Erkrankung, die vorwiegend kleine Kinder betrifft und durch eine Entzündung der Blutgefäße im gesamten Körper gekennzeichnet ist.

C) Behandlung oder Vorbeugung von Infektionen nach einer Knochenmarktransplantation (allogene Knochenmarktransplantation).

WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON PRIVIGEN BEACHTEN?




Bitte lesen Sie diesen Abschnitt sorgfältig durch. Sie und Ihr Arzt müssen diese Informationen berücksichtigen, bevor Sie Privigen erhalten.

Privigen darf nicht angewendet werden,

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) sind
- gegen Immunglobuline vom Menschen,
- gegen einen der sonstigen Bestandteile von Privigen (für eine vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6 dieser Packungsbeilage)

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal vor der Behandlung über etwaige Arzneimittel oder Nahrungsmittel, die Sie in der Vergangenheit nicht vertragen haben.
- wenn Ihr Blut Antikörper gegen Immunglobuline vom Typ IgA aufweist.

Das ist sehr selten und kann der Fall sein, wenn Sie nicht ausreichend Immunglobuline vom Typ IgA in Ihrem Blut haben.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal vor der Behandlung, wenn Sie einen Mangel an Immunglobulinen vom Typ IgA haben.
- wenn Ihr Blut zu viel der Aminosäure Prolin enthält (Hyperprolinämie). Dabei handelt es sich um eine äußerst seltene Erkrankung. Weltweit sind nur wenige Familien bekannt, in denen diese Erkrankung auftritt.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal vor der Behandlung, wenn Sie zu viel Prolin in Ihrem Blut haben.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Privigen ist erforderlich


- Das Risiko für bestimmte Nebenwirkungen kann in den folgenden Situationen erhöht sein:
- wenn Sie übergewichtig sind,
- wenn Sie älter sind,
- wenn Sie an der Zuckerkrankheit (Diabetes) leiden,
- wenn Sie über einen längeren Zeitraum bettlägerig waren,
- wenn Sie Probleme mit Ihren Blutgefäßen haben oder einmal hatten (Gefäßerkrankungen oder Gefäßverschluss),
- wenn Sie Probleme mit den Nieren haben oder in der Vergangenheit hatten,
- wenn Sie einen hohen Blutdruck haben,
- wenn Ihr Blutvolumen zu gering ist (Hypovolämie),
- wenn Sie an einer Krankheit leiden, die dazu führt, dass Ihr Blut dicker wird,
- wenn Sie eine erhöhte Neigung zu Blutgerinnseln haben (Thrombophilie),
- wenn Sie an einer Krankheit leiden, die zu niedrigen Antikörperkonzentrationen in Ihrem Blut führt (Hypogammaglobulinämie oder Agammaglobulinämie),
- wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden,
- wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Ihre Nieren schädigen können (nephrotoxische Arzneimittel),
- wenn Sie Privigen zum ersten Mal oder nach einer langen Behandlungspause (z.B. mehrere Monate) erhalten.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal vor der Behandlung, wenn mindestens einer dieser Punkte auf Sie zutrifft. Ihr Arzt wird das für Sie geeignete intravenöse Immunglobulin auswählen und besondere Vorsichtsmaßnahmen treffen.

Obwohl Privigen keinen Zucker enthält, ist dennoch die Verdünnung mit einer speziellen Zuckerlösung (5 % Glukose) möglich, die Ihren Blutzuckerwert beeinflussen könnte.
- Es kann sein, dass Sie überempfindlich (allergisch) gegen Immunglobuline (Antikörper) sind, ohne dass Sie es wissen. Dies kann auch dann vorkommen, wenn Sie in der Vergangenheit Immunglobuline vom Menschen erhalten haben und diese gut vertragen haben. Es kann insbesondere dann der Fall sein, wenn Sie nicht ausreichend Immunglobuline vom Typ IgA in Ihrem Blut haben. In diesen seltenen Fällen kann es zu allergischen Reaktionen wie einem plötzlichen Blutdruckabfall
oder Kreislaufschock kommen.

Wenn Sie während der Infusion von Privigen derartige Reaktionen bemerken,
informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt. Er wird entscheiden, ob er die Infusionsgeschwindigkeit verringert oder die Infusion ganz beendet.

Zu Ihrer persönlichen Sicherheit erfolgt die Behandlung mit Privigen unter der Aufsicht Ihres Arztes oder von medizinischem Fachpersonal. Sie werden normalerweise über den gesamten Infusionszeitraum sowie über mindestens 20 Minuten danach beobachtet. In bestimmten Situationen können besondere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich sein. Beispiele dafür sind:
- Sie erhalten Privigen mit einer hohen Infusionsgeschwindigkeit oder
- Sie erhalten Privigen zum ersten Mal oder nach einer langen Behandlungspause (z.B. mehrere Monate). In diesen Fällen wird man Sie über den gesamten Infusionszeitraum und mindestens 1 Stunde danach engmaschig beobachten.

Informationen über die Ausgangsmaterialien von Privigen Privigen wird aus menschlichem Blutplasma (das ist der flüssige Bestandteil des Blutes) hergestellt. Bei der Herstellung von Arzneimitteln aus menschlichem Blut oder Plasma werden bestimmte Maßnahmen getroffen, um zu verhindern, dass Infektionen auf den Patienten übertragen werden. Dazu gehören:
- die sorgfältige Auswahl der Blut- und Plasmaspender, um Personen mit einem erhöhten Infektionsrisiko hiervon auszuschließen und
- die Untersuchung jeder Spende und der Plasmapools auf Anzeichen von Viren/Infektionen. Darüber hinaus ergreifen die Hersteller dieser Präparate bei der Verarbeitung von Blut oder Plasma Maßnahmen, die Viren inaktivieren oder entfernen können. Trotz dieser Maßnahmen lässt sich die Möglichkeit einer Übertragung von Infektionen nicht vollständig ausschließen, wenn Arzneimittel verabreicht werden, die aus menschlichem Blut oder Plasma hergestellt sind. Dies gilt auch für nicht bekannte oder neu auftretende Viren und andere Arten von Infektionen.

Die getroffenen Maßnahmen werden als effektiv für umhüllte Viren wie das HumanImmunodeficiency-Virus (HIV), das HepatitisB-Virus und das HepatitisC-Virus sowie für die nichtumhüllten HepatitsA- und B-19-Viren betrachtet.

Immunglobuline wie Privigen wurden nicht mit HepatitisA- oder B19–Infektionen in Zusammenhang gebracht. Dies ist möglicherweise darauf zurückzuführen, dass Antikörper gegen diese Infektionen auch in Immunglobulinen vorhanden sind. Diese Antikörper können dabei helfen, HepatitisA- oder B19-Infektionen vorzubeugen.
- Es wird ausdrücklich empfohlen, jedes Mal, wenn Sie eine Dosis Privigen erhalten, den Namen und die Chargenbezeichnung des Präparats aufzuschreiben, um zu dokumentieren, welche Chargen verwendet wurden.

Bei Anwendung von Privigen mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal vor der Behandlung,
- wenn Sie derzeit irgendwelche anderen Arzneimittel einnehmen oder
- wenn Sie vor kurzem irgendwelche anderen Arzneimittel eingenommen haben. Dies gilt auch für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel.

Impfungen Wenn Sie Privigen erhalten haben, kann die Wirksamkeit bestimmter Impfungen beeinträchtigt sein. Dies gilt für Impfungen, bei denen abgeschwächte VirusLebendimpfstoffe verwendet werden wie Impfungen gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken. Derartige Impfungen sollten auf einen Zeitpunkt mindestens 3 Monate nach der letzten PrivigenInfusion verschoben werden. Im Fall einer MasernImpfung kann die Beeinträchtigung bis zu einem Jahr andauern. Daher sollte der impfende Arzt die Wirksamkeit der MasernImpfung kontrollieren.

Bitte informieren Sie den die Impfung vornehmenden Arzt vor einer Impfung über Ihre Behandlung mit Privigen.

Blutuntersuchungen Wenn Sie Privigen erhalten haben, können die Ergebnisse bestimmter Blutuntersuchungen (serologische Tests) über eine gewisse Zeit verfälscht werden.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt vor einer Blutuntersuchung über Ihre Behandlung mit Privigen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie schwanger sind oder stillen. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie Privigen in der Schwangerschaft oder Stillzeit erhalten können. Die Anwendung von Privigen bei schwangeren oder stillenden Frauen wurde nicht gesondert untersucht. Allerdings wurden Arzneimittel, die Antikörper enthalten, an schwangere oder stillende Frauen verabreicht. Die LangzeitErfahrung zeigte, dass keine schädlichen Wirkungen auf den Verlauf der Schwangerschaft oder das Neugeborene zu erwarten sind.

Wenn Sie Privigen erhalten, während Sie stillen, treten die in diesem Arzneimittel enthaltenen Antikörper auch in die Muttermilch über. Das bedeutet, dass auch Ihr Kind die schützenden Antikörper erhalten kann.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es wird nicht erwartet, dass Privigen die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt.

WIE IST PRIVIGEN ANZUWENDEN?



- Privigen wird Ihnen normalerweise durch Ihren Arzt oder medizinisches Fachpersonal verabreicht.
- Privigen ist ausschließlich zur Infusion in eine Vene bestimmt (intravenöse Infusion).
- Ihr Arzt entscheidet, wie viel Privigen Sie erhalten werden. Die Menge ist von Ihrer Erkrankung, Ihrem aktuellen Zustand und Ihrem Körpergewicht abhängig.
- Zu Beginn der Infusion erhalten Sie Privigen mit einer geringen Infusionsgeschwindigkeit. Wenn Sie diese gut vertragen, kann Ihr Arzt die Infusionsgeschwindigkeit schrittweise erhöhen.

Wenn Sie eine größere Menge von Privigen erhalten haben, als Sie sollten

Privigen wird normalerweise ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht verabreicht. Aus diesem Grund ist eine Überdosierung sehr unwahrscheinlich. Wenn Sie trotzdem eine größere Menge Privigen erhalten, als Sie sollten, kann es sein, dass Ihr Blut zu dick (hyperviskös) wird. Dies kann insbesondere bei Patienten mit erhöhtem Risiko vorkommen, wie zum Beispiel, wenn Sie älter sind oder wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?


Wie alle Arzneimittel kann Privigen Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Es kann sein, dass Sie überempfindlich (allergisch) gegen Immunglobuline (Antikörper) sind und es kann zu allergischen Reaktionen wie einem plötzlichen Blutdruckabfall oder
Kreislaufschock kommen.

Wenn Sie während der Infusion von Privigen derartige Reaktionen bemerken, informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt.
Bitte lesen Sie zum Risiko allergischer Reaktionen auch unter Abschnitt 2 dieser Gebrauchsinformation nach.
- Mögliche Nebenwirkungen lassen sich reduzieren oder sogar vermeiden, wenn Privigen mit geringer Infusionsgeschwindigkeit verabreicht wird.

Die allgemeine Erfahrung mit ImmunglobulinPräparaten zeigte, dass die folgenden Nebenwirkungen auftreten können:
- Kopfschmerzen,
- Schüttelfrost,
- Fieber,
- Erbrechen,
- leichte Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen),
- Übelkeit,
- Schmerzen in den Gelenken (Arthralgien),
- niedriger Blutdruck,
- mäßige Kreuzschmerzen.

In seltenen Fällen und in Einzelfällen wurden bei der Anwendung von ImmunglobulinPräparaten außerdem die folgenden Nebenwirkungen beschrieben:
- vorübergehende nicht infektiöse Hirnhautentzündung (reversible aseptische Meningitis),
- vorübergehende Hautreaktionen,
- Anstieg der Kreatininkonzentration im Blut,
- akutes Nierenversagen,
- plötzlicher Blutdruckabfall,
- schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktischer Schock), auch wenn Sie bei vorherigen Infusionen keine Überempfindlichkeit gezeigt haben,
- Bildung von Blutgerinnseln, die mit dem Blutkreislauf davon getragen werden können (thromboembolische Reaktionen) und z.B. führen können zu: – Herzinfarkt, – Schlaganfall, – Blockade von Lungenvenen (Lungenembolie), – tiefe Venenthrombose,
- vorübergehende Abnahme der roten Blutkörperchen (reversible hämolytische Anämie/Hämolyse).

Es wurden drei klinische Studien mit Privigen durchgeführt. In diesen Studien wurden die folgenden Nebenwirkungen beobachtet.

Die folgenden Nebenwirkungen traten häufig (bei mehr als 1 von 100, jedoch weniger als 1 von 10Infusionen) auf:
- Kopfschmerzen,
- Erbrechen,
- Magenverstimmung(Übelkeit),
- Rückenschmerzen,
- Schüttelfrost,
- Müdigkeit(Erschöpfung),
- Fieber.

Die folgenden Nebenwirkungen traten gelegentlich (bei mehr als 1 von 1000, jedoch weniger als 1 von 100 Infusionen) auf:
- abnormales Gefühl von Herzklopfen,
- vorübergehende Verringerung der Erythrozytenzahl,
- Unregelmäßigkeit in der Form der Erythrozyten (mikroskopischer Befund),
- Schwindelgefühl,
- Kopfbeschwerden,
- Schläfrigkeit,
- Zittern(Tremor),
- Atemlosigkeit,
- Bläschen in Mund und Hals,
- Schmerzen beim Atmen,
- Engegefühl im Hals,
- Durchfall,
- Schmerzen im Oberbauch,
- Eiweiß im Urin (beim Test),
- Juckreiz,
- Hauterkrankung,
- nächtliche Schweißausbrüche,
- Nesselsucht / Hautausschlag,
- Schmerzen (einschließlich Nackenschmerzen, Gliederschmerzen, Brustschmerzen, Muskelschmerzen, Schmerzen und Steifheit des Bewegungsapparats)
- Muskelspasmen,
- Hitzewallungen,
- hoher oder niedriger Blutdruck,
- Schwäche,
- grippeartige Erkrankung,
- Schmerzen an der Injektionsstelle,
- leichte Gelbsucht.

Bei routinemäßigen Laboruntersuchungen können gelegentlich Veränderungen in der Leber- oder Nierenfunktion sowie Veränderungen des Blutbildes aufgezeigt werden.

Diese Nebenwirkungen können auch auftreten, wenn Sie in der Vergangenheit Immunglobuline (Antikörper) vom Menschen erhalten und diese gut vertragen haben.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal,
- wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder
- wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

WIE IST PRIVIGEN AUFZUBEWAHREN?



- Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Etikett der Durchstechflasche nach ‚Verwendbar bis’ oder ‚Verw. bis’ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
- Nicht über 25 °C lagern.
- Nicht einfrieren.
- Die Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Sie dürfen Privigen nicht verwenden, wenn die Lösung trüb ist oder Partikel enthält.

Datenquelle: European Medicines Agency
Stand der Informationen: August 2011

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Laut Packungsbeilage können bei der Einnahme von Privigen folgende Nebenwirkungen auftreten

Häufig  (1 - 10%)

Kopfschmerzen

Müdigkeit

Erbrechen

Rückenschmerzen

Fieber

Magenverstimmung

Schüttelfrost

Gelegentlich  (0,1 - 1%)

Brustschmerzen

Zittern

Nesselsucht

Muskelschmerzen

Schläfrigkeit

Schwäche

grippeartige Erkrankung

Atemlosigkeit

Durchfall

Schwindelgefühl

Juckreiz

Eiweiß im Urin

Engegefühl im Hals

niedriger Blutdruck

Schmerzen an der Injektionsstelle

Hitzewallungen

Schmerzen im Oberbauch

hoher Blutdruck

Nackenschmerzen

Gliederschmerzen

Muskelspasmen

nächtliche Schweißausbrüche

abnormales Gefühl von Herzklopfen

vorübergehende Verringerung der Erythrozytenzahl

Unregelmäßigkeit in der Form der Erythrozyten

Kopfbeschwerden

Bläschen in Mund

Bläschen im Rachen

Schmerzen beim Atmen

Hauterkrankung

Schmerzen des Bewegungsapparats

Steifheit des Bewegungsapparats

leichte Gelbsucht Bei routinemäßigen Laborunters…

Nicht bekannt

anaphylaktischer Schock

plötzlicher Blutdruckabfall

Akutes Nierenversagen

reversible aseptische Meningitis

vorübergehende Hautreaktionen

Anstieg der Kreatininkonzentration im Blut

Bildung von Blutgerinnseln

reversible hämolytische Anämie

Arthralgien

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